Hi Lori,
na, hast Du noch mal gelesen ? Und ? Hat es Dir was gebracht?
Biene
Hi Lori,
na, hast Du noch mal gelesen ? Und ? Hat es Dir was gebracht?
Biene
Hallo,
Ja,Biene,ich lese jeden Tag hier und das mehrere Stunden.In dieser Zeit geht es mir dann gut,doch ich soll auch mal was selber unternehmen wie Ihr schreibt.
Also bin ich heute morgen das erste mal wieder seit einer EEEEEEEwigkeit ins Solarium,habe mich aufgerafft und wollte mir was gutes für die Seele tun.
Man soll den Tag ja nicht vor dem Abend loben,aber mir gehts momentan sehr gut,ich strahle von innen heraus
Und das positive Verhalten hallt zurück,ein Spaziergänger sagte mir "Danke für das lächeln".
Ich habe heute die ganze Nacht hin und her überlegt was mit mir los ist,was will ich,was ich mache.Nun denke ich es zu wissen.
Mir ist klar ich BIN Alkoholikerin für mein Leben lang,nur irgendwie habe ich es im Unterbewustsein NICHT akzeptiert,obwohl ich ja dachte ich hätte es so angenommen wie es nun mal die Realität ist.Ich beschäftigte mich nur damit "wie komme ich aus diesem Schlamassel wieder raus",es gibt doch eine Lösung.Dumm,dumm,dumm,die gibt es NICHT und wirds auch nie geben.
Ich will/muß/werde es akzeptieren.Mit viel schreiben,lesen hier und reden mit dem Therapeuten wird es mir hoffentlich bald gelingen.Mein Kopf sagt JA,aber irgendwo in mir ist noch was was mich hindert,ich finde es nicht aber ich werde es suchen und finden.
Ich werde jeden Tag die kleinen Freuden genießen.
Gruß LORI
Ich bin immer noch am suchen und da kam mir noch ein Gedanke,vielleicht ist es das.
Ich w o l l t e nicht aufhören zu trinken,ich m u s s t e.Ich konnte meine Rationen die ich täglich brauchte nicht mehr besorgen und mein Körper machte auch nicht mehr so mit.
Ist das der Unterschied, WOLLEN oder MÜSSEN?
Bis denn,
werde weiter suchen.
Ich finde noch den Übeltäter ![]()
Servus Lori!
Den "Übeltäter " hast du ja schon lange identifiziert - es ist der Alkohol!
Zum Unterschied zwischen Wollen" und " müssen"
meine Meinung:
Müssen tu ich gar nichts - auch nicht aufhören zu trinken .
Jedem Menschen steht es frei sich mit dem Saufen umzubringen.
Aber das ist gar nicht so einfach - es ist ein langes, qualvolles Dahinsiechen. Nicht sehr erstrebenswert
!
Erst als ich meinen persönlichen Tiefpunkt (mit Notarzt ins KH zur Entgiftung) erreicht hatte wollte ich mit dem Trinken aufhören.
Ich kam zu der Einsicht, dass ich Alkoholiker bin und suchte mir Hilfe.
Ambulanter Entzug - reale und virtuelle SHG.
Der persönliche Tiefpunkt muss nicht für jeden gleich sein.
Dem Einen ist das der Führerschein-, oder Arbeitsplatzverlust, dem Anderen der Schlafplatz unter der Brücke. Entscheidend ist nur, wenn man glaubt am Tiefpunkt angelangt zu sein etwas zu unternehmen und Hilfe zu suchen und anzunehmen, denn sonst geht es noch weiter runter.
Wünsche dir den uneingeschränkten WILLEN zum Trockenwerden, denn MÜSSEN tust du es nicht!
LG
Andreas
genau so ist es. Das Einzige "muss" in meinem Leben ist das Sterben.
Alles Andere kann ich / darf ich / will ich / mach' ich - oder ich lass' es bleiben ![]()
LG
Spedi
Hallo Lori,
das mit dem ‚Müssen’ hat Dir Andreas schon gut beschrieben. Als ich ganz am Anfang stand, habe ich auch von mir gesagt, dass ich nun keinen Alkohol mehr trinken darf (und wurde darauf hin von der Gruppe, in der ich dies äußerte, auseinander genommen
). Dabei wollte ich damit eigentlich nur zum Ausdruck bringen, dass mir mein Trinkverhalten beim Erreichen meiner persönlichen Ziele massiv im Wege steht. Aber diese Ziele sind eben auch Wünsche, die mir niemand aufgezwungen hat, sondern, die ich völlig freiwillig entwickelt habe. Und genau so sollten auch alle notwendigen Maßnahmen, die ich auf dem Weg zu meinen Zielen ergreifen ‚muss’, eine gewisse Freiwilligkeit mitbringen.
