Mit mir selbst zufrieden leben

  • Guten Morgen,

    puuuhhh... Sommer! Und ich habe das Gefühl, dass ich nur morgens um fünf etwas tun kann, weil die dann Luft noch halbwegs erträglich ist. Trotzdem mach ich die Wärme. Auch wenn die Menschen unter der Hitze stöhnen, liegt es Leichtes, Unbeschwertes über der Stadt. Sommer eben....

    Ich hätte gerne Urlaub, um in der heißen Mittagshitze eine kleine Siesta zu halten und bis in die Nacht die abends angenehmer werdende Wärme zu genießen. Unter duftenden Lindenbäumen sitzen und zusehen, wie der Himmel sich von blau in ein zartes Blauweiß verwandelt und die Sonne sich langsam verabschiedet. Bald ist es so weit, nur noch wenige Tage Arbeit und dann....

    Wenn ich hier lese, lese ich oft von Stimmungsschwankungen, die mit dem Partner zu tun haben. Die Euphorie, wenn er zwei, drei Tage oder Wochen nix getrunken hat und die Abstürze in die dunklen Löcher der Hoffnungslosigkeit, wenn sich herausstellt, dass es lediglich ein Trinkpause war, die die Euphorie hervorgerufen hat. Ich bin dankbar, dass ich solche Stimmungsschwankungen nicht mehr haben muss, weil ich gelernt habe, nach und nach meine Co-Abhängigkeit in den Griff zu bekommen und realistisch zu sehen, dass ich mich vom Verhalten meines Ex abhängig gemacht hatte in meinen Gefühlen.

    Noch immer aber habe ich Probleme mit meiner Hand, der die Hitze nicht so sehr gefällt und die immer wieder schmerzt. Aber wenigstens habe ich noch eine Hand, das halte ich mir immer vor Augen, wenn sie mich wieder nervt, denn sie hätte genauso gut weg sein können.

    Wie ein zarter Schleier hüllt mich Zufriedenheit ein. Das Wochenende steht vor der Tür und das Wetter soll sich halten, sodass ich viel draußen sein kann. Unter Bäumen, im Schatten, die Düfte genießen, die der Sommer mit sich bringt. Die Seele baumeln lassen in der Hängematte und einfach sein. Noch nicht einmal wegfahren mag ich, sondern mein Zuhause genießen und den Garten. Nicht losmüssen und abends erst spät nachhause kommen, sondern in den Tag träumen oder einfach Dinge tun, die nicht unbedingt „zielführend“ sind. Ich freu mich drauf...auf den Urlaub.

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Hao Ette

    Deine Zeilen sagen mir:

    Ette ruht "in sich".....
    kann machen was SIE will...ist zufrieden

    ..endlich

    Ich wünsche Dir einen superschönen,sonnigen,erholsamen Urlaub!

    Ganz liebe Grüsse von

    Backmaus

  • Liebe Ette,

    Urlaub ist schöööön.....ich fahre nächsten Freitag für ein Wochenende weg.....dort war ich letztes Jahr auch und es ist eine Energiequelle....einfach nur sein und genießen, treiben lassen....an dem Ort ist die Energie zu spüren und dort nehm ich dann wieder soviel mit wie ich in mir tragen kann.

    Fährst du in deinem Urlaub weg oder machst du es dir zu Hause gemütlich? *neugierigfrag*

    Lieben Gruß
    Nicole

  • Hallo Mädels,

    ja, ich bin zufrieden und es geht mir gut. Bis auf meine Hand, aber wie gesagt, besser eine, die immer noch mal weh tut als gar keine mehr.

