...der ewige Teufelskreis....

  • Vor allen Dingen, Ihr Lieben, wenn jemand etwas mit Euch oder mir ausmacht, dann wären wir quasi verantwortlich, dass der (Ex-)Partner diese Verabredung auch wahrnimmt.

    Da ich persönlich schon damals die Unzuverlässigkeit gewisser Personen kannte gab es einen Zettel am Schreibtisch, eine mündliche Info und der Anrufer erfuhr "ich lege einen Zettel hin, habe aber keinen Einfluß auf Reaktionen".

    In meinem Fall war das mehr als richtig weil es im Normalfall Besuch einer recht bekannt/berüchtigten Rockergang gegeben hätte. So konnte die Person welche ein Anliegen hatte sich sicher sein dass ich alles versuchte. Er selber hatte es ebenso zig Male auf dem Handy ergebnislos versucht den Betreffenden Alkoholkranken zu erreichen.

    Ich denke immer die Gegenseite kann nichts für Unzuverlässigkeit, muss es aber selber erfahren und darf sich nicht auf mich als Überbringer verlassen.

    Ja, liebes EINWeib, gebe Dir Zeit, gönne Dir den Lernweg. Bei mir geht der schon über Monate und wird noch lange gehen. Ich freue mich über jeden Schritt und weiß noch viele müssen folgen. Geduld ist nicht gerade mein zweiter Vorname. Allerdings habe ich erfahren müssen, dass nur sie mir helfen kann zur Ruhe zu kommen. In speziell dem Punkt Co-Abhängigkeit/Alkoholsucht habe ich für mich erfahren müssen dass meine Regeln und meine Ungeduld total uninteressant sind ;) das Leben hat seine eigene Geschwindigkeit :)

    Ich kann mitarbeiten - aber nicht erzwingen :)

    Lieben Gruß von Dagmar

  • Hallo!
    Ich finde es in Ordnung, wenn du dir Vanilleeis mit Eierlikör gegönnt hättest; Es kann doch wirklich nicht sein, dass man selbst schon ein derart schlechtes Gewissen bei einem Schluck Eierlikör bekommt, weil der Partner ein Alkoholproblem hat. Schließlich trinkst du nicht täglich x-liter Bier vor ihm. Vergiss bei aller Liebe nie, dass es dir auch gutgehen soll. Weißt, an meiner Selbstliebe muss ich noch sehr "arbeiten", aber mein Egoismus wird von Tag zu Tag ausgeprägter. Wie gesagt ich finde das war eher ein Fehler den Likör abzukratzen als zu sagen, ich habe einen Fehler gemacht; Hat dein Mann heute etwas getrunken oder war heute ein Antialkoholtag für ihn, dass du gar soe ein schlechtes Gewissen entwickelt hast?
    Gruß Aura

    LOSLASSEN

  • Hallo!
    Unsere letzten zwei Monate >> unter der Woche: er hat von 6 - 16 Uhr Dienst, nachher tgl. mit einem Arbeitskollegen ins Wirtshaus auf 1,2,3? Bier danach kam er um ca. 18.30 heim. Aufgrund des schönen Wetters waren wir oft noch eine 1/2 Stunde spazieren und schafften es nie beim Wirtshaus (Gastgarten) vorbeizugehen; er hat wieder zwei Halbe getrunken (ich ein großes Obi-Gspritzt); z`haus hab ich meine Hausarbeit erledigt und er trank weiter vorm Fernseher. Um 1/2 9 ist er regelmäßig eingeschlafen, geschnarcht und hat seinen Dusel ausgeschlafen. Kann mich nicht erinnern dass wir einen 1/4 9 Uhr Film gemeinsam gesehen hätten; Wenn er dann irgendwann aufgewacht ist, hat er sich oft auch noch ein Bier geholt. (habs an den leeren Flaschen morgens gesehen) und mich geärgert! Wochenende hat er meist bereits schon um 11 sein erstes Bier getrunken, Fussballplatz und dann war er wieder müde; Das war es !Haben nicht mehr viel unternommen ausser wieder einen weiteren Gasthausbesuch; Echt schlimm; Weißt und trotzdem denke ich so oft an die schönen Zeiten. Da hat er sich zusammengerissen und wir waren in der Therme, Kabarett usw. ist aber alles schon so lange her; Was unternimmst du mit ihm, was dir wirklich noch Spass und Freude macht? Habts wen der auf die Kinder aufpaßt, das ihr zwei was machen könntet? L.G. Aura

