Sich selbst lieben!?

  • Lieber Manfred,

    das Zitat hat mir Karsten gestrichen und wenn ich jetzt poste, denn zieht er mir die Rübe ab ;-). Ich suche Dir morgen die Seite raus, auf welcher es steht.

    Ja, das ist ein Buch zum öfter lesen....... Ich habe mir dann das Hörbuch mit Gabriele Seits gekauft - angehört und dann entschlossen, darin mache ich eine Ausbildung! Das ist meins und ich werde diese Lebenshaltung NIE mehr verlassen. Ich bin diesem Mann unendlich dankbar für sein Werk.

    Ja und dann haben wir eben viel zu weinen, is so.... nächstes WE habe ich wieder einen 4 tägigen Block und ich weiß jetzt schon, dass es an mein Innerstes gehen wird, ich weiß aber auch, es ist das Beste was mir widerfahren ist ;-).

    Ich hänge auch jetzt in einer Situation, wo ich so dicht an meinem Schmerz bin und ich weiß genau, womit ich weg drängen könnte. Ich mache es bewußt nicht, weil ich ihn mir angucken möchte :)

    Gute Nacht Manfred, auf einen guten Austausch weiterhin mit Dir und allen, Martha

    Achte auf deine Gedanken, sie sind der Anfang deiner Taten ...

    Trocken seit 2010

  • Liebe Liebende,

    Ich freue mich sehr, dass es hier die Möglichkeit gibt zum Austausch, zur Vertiefung, zur Unterstützung.

    Jede/r mit ihre/seinen Möglichkeiten und Ressourcen, mit ihrer/seiner Geschichte, mit ihrem/seinem Fundament.

    Austauschen im Forum, Bücher lesen, SHG, Therapie, etc.: alles was ich dort lese, höre, fühle, erfahre, fällt dann auf mein Fundament, auf meinen Resonanzboden.
    Jeder hat sein eigenes Fundament, seinen eigenen Resonanzboden. Und bei jedem entsteht ein eigener Ton. Ein eigener Klang. Misstöne inklusive.

    Wenn ich also irgendetwas höre, lese, erfahre, dann löst das bei mir irgendeine Schwingung aus. Manchmal ist das ein Mitschwingen in dem Tonfall des Anderen, manchmal ist das ein „Gegentrommeln“. Als wenn das Gehörte nicht in meinen Rhythmus und meine Melodie integrierbar ist.

    Was ist denn überhaupt mein Rhythmus, meine Melodie?
    Sind die jeden Tag gleich? Ändern die sich täglich? Stimmt der Sound insgesamt? Mag ich den Sound?

    Also bei mir ist das so:
    Wie bei einem Orchester (ich hatte das Beispiel schon am 22.1.10 einmal gewählt):

    Mit allen möglichen Instrumenten. Viele kenne ich. Viele auch nicht.

    Im Moment bin ich in einer Phase in der alle auf einmal spielen. Ohne Rhythmus. Ohne Melodie. Kakophonie. Das ist furchtbar.

    Ich bin ständig, täglich, stündlich dabei diese Kakophonie in einen Rhythmus und eine Melodie zu bringen, die für mich stimmig. Einen Einklang herzustellen.

    Ich bin auf dem Weg alle Instrumente kennen zu lernen. Laute, Leise, Traurige, Lustige, Freudige …

    Was das mit „sich selbst lieben“ zu tun hat?

    Ich möchte jedes Instrument wertschätzen. Es annehmen. Darauf und damit spielen zu können.

    Wenn ich mit meinem „Orchester“ besser in Kontakt komme, dann gelingt es mir vielleicht auch besser mit anderen „Orchestern“ in Kontakt zu kommen. Etwas Gemeinsames zu spielen. Vielleicht nur für einen Moment. Vielleicht für länger.

    Ich wünsche Allen ein schönes Stück Musik, so wie es Euch gefällt. :D

    Übrigens, hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass ich ein Freund von Metaphern bin? ;)

    Liebe Grüße
    Manfred

    PS: Habe mir heute das Buch „Liebe Dich selbst und freue Dich auf die nächste Krise“ von Eva Zurhorst gekauft.