    Meinen Urlaub verbringe ich gern zu hause. Durch die Arbeit bin ich immer lange außer Haus und freue mich einfach, einige Tage einfach nur zu hause in MEINER Geschwindigkeit Dinge zu erledigen, die getan werden müssen. Normalerweise muss ja immer alles schnell gehen, so neben der Berufstätigkeit. Außerdem suche ich noch ein paar Kletterrosen, so ganz besondere und werde dafür durch ein paar Gartencenter flanieren gehen. Und natürlich, mit einem Freund endlich mal wieder in den Zoo gehen (ne proberunde....*s*) Falls also jemand mal zufällig in der Zeit AUCH mal....usw....*ggg*

    Ja, mir geht es einfach gut. Nix Aufregendes, keine Achterbahngefühle, ein langer ruhiger Fluss....schön!

    Zur Zeit finde ich es genial, mit Vogelgezwitscher aufzustehen und einzuschlafen... fällt mir grad ein, weil draußen die Amseln so herrlich vor sich hin zwitschern. Die Tomaten runden sich, Rosen und Lavendel duften, die Hängematte schwingt im Schatten.... Ettchen, was willst du mehr!

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Zitat

    So ist es doch auch im Austausch von Erwachsenen, Schuldzuweisungen und Bewertungen zu meinem Gegenüber, lassen Menschen *zugehen* , sie öffnen sich nicht mehr, verschliessen sich mehr und mehr.

    Das weiss man heute und trotzdem treten einige besserwisserisch anderen gegenüber auf. Wo ist hier die eigene Zufriedenheit.

    Guten Morgen,

    dies habe ich irgendwo hier heute morgen gefunden und ich kann gut nachvollziehen, dass jemand so reagiert.

    Vor einigen Jahren habe ich auch Menschen, die eine Sichtweise vertraten, die mir nicht gefiel, negiert. Ich sah Schuldzuweisungen, wo eigentlich nur Fakten waren, die ich nicht sehen wollte. War nicht in der Lage, das, was gesagt wurde, als Meinung, als Fakt stehen zu lassen. Für mein eigenes inneres Gleichgewicht war es erforderlich, diese Menschen, die für mich Unangenehmes formulierten, negativ zu bewerten, konnte die Meinung nicht vom Menschen trennten.

    Jeder hat nun einmal seine Gründe, warum er auf bestimmte Sachen auf eine bestimmte Art und Weise reagiert. Das ist schließlich auch im Alltag so. Für mich ist es dann hilfreich, mir ein paar Minuten Zeit zu nehmen und zu gucken, warum ich so reagiere. Für mich habe ich festgestellt, dass ich stark auf Menschen reagiere, die so sind, wie ich früher war. Eine Art nachträgliche Scham macht sich dann in mir breit. So nach dem Motto „O Gott, so schlimm war ich auch mal!“ Quasi eine Art Vergangenheitsspiegel, der mir ein Bild von mir zeigt, das mir nicht gefällt. Die andere Variante ist, dass ich im Anderen eine Verhaltensweise sehe, die ich selbst gerne leben würde. Also eine Form des Neides, weil ich mich schlechter fühle als der Andere, was ich natürlich nie zugeben würde. Also negiere ich das, was er sagt.

    Hilfreich finde ich inzwischen für mich auch die Grundannahme, dass jeder Mensch eine positive Motivation für sein Verhalten hat. Diese Motivation muss nicht für mich selbst positiv erscheinen, sondern aus der Sicht des agierenden Menschen positiv sein. Dadurch ist es mir leichter, Menschen in ihrer Gänze anzunehmen, egal ob sie mir nun sympathisch sind oder nicht.

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Guten Morgen,
    liebe Ette,

    nachdem ich in der letzten Zeit viel denken und lernen durfte/musste habe ich so manches Mal Probleme wenn ich sehe, wie Menschen ganz schnell mit Gegenwehr auf Aussagen reagieren oder eben wie ein Trotzkopf sagen "dann geh ich eben". Das sind so richtig die Reaktionen, die ich früher auch mal hatte, im Sinne von ich habe Recht, nur der andere versteht das nicht.

