Hallo Gotti=)
Zitatund es in deinem Thread ruhig war.
Manchmal ist mir nicht nach schreiben, manchmal habe ich Angst hier reinzuschauen, keine Ahnung, warum. Deshalb ist es bei mir öfters ein paar Tage lang ruhig...
Der Bruder meiner Mutter hatte auch einen Schlaganfall, deshalb kann ich ein ganz klein wenig nachempfinden, wie sehr dich das belastet.
Vorher war er immer auf der Arbeit, kaum einen Tag krank, immer für alle da.
Dann war mit einem Tag alles vorbei. Er wird nie wieder laufen können, ob er das Sprechen wieder erlernt sei fraglich. meinten die Ärzte. Nach fast zwei Jahren machte er die ersten Schritte, sprechen konnte er zu dieser Zeit wieder einigermaßen (er hat immer noch eine Sprachstörung). Heute ist er immer noch bewegungseingeschränkt, aber er läuft und kann sich (mit viel Mühe zwar) mit anderen unterhalten.
Vor kurzem hat er meiner Mutter erzählt, dass er glücklich sei. Seit dem Schlaganfall würde er jeden Tag bewusster erleben. Ich bewundere diese Einstellung. Obwohl er so sehr eingeschränkt ist, hat er Freude am Leben. Ich denke jemand, der Freude am Leben hat, aht auch eine Ausstrahlung, die auf andere abfärbt. Was ich dir damit eigentlich nur sagen wollte ist, dass du die Hoffnung nicht aufgeben sollst und dass auch aus "blöden" Situationen etwas gutes entstehen kann. Ich glaube nicht, dass die Ärzte den Kampfgeist des Patienten in ihren Prognosen berücksichtigen, durch den vielleicht noch kleine Wunder passieren können
Ich bin leider sehr ungeduldig, sonst würde ich dir mal eine Portion Geduld rüberschicken
.
Liebe Grüße
LaChela