Beiträge von Morgenrot

    Hallo MiRiSo,

    herzlich Willkommen in unserer Onlineselbsthilfegruppe.

    Herzlichen Glückwunsch zu 6 trockenen Jahren.

    Du hast eine tödlich verlaufende Krankheit gestoppt. Ich finde es gut dass du dich hier gemeldet hast, um jetzt weitere Schritte zu gehen.

    Die Schuld erdrückt

    das tut mir leid, dass du dich so erdrückt fühlst. Du warst krank, du konntest damals nicht anders. Kannst du heute mit deinen Kindern über diese Zeit reden ? Das wäre vielleicht ein erster Schritt.

    Wenn du dich weiter austauschen möchtest dann klicke auf den Link, und schreibe noch einen kurzen Satz in die Bewerbung, und wir schalten dich dann frei.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    lg Morgenrot

    Hallo Aruula,

    ich habe deinen letzten Beitrag hierher verschoben. Bitte bleibe in deinem Thread, sonst wird es zu unübersichtlich.

    Es gibt natürlich auch Hilfen für die Kinder. Ich lasse dir schon mal einen Link da.

    Das Forenteam
    5. Januar 2022 um 17:09

    Da gibt es z. Bsp. Alateen. Das ist für Jugendliche, für kleinere gibt es auch Löwenherz.

    Wichtig ist es immer, die Kinder zu stärken. Ihnen Mut zu machen, ihren Wahrnehmungen zu vertrauen, und altersgemäß Wahrheiten nicht zu verschleiern. Mit heile Welt vorgaukeln wird man scheitern, weil Kinder sehr feine Antennen haben. Das habe ich selbst bei meinen Kindern erlebt.

    Kinder wollen und müssen ernst genommen werden, dass geht aber nur wenn sie Gefühl haben, die Wahrheit aussprechen zu dürfen. Es ist wichtig, dass sie nicht auch in den Strudel der COabhängigkeit geraten.

    Gruppen oder Therapie wird nichts werden dazu fehlt die Unterstützung vom Vater.

    Dass ist traurig, aber in die Gruppen könnten sie selbstständig gehen. Da bräuchten sie auch keine Einwilligung der Eltern. Mit dem pusten lassen, lebt ihnen der Vater vor, einen Einfluß auf die Sucht zu haben, den er natürlich nicht hat. Dass ist in meinen Augen kein gutes Signal.


    lg Morgenrot

    Danke fürs verschieben. Ich hoffe ich hab nichts falsch gemacht. Ich muss mich hier erst zurecht finden.

    alles gut, das klappt schon. Lass dir Zeit.

    dass er durch sein schlechtes Gewissen, sich doch nicht am Sein Versprechen zu halten, weniger zu trinken, dazu genötigt gefühlt hat heimlich zu trinken

    Ich denke wir Angehörige, sind da teilweise sehr kompliziert unterwegs. Ich kann deine Gedanken verstehen, denn ich habe auch mal so gedacht.

    Heute denke ich, sie trinken heimlich um uns zu zeigen, wie wenig sie trinken. Mein XY war auch immer ein Heimlichtrinker und beteurte dann oft, nichts getrunken zu haben, dabei hatte er eine Fahne. Ich mußte wirklich lernen meinen Wahrnehmungen zu vertrauen, denn alles was ich im Bezug auf Alkohol sagte wurde wiederlegt, und ich kam dann regelmäßig ins grübeln.


    lg Morgenrot

    hallo Terter,

    bitte bleib in deinem Thema, sonst wird es zu unübersichtlich. Ich habe deinen Beitrag in dein Thema verschoben.

    Ich denke, dass ich vielleicht nicht unschuldig daran bin, dass es sooo viel wurde.

    wie kommst du darauf, und wo würdest du deine Schuld sehen?

    Ich möchte dir aber sagen, dass du nicht schuld daran bist. Das wird uns Angehörigen aber gerne mal vermittelt. Das sind dann oft diese Argumente, was wir nur anders machen müßten, damit er /sie nicht mehr trinkt. So wird immer nur dein Radius eingeschränkt und wir überlegen wirklich immer öfter, ob wir vielleicht doch nicht unschuldig an der Trinkerei sind. Damit kann dann der nasse Alkoholiker in Ruhe weitertrinken, denn wir sind ja beschäftigt.


    lg Morgenrot

    Hallo Terter,

    Ein herzliches willkommen auch von mir.

    Ich habe dich jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet. Dort beginnt der Austausch und du kannst überall schreiben, nur bitte in den ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich. Dein Thema verschiebe ich dorthin.


    lg Morgenrot

    Hallo Jana,

    herzlich Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Ich habe dein dich für die offenen Bereiche freigeschaltet, dort kannst du jetzt überall schreiben und dich austauschen. Bitte schreibe aber in den ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich.


    lg Morgenrot

    Ich arbeite im Krankenhaus,

    ich habe auch da gearbeitet, glaub mir, dass sind die schlimmsten. ;)

    Spaß beiseite, vor diesem Helferhintergrund ist es wirklich oft schwierig die Grenze zu ziehen. Du hast ihm die Liste mitgenommen, und somit alles getan. Jetzt kannst du abwarten ob er handelt oder nicht. Vielleicht eine Frist setzen, aber nur dann, wenn du auch konsequent bleiben kannst. Das war immer so mein Thema.