    LOSLASSEN

  • hallo seinweib,
    danke für die information das mit dem rübernehmen
    ich habe mit interesse die ganzen beiträge gelesen und habe mich oft wiedergefunden. dies alles hillft mir wenn auch spät meinen weg fortzusetzten. es macht ich traurig das so viel schöne zeit vergeht, wenn ein partner alkoholkrank ist und die zeit verheht schnell. ich bin in den letzten monaten immer mehr in mich gegangen und habe mich gefragt wieso und warum dies alles ohne eine antwort zu finden? Über jahre hat mich der alkohol beherrst und da gibt es keine entschuldigung.
    Liebe Grüsse

    Liebe Grüße
    Harry

  • Hallo!
    Natürlich ist das traurig wenn man für sich selbst erkennen muss, dass man schon froh ist, wenn der Partner alleine auf Discotour geht, anstatt sich gemeinsam auf eine Party zu freuen. Jeder Mensch wünscht sich doch einen Partner der einen liebt, respektvoll behandelt und auf den man sich natürlich verlassen kann.
    Hatte das Gefühl, als ich meinen Freund kennenlernte, dass er genau diese Werte hätte bzw. hat er mir dies vermittelt; Denke, dass dein Mann auch ein lieber, toller Kerl war sonst hättest dich nicht in ihn verliebt; Und dann kommt Teufel Alkohol und macht alles zunichte; Hätte vor meiner eigenen Erfahrung nie geglaubt, dass Alkohol stärker ist als Liebe;
    Ich würde dir von Herzen wünschen dass dein Mann einsichtig wird!
    Du liebst, hoffst und leidest - schecklich!
    Hattest heute wenigstens einen schönen Tag?
    l.G.
    Aura

    LOSLASSEN

  • Ach Ihr Lieben,
    seid mir nicht böse, aber ich stelle mittlerweile für mich in Frage, jemals wirklich mich in den Menschen verliebt zu haben, den ich kennengelernt hatte. Ich für meinen Teil befürchte, der Alk hatte ihn damals schon in den "Griffeln".

    Jetzt zumindest hat er ihn mit Haut und Haar - nun gut, wenn er sich einnehmen lässt, so kann ich leider nichts daran ändern. Aber ich für mich muss versuchen mich von der Traumvorstellung des Traummannes zu lösen, der ich jahrelang hinterher rannte.

    Ich habe Wut erlebt im nassen Zustand, die nicht zu beschreiben ist. Das ist so meilenweit entfernt von dem Menschen, den ich dachte zu lieben dass ich ganz klar sagen muss: hallo, nein diesen Menschen, den es jetzt gibt, mit dem verbindet mich nichts mehr.

    Ich habe den Alk verantwortlich gemacht, die Mittrinker, auch mich, weil ich war ja an allem schuld. Aber eines habe ich nie getan - und das vermisse ich gerade bei Euch - die Grenze zu ziehen um zu fragen "was tut mir gut, was schadet mir und wie soll ich selber glücklich werden". Nicht böse sein, aber wenn Eure Geschichten nur 20% mit meiner gemeinsam haben sollten, dann ist sehr fraglich was noch auf Euch zu kommt.

    Ich hoffe nicht, dass Ihr in meine Fehler einsteigt, ich hoffe, Ihr verlasst diesen Teufelskreis früher als ich - auch im Interesse EURER Partner! Denn nur wenn diesen Männern klar werden sollte dass sie sich und ihr Leben nicht mehr steuern können, sind sie vielleicht bereit das Ruder namens Alk durch ein anderes zu ersetzen.