    Auch bei mir dauerte es einfach mal Meinungen unkommentiert stehen zu lassen. Entweder um darüber nachzudenken oder aber weil es so überhaupt nicht passt und ich es nicht nötig habe mich zu rechtfertigen. Mir stößt derzeit manches auf, was ich lese, überlege dann ob ich meinen "Senf" dazu gebe oder nicht (was garantiert auch als besserwisserisch betrachtet wird). Oftmals denke ich derzeit "lass es, es kommt nicht an und ist die Zeit nicht wert"....

    Vielleicht mögen manche Menschen "zu gehen" aber dann ist die Frage, ob sie jemals offen waren, oder? Mensch, habe ich am Anfang hier Aussagen um die Ohren geschmissen bekommen, da dachte ich mir wackelt alles. Wenn ich aber an mir und für mich lernen will/kann/darf muss ich es erst einmal stehenlassen.... einfach nur so....

    Dann nämlich, wenn ich in Verteidigung gehe, dann ist doch schon ein Kern getroffen - sonst nämlich würde ich mich nicht verteidigen. Das Schlimme ist für mich als Leser, dass die Betreffenden nicht begreifen können, was um sie rum passiert, weil sie noch im Griff eines Kreislaufes sind, der auf Verteidigung und Leugnung basiert bzw. basieren muss, weil es oft Jahre schon so lief.

    So oft denke ich: "Mensch, lieber Schreiber, willst Du so elendig in einer Phase stecken wie ich damals". Die Antwort scheint ja zu sein - nämlich begründet im eigenen Tief(st)punkt, der eben notwendig ist um Veränderungen selber durchzuführen, Kritik nicht als Angriff zu sehen und andere Meinungen zu erlauben.

    Gerade die Schuldzuweisungen, die finde ich so etwas von uneffektiv. Der Arzt ist schuld, die Klinik ist schuld, der Kumpel ist schuld, der Alk ist schuld - und vielleicht auch noch der Supermarkt, weil er ihn verkauft. ICH muss mich um MICH kümmern, ICH muss NICHT im SUPERMARKT die Flasche greifen und ICH MUSS MICH NICHT UM BELANGE EINES ANDEREN MENSCHEN KÜMMERN, die er/sie selber bewältigen kann - soweit es tatsächlich ihre/seine eigene Entscheidung ist. Hilfe wird zuweilen gesucht, aber selektiert danach, was man/frau hören will. Im Notfall gibt es dann eben die "Grüppchenbildung" und das gegenseitige "Ermuntern" ... hauptsache es gibt noch einen Leidensgenossen, der ähnlich denkt. Schade nur, dass sich genau da immer eines vermissen lässt: die eigene Veränderung. Sei es, sich andere Hobbies zu suchen, sei es sein Leben umzustellen oder sei es nur, dem Alkoholkranken Aufmerksamkeit zu entziehen.

    Und mal ganz ehrlich: bei manchem was ich lese, wie in Partnerschaften "diktiert" wird, da meine ich, dass es jedem zuviel werden kann, selbst wenn er/sie nicht Alkoholiker ist. Fremdbestimmung ist etwas ganz übles - das tut auf Dauer keinem Menschen gut und ist anmaßend .... wie soll das gut gehen?

    Der gute Helfer ... alles aus Liebe .... alles schön und gut, aber oft täte eine neutrale Betrachtung mehr als gut!

    Lieben Gruß von Dagmar

    die Dir einen schönen Urlaub wünscht, ich habe demnächst auch ein paar Tage. Auch daheim :) Da freue ich mich drauf mal das Haus genießen zu können. Ich hoffe, dass dann nicht wieder der Vermieter jeden Tag auftaucht (weil er Gesellschaft möchte) ich wäre sooooo gerne mal wieder alleine....

  • Hi Ette,

    ich mag es nicht, wenn Du Einzelsätze aus meinen Beiträgen heraus kopierst, um sie mit Deinen Kommentaren und Auslegungen zu bereichern.

