...der ewige Teufelskreis....

  • hi weib,

    freue mich von dir zu lesen, und zu hören, dass es dir auch noch ganz gut geht. ich hoffe sehr für dich, dass deine gesundheit bald wieder in ordnung kommt und auch, dass es mit deinem mann weiterhin gut läuft.

    mir geht es ähnlich wie dir, schreib im moment wenig hier (auch wenn ich ziemlich viel lese) und es geht mir wirklich gut. mit meinem freund läuft es jetzt schon seit einigen wochen (10 oder so) super, und ich hoffe einfach sehr, dass das von dauer sein kann. die angst wird von zeit zu zeit weniger auch wenn ich natürlich nichts vergessen hab. achte weiterhin auf die 'co-knöpfe'.......
    kümmere mich auch viel um mich (sport usw. ...) und das tut mir gut.
    die feiertage und der jahreswechsel waren schön, keinerlei probleme, im gegenteil.

    es grüßt dich von herzen das -glückliche- mädchen..........

  • Hallo Weib,

    dieses Zittern, wenn er später antanzte als besprochen, das kenne ich von früher. Inzwischen denke ich, es wird seinen Grund haben, dass er zu spät kommt und gut ist....

    Wenn dein Partner nun nicht mehr trinkt, bist du ja nicht gleichzeitig genesen. Was hast du denn in der letzten Zeit für dich selbst verändert?

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Hey Kreis-Weib... :wink: !

    Nee, aus dem Kreis is doch nu schon mal mindestens ne Schlangenlinie geworden! :wink:
    Klar gibts da immer noch Aufs und Abs und ich denke auch, dass es völlig normal ist, dass du dein lange antrainiertes Verhalten/ Denken nicht so einfach ablegen kannst, "nur" weil er jetzt nicht mehr trinkt!
    Aber du gehst vorwärts, oder?
    Ich bin da momentan auch am Kämpfen mit mir, allerdings aus anderen Gründen... bei mir ist es eher so, dass ich mich frage, was ist, wenn er jetzt wirklich ernsthaft was verändert und ich ihn aber gar nicht mehr will... :shock:
    Aber auch wenn mein Mann noch trinkt, fallen mir auch jetzt (wo mein Denken nicht mehr ständig nur um ihn und sein Trinken kreist) Dinge an ihm auf, die ich vorher gar nicht so wahrgenommen hatte (weil der Alkohol eine viel zu große Rolle eingenommen hat und alles andere dahinter verblasste)!
    Vielleicht müsst ihr euch beide erst wieder ganz neu kennen- und lieben lernen?!
    Könnt ihr denn mittlerweile über das Thema reden?
    Ich denke, dass das irre wichtig ist, wenn wieder Vertrauen wachsen soll!
    Offenheit und Ehrlichkeit...
    Dinge/ Tatsachen/ Umstände beim Namen nennen...
    Damit tue ich mich selbst noch unheimlich schwer!
    Ich drück dich mal ganz doll zurück, liebes Weib, das wird schon!
    Gib euch Zeit...

