Beiträge von Morgenrot

    Hallo lotti,

    Weiß nicht ob meine Einschätzung bzgl eines Alkoholproblems meines Partners korrekt ist.

    es ist deine Wahrnehmung und daran solltest du nicht zweifeln. Das ist gerade das, was auch mich immer "klein" gehalten hat. Mir wurden meine Wahrnehmungen abgesprochen und er machte sich noch lächerlich drüber

    Habe mir gerade eine intakte Famile für unsere Kleine gewünscht.

    die Familie ist jetzt schon nicht mehr intakt. Kann sie mit einem nassen Alkoholiker an der Seite gar nicht sein.

    Nein, ich habe mich nicht getrennt, aber ich glaube nicht, das du dir das als Bsp. nehmen solltest. Es hat mein Leid verlängert, auch wenn wir quasi innerhalb des Hauses getrennt waren und ich nichts mehr für ihn erledigt habe.


    lg Morgenrot

    Hallo Lotti,

    Morgenrot :

    Ich sehe gerade Du bist schon seit 2008 hier.

    Was hat Dich hier hingeführt?

    das gleiche wie dich. :wink:

    Ich kam hier ins Forum, weil ich mir Hilfe erhoffte, wie ich meinem Mann helfen konnte, der mir immer wieder versicherte, das er nicht trinke, gleichzeitig aber mir an allem die Schuld gab.

    Das ich selbst Hilfe brauchte habe ich damals nur geahnt, obwohl ich es hätte besser wissen müssen.

    Als ich an diesem Tag begann hier zu lesen, war es ein tolles Gefühl zu sehen, das ich nicht alleine war mit meinen Problemen.

    Ich habe mit ganz kleinen Schritten angefangen und immer war da noch die Hoffnung, auf das erhalten der heilen Welt, die doch schon lange keine mehr war. All das wollte ich für meine Kinder tun, die mich als Erwachsene dann fragten, warum ich nicht gegangen sei.

    Ich habe es nicht geschafft mich zu trennen, bis heute weiß ich den genauen Grund nicht. Klar spielte auch mit, das alles den Bach runtergehen würde, aber das war es nicht alleine.

    Ich habe über die Jahre alles miterlebt, Führerschein- und Jobverlust und vieles mehr. Es ist da sehr vieles kaputt gegangen, gerade auch Vertrauen.

    Seit 5 Jahren ist er trocken, vieles ist besser geworden aber nicht alles ist gut.

    Wenn du noch mehr wissen willst, einfach fragen.


    lg Morgenrot

    Hallo Lotti,

    ICH bezeichne meinen Partner als abhängig,ICH finde er trinkt zu viel

    das ist deine Wahrnehmung und mit diesem Konsum hast du ein Problem. Ich bin mir sicher, das du damit richtig liegst, denn hier ist kaum jemand angekommen, der sich in diesem Punkt geirrt hat. Vertrauen in die eigenen Wahrnehmungen, in dass was ich sehe, ist auch etwas was den Angehörigen sehr schwerfällt.

    Nasse Alkoholiker tun alles, um uns unsere Wahrnehmungen "auszureden"

    Hab ich da eigentlich das Recht zu?

    Ja, weil es dich stört, und du dich damit nicht gut fühlst , hast du das Recht es zu benennen.

    Letztendlich kann es aber nur der abhängig Trinkende selbst erkennen, wenn er zu einer Problemeinsicht gelangt.

    lg Morgenrot

    hallo Lotti,

    herzlich Willkommen bei uns.

    in dem was du beschreibst, finde ich mich in vielem wieder.

    Es ist traurig an der Seite eines nassen Alkoholikers zu leben, aber damit hast du ja auch schon lange Erfahrung, leider.

    Er sieht das Problem ein ,denkt aber er kann es selbst in den Griff bekommen UND sein Ziel ist es nicht komplett den Alkohol wegzulassen.

    Geht das überhaupt?

    einem Alkoholiker hilft nur lebenslange Abstinenz, kontrolliertes Trinken funktioniert nicht. In meinen Augen hat er da gar nichts eingesehen, und auch das Argument mit den Depressionen zieht nicht. Bevor Depressionen behandelt werden muß der Alkohol raus. Wie will er im benebelten Kopf einer Therapie folgen?

    Schaffe es aber nicht mich zu trennen,weil ich immer wieder Hoffnung habe dass es doch noch wird.

    ich habe Jahrzehnte diese Hoffnung gehabt, er ist dann auch vor 5 Jahren trocken geworden. Du hast aber keinerlei Einfluß darauf, er braucht ( s ) einen Tiefpunkt und ein Problembewußtsein

    Ohne Allohol ist er ein toller Mensch.