Diese Freiwilligkeit, also dieses ‚Ich möchte…’ ist gerade bei Suchterkrankungen von immenser Bedeutung. Mit der Faust in der Tasche sind die wenigsten erfolgreich.
Lass mal wieder von Dir hören.
Liebe Grüße
J.
Hi Lori,
gibt es einen Grund, weshalb Du Dich schon so lange nicht mehr gemeldet hast ? ![]()
Liebe Grüße
Biene
Hallo Ihr Lieben,hallo Biene,
Leider habe ich oder besser nehme ich mir im Moment nicht die Zeit hier rein zu schauen.
Ich beschäftige mich den ganzen Tag mit allem möglichen nur um nicht an Alkohol denken zu müssen und falle abends dann tot müde ins Bett.Es funktioniert sehr gut,doch ich weiß auf die Dauer kann ich das nicht mehr lange so durch ziehen,bin KO.
Ich denke wirklich kaum noch ans trinken,es sind nur noch kleine bestimmte Situationen und da lenke ich mich dann wieder ganz schnell ab.Auch meine Hochs und Tiefs sind nicht mehr so heftig wie am Anfang.
Eins habe ich aber immer noch nicht geschafft,mich beim Arzt oder anderen wo es nötig wäre zu outen,zu sagen ICH BIN ALKOHOLIKERIN.
Viele Grüße
Lori ![]()
Hey Lori,
könnte es nicht einfacher werden wenn Du dazu stehst "Alkoholiker" zu sein?
Ich habe ganz cool bei meiner Psychotherapeuting gesagt: "Ich hatte eine Beziehung zu einem Alkoholiker, da und da beendet, ich denke mal ich habe ganz gehörige Co-Abhängigen-Eigenschaften". Sie schien recht geplättet und es wirkte gerade so, als wäre das für sie unvorstellbar. Übrigens auch für Freunde von mir, die sich mit der Materie auskennen und klar sagen "nein, bist Du nicht im typischen Sinne".
Aber durch dieses Annehmen von Co - egal wie wenig oder wie viel - bin ich mir der Gefahren bewußt die ausgelöst werden können. Bin ich mir bewußt über mein Suchtmittel, derzeit der Ex-Freund, und kann offen und ehrlich dagegen arbeiten.
Hätte ich persönlich keinen so offenen Umgang mit dem Thema Abhängigkeit würde für mich die Gefahr bestehen wieder in alte Muster zu fallen. So weiß mein Umfeld Bescheid, ich muss mich nicht verstecken und kann über Trauer und Ängste ehrlich sprechen.
Davon mal abgesehen schäme ich mich nicht dafür!
Lieben Gruß von Dagmar
Hallo,
Ich nehme mir nun langsam wieder die Zeit zur Ruhe zu kommen und hier zu lesen.Ich habe mich sehr viel selbst beschäftigt,zu viel,damit ich nach meiner kurzen Trockenheit nicht ständig an Alkohol und trinken denken muß.Für MICH hat das sehr gut funktioniert,ich habe einen sehr großen Abstand an die Gedanken Alkohol gewonnen.Ich werde nicht mehr trinken und verschwende auch nicht mehr meine kostbare Zeit damit.
Ich mache so viele schöne Sachen,ich kann ALLES wieder tun,fühle mich pudel wohl,einfach herlich und das gebe ich nicht mehr her.Ich bin frei.
Ich mußte das einfach los werden,sonst platze ich gleich vor Freude ![]()
Ich möchte anderen Mut machen,da ich am Anfang ja auch sehr durch einander und verzweifelt war.Man darf nicht(habe ich aber gemacht) in Selbstmitleid verfallen sondern nach vorne schauen.
Es gibt nichts schöneres als nüchtern und klar durchs Leben zu gehen.
Viele Grüße eure Lori
Sehr gut, Stufe 2, Euphorie.
Akzeptanz?
Outing?
Hilfe holen und annehmen?
... ![]()
LG
Spedi
Servus Lori!
Freut mich für dich, dass es dir so gut geht. Du siehst nun wie schön das Leben ohne Alkohol sein kann und was dir alles offen steht.
Bleib jetzt am Ball und setz die nächsten Schrirtte so wie Spedi es in seinen Stichworten geschrieben hat, denn die momentane Euphorie läßt auch wieder nach und es folgen Tage an denen du dich nicht so gut fühlst.
Das kennen wir hier alle. Und wenn diese Tage kommen ist es gut gewappnet zu sein um gegensteuern zu können.
Genieße erstmal dieses Gefühl:
ZitatEs gibt nichts schöneres als nüchtern und klar durchs Leben zu gehen.
Lg
Andreas
PS: Verabschiede mich für eine gute Woche, da ich klettern in Kroatien bin.