    Liebe Grüße

    fish

  • Liebes Weib,
    mein Mann macht ja gerade seine LZK.
    Manchmal male ich mir die Zeit aus, wenn er wieder da ist. Trocken. Gesund. Schlanker. Fit.
    Und trotzdem zieht es mir die Brust zusammen.
    Ich kenne ihn ja nur saufend.
    Paddy's thread veranlaßt mich auch, über die vielen zerstörerischen, verletzenden Einzelsituationen nachzudenken.
    Da kommt eine so riesen Wut hoch, verdammt.
    Deine Wut, Weib, kann ich sehr gut verstehen.
    Ich glaube, da habens trockene Alkoholiker irgendwie leichter.
    Sie sind vom Stoff los, können ihm aus dem Weg gehen, Ereignisse, bei denen Alk konsumiert wird, meiden und straight nach vorne schauen.
    Wir leben ja weiter in Beziehungen aller art.
    Und unsere Beziehung zu unseren trockenen Männern muss ja jetzt irgendwie weitergelebt werden- Er trocken und wir? Hmm.
    Noch kann ich es mir nicht vorstellen.
    Gestern am Telefon waren wir uns darin einig, dass es durchaus sein kann, dass wir auseinander gehen. Da machen wir uns beide nichts vor. Das ist vielleicht schon mal gut.
    Vielleicht ist es alleine echt leichter zu schaffen, aus dem Co-Dasein rauszukommen.
    Du fühlst dich plötzlich nutzlos, liebes weib.
    Ich kann mir vorstellen, wie du dich fühlst.
    Ich glaube, es ist so wichtig, extrem bei dir zu bleiben, dich um dich zu kümmern. In form von vielen Kleinigkeiten, die dir guttun.
    Eigene Freunde, Hobbies, Unternehmungen, Verwöhnprogrammen aller Art.
    Vielleicht ist es die erste Zeit gut, im guten nebeneinander her zu leben. Dem MIT-einander Zeit zu lassen. Damit man nicht dauernd in die alten Verhaltensmuster reinschlittert, z.B. im Streit.
    Also Abstand halten. Ich glaube, das wird für mich die Lösung sein.
    Ganz langsam rantasten.
    Viel Kraft wünscht dir
    Thelma

  • Zumindest schreibst Du schon mal "Ein Weib" und nicht mehr "Sein Weib". :wink:
    Zu erkennen, dass man irgendwie beziehungsunfähig ist und das jetzt nicht mehr auf den Alkohol schieben kann, ist es das, was einen so wütend macht und Angst auslöst?
    Ich habs ja noch vor mir.
    Die Wut kommt so schubweise, aber letztlich ist es bei mir auch nur die Wut auf mich selber.
    Ich hab höchsten Respekt vor meinem Mann, dass er den Ausstieg anpackt.
    Die Vorstellung, nie mehr auch nur einen Tropfen zu trinken, in keinem Biergarten, auf keiner Berghüttn, meine Herren, das ist sicher nicht einfach. Hut ab vor jedem, der diesen trockenen Weg geht.
    Weibl, vielleicht hilft dir doch so eine gewisse innere Distanz zu ihm und auch zu Dir selbst?
    Mal die ganze Situation aus der Vogelperspektive betrachten.
    Aus diesem Gefühlswirrwarr rausschlüpfen und den Ball flachhalten.
    Die heile Welt gibts halt nicht.
    Also, klingt jetzt blöd, aber mich beruhigt das.
    :)
    Liebe Grüße von Thelma- auch nicht schlauer

  • hi liebes weib, da hast du etwas gesagt, was ich grad total gut verstehen kann, nämlich - wo ist der optimismus? also den suche ich bei mir derzeit ebenfalls öfter vergeblich, auch wenn ich es rational versuche. bin auch etwas unzufrieden grade weil ich so zu sagen immer wieder (zwar kleiner und bewusster,aber) zurückfalle, in reaktionen/denkweisen, die ich nichtmehr haben will, und das teilweise sogar ohne erkennbaren grund. tja, man kann wohl nicht so einfach "umschalten", auch wennman einiges begriffen hat. vielleicht muss ich einfach akzeptieren, dass das ein langwiriger prozess wird, und bewußt entscheiden, mich auf diesen weg einzulassen oder eben nicht?! schwierig jedenfalls....komisch, unsere "stadien" ähneln sich immer wieder (wenn auch mit teilweise anderen vorzeichen)! ;) naja, bei dir lese und schreibe ich jedenfalls immer weider gern.

    wünsch dir weiterhin viel kraft und sei nicht so streng mit dir. vielleicht muss man die dinge auch mal laufen lassen und ein wenig "von aussen" betrachten?

    liebe grüße und eine dicke umarmung zurück vom etwas durcheinenderen mädchen...........