  • glück auf manfred

    Zitat von Manfred

    Im Moment bin ich in einer Phase in der alle auf einmal spielen. Ohne Rhythmus. Ohne Melodie. Kakophonie. Das ist furchtbar.

    stimmen die ^ gerade ihre instumente :?:
    :arrow: damit die sinfonie dann umso besser klingt :?:

    :?:
    matthias

    ein Freund von Metaphern :idea: desshalb :wink:

    trocken seit 25.4.1987 - glücklich liiert - 7 Kinder - 17 Enkel

  • Lieber Manfred,

    ich mag das so sehr, wie Du Dich beschreibst....

    sag mal, hast Du eigentlich ein Kammerorchester oder eine ganze Symphonie :lol: ???????????

    Hauptsache Du bist ein guter Dirigent, Sir Simon Rattle probt auch noch vor jedem Auftritt!!!!!!!!

    Ich bin gespannt, ob Du das Buch magst. Ich mags deswegen so gerne, weil es mich sehr schön darin unterstützt, meinen Zustand, den ich in einer Krise habe, komplett anzunehmen und ihn als Geschenk anzusehen.

    Herzlichst Martha

    Achte auf deine Gedanken, sie sind der Anfang deiner Taten ...

    Trocken seit 2010

  • Hallo Manfred,

    ein Riesendanke für diesen Thread. Er hat mich von Anfang an tief angesprochen. Jedesmal, wenn ich was schreiben wollte, merkte ich allerdings, dass ich nicht wusste, was.

    Das einzige, was ich registriere, ist, dass mein Gefühl mir sagt, dass das "mich selbst lieben" und "in mir ruhen, mit mir Eins sein" ein großes Thema für mich ist. Aber ich habe im Moment noch keine Ahnung wo ich hier stehe, auf jeden Fall ziemlich am Anfang.

    Martha, dieses : es ist nur im Kopf und nicht im Gefühl, kann ich für mich ganz gut nachvollziehen, aber wie man das ändert : keinen Schimmer.

    Der Vergleich mit dem Orchester ist wunderbar. Bitte, bitte schreibt weiter.
    Uns allen viel Erfolg auf dem Weg von Hindemith zu Mozart.

    Liebe Grüße
    Spes

    Ganz liebe Grüße
    Spes

  • Zitat

    stimmen die ^ gerade ihre instumente
    damit die sinfonie dann umso besser klingt

    Lieber Matthias,

    Ja, das wird es sein ;)

    Zitat

    ich mag das so sehr, wie Du Dich beschreibst....

    Liebe Martha,
    das freut mich sehr :D

    Zitat

    sag mal, hast Du eigentlich ein Kammerorchester oder eine ganze Symphonie ???????????

    Weiß ich noch nicht so genau. Könnte auch ne Bigband sein …

    Zitat

    Hauptsache Du bist ein guter Dirigent, Sir Simon Rattle probt auch noch vor jedem Auftritt!!!!!!!!

    Na ja, das Fernziel ist ja, das alles von alleine gut zusammenpasst. Die Musik ohne Kontrolle laufen lassen … Aber bis dahin ist noch viel zu tun …

    Zitat

    Ich bin gespannt, ob Du das Buch magst.

    Werde bei Gelegenheit drüber berichten.

    Zitat

    Der Vergleich mit dem Orchester ist wunderbar. Bitte, bitte schreibt weiter.

    Liebe Spes,
    freut mich, dass er Dir gefällt.

    Ich freue mich über jede/n, der/ die mitschreibt, mitspielt und mitliebt.

    Ich bin übrigens morgen bei einer Instrumentenstimmerin (Traumatherapeutin) zum Erstgespräch.
    Bin schon sehr gespannt, ob es „passt“.

    Liebe Grüße
    Manfred

  • Lieber Manfred
    Ich wünsch dir ganz viel Glück für dein Erstgespräch bei der Traumatherapeutin - das es passt - du dich wohl - und gut aufgehoben fühlst .

    Ich schick dir ganz viel Mut und Kraft
    Denk an dich und drück dich mal .

    :-). Liebe Grüße Ulrike

  • Hallo Manfred,

    da du ja sowieso gerne mit Imaginationen arbeitest, wirst du dich wahrscheinlich in der Traumatherapie gut aufgehoben fühlen. So kenne ich es jedenfalls aus der Traumatherapie nach Reddemann.

    Viele Grüße, Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Lieber Manfred, Ihr Lieben,

    also dieser Thread entpuppt sich gerade zu meinem Lieblingsthread... geht es hier für mich um das Wesentliche und ich finde diesen Austausch sehr bereichernd und inspirierend, sich mit "Nachdenkenden" auszutauschen.