    Damit es nachvollziehbar ist, kopiere ich meinen gesamten Beitrag von mir an Julchen, hier herein:

    Ette, mit Unterstellungen von Deiner Seite, zu den von Dir kopierten Ausschnitten aus meinem Gesamtbeitrag ist ein respektvolles Umgehen und Austauschen miteinander nicht möglich. Du zählst Dich doch zu den "alten Hasen" hier, was soll ich von Dir lernen können, wenn Du Dich so verhälst.

    Gruss Weitsicht

  • @Weitsicht
    Ette hat sich Gedanken über diese Sätze gemacht, greift damit niemanden an und tauscht sich hier mit anderen über ihre Gedanken, Erlebnisse und Gefühle etc. aus. Dafür ist dieses Forum da! Ich verstehe dein Problem nicht ganz...

    LG, Ayki.

  • Zitat von Weitsicht

    Hi Ette,

    ich mag es nicht, wenn Du Einzelsätze aus meinen Beiträgen heraus kopierst, um sie mit Deinen Kommentaren und Auslegungen zu bereichern.
    weiter so.

    Hi Weitsicht,

    und ich mag es nicht, wenn du dir anmaßt, in MEINEM Thread meine SELBSTREFLEKTION ( tja, wer lesen kann ist einwandfrei im Vorteil) mit deinen Bewertungen zu versehen.

    Wenn du unterstellst, dass sich hier Menschen besserwisserisch äußern, ist es allein DEINE Bewertung dieser Äußerungen. Ich vermisse da schon die von dir immer wieder postulierte liebe- und verständnisvolle Art. Es begegnen mir immer wieder Menschen, die manche Dinge besser wissen als ich. Deshalb erachte ich sie noch lange nicht als besserwisserisch. Sie haben sich einfach mit den Dingen, über die sie mehr wissen als ich selbst, länger oder ausführlicher beschäftigt. Punkt.

    Ansonsten .... hier ist ein öffentliches Forum, in dem ich mich über MEINE Erfahrungen und Empfindungen bezüglich meiner Co-Abhängigkeit austausche. Und ich rede bzw. schreibe, wie mir der Schnabel gewachsen ist und daran wirst auch du nichts ändern. Ich habe, weiß Gott, Verständnis dafür, dass dir manches hier nicht gefällt. Aber es ist zum einen nicht meine Absicht, dir zu gefallen und zum anderen wirst du immer wieder Menschen finden, deren Art dir nicht gefällt, oder? Wenn dir nicht gefällt, was ich schreibe, wer zwingt dich denn, es zu lesen?

    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Zitat von dagmar007

    Und mal ganz ehrlich: bei manchem was ich lese, wie in Partnerschaften "diktiert" wird, da meine ich, dass es jedem zuviel werden kann, selbst wenn er/sie nicht Alkoholiker ist. Fremdbestimmung ist etwas ganz übles - das tut auf Dauer keinem Menschen gut und ist anmaßend .... wie soll das gut gehen?

    Hallo Dagmar,

    ja, mir geht es da manchmal ganz genauso. Da werden Partner wie Kleinkinder behandelt und alles im Namen der Liebe. Aber das ist halt so, wenn die Co-Abhängigkeit noch sehr präsent ist.


    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Hallo

    ich krieg jetzt grad ein ganz schlechtes Gewissen, das hab ich ja auch schon immer gemacht, mein Mann war immer mein viertes Kind, dem ich sagen musste, was er zu tun hat. Und wehe, er hat es nicht so gemacht, wie ich wollte.
    Mensch, jetzt schäm ich mich fei wirklich....

    julchen

  • Julchen, das Gefühl kenn ich! Aber zu dem Zeitpunkt, als ich meinen Ex wie ein Art zweiten Sohn behandelt habe, war ich mir meiner Co-Abhängigkeit auch nicht bewusst. Ich habe an Termine erinnert, an Friseur- und Arztbesuche usw. usw. ... Dieses Verhalten war Teil MEINER Krankheit. Jetzt mache ich es anders. Nicht dass ich mich gar nicht mehr dafür interessiere, was mein Freund macht. Sondern dass ich ihn machen lasse, was seins ist. Nun leben wir auch nicht zusammen und von daher ist es leichter. Da wir aber sehr viel Zeit miteinander verbringen, gibt es immer wieder Situationen, in denen ich mich auf die Zunge beißen muss, um nicht zu sagen, mach das doch dann und dann so oder so.