  • Hallo Du Weib!
    Ach wie oft habe ich solche Gefühle gehabt, wie du!?
    Habe dir glaube ich, aber auch schon sowas geschrieben.
    Die Sache ist die, du musst jetzt dieses "Fach" : Mein Mann trinkt! verlassen und irgendwas anderes suchen, um es auszufüllen.
    Irgendeine Beschäftigung. Für Dich!
    Dass das alles seine Zeit braucht, muss ich dir nicht noch mal sagen. Ich machs ja auch noch durch.
    Auf jeden Fall hilft mir gerade die Kur, die ich verlebe, geniesse, erhole, behandelt werde, .... Zeit, um mit mir ins Reine zu kommen.
    Was mir auch ganz wichtig geworden ist, im Laufe des "trockenen Jahres" - ich habe meinem mann vergeben.
    Irgendjemand hat das schon vor etlichen Monaten hier im Forum geschrieben, doch da habe ich es nicht so richtig wahrgenommen.
    Jetzt habe ich vergeben und mache Schritte in Richtung LOSLASSEN.
    Mir hilft dabei der Glaube.
    Vielleicht findest du auch eine "Füllung" für dein Loch.
    Ich wünsche es dir jetzt mal ganz sehr und schicke dir viel Kraft für dich,
    liebe Grüße Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • nachtrag noch: mir ist noch etwas durch den kopf gegangen im zusammenhang mit dem thema - eigentlich ist das doch ganz schön kontrovers, einerseits geben wir die ganze zeit die HOFFNUNG nicht auf, dass alles doch gut wird und sie hält uns irgendwie aufrecht, aber andererseits dagegen dieses pessimistische denken, dass man dem "guten" irgendwie nicht traut oder so. - ich hoffe, man versteht, was ich meine....;) sorry, wenns wirr klingt - jedenfalls frage ich mich, wie das kommt. ist das sowas wie ein schutzpanzer, dass man lieber erstmal nicht zu optimistisch ist, oder ist es dass man unterbewußt angst vor einer veränderung hat (vielleicht weil diese auch eine veränderung von einem selbst bedeutet) oder liegt es vielleicht daran, dass sich erst etwas verändert hat, als wir grade die hoffnung aufgaben und die situation annahmen? oder was ist der grund? naja, jedenfalls find ich es irgendwie wiedersprüchlich, so zu denken oder zu fühlen besser gesagt, denn man macht es ja nicht bewußt.

    ich hoffe, das war jetzt nicht zu weit von deinem thema/deinen gedanken ab, nur dieser "optimismus-punkt" hat mich in diese gedanken gebracht......

    tja liebes weibi dann wünsch ich dir mal noch einen schönen abend, ich war grad laufen und geh jetzt in die badewanne (da ich ja immer schön viel für mich tuen will.......hahaha).

    bis bald!

  • Hi mädchen,
    ich irre auch zwischen Hoffnung und Zweifel hin und her.
    Wenn ich mit meinem Mann telefoniere und er sich in seiner momentanen Euphorie unsere gemeinsame Zukunft ausmalt, halte ich ganz bewußt den Ball flach.
    Eben,weil
    a)ich mich nicht wieder irgendwelchen Erwartungen hingeben will- das ist ja eins meiner Grundprobleme!!!
    b)ich mein Glück eben nicht mehr davon abhängig machen will, wie er sich verhält oder verändert(die größte Herausforderung)
    c)ich nicht so recht glaube, dass er in 16 Wochen vom misanthropischen Einzelgänder, der Familie bis jetzt gemieden hat wie der Teufel das Weihwasser, zum liebenden Familienvater mutiert
    d)ich mir selber noch nicht übern Weg traue

    "Den Ball flach halten"- irgendwie ist das gerade mein Lieblingsspruch. Aber er tut mir echt gut.