    Manfred ich finde es ganz großartig, dass Du zu einem Therapeuten gehst, das ist sehr mutig und das macht nicht jeder, Männer ganz selten, feier Dich dafür :-). Ich hoffe Du hattest eine gute Sitzung für Dich.

    Eine Musik ohne Kontrolle laufen zu lassen, geht auch... doch nicht umsonst steht ein Dirigent vor dem Orchester und verdient sogar am meisten Geld ;-). Ein Schiff kommt trotz super Besatzung ohne Kapitän auch nicht aus dem Hafen... Und so ist es sehr wichtig, dass auch wir unsere innere Besatzung gut führen. Dafür brauchen wir einen Chef, der alle Besatzungsmitglieder sehr gut kennt, mit ihnen wertschätzend umgeht, sie hört und dann kann er viel sicherer durch die Weltenmeere schippern, oder? Also, das Fernziel, dass alles zusammen passt - JA - doch mit guter Führung :)

    Liebe Spes,

    zu dem Gefühl, was nur im Kopf ist. Ein Beispiel von mir: Also ich habe so mein Thema mit der Wut. Ich fresse sehr lange in mich rein - irgendwann platzt mir der Kragen und ich werde wütend. Wenn ich in der Wut bin, bin ich in meinem Kopf. Dort spielt sich die ganze Show ab. Ich bewerte ich urteile, ich spiele Gott - zur Hölle mir Dir mein Freund. Ich bin nicht in meinem Gefühl. Doch was steht tatsächlich hinter meiner Wut? Und dann beginne ich den Weg in mein Gefühl...... Wie fühle ich mich gerade, welches Bedürfnis ist bei mir nicht erfüllt? Ich fühle mich dann meist traurig, oft ist es das Bedürfnis der Aufmerksamkeit und der Wertschätzung die mir fehlt.

    Ich gehe dann noch einen Schritt weiter und frage mich, woher kenne ich das? Es ist oft sehr sehr alt, das Gefühl. Hier beginnt dann für mich die eigentliche Transformation und die Verbindung zu mir selber - für mich die so genannte "Eigenliebe". Da kommt übrigens sehr viel Schmerz hoch. Ich denke, auch die Wut ist ein Schutz, um den eigentlichen Schmerz dahinter nicht fühlen zu wollen.....

    Also um in Dein Gefühl zu kommen, frage Dich in Situationen, in denen Du Dich z.B. ärgerst, wie Du Dich FÜHLST, manchmal ist es auch mit körperlichen Reaktionen gekoppelt. Bei mir geht das manchmal ganz schnell und manchmal dauert es auch 1-2 Tage. Doch es ist ein Prozess, der sich lohnt. Je mehr Du es trainierst, desto schneller gehts. Vielleicht fängst Du einfach damit an, dass Du Dich 1- 2 mal am Tag einfach 5 Minuten hinsetzt und Dich fragst, wie fühle ich mich gerade; nicht, was geht gerade in meinen Kopf vor ;)

    Ich hoffe, Du kannst mit meiner Antwort etwas anfangen :)

    Ich freue mich auf einen weiteren Austausch mit Euch, Herzlichst Martha

    Achte auf deine Gedanken, sie sind der Anfang deiner Taten ...

    Trocken seit 2010

  • glück auf
    is mir grade was eingefallen - n witz

    n dirigent wird krank :arrow: sein freund der posaunist bietet sich an ihn zu vertreten :arrow: der posaunist dirigiert + es klappt alles gut :arrow: der dirigent kommt wieder - der posaunist setzt sich zu seinen kollegen - schaut den erwartungsvoll an
    :arrow: der kollege fragt wo warst du denn die ganze woche :?:

    :roll::idea: karl meint in der natur regelt sich alles natürlich :?:

    :D
    matthias

    trocken seit 25.4.1987 - glücklich liiert - 7 Kinder - 17 Enkel

  • Liebe Martha, lieber Matthias, liebe Alle,

    mein Erstgespräch bei der Traumatherapeutin hat mir gut gefallen. Ich habe die Atmosphäre als vertrauensvoll und insgesamt sehr angenehm empfunden.
    Seit mir mein idealisierter Anspruch an alle meine Bezugspersonen (letztlich an mir selbst) bewusst ist, kann ich auch die eine oder andere „Unzulänglichkeit“ besser annehmen.