    Der Alkohol ist stärker als die Liebe - ganz sicher. Nur stellt sich mir die Frage, ob ein Suchtkranker "lieben" kann?! Er ist ja gedämpft und somit wenig von Gefühlen erreichbar. Er wird viel tun, damit wir das Gefühl haben er ist uns nah. Klar, denn nur so spielte ich das Spiel mit, für das ich klug eingespannt wurde. So klug, dass ich erst jetzt (nach 2 Monaten räumlicher Trennung) beginne zu begreifen welche krankhafte Symbiose wir gemeinsam bildeten.

    EinWeib, mal ganz ehrlich: wieviel schönes gibt es, bzw. wie lange liegt das zurück und wieviel schlimmes gab es in den letzten Monaten. Du bist bestimmt nicht hier, weil Du so glücklich mit ihm warst oder? Ich denke, Du und Aura, Ihr habt genau begriffen um was es geht und was mit Euch passiert, aber die Hoffnung und die Erinnerung (mit der ich mir immer selber weh tat) verhindern ein loslassen.

    Lieben Gruß von Dagmar

  • Hallo einweibchen :wink:

    Nu muß ich doch mal auch bei Dir hier was loswerden.
    Ich sehe hier, das sich gewisse Damen viel untereinander austauschen und sich gegenseitig Bäder in Selbstmitleid einlassen, um ausgiebig darin zu Baden.
    So steigert man sich aber immer mehr in alles mögliche rein.
    Darum mein Rat: Auch viel bei anderen lesen, die eine Trennung schon erfolgreich hinter sich gebracht haben, auch wenn es NICHT das ist, was ihr gerne lesen wollt. :wink:

    Dat Rumgejammer mit Tendenz "Früher war alles besser..." bringt doch nix, außer das es Euch immer noch schlechter geht !! :(
    Mensch, kommt ma raus da aus dieser Selbstbemitleidungs-Nummer, das lähmt Euch dermaßen, vielleicht seht ihr das gar nicht ? Alle anderen sehen es aber... und die täuschen sich sicher nicht alle... also, rumflennen einstellen, nach vorne schauen und den EIGENEN Weg weitergehen, mal n bisi Mut hier. :P

    Wie schwer das alles ist, wie weh es tut, weiß ich :( . Ich bin zwar keine CO, aber auch eine Frau, die schon von Herzen geliebt hat, schlecht loslassen kann, weil selber unter Verlustängsten leidend, aber manchmal muß man es doch tun. Auch ich habe Trennungen hinter mir, die schmerzahft waren, und doch nötig. Und ich lebe noch :P
    Und manchmal ändert sich gerade DESHALB etwas und manchmal eröffnet gerade das völlig neue Perspektiven, von denen man noch gar nix ahnt.

    Und lese mich mal bitte bei Artep auf seite 3, zweiter Beitrag, ich mag nicht alles nochmal schreiben, aber denke da bitte einmal drüber nach.
    Dagmar kommt hier auch gerade zu einigen Erkenntnissen, vielleicht hilft es auch Dir etwas auf die Sprünge ? :wink:

    LG
    Lilly

  • Hallo "s"einweib!
    Habe die Texte von Lilli und Dagmar gelesen > ich und du wissen sehr wohl, dass sie recht haben. Und es ist total gut, dass die es direkt ansprechen, dass man sicht nicht zulange in zuviel in Mitleid und Selbstmitleid suhlen soll, aber mir passierts doch des öfteren!!
    Selbst ist mir das noch gar nicht so aufgefallen
    l.g.
    Aura

    LOSLASSEN

  • Ich greife Lilly mal kurz vor, bin aber sicher, sie erklärt Euch ihre Sichtweise!
    Ich darf doch Lilly ;)

    Ich bin Co - ich habe mir selber die Hölle auf Erden bereitet, ich hatte das absolute Tief - tiefer geht es nicht.