    Also, ich habe schon das Gefühl, dass ich gerade beginne, mich rauszuwursteln, aber das ist auch recht leicht- mit 700 km Abstand.
    So long,
    Thelma

  • hi thelma, kann dein "den ball flach halten" wie auch die gründe dafür super nachvollziehen. ähnlich geht es mir auch. allesdings mit dem zusätzlichen schwierigkeitsgrad, dass wir nach wie vor zusammen leben. es ist bei mir derzeit so, dass sich einige dinge schritt für schritt bessern bei ihm, von selbst, ohne mein zutun, sowie auch bei mir bzgl. meinen verhalten ihm gegenüber. dadurch läuft es besser. aber natürlich gibt es keine 100%ige kehrtwende weder bei ihm noch bei mir, sodass es immer wieder diese berührungspunkte/gefahrenmomente gibt, wo man in alteverhaltensweisen und ängste zurückfällt. wahrschenlich ist das normal und geht ja garnicht anders, aber es fällt mir einfach so schwer, dass hinzunehmen weil ich einfach so ungeduldig bin und am liebsten hätte, alles würde mit einem mal gut. und das wärs. - :) ja ich weiß, bescheuert......naja, gut zu hören, dass es anderen ähnlich geht.

    ciao ihr lieben.......

  • hallo seinweib,
    hallo ihr allen
    ich möchte mich wieder mal bei dir melden. in der zwischenzeit sind ja einige gedankengänge ausgetauscht worden und frage jetzt auch nicht wie es dir geht.
    ich will nur mal ein paar anstösse geben um über das eine oder andere mal nachzudenken. ich will auch bestimmt nicht partei ergreifen für den alkoholiker oder den mitleidenden ob kind oder frau.
    ich spreche ohne überheblichkeit ein paar meiner erfahrungen.
    das ihr selbstkritisch euch selbst und das ganze betrachtet ist ganz normal und ich würde genauso handeln wie ihr. satt von den lügen, die tiefen die ihr erlebt habt, die zweifel, ängste die ihr mitgemacht habt bzw. mitmacht sind wirklich nicht zu vermeiden. ihr seit alle eine partnerschaft eingegangen voll hoffnung, liebe und alles was dazugehört und was ist daraus geworden ? ein scherbenhaufen. ich bin jetzt 33 jahre verheiratet, wir haben 3 erwachsene kinder, meine frau und ich haben auch viele schöne stunden erlebt aber est stand immer einer dazwischen der alkohol. am anfang wenig aber immer mehr beherrscht er das weitere leben. so auch meins und natürlich auch meiner frau.
    nur so leicht geht es auch nicht zu sagen, der mann legt den hebel rum, keinen alkohol und die frau muss weiter leiden. ich bin jetzt etwa 8 monaten trocken. ich stehe morgens auf als süchtiger und gehe abends so ins bett. den kampf gegen den alkohol habe ich verloren muss akzeptieren und lernen ohne dieses mein weiteres leben zu leben. das ist ein innerer kampf der nur ein betroffener ersteht. auch ich rede nicht drüber bin froh das meine frau mich nicht darauf anspricht denn nur ich allein kann mit mir ins reine kommen. ich habe in meinem leben viel sport getrieben langstreckenlauf ist mein hobby. wisst ihr wie es ist 33 jahre wenn ich das vergleiche auf dem falschen weg gelaufen zu sein, alle warnungen missachtet zu haben, meine mitmenschen die auf der strecke standen mir zeigten du bist auf dem falschen weg auf die seite gestossen zu haben, oft auf der stelle gelaufen zu sein mitläufer die mir entgegen kammen und mir sagten hier geht es nicht mehr weiter da kommt ein abgrund und ich lief weiter und sprang noch in diesen abgrund. ich wurde im letzten mai vom tod wieder ins leben geholt. ich, der meinte alles im griff zu haben da lag ich nun. meine frau stand wieder erwarten neben mir und hielt meine hand. und das nach all dem. auch ich kann nicht sprechen, was soll ich sagen ich kämpfe, ich leide. meine seele und mein körper hat sich verändert.
    deswegen hab ich hier mal geschrieben die hoffnung stirbt zuletzt. ich brauche das vertrauen meiner frau und meiner kinder. auch wenn ich was gott bitte verhindern soll einen rückfall erleiden sollte, muss ich den kampf um mein leben erneut aufnehmen. das weiss jeder alkoholiker ein kampf um leben oder tod. ihr erkennt jetzt fehler bei dem partner die hat er bestimmt vorher schon gehabt und schaut auch mal in den spiegel, gibt es menschen ohne fehler. entschuldigung wenn ich jetzt zu viel geschrieben habe nehmt es nicht krumm. wenn ihr hoffnung habt unterstützt euer partner er hat genauso wie ihr zu kämpfen.
    LB Harald