Hallo Spedi,
Vielleicht gehöre ich zu den Einzelkämpfer,aber es kann doch auch klappen.Der eine braucht mehr Hilfe der andere weniger.
Ich habe erst mal den Abstand gebraucht um meine Interessen zu erkennen,was will ich,was mache ich,was tue ich.Und nun bin ich soweit für mich,ich brauche und vermisse keinen Alkohol.
Je besser ich mich fühle,desto offener werde ich.Ich werde mich outen wenn ich das will und für nötig halte.Jeder hat seine eigene Zeit wann er was wem sagen möchte.
Mir geht es einfach gut.Sicher gibt es Probleme oder Momente mit Streß,doch ich gehe anders damit um.Ich habe für MICH einen eigenen Weg gefunden.
Jeder von hier probiert es auf seine Weise,wo er merkt da geht es mir gut dabei,das ist das was ich will oder erreichen möchte.
Lori
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Hallo Lori,
schön, so positive Zeilen von Dir zu lesen. Ich möchte Dir auch nichts madig machen, trotzdem wünsche ich Dir, dass Du nicht eines Tages aus welchem Grund auch immer deprimiert vor dem Weinregal stehst und dann durch einen Mangel an Offenheit im Glauben 'Es weiß ja eh keiner!' beherzt zugreifst. Wie gesagt, ist nicht böse gemeint
.
Liebe Grüße
J.
Hallo JoeDoe,
Natürlich wissen einige von meiner Krankheit,ich habe es denen gesagt wo ich dachte die können/müssen/sollen das wissen.
Auch die Verkäuferinnen wo ich überall war werden es ahnen,schon deswegen weil ich keine Fahne mehr habe,zittrig und nervös bin und natürlich keinen Alkohol mehr kaufe.Viele sprechen mich auch an wie gut und gesund ich doch aussehe
Ich möchte kein aufgedunsenes Gesicht oder gläsrige Augen haben.
Ich werde morgen 40 Jahre,mein zweites neues Leben beginnt also.Ich kann feiern,stolz sein und bekomme endlich alles mit und muß am nächsten morgen kein schlechtes Gewissen mehr haben,was haste wieder gemacht?
Sicher gibts Depressionen bestimmt mal wieder,die hat ein Mensch mit oder ohne Alkohol auch,doch ich werde mich da raus holen ob mit oder ohne Hilfe.Das werde ich dann sehen.Ich weiß jetzt es gibt Hilfe,man ist nicht alleine und das gibt das Gefühl von Sicherheit und Rückenstärke.
Du hast mich nicht entmutigt,nein,mir ist schon klar das man am Ball bleiben muß.
Trozdem Danke Dir
Lori ![]()
Hallo Lori,
ich wünsche Dir
A L L E S L I E B E Z U M G E B U R T S T A G ![]()
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Hey, 40 ... Jetzt fängt Dein Leben erst richtig an
(und keinen Widerspruch hier - schließlich werde ich nächstes Jahr auch 40 ![]()
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)
Dir trockene 24 h und einen schönen Tag
Liebe Grüße
Biene
Hallo Biene,
Vielen tausend Dank,das ist sooooo süß und lieb daß Du daran gedacht hast.Ja,mit 40 Jahren und ohne Alkohol fängt das Leben an,ich blühe richtig auf ![]()
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Bin mal gespannt,mein Vater(trinkt) mit Partnerin und meine Mutter(trinkt) kommen heute zum KAFFEE und Kuchen.Ich habe das erste mal an meinem Geburtstag nichts alkoholisches für Sie da.Entweder Sie gehen gleich wieder und bleiben nicht so lange oder Sie akzeptieren es,wobei ich glaube Sie werden nicht lange bleiben.Das ist mir aber egal.
Ich hoffe und wünsche für mich selbst zum Geburtstag:
EIN ZUFRIEDENES UND TROCKENES LEBEN,natürlich euch allen auch ![]()
Ich möchte dasnoch mal schreiben:
Dieses Forum hat mich weiter gebracht als jeder oder alles andere.Wir sitzen in einem Boot,wir haben diese Krankheit.
Ich kann jederzeit,egal wann und wieviel Uhr zu euch.
Vielen,vielen Dank an euch und das es euch gibt.
Das kommt vom Herzen ![]()
Eure Lori
Hallo Lori,
gestern hab ich es noch gelesen und doch beinahe vergessen. ![]()
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.
Alles gute für Dein neues Leben.
Liebe Grüsse
Elocin
Hallo Lori,
auch von mir Herzliche Glückwünsche und Alles Gute!
Und nicht vergessen: Schön am Ball bleiben
.
Liebe Grüße
J.
Na, da schließe ich mich doch gerne an. Auch von mir: HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!
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