    Da ich mich vor längerer Zeit auch beruflich im therapeutischen Umfeld bewegt habe, ist es für mich nicht mehr so besonders, dass ich auch für mich therapeutische Hilfe in Anspruch nehme. Ich habe bisher, aus unterschiedlichen Gründen, nur nicht den geeigneten Therapeuten gefunden. Ob ich jetzt die „richtige“ Bezugsperson gefunden habe, dass werden die weiteren Gespräche zeigen. Für heute habe ich jedenfalls ein gutes Gefühl.

    Zum Dirigenten/ Kapitän:
    Bisher war es bei mir so, dass ich ein sehr strenger Dirigent war. Wer nicht genau nach meinen Anweisungen gespielt hat, der durfte nicht mehr mitspielen. Aus dem Takt kommen oder eine „falsche“ Melodie spielen habe ich nicht akzeptiert.
    Die Begründung war für mich immer: Das Ziel einer gelungenen Gesamtinszenierung ist sonst gefährdet.
    Das Ziel lautete: heitere Gelassenheit.

    Heute erkenne ich langsam, dass dieses kopfgesteuerte Inszenieren nicht der richtige Weg ist. Das Ergebnis war häufig eher eine heisere Gelassenheit (sorry, das Wortspiel bot sich irgendwie an …).

    Zukünftig möchte ich einen anderen Weg gehen. Inspiriert durch den Austausch hier im Forum.

    Mir gefällt die folgende Vorstellung sehr gut:

    Ich möchte gern ein liebevoller, wertschätzender Dirigent oder Kapitän oder steuerndes Selbst sein, der jedes Instrument wertschätzt, unabhängig davon wie gut oder schlecht es gerade spielt.
    Ich möchte gerne allen meinen Instrumenten die Möglichkeit zur Entfaltung bieten.

    Wie das gelingen kann, dafür gibt es unterschiedliche Ansätze. Mir gefällt der Ansatz der Stille sehr gut. Und zwar in verschiedenen Ausprägungen. Entspannend zu Hause oder aber auch im Laufen.
    Mit dem Laufen habe ich schon mal gute Erfahrungen gemacht. Es ist so eine Art therapeutisches Laufen. Mit der Aufmerksamkeit nach innen gerichtet. Ich habe auch schon Mal die Augen beim Laufen zu gemacht (nur bei bekannter Strecke geradeaus;-)) Ein tolles Gefühl.

    Leider habe ich dann irgendwann wieder aufgehört zu Laufen. Ich hätte gern jemand zu Mitlaufen gehabt, konnte aber niemanden finden.

    Heute ist mir klarer, dass wenn ich etwas für mich tun will, dann kann ich mich nicht abhängig davon machen, ob jemand anderes zufällig das Gleiche machen will.

    Und es ist mir auch klarer, dass es um Regelmäßigkeit geht. Quasi als liebevolles, wiederkehrendes Ritual. Nur für mich und meine Instrumente.

    Die Vorstellung, dass sich durch ein liebevolles Ritual und die damit verbundenen Gedanken und Gefühle auch irgendwann meine äußere Welt verändert, finde ich sehr anziehend.

    Fehlt nur noch eins: Geduldig sein und nicht nach dreimal Laufen schon ein Wunder erwarten ;)

    @Mattias
    Sehr treffender Witz! Danke!

    Liebe Grüße
    Manfred

  • Zitat von Manfred


    Die Vorstellung, dass sich durch ein liebevolles Ritual und die damit verbundenen Gedanken und Gefühle auch irgendwann meine äußere Welt verändert, finde ich sehr anziehend.

    Fehlt nur noch eins: Geduldig sein und nicht nach dreimal Laufen schon ein Wunder erwarten ;)

    Hallo Manfred,

    wow, Du erstaunst mich immer mehr, dann mal los, Dein Weg hört sich gut an.


    LG Karl

    Sie standen dar und fragten sich warum und nur einer meinte: warum nicht.

  • Lieber Manfred
    Ich freue mich sehr , das dir dein erstes Gespräch
    beim Therapeuten gut gefallen hat - und das du die Atmosphäre als vertrauensvoll und angenem erleben durftest :)
    Du weisst sehr genau was du willst - und ich bin davon überzeugt , das du ein liebevoller , wertschätzender Dirigent oder Kapitän sein wirst :-).
    Der Weg den du eingeschlagen hast , hört sich total gut an und ich glaube wenn du diesen Weg immer weiter gehst - wird der Zeitpunkt immer näher rücken an dem du dich richtig gut und wohl fühlen wirst .