    Liebe Grüße
    Harry

  • Hallo Harald,

    Zitat

    wenn ihr hoffnung habt unterstützt euer partner er hat genauso wie ihr zu kämpfen.

    Natürlich ist es klar, das man in deiner Situation nicht einfach den Hebel umstellen kann. Soviel weis ich noch damals von meiner Mutter, als sie aufgehört hat und ich weis es von meinem Onkel, der ichweisnichtwieviele Entzüge und Therapien gemacht hat. Und ich weis auch, das der Partner mithelfen muß...

    Gut in Erinnerung hab ich z.B., das meine Tante sich geweigert hat auch nur eine einzige Therapiestunde mitzumachen, obwohl es ihr nahegelegt wurde, damit sie weis worauf sie z.B. beim Kochen achten muß. Grade bei den Älteren (mein Onkel wäre jetzt 68, er hat es leider nicht geschafft) wäre es wichtig, da hier oft die Rollen noch altmodisch verteilt sind. Meine Tante hat beim Einkauf und beim Kochen auf nichts geachtet, das finde ich auch nicht so prickelnd....

    Aber...wenn du schreibst, dass er genauso zu kämpfen hat wie wir, dann kann er nicht nur für sich die Unterstützung erwarten sondern es auch umgekehrt tun. Sonst kommen wir ja nie aus der Co-Rolle raus...und darum geht es ja hier...

    LG Merlina

  • Hallo ihr,
    @vielen Dank, Harry, dass du uns von deiner Warte aus schreibst. Mir hift das ungemein.
    Ein Alkoholiker ist ein Lebenlang Alkoholiker. Er muss bis zu seinem Lebensende aufpassen wie ein Schießhund, hab ich das richtig verstanden?
    Wir Co-Abhängige müssen aber auch ein Lebenlang aufpassen, dass wir nicht in alte Verhaltensmuster zurückfallen, dass wir unser Glück nicht mehr vom Partner und dessen Verhalten abhängig machen.
    Beides ist eine Lebensaufgabe.
    Und darum ist es mir sehr sehr wichtig, mit meinem Mann im dialog zu bleiben und uns gegenseitig ein bisschen die Hand zu halten, um weiterzumachen mit der Genesungs-Arbeit.
    LG Thelma

  • hi,
    @mädchen:
    auch ich bin noch mit meinem Mann zusammen.
    Die 700 km Abstand deshalb, weil er gerade auf Kur ist.
    Gruß Thelma

  • hallo,
    ihr ja allo so recht und und ich will bei gott nicht um verständnis werben über das drogenproblem eurer partner. das ich zum alkoholiker wurde hat so manche ursachen und die menschen die wie ich drogenprobleme haben die wissen sehr genau was sache ist. ja es ist leider so einmal alkoholiker immer alkoholiker. es ist wie ein krebsleiden nur hier habe ich durch medikamente und operation bei rechtseitiger erkennnung die möglichkeit auf heilung. bei uns leider nicht. durch therapien z. b. gibt es bei uns möglichkeiten gehhilfen zu schaffen nur den weg trockenzubleiben muss jeder alleine gehen.
    es ist ein loslassen des bisherigen leben und dies geht euch genauso. nur durch loslassen hat auch die chance neues glück zu erleben. es ist eine menge arbeit aber ist unser ganzes leben nicht ein einziges loslassen des bisherigen. meine kinder sind jetzt erwachsen sind nicht mehr bei uns es war ein einziges loslassen. plötzlich sitzt man mit seiner frau auf dem sofa, allein und muss sich auf einmal mit seinem partner beschäftigen. wieder ein neue herausforderung ? ist nicht unser ganzes leben eine herausforderung ? und ein davonlaufen in sucht oder aus der partnerschaft die richtige lösung ? das muss jeder für sich ausmachen. ihr alle habt einen vorteil ? trotz aller schwierigkeiten habt ihr euer leben im griff oder sind dabei es in griff zu bekommen.Ihr seit es die stark geblieben seit gebt nicht auf ich habe respekt vor euch das glück liegt leider nicht auf der strasse man muss daran arbeiten und zwar von beiden seiten. ich wünsche euch kraft und denke an euch