    Hallo Siri,

    deine Wut ist berechtigt und sicher auch nötig. Sie sollte dich nur nicht in einer "Wutspirale" gefangen halten. Das kann auch lähmen. Ich lese aber auch aus deinem Beitrag, dass dir das alles bekannt ist. Könnte es sein, dass deine Schwierigkeit momentan darin liegt, dass du dich "zerrissen" fühlst zwischen verstehen und dem ganzen was da an Gefühlen und Erinnerungen hoch kommt. Ich kenne dass aus eigenen Erfahrungen und weiß, wie lang der Weg vom Kopf zum Herz werden kann. . Das war mein erstes Empfinden als ich deinen Beitrag gelesen habe. Kann aber auch sein, dass ich daneben liege.


    lg Morgenrot

    dann Zweifel ich selbst an mir.

    es ist ganz wichtig, dass du deinen Wahrnehmungen vertraust, ich kenne es auch sehr gut, dass ich sehr an mirund meinen Wahrnehmungen gezweifelt habe. Nasse Alkoholiker können sehr gut immer wieder täuschen, tarnen und tricksen.


    Ich schalte dich jetzt frei und verschiebe dein Thema in den offenen Bereich zu den Angehörigen. Du kannst dann überall schreiben, nur bitte in den ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich.


    lg Morgenrot

    Hallo Gamani,

    herzlich Willkommen in unserer Onlineselbsthilfegruppe. Dein Text ist überhaupt nicht wirr.

    Was du beschreibst ist oft das übliche Verhalten von nassen Alkoholikern. werden Angehörige und Partner belogen und es wird sehr versprochen und nur das wenigste gehalten.

    entweder er gesteht sich ein, ein Problem zu haben und sich Hilfe zu suchen oder er muss gehen.

    bitte kündige nur dass an, was du auch durchziehen kannst, wenn du Rauswurf ankündigst sollte er auch erfolgen, denn sonst machst du dich unglaubwürdig und das wird er gnadenlos ausnutzen.

    auch die Befürchtung, wenn ich mich trenne, dass er richtig abrutscht.

    diese Zitate zeigen genau das Dilemma, in dem wir Angehörige stecken. Wir wollen helfen, aber wir können es nicht. Er wird auch abrutschen wenn du dabei bist. Ohne Einsicht von ihm, geht sein Weg bergab und du kannst nichts dagegen tun.

    Was könntest du denn für dich tun, damit es dir besser geht? Hast du Hobbies? Es ist gut, dass du dich hier angemeldet hast.

    Magst du dich hier austauschen, dann folge dem Link und schreib noch einen kurzen Satz dazu, wir schalten dich dann für die offenen Bereiche frei und der Austausch kann beginnen.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    lg Morgenrot

    Hallo Berlin,

    zuerst noch einmal ein herzliches Willokommen in unserer Onlineselbsthilfegruppe.

    Ich kann dich gut verstehen, dass du deinem Sohn helfen willst. Ich bin auch Mutter, und stelle es mir grausam vor, dies miterleben zu müssen.

    Du kannst deinem Sohn nicht helfen, auch nicht durch reden. So lange er keine Krankheitseinsicht hat, kommt es nicht an. Der gerade Weg, würde immer über einen Arzt führen. Du kannst nicht die Verantwortung eines Entzuges tragen. Deine "Hilfen" halten ihn eher in der Sucht, da er ja genau weiß, dass er abgeholt wird, und du dich um alles weitere kümmerst.

    Ein nasser Alkoholiker braucht seinen Tiefpunkt um aus diesem Kreislauf auszubrechen. Dieser Tiefpunkt ist nicht vorhersehbar und keiner kann vorhersagen, wie der persönliche Tiefpunkt eines nassen Alkoholikers aussehen kann.

    Sollte dein Sohn im Entzug sein, kannst du nur den Notruf wählen, damit er ins Krankenhaus kommt und dort behandelt werden kann.


    lg Morgenrot

    Hallo Blume,

    Ein Kind hat feine Antennen dafür, das etwas nicht stimmt. Und das ist umso verstörender, wenn du das versuchst „zu überschminken. Du meinst es wahrscheinlich gut - aber du machst es schlimmer! Für euch alle.

    ich sehe hier überhaupt keine Interpretationen, sondern Tatsachen wie solche Vorgänge auf Kinder wirken. Wenn du hier bei den erwachsenen Kindern liest, wirst du es immer wiederbestätigt bekommen.


    lg Morgenrot

    Hallo Denisa,

    Ich war auch länger Zeit nicht mehr hier im Forum - weil ich mich mit dem Thema „ Sucht & co „ nicht mehr beschäftigt wollte - mein Plan war es das Ganze hinter mir zu lassen.

    Dein Beispiel zeigt mir gerade mal wieder, dass auch wir Angehörige nicht einfach das geschehene abhaken können, sondern auch für uns erkennen müssen, dass es da Themen gibt, wo wir genauer hinschauen sollten.

    Mit der Trennung und/oder Trockenheit vom Partner sollte die Arbeit auch bei uns weitergehen. Ich finde es gut, dass du dich gemeldet hast.


    lg Morgenrot

    Hallo Paul,

    ich hoffe, es geht dir wieder besser, und du hast den Tag gut überstanden. Ich möchte dir aber auch noch zu deinen 8 alkoholfreien Monaten gratulieren. ich hoffe, dass dir deine Freude darüber nicht ganz abhanden gekommen ist.


    lg Morgenrot