Sorry..aber mir gehts echt beschissen..

  • Hallo..

    Sch*****..im warsten Sinne des Wortes..ich hab mich eben mit meiner Mutter gezofft und das nicht zu knapp..

    Kurz..es ging darum was passieren muss wenn mein Partner sich wirklich dazu entschließen sollte endlich Nägel mit Köpfen zu machen und erstmal zur Entgiftung geht und dann auch eine Therapie macht..
    Ich ließ dann nur beifällig fallen das dann beim kochen ebenso aufgepasst werden muss wie auch dann wenn zum Essen was getrunken wird...
    Rücksicht sieht anders aus..ich bin so wütend.. :evil::evil::evil:
    O-Ton meine Mutter "Ich soll also darauf verichten zum Essen ein Glas Wein zu trinken weil "Er" so blöd war mit dem Saufen anzufangen"..

    Ich könnte schreien..es kamen dann noch so Dinger wie..was sollen "Wir" denn machen wenn "Wir" geburtstag feiern? Gemeint war Ihr Geburtstag im nächsten Jahr. Sie könne doch nicht allen die eingeladen werden zumuten nichts zu trinken nur wegen Ihm... :evil::evil:
    ..Werde nachher noch ein bisschen weiterschreiben..momentan bin ich einfach nur alle..prima für das Selbstwertgefühl...

    Isis

  • Hallo Isis,
    sorry, aber im Grunde hat Deine Mutter recht: Nicht sie muß ihr Leben umkrempeln, sondern Dein Partner. Wenn er trocken leben will, wird er entscheiden, ob er an Feierlichkeiten teilnimmt, bei denen Alkohol konsumiert wird, oder nicht.
    Es ist sein Leben und er entscheidet, welche Risiken er eingeht.

    Dafür muß er aber sowieso erstmal aufhören zu trinken oder habe ich das nun falsch verstanden ?

    Lieben Gruß
    Biene

  • Hallo Biene1705

    Nein..das hast Du nicht Falsch verstanden..aber ich denke das man sich auch mal..grade am Anfang..zusammen reissen kann..

    Ansonsten muss ich davon ausgehen das Sie ja wohl auch ein Problem damit hat..
    Es geht auch nicht nur um Feierlichkeiten..es geht darum wenn wir mal zusammen zu mittag essen (Sonntags zB)..dass Sie auf Ihr Glas Wein verzichten "muss"..
    Oder Weihnachten..ein Fleischfondue ohne Rotwein...geht anscheinend gar nicht..ein Käsefondue (gibt es mittlerweile auch ohne Alkohol drin)..aber das Glas Wein dazu muss sein..

    Solche Dinge meinte ich vor allem..natürlich muss der der daß Problem hat für sich entscheiden ob er dabei sein will oder nicht aber es schadet ja niemand auch mal etwas Rücksicht zu nehmen.

    Liebe Grüße
    Isis

  • Hallo Isis,

    auch diese Situation hatten viele von uns schon. Ich kann Dir nur sagen, man kann niemanden bekehren, der sich nicht mit diesem Thema so auseinander setzt wie wir :wink: Das ist am Anfang oft eine Gratwanderung. Hin und wieder war es dann auch so, dass man an solchen Feierlichkeiten eben nicht teilnahm. Es ist für Außenstehende eben nicht nachvollziehbar, warum ein Alkoholiker solche Feierlichkeiten nicht einfach so wegstecken kann. Alkohol gehört leider immer noch zu jeder Festlichkeit - es suggeriert Gemütlichkeit, Lockerheit und Spaß haben.

    Man selber muss halt seinen Weg finden. Schlussendlich wird sich rausstellen, wer lieber mit Alkohol feiert oder doch lieber mit mir und dem Partner. Das liebe Isis fällt darunter sich ein trockenes Umfeld zu schaffen. Die Spreu wird vom Weizen getrennt :wink:

    Es klingt hart und uneinsichtig am Anfang, aber nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird. Auch in Familien kann nur langsam ein Umdenken stattfinden. Das hat dann auch etwas mit Konsequenz zu tun. Weißt Du, Du regst Dich jetzt auf - fühlst Dich bescheiden, verstehst die Leute nicht. Du preschst nach vorne, ohne, dass Dir grad jemand folgt. Da ist ja noch gar keine Einsicht zu erkennen. Mach Dir das Leben nicht selber schwer indem Du schon im voraus planst !

    Schritt für Schritt - alles andere nimmt Dir eher die Energie statt sie zu vermehren.

    LG
    Diandra

    Mögen alle meine Fehler sich auf ihre Plätze begeben und möglichst wenig Lärm dabei machen.

    Überwältigend was geschehen kann,
    wenn sich die Fingerspitzen zweier Menschen
    ganz leicht berühren,
    am richtigen Ort
    und zur rechten Zeit!

  • Hallo Isis,
    dann laß ihn doch erstmal anfangen. Vieles ergibt sich mit der Zeit automatisch. Mir scheint, Ihr redet da gerade über ungelegte Eier. Sind Dir Deine Nerven das wert ? Oder taugt es als Ausrede, frei nach dem Motto "Er kann es ja gar nicht schaffen, denn das Umfeld will ja keine Rücksicht nehmen" ?

    Nur er ist dafür verantwortlich, ob er trinkt oder nicht. Kein anderer !!!! Du übrigens auch nicht :wink:.