    Liebe Grüße
    Harry

  • Hallo seinweib,

    du hast vor 2 Tagen dies geschrieben:

    Zitat

    Ich weiss es nicht, aber es wäre sehr schön, wenn er auch mal den Blick auf mich richten würde

    Wann willst Du den Blick auf Dich richten :?:

    Du siehst, daß Du für ihn nichts mehr tun kannst, wieder Schritte nach hinten geht. Wohin sollen Dich Deine Schritte führen? Willst Du nach Vorne gehen?


    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft, denn die Enttäuschung ist sicherlich groß, aber es sollte Dir auch ein Stück weit mehr die Erkenntnis bringen, etwas für Dich zu tun, damit es für Dich wieder schön wird im Leben.


    Liebe Grüße

    S.Käferchen

  • Hallo seinweib

    das tut mir so leid für dich, da zieht es einen den Boden unter den Füssen weg.
    Ich hab einen Tag vor Weihnachten gemerkt, daß mein Mann wieder trinkt und es war grausam. Die ganze Hoffnung von einem Moment auf den anderen weg.
    Ich muss grad bisschen mit dir mitweinen weil ich weiß wie weh es tut.
    Ich hab mich von meinem Mann getrennt, es war kein Leben mehr für mich und meine Kinder. Ich weiß daß es für mich das richtige war, auch wenn es noch schwer ist.Vielleicht wär es auch für dich die richtige Lösung?
    Ich wünsch dir ganz viel Kraft um die richtige Entscheidung für dich zu treffen.
    Kopf hoch!
    julchen

  • hallo,
    ich bin auch geschockt, du tust mir sehr leid. wie kann man einen mann begreiflich machen was er gerade tut. dies kann doch sicher nicht eine spontanreakton von ihm sein. hast du von der feier gewust und darüber gesprochen ? bitte nicht falsch verstehen dich betrifft keine schuld. ist das jetzt eine trotzphase oder leidet er unter entzug. ich kann dies momentan auch nicht nachvollziehen. es am anfang für einen abhängigen schwer wenn der gedanke aufkommt ab sofort nie mehr drogen anzurühren. auch ich bin darüber zu beginn einmal gestrauchelt,. du must jetzt stark sein und vor ihm keine schwäche zeigen und ruhe bewahren auch wenn es dir sehr schwer fällt.
    berichte morgen was los war ich hoffe wirklich für ihn das es bei den beiden bier bleibt
    LB Harald

    Liebe Grüße
    Harry

  • Hallo Weib!

    :( Och Mann, das tut mir so leid! :(
    Ich denke, von einer Spontanreaktion kann hier wohl eher keine Rede sein, wenn er schon vor der Feier weiß, dass er was trinken wird...
    Aber ist das denn so wichtig?
    Die Frage ist ja eher, wie gehst du jetzt damit um?
    Was denkst du?

    Und mach dich jetzt bloß nicht verrückt (ich weiß, ist leicht gesagt), ändern kannst du jetzt eh nix...
    Denk an DICH!!!
    Ich drück dich mal ganz dolle!

    Liebe Grüße

    fish

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