    Ich wünsche dir von ganzem Herzen , das du dich weiterhin bei deinem Therapeuten wohl fühlst - und die Atmosphäre dort als vertrauensvoll empfindest .

    Ich drück dir alle Daumen - und wenns sein muß noch die Zehen dazu ;)

    Alles Liebe und Gute wünscht dir Ulrike

  • Lieber Manfred,

    schön, das Du Marshall weiter empfiehlst, das gefällt mir, nun sind wir schon zu zweit?
    Es freut mich, dass Du eine gute Sitzung hattest und Vertrauen zu Deinem Therapeuten hast.

    Ich habe natürlich bei Dir schon gelesen. Ich brauche immer etwas mehr Zeit , um bei Dir zu antworten, dass geht immer so n bisschen tiefer und mir ist Ruhe und Konzentration wichtig, die mir abends oft fehlt.....da reichts dann nur noch für ein paar aufrüttelnde oder aufmunternden Sätze :)

    Dir ganz liebe Grüße,Martha

    Achte auf deine Gedanken, sie sind der Anfang deiner Taten ...

    Trocken seit 2010

  • Hallo Manfred, Martha,

    hab' jetzt länger überlegt, ob ich auf Deinen (Marthas) Weg vom 26.1. zum "sich selber Lieben" und vom Kopf zum Gefühl zu kommen hier oder in meinem Thread antworte.
    Ich tu's jetzt mal hier, auch wenn sonst niemand darauf reagiert hat.

    Ich finde es großartig und es hilft mir ganz, ganz viel, weil es mir einen Weg aufzeigt, auch wenn ich mich damit noch hart tue.
    Bei mir ist immer alles rationale Erkenntnis als Ergebnis von Nachdenken und Abwägen. Ich merke aber jetzt als Trockene, dass ich so richtig gar nicht weiß, wo meine Gefühle sind ??????? Wer ich eigentlich bin ????????? D.h. für mich jetzt, lieben kann man sich eigentlich nur, wenn man seine Gefühle kennt und zulässt und damit sich selbst, das wirkliche Selbst, kennenlernt.
    Sorry für die späte Antwort.
    Kopf : Bin einfach ein bißchen langsam
    Gefühl : Hab' immer ein bißchen Angst zu antworten. Warum ???

    Ganz herzliche Grüße von
    Spes

    Ganz liebe Grüße
    Spes

  • glück auf spes

    Zitat von Spes

    dass ich so richtig gar nicht weiß, wo meine Gefühle sind ??????? Wer ich eigentlich bin ????????? D.h. für mich jetzt, lieben kann man sich eigentlich nur, wenn man seine Gefühle kennt und zulässt und damit sich selbst, das wirkliche Selbst, kennenlernt.


    :arrow: scheint der springende punkt zu sein - "muss" nich wissen - "darf" fühlen :arrow: mich selbst lieben :wink:

    Zitat von Spes

    Sorry für die späte Antwort.
    Kopf : Bin einfach ein bißchen langsam
    Gefühl : Hab' immer ein bißchen Angst zu antworten. Warum ???


    warum entschuldigen :?: wovor angst haben :?:
    :arrow: sich selbst lieben (dürfen) :lol:
    :arrow: gefühle (auch gedanken) äusern (dürfen) :lol:

    :D
    matthias

    trocken seit 25.4.1987 - glücklich liiert - 7 Kinder - 17 Enkel

  • Hallo Matthias,

    jo, hast Recht. Lieben Dank für die Stärkung.
    Angst wovor ?? Hmmhh - Was mir im Moment einfällt : Es gibt hier soviele tolle Menschen, die warmherzige, mitfühlende, bestärkende und innige mails schreiben - ich komm' mir dagegen immer etwas zu kühl vor. Aber ich seh schon, das ist wieder an anderen orientierte Erwartungshaltung an mich selbst. Manfred :wink: , ich denke hierbei sehr an dich, als Du schriebst, das Umärmeln und Drücken sei nicht so ganz Deins. Schön, dass Du es so für dich akzeptieren kannst. Ich bin wohl noch nicht so weit.
    Alles Liebe
    Spes

    Ganz liebe Grüße
    Spes

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