    Dadurch durfte ich erkennen, dass etwas mit mir grundsätzlich nicht stimmt. Ich selber kein Vertrauen zu mir habe, wo meine Ängste liegen und und und.

    Ich musste lernen mich aus einer coabhängigen Beziehung zu lösen und mich allen meinen Ängsten zu stellen. Viele der Ängste sind nun nicht mehr verbunden mit (falscher) Angst sondern mit einfachen Bewältigungsstrategien. Logisch, machbar und realisierbar.

    Ich habe die Gabe erhalten zu lernen was mir gut tut! Ich habe die Chance bekommen, mein Leben wieder zu einem Leben zu machen und nicht mehr eine Marionette meiner Beziehungssucht zu sein. Ein Spielzeug der Sucht ...

    Sodele, nun mache ich Platz für Lilly :)

    Dagmar

  • Hallo einweib,

    na, dann will ich selbst auch antworten. :wink:
    Mh, es sollte eigentlich heißen, das die Krankheit auch eine GNADE sein kann, nicht Gabe :oops: ich hoffte, es fällt nich auf 8) … aber im Grunde war/ist es Beides für mich :wink: .
    Eine Gabe ist ja auch ein Geschenk, und so empfinde ich ja auch… mir wurde eine Krankheit „geschenkt“, auch wenn sich das noch so paradox anhören mag. Langjährig Trockene wissen aber, was ich damit meine. Denn ich bin auch da keine Besonderheit, ich weiß, das viele andere ähnlich empfinden.

    Warum sehe ich das so ?

    Weil mir meine Krankheit geistige Entwicklungsschritte ermöglichte, die ich ohne sie wohl so nicht hätte machen können/müssen, es war keine freiwillige Wahl, ich „mußte“, wenn ich trocken bleiben wollte und das wollte ich.

    Ich mußte sehr vieles in meinem Leben verändern, Freunde aussortieren, die keine waren, aber es blieben mir welche, und diese Aussortierung war sicher gut für mich und ich fand auch neue. Denn die, die blieben, waren die echten Freunde. Sie hielten fest zu mir, als ich trocken wurde.

    Ich mußte, nachdem ich schon einige Jahre trocken war, tief in mich reinschauen. Früher wollte und konnte ich das noch nicht und ich traute mich auch nicht. Ich hatte Angst, was ich dort vorfinden würde.

    Ich mußte mich selbst analysieren, soweit mir das möglich war, was ist damals passiert, warum bekam ich diese Krankheit ? Schuld empfand ich aber nicht mehr, ich wußte schon, das ich nichts dafür kann, niemand hat „Schuld“ an einer Krankheit. Und dann gab es auch später jemanden, bei dem ich reflektieren konnte, der mir bei Blicken in mein Innerstes sehr half, mir Wege wies, mir Dinge sagte, die ich selbst nicht sehen konnte.

    Hier im Forum las ich außerdem viele Gesichtspunkte, die ich SO noch nie gehört hatte, ich lernte sehr viel, ich dachte über sehr vieles nach, hörte mir alle Standpunkte an und bildete mir eigene Meinungen. Erkannte vieles in mir wieder, erkannte immer mehr „mich selbst“. Diese Hilfe war sehr wertvoll für mich, denn viele Aspekte hatte ich selbst noch nicht so bedacht. Es brachte mich vor allem auch in menschlicher Hinsicht weiter.

    Ich konnte andere Menschen besser annehmen, so wie sie nun mal sind. Das konnte ich eigentlich immer ganz gut, aber das verstärkte sich dann noch. Jeden so zu lassen, wie er nun mal ist, in seinem Wesen, jeden so zu akzeptieren und auch zu respektieren.