    Wann ist er ohne Alkohol, wenn er auch heimlich trinkt?

    Was kannst du für dich tun, damit es dir und einem Kind besser geht?

    lg Morgenrot

    Hallo egah,

    herzlich Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Du wolltest dich weiter austauschen, ich gebe dir den Bewerbungslink für den offenen Forenbereich. Dort beginnt dann der eigentliche Austausch.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Du kannst keinen nassen Alkoholiker motivieren, das habe ich über Jahrzehnte versucht.

    Schau mal auf dich, was du für dich tun kannst, damit es dir besser geht.

    Ich weiß wie verdammt schwer das ist, aber der Weg mit einem nassen Alkoholiker kennt nur die Richtung bergab.


    lg Morgenrot

    Hallo Zitronenfalter,

    Er sieht ein dass es ohne eine paarberarung nicht gehen kann ubd möchte mir ubd seiner Familie zu liebe diesen schritt gehen... benötigt aber auch meine Unterstützung und auch meine Einsicht gewisse Dinge künftig anders anzugehen und nicht immer sofort den Ausspruch zu bringen das ich mich trenne oder scheiden lassen will.

    Vorsicht :!::!::!:

    Da schrillen bei mir alle Alarmglocken. Dir und seiner Familie zuliebe? Er muß diesen Schritt für sich machen und auch der Alkohol muß auf den Tisch.

    Du sollst dich ändern, diese Forderung ist jetzt schon klar formuliert. Du sollst nicht immer sofort Aussprüche tätigen? Hallo gehts noch?

    Das ihr beide an euch arbeiten müßt ist klar, aber er schiebt dir alles zu.

    Bevor er den Alkohol nicht angeht, kann er keiner anderen Therapie folgen. Für mich reine Manipulation, die auch ich über X Jahre erlebt habe und mich dabei verbogen habe und er hat weiter getrunken.

    Ich sehe da keinen Schritt in die richtige Richtung. Ich sehe einen nassen Alkoholiker der mit allen Tricks arbeitet.

    Einen Tipp möchte ich dir gerne geben, bitte sei konsequent. Ich habe auch den Fehler gemacht und einiges angekündigt, was ich nicht durch ziehen konnte, und später wurde ich nicht mehr ernst genommen.

    lg Morgenrot

    Hallo Vanessa,

    herzlich Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Du kannst deinem Mann nicht helfen, bevor er sein Problem sieht.

    Aner Seite eines nassen Alkoholikers geht der Weg leider nur in eine Richtung, und zwar nach unten.

    Ich kenne meinen Mann so überhaupt nicht er ist mir total fremd ich weiß nicht wie er so zu mir sein kann, wir hatten nie in unserer Beziehung so eine Böse abfällige Art miteinander. Ich frage mich

    könnte er sich die ganze Jahre so verstellen ? Er gibt mir an allem die Schuld und trinkt und trinkt ist so abfällig .... Wie kann das sein ? Der Mann ist wie ausgewechselt.

    Nasse Alkoholiker sind gute Schauspieler, sie können täuschen, tricksen und belügen sich und ihre Angehörigen. Diese Entwicklung kenne ich auch, das sehe ich aus heutiger Sicht nicht mehr als verstellen sondern als Veränderung durch den Alkohol.

    Eines kann ich dir mit Sicherheit sagen, du bist auf keinen Fall schuld daran, das er trinkt. Das ist ganz alleine seine Verantwortung.

    hier der Link zur Bewerbung für das offene Forum, wo der eigentliche Austausch stattfindet.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    lg Morgenrot

    hallo Zitronenfalter,

    ich kann meinen Job verlieren, weil ich im prinzip ein heiliges kirchliches Sakrament verletzte.... und eine grosse Funktion in der Gemeinde trage... das setzt mich zusätzlich unter Druck.

    wir hatten mal einen Pfarrer im Ort, der war nasser Alkoholiker, und als er seine Langzeittherapie angekündigt hat, gab es in der Kirche bei diesem Gottesdienst Applaus, das war für die ganze Gemeinde sehr bewegend.

    Er war ein toller Pfarrer, aber viele hatten auch etwas geahnt. Es hat ihn nicht seinen Job gekostet.

    Gibt es eine Vertrauensperson in deiner Gemeinde, mit der du dir ein Gespräch vorstellen könntest?

    Er hat doch im Grunde schon klare Stellung bezogen, er verzichtet nicht auf Alkohol, und du darfst und mußt dich nicht für ihn aufopfern und alles ertragen.