    Ich weiß nicht, ob wir uns dafür schämen müssen. Ich glaube eher nicht. Wie gesagt, es ist Teil unserer Abhängigkeit und ich war mir nicht bewusst, dass das so falsch läuft. Jetzt kann ich es besser machen.

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Hallo Ette

    einige Wochen nach der Trennung wollte ich mit meinen Mann reden, ihm sagen, dass auch ich Fehler gemacht hab. Bis dahin hieß es ja nur, er hat mit seiner Trinkerei alles kaputt gemacht. Hat aber nicht so geklappt, wie ich das wollt, er hat dann mir die Schuld an seiner Trinkeri, Kifferei, Rückfall und was weiß ich noch gegeben. Er ist ja auch nasser Alkoholiker, der einen Schuldigen braucht.
    Wer weiß, vielleicht kann ich eines Tages mit ihm reden, trocken. Im Moment will ich gar keinen Kontakt, ich würd mich sofort wieder kümmern. Bei mir besteht das " besser machen" aus totalem Kontaktabbruch.

    julchen

  • Hallo julchen,

    mein Kontaktabbruch ist nun vier Jahre her und er war zu diesem Zeitpunkt wichtig und richtig. Wir mussten beide an uns selbst arbeiten, um wieder in die Lage zu kommen, miteinander umzugehen. Es ist ein anderer Umgang als zu der Zeit der Trennung. Ich hätte diesen Umgang damals auch so nicht leben können. Zu verletzt, zu enttäuscht war ich. Inzwischen habe ich aber den trockenen ..... kennengelernt und ich bin gerne mit ihm befreundet, musste aber akzeptieren, dass wir kein Paar sein können.

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
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  • Guten Morgen,

    mir ist dieser Tage wieder einmal aufgefallen, dass es mir sehr schwer fällt, nein zu sagen. Nein sagen beinhaltet für mich immer noch die Angst, abgelehnt zu werden, weil ich nicht so reagiere, wie es sich der Andere vielleicht erhofft. Ganz automatisch läuft das Programm: dem Anderen gut tun, egal ob es mir damit gut geht oder nicht. Dem Automatismus kann ich aber entgegenwirken, wenn ich mir erst einmal eine Bedenkzeit nehme, um in mich hinein zu spüren, was ICH wirklich will. Konsequenzen meines Neins, Auswirkungen und eigene Empfindungen, die daraus dann resultieren, abzuwägen. Ich glaube, es ist nicht die Angst, nein zu sagen, sondern die Angst, was daraus resultiert, die mich immer wieder ja sagen lässt, wo ich eigentlich nein sagen will. Wenn ich es hinbekomme, auf meine eigenen Gefühle dabei zu achten und sie annehmen zu können, bin ich einen großen Schritt weiter. Wenn mich jemand wegen eines Neins ablehnt, wird er mich auch mit einem Ja nicht wirklich annehmen. Wer soll mich denn ernst nehmen, wenn ich es selbst nicht tue?