    Ich durfte auch hier Menschen persönlich kennenlernen. Das ist im net so eine Sache, einige blieben oberflächliche Bekanntschaften, die sich bald im Sande verliefen, andere wurden zu ganz festen Freundschaften, die sich bis heute als äußerst stabil erwiesen. Ein Entwicklungsprozess, der dauerte, eine Freundschaft entsteht nicht in wenigen Wochen.
    Diese Menschen begleiteten mich durch Höhen und Tiefen und standen mir in schweren Tagen ganz besonders bei, manchmal nur dadurch, das sie einfach da waren.
    Soviel mal zur Verlässlichkeit von Alkies, nass ist man dazu nicht mehr fähig, trocken aber schon ! Aber auch CO`s wurden meine Freundinnen.

    Ich durfte noch einmal die Liebe erleben, so wie sie wohl wirklich gemeint ist, grundlos.
    Alles war völlig anders, sehr viel intensiver, weil auch in diesem Bereich „trocken“ alles anders ist. Ich fand außerdem in diesem Mann einen Freund, einen Vertrauten und einen Mitbetroffenen.

    Dann fand ich noch meine Reale, wo ich auch noch einige ganz besondere Menschen kennenlernen durfte, von denen ich mir viel abschauen kann. Ich wurde da herzlichst aufgenommen, so wie ich bin und wir können dort über alles reden.

    Tja, also wenn das alles nix is, dann weeß ich och nich… :wink:
    Es ist auch längst nicht alles, eher ein kleiner Abriss...
    Und weil ich das alles so erleben durfte, empfinde auch ich meine Krankheit als „Gnade“.
    Das stammt aber nicht von mir, das las ich so, aber ich verstand sofort, wie es gemeint, ich erkannte mich darin wieder.

    LG
    Lilly

  • Hallo ...einweib!

    Das hast du gut gemacht!!!
    Kannste doch echt stolz auf dich sein!
    Mir ist es immer sehr schwer gefallen, RUHIG zu bleiben (bzw. keine VORWÜRFE zu machen) :oops: !
    Es ist gut und richtig, wenn DU das einforderst, was DU brauchst... nämlich ein friedliches und alkfreies zuhause!
    Da wird er sich schon umgucken, wenn du nicht mehr seine Co bist und das Spielchen mitspielst :shock: !

    Übrigens Lilly, was du da zum Thema "Krankheit als Gnade/Gabe" :wink: geschrieben hast, kann ich gut nachvollziehen!
    Genau die gleichen Gedanken hatte ich, als ich in Therapie wegen meiner Depressionen war!
    Ich hätte NIE so viel über mich gelernt, mich verstanden, wenn ich diese Krankheit nicht gehabt hätte.
    Auch bei mir hat sich ziemlich deutlich gezeigt, wer wirklich "Freund" war...
    Habe kürzlich ein Buch gelesen, in dem es um Gottvertrauen ging und ich denke, dass so eine Krankheit - bei mir war es so - einem auch zeigt, was "Demut" heißt. Und ich denke, um vertrauen zu können (wem auch immer, bei war/ ist es Gott), brauchen wir auch etwas von dieser Demut (die Einsicht, dass wir NICHT alles in der Hand haben und kontrollieren können)...

    So long, ...einweib, ich hoffe, du konntest den Abend für DICH noch ein wenig genießen...

    Liebe Grüße

    fish

  • Hallo liebes einweiberl!
    Danke für deine lieben Grüße; So wirklich gut, geht es mir leider nicht; Versuche aber mit aller Kraft endlich aus dem Co-Dasein auszusteigen;
    Möchte nicht wieder mein Wohlergehen von seinem Verhalten abhängig machen; Ist gar nicht so einfach wenn man sich nach langer Zeit, wieder nur mit sich selbst beschäftigt;
    Hast den Abend gut verbracht ? vor allem wie geht es dir jetzt?
    liebe Grüße und melde Dich
    Aura

    LOSLASSEN

  • Was die Nachbarn denken, liebes Einweib :)
    Na, der hat im Suff den Schlüssel verloren und die Frau schläft zu fest :) Und ... sein Schlüssel oder??? Seine Nacht im Freien, sein Wille geschehe ...