    Du kannst nichts tun, der Weg an der Seite eines nassen Alkoholikers geht nach unten.

    lg Morgenrot

    Hallo Zitronenfalter.

    meinst du? Ich glaube ich werde verrückt. Ich bekomme kein Auge zu.


    Andere trennen sich wenn der Mann einlässt und immer wieder im erbrechen liegt / fremdgeht oder schlägt und ich....

    Weil mein Mann mich alle 4 Monate unterirdisch beleidigt? Ist das fair? Ich fühle mich so mies den Kindern gegenüber ubd mir selbst gegenüber... Zudem kommt, dass ich in einer verantwortungsvollen Position arbeite und sehr in der Öffentlichkeit stehe. Ich schäme mich gescheitert zu sein.


    Ich weiss nicht weiter.

    Du solltest nicht vergleichen, du hast Probleme mit dem Trinken eines Angehörigen, das alleine reicht um für dich etwas zu ändern.

    Seelische Gewalt ist genauso grausam wie alles das, was du aufzählst. Ich habe auch gedacht, ich müsse für die Kinder etwas aufrecht erhalten, später haben sie mich gefragt, warum ich mich nicht getrennt habe.

    Kinder haben ein sehr feines Gespür, wenn ihnen etwas verheimlicht wird. Sei bitte ehrlich zu ihnen und antworte auf Fragen von ihnen altersentsprechend. Du bist nicht gescheitert, dein Leben ist zwar anders verlaufen als gewünscht aber deswegen bist du nicht gescheitert.

    Du hast keine Schuld, keine Verantwortlichkeit. Das Trinken ist ein Problem deines Mannes.

    Es sagt gar nichts über dich und deine Fähigkeiten aus, wenn dein Mann trinkt.

    lg Morgenrot

    Hallo Zitronenfalter,

    liege zwischen meinen Kindern und frage mich ob ich die verrückte Psychopathin bin....

    ich denke nicht, das du die Psychophatin bist, ich halte es viel eher für das Spielchen des nassen Alkoholiker, welche ich auch sehr gut kenne.

    Er hat es geschafft, das du weider mal über dich nachdenkst, und die Fehler und die Verantwortlichkeiten bei dir suchst.

    So hast du Stoff zum denken und der nasse Alkoholiker Ruhe zum trinken.

    Das sind perfide Spielchen, die ich lange nicht durchschaut habe und die ich nicht für möglich gehalten habe.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft, dir dein Leben so zu gestalten dass es dir gut damit geht.

    lg Morgenrot

    Hallo Alectos,

    aber gibt es vielleicht auch "Erfolgsgeschichten", bei denen die Partnerschaft den Alkohol überstanden hat und der Partner unterstützt werden konnte trocken zu werden und zu bleiben?

    Mein Mann ist seit 5 Jahren trocken und die Trockenheit war und ist seine Aufgabe. Ich habe während seiner stationären Entgiftung das Haus alkoholfrei gemacht, das ist es bis heute und bei uns wird auch kein Alkohol angeboten. Da ziehe ich auch mit, und die Familie auch.

    Alles andere aber ist sein Part.

    Ich war über Jahrzehnte in der Rolle der Coabhängigen und habe alles gemacht um ihn vom trinken abzuhalten, bis ich selbst nicht mehr konnte und ihm ihm nach und nach seine Verantwortungen zurückgegeben habe.

    Habe nur noch erledigt, was mich direkt mit betroffen hat.


    lg Morgenrot

    Hallo Alectos,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    ich ihm täglich Bargeld mitgebe und er mir die Kassenzettel zeigt, die neueste Idee, sich selbst zu schützen. Ich habe ihn bestärkt und hoffe wirklich, dass das helfen kann...

    Ich bin auch Angehörige und mir ist der Satz ins Auge gesprungen.

    Eine Karte kann er überall bei seinen Filialen wieder beantragen. Ja er schützt sich selbst, in dem er dir die Verantwortung zu schanzt. Das würde ich auf keinen Fall tun, das führt dich nur weiter in die CO - Abhängigkeit.

    Er muß etwas ändern und nicht mit einer solchen Theatralik, sondern handeln. Dazu gehört, das er sich seines Problems erst einmal richtig bewußt wird.

    Übernimm du keine Verantwortung, die du definitiv nicht hast.

    lg Morgenrot

    Hallo Yellow,

    Hab nun seinen besten Freund mit ins Boot geholt, für ein Männergespräch. Ich hoffe, wir bringen ihn gänzlich zur Vernunft.

    ich will dir ja deine Hoffnung nicht zerstören, aber einen nassen Alkoholiker, der sein Problem nicht sieht, bringt keiner zur Vernunft auch kein Männergespräch.

    Das muß von ihm aus kommen.

    lg Morgenrot