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
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  • guten morgen liebe ette! :D

    ja,da fällt mir auch was zu ein....

    ich hab auch sehr oft das problem mit dem nein-sagen.die tage sagte ich klar und deutlich NEIN.was meinen gegenüber(chefin) dazu veranlasste mir zu antworten:ja das is ja mal ne kollegiale antwort

    hm,ich bekam sehr starkes herzklopfen,denn ich unterließ es,darauf mit "verteidigungsstellung"einnehmen zu reagieren.statt dessen sagte ich:wenn das so ist,müssen wir meine arbeitszeiten noch mal in ruhe besprechen.brachte meine arbeit zu ende und ging nachhause.mein NEIN verfolgte mich selbstverständlich und machte mir "leichtes kopfzerbrechen" :lol:

    als ich grad deinen post las wurde mir erstmal bewusst was mein NEIN mir gebracht hat

    du schreibst:wenn mich jemand wegen eines NEIN´S ablehnt,wird er mich auch mit einem JA nicht wirklich ANNEHMEN

    dieser satz beinhaltet sooooooo viel!

    auf meine aktuelle situation bezogen bedeutet er:

    ich werde nun nicht gegen meinen willen ausgenutzt.weil man weiss das ich NEIN sagen kann(hö öhm manchmal)
    statt dessen wurde mir(ohne ein gespräch über meine arbeitszeiten)bei einer mitarbeiterbesprechung wie selbstverständlich gesagt:für dich gillt das was wir von anfang an ausgemacht haben

    ich werde auch mit einem NEIN akzeptiert und das ist eine sehr schöne erfahrung :D

    liebe grüsse caro :wink:

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • Guten Morgen,

    ha, zum ersten Urlaubstag gleich strahlender Sonnenschein am frühen Morgen! Das hab ich mir verdient!

    Ansonsten kann ich endlich meine Hand wieder ohne Schmerzen gebrauchen und somit ist in diesem Urlaub eine Menge Hausarbeit angesagt, da die letzten beiden Monate viel liegen blieb. Aber ein ordentlicher Vorher-Nachher-Effekt ist ja auch ein Stück Motivation.

    Arzt- und Physiotermine stehen auch noch an, sodass es mir sicherlich nicht langweilig wird ohne Büro. Aber langweilig ist mir sowieso selten. Lesen, denken, schreiben, träumen – zwei Wochen Zeit dafür ohne ins Büro zu müssen. Eine schöne Vorstellung.

    Jeder geht immer davon aus, dass man wegfährt im Urlaub. Ich fahre gerne weg, besonders gern an die See (Gotti, ich beneide dich), aber ich bin auch sehr gerne zu hause. Mein Zuhause ist mir ein Genuss, der während der Arbeitszeit einfach zu kurz kommt, da ich lange Arbeitstage habe und die Wochenenden immer viel zu schnell vorbei sind. Mich stört noch nicht einmal die Hausarbeit, weil ich sie in Ruhe erledigen kann und nicht nach einem langen Arbeitstag oder vor dem Aufstehen.

    Und jetzt mache ich mal zufrieden ans Werk.

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Da wünsche ich dir - selbst erholt und fremde Luft-geschnappt - einen
    wunderschönen Urlaub zuhause!!!
    Liebe Grüße, Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Ach Leute,

    ich finde Urlaub und Sommer soooo toll! Auch wenn mich die Hitze ganz schön schlaucht. Aber dann genieße ich einfach meine Siesta in der Mittagszeit und die kühlere Luft in den frühen Morgenstunden oder den Gewitterregen am Abend. Herrlich!

    Danke, Gotti, für die guten Wünsche. Sie wirken schon :-).

    Selbst das frühmorgendliche Bügeln macht mich zufrieden. Eine Armada frisch gebügelter Blüschen hat schließlich auch etwas – etwas geschafft zu haben, vor dem ich mich immer wieder drücke.

    So, und jetzt verschwinde ich im Regenzimmer. Bügeln ist schließlich schweißtreibend.

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • hi ette

    Zitat

    Selbst das frühmorgendliche Bügeln macht mich zufrieden.


    ich schick dir gern meine bügelwäsche, natürlich nur für DEINE zufriedenheit 8):wink:

    ich telefonier immer beim bügeln :lol:

    ich wünsch dir nen schönen urlaub, laß es dir gut gehn :D

    lg -Dani-

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