    Er wartet, Du bist genervt, irgendwann spielt es sich wieder ein und die Gefahr des ewigen Teufelskreislaufes bleibt bestehen. Mir war es schon immer zu blöde zu diskutieren um die Möglichkeit von vermeintlichen Erklärungen zu liefern. Aber die Nächte waren versaut, die Tage richtete ich im Rhytmus nach den eventuell kommenden Geschehnissen - bloss nicht nach mir.

    In diesem Sinne,
    viele gute Entscheidungen wünscht Dir Dagmar

  • Hallo Einweib!
    Die Geschichte deiner letzten Nacht hat mich ganz traurig gemacht. Für ein paar Momente waren ähnliche Empfindungen in mir hochgekommen. Aber!
    Ich kann ja sagen: Es ist vorbei!
    Du nicht. Leider.
    Was habe ich aber alles getan, damit es mir damals gutging?
    Es war nicht immer alles nur Sch.... Nein. Ich hab mir viel Gutes getan. Eigentlich nicht viel weniger als Heute.
    Ich mache mir Sorgen um dich, dass du es so nicht schaffst, dich aufrecht zu erhalten. Bei mir kam dann auch mal der Tiefpunkt, wo ich fix und fertig war. Trotz gemeinsamen Urlaubs, Abendessen, Frauenklatschkaffees usw.
    Gerade die ungeschlafenen Nächte haben mich erschöpft. Auch seelisch.
    Ich wünsche dir eine baldige Besserung deiner Situation in die richtige Richtung für dich.
    Alles Liebe, Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Guten Morgen!
    Möchte mich noch schnell bei Dir melden, da ich gleich in`s Büro gehen muss. Ich glaube, dass man ganz genau spürt, was einem fehlt bzw.was einem nicht gut tut, doch die Umsetzung mit allen Konsequenzen, die ja oft mit einer Trennung einhergeht, ist schmerzlich und ein schwerer Weg;
    .... und vor allem immer wieder die Gedanken, will ich das wirklich, gibt`s keine andere Möglichkeit ....
    Nichts desto trotz - wie heißts so schön, ein neuer Tag ein neues Glück - ganz liebe Grüße Aura

    LOSLASSEN

  • Hallo!
    bin kurz vor`m Schlafengehen; Hab früh morgens an Dich gedacht und nehme es jetzt als gutes Zeichen an, dass es ein gut Tag für dich war, weil du heute nicht "hier" warst . Wünsche dass es so ist!
    L.g. Aura

    LOSLASSEN

  • Hallo Du!
    Nicht so wirklich, arbeite ja an meiner Trennung!
    Aber es freut mich und hoffe dass es wenigstens bei Dir klappt. <<bin gerne mit dir in Verbindung!
    Bist ein bißerl meine "Vertrauensperson" !
    Noch lieben Gruß und nen schönen Abend
    wünscht
    Aura

    LOSLASSEN

  • hallo an alle erstmal,

    bin neu hier (alles über mich in meinem beitrag....) und habe grad alle seiten durchgelesen weil ich es so schön fand, dass es anderen genauso geht und ihr euch darüber unterhaltet ohne euch zu schämen. viele situationen/gefühle kommen mir so bekann vor,andere dagegen nicht.
    ich frage mich immer, ob das ziel oder die lösung aller probleme unweigerlich die trennun vondem menschen ist und sein muss?? oder ob es auch andere wege gibt (in manchen fällen)??
    ich wünsche euch allen weiterhin viel kraft.

  • hi seinweib,

    danke für die schnelle antwort, tja also für mich ist die trennung auch der letzte scshritt und ichliebe auch von herzen. ich habe aber festgestellt dass man seine grenze immer weiter verschiebt (zumindest bei mir), das was ich vorher als tiefpunkt definiert hätte rede ich mir wieder schön, gebe noch eine chance usw. aber eigentlich denke ich genauso, nämlich dass man im entscheidenden moment merkt wenn es reicht. solange man die beziehung noch will ist das ok, oder?
    (ich glaube dass ich nur teilweise als co anzusehen bin ode so.)
    naja einen schönen abend noch und freue mich wenn du meinen beitrag liest...... :?

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!