    Lieben Gruß nd nichts für ungut
    Biene

  • liebe isis ,
    manches ist für aussenstehende , so denke ich , einfach nicht vorstellbar ,zum beispiel, das dein partner aus freiem willen und in eigener entscheidung keinen alkohol mehr trinken will !man ist ihn ja x-jahre nur so gewöhnt !
    ich denke, wenn auch deine umwelt den ernst des willens erkennt , indem dein partner auch vehement seinen standpunkt klar macht , dann wird das mit der zeit auch akzeptiert !wenn nicht ..., naja, dann , so denke ich, sind konsequenzen ununmgänglich !
    ich schliesse mich ansonsten biene an : es sind ungelegte eier !wenn es "soweit "ist ergibt sich vieles von selbst !was nächstes jahr ist, sein könnte .., naja, das ist ja reine kaffeesatzleserei , was "morgen "ist , das ist wichtig und näher dran !!!!!

    liebe grüsse
    von habibi

  • Ich kann dich gut verstehn, aber um ohne die Versuchung zu leben müsste man ja auf ne einsame Insel ziehen, jeden Kontakt zum gesellschaftlichen Leben abbrechen.
    Alkohol ist leider überall zu finden, sei es in der Werbung im Supermarkt und die Entscheidung muss jeder selbst treffen.
    Ich selbst bin Mutter eines suchtkranken Sohnes, die Entgiftung ist 3 Wochen her und er war danach grade mal einen Tag ohne diesen Dämon.

  • Hallo..

    und vielen Dank für die antworten..

    Stimmt ja..noch hat sich in dieser Richtung nichts getan..er weiß auch daß, wenn er nichts tut, es nicht mehr geht mit uns...
    Ich weiß..ich setze Ihn damit unter Druck..aber anders hat er anscheinend gar keine Motivation was zu ändern..
    Momentan läuft alles so nebenher..wir reden..aber eben nicht um uns zu Unterhalten sondern er stellt Fragen und ich antworte..
    Sobald ich merke er hat etwas getrunken ziehe ich mich zurück..

    Aber das ganze was ich damit sagen wollte ging erstmal nicht um große Feste sondern nur im familiären Rahmen..und da sind wir grade mal zu fünft..da kann man doch auch mal erwarten das sich jemand zusammen reisst..
    Ach ich bin einfach sauer..meine Mutter meckert an Ihm rum wenn Ihr was nicht passt..die Trinkerei gehört auch dazu..dann soll Sie aber auch mal drüber nachdenken das man es jemand nicht auch noch unnötig schwer macht.

    Bin ich denn jetzt so auf dem falschen Dampfer deshalb?

    Zitat

    Ich selbst bin Mutter eines suchtkranken Sohnes, die Entgiftung ist 3 Wochen her und er war danach grade mal einen Tag ohne diesen Dämon.


    Das tut mir Leid für Dich und Deinen Sohn..weiß gar nicht recht wie ich darauf jetzt reagieren soll..


    Zitat


    manches ist für aussenstehende , so denke ich , einfach nicht vorstellbar ,zum beispiel, das dein partner aus freiem willen und in eigener entscheidung keinen alkohol mehr trinken will !man ist ihn ja x-jahre nur so gewöhnt !

    Vielleicht bin ich auch zu ungeduldig..aber als das heut mittag bei Ihr wirklich wortwörtlich bei Ihr so rauskam ist mir der Kragen geplatzt..

    Ok..ich werde also nicht mehr mit Kanonen auf Spatzen schiessen :?:roll:

    Liebe Grüße und Danke fürs "zuhören"
    Isis

  • Liebe Isis, jo ich kenne das auch, aber Du kannst von den Menschen in Deinem Umfeld nicht verlangen, Deinem Mann zuliebe zu verzichten, das ist leider so. Weißt Du, wir leben in einer Ellenbogengesellschaft und jeder denkt überwiegend an sich und ungern an andere. Rücksichtnahme ist heutzutage ein Fremdwort.
    Das ist die Realität.
    Dein Mann muss wissen, wie er wo und wann hingeht und wie er es haben kann, wenn dort auf Alkohol nicht verzichtet wird.
    Deiner Mum nimm das nicht so übel, sie wird es sicher nicht so hart meinen und vielleicht kann sie das Problem für Deinen Mann nicht wirklich einschätzen. Ganz Liebe Grüße und ein trotzdem erholsames Wochenende Uschi

  • wie viele dinge tun wir, wider besseres wissens, nur weil sie in unseren augen "normal "sind und wie viel kraft kostet es uns, unsere gewohnheiten zu ändern ????selbst, wenn wir zu der erkenntnis gelangen , das es uns nicht gut tut, was wir tun und wir es ändern wollen !nur, es gibt eben menschen, die sich über ihr tun gedanken machen und es reflektieren und dann gibts welche, die im allgemeinen fluss mitschwimmen, oder der meinung sind, nun haben sie so lange so gelebt, nun nützt es auch nichts mehr, das sie was ändern !
    nur, wenn ich meine erkenntnis vehement umsetze und nach aussen vertrete , kann ich mich vor schaden bewahren , egal, was es eben ist !ich denke, das trifft auch auf den alkohol zu !ich kann nicht erwarten, das meine umgebung nun "abstinent "wird, ich muss abstinent bleiben !wenn ich meine, ich kann das nicht , ich unterliege der versuchung, dann muss ich die versuchung meiden !

    liebe grüsse
    habibi

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