Ewiger Kreislauf - zu schwach um auszubrechen?

  • Hallo Ihr Lieben,

    ich bin heute mal wieder zu der Erkenntnis gekommen, dass sich alles wiederholt. Die gleichen Versprechen, die gleichen Kompromisse und Abschwächungen der Versprechen und schlußendlich das Brechen der Versprechen. Vertrauen kann sich so nicht wieder aufbauen, wenn man sieht, dass sich eigentlich nichts ändert...

    Ein ewiger Kreislauf, das ist mir bewußt. Nur wohin soll ich gehen? Ich muss diesen Kreislauf durchbrechen, muss mal das typische Verhalten von mir ändern, wenn er es denn schon nicht macht!

    Aber heißt das dann nicht "aufgeben"? Ich bin kein Typ Mensch, der einfach so aufgibt. Einfach so... naja, das ist es natürlich auch nicht. Drei Jahre Kampf sind eigentlich schon viel... Und ich bin einfach nur schwach im Moment. Schwach und krank... hab ich jetzt die Kraft, auszubrechen und es auch durchzuhalten? Mache ich das richtige, wenn ich ihn aufgebe?

    Ich weiß, ihr seid da draußen irgendwo und könnt mich verstehen. Das tröstet mich. Jetzt muss ich Kraft sammeln um den Vorwürfen widerstehen zu können, die er mir machen wird. Vorwürfe wie ich hätte aufgehört, ihn zu lieben. ICh würde alles weg schmeißen, dabei ist ja nichts passiert. Und ich muss versuchen, ihn einfach reden zu lassen. Nicht an meine Gefühle für ihn denken und den Drang ihm zu widersprechen und ihm zeigen zu wollen, wie sehr ich ihn liebe... Das will er damit nur erreichen. ICh muss lernen, dass ich nicht immer das bekomme, was ich mir wünsche, denn in Beziehungen spielt auch der Partner mit und trägt Verantwortung, wie die Beziehung abläuft.

    Ich will nicht daran kaputt gehen!!! Es tut mir jetzt schon weh, ihn wegschicken zu müssen, aber ich will nicht, dass es wieder so schlimm wird wie vorher. Dass wieder furchtbare Sachen geschehen, ich mir noch schlimmere Worte von ihm anhören muss...

    Drückt mir die Daumen!

    Euer Blaubärchen

  • hallo Blaubärchen, gibt sdich auch noch :)

    Du gibst nicht auf, vielleicht denkst du nur endlich mal wieder an dich?

    Und das finde ich toll!!!!!
    Ich drück dich und wünsch dir ganz viel Kraft.
    LG Fliegender Stern

  • Lieber fliegender Stern,

    ja, es tut gut wieder hier zu sein. Mit einem neuen Tiefpunkt für mich - wieder einmal. Aber auch mit der neuen Chance, einen anderen Weg einzuschlagen.

    Ich bin sogar etwas stolz auf mich. Ich war heute das erste Mal bei einer SHG. Die Herzlichkeit dort, wie man einfach so aufgenommen wird und offen über alles geredet wird... man muss nur zuhören können. Ich habe mich noch nicht getraut etwas zu sagen, aber mir wurde die Angst genommen, es zu tun.

    Schön, dass ihr noch hier seid!

    Euer Blaubärchen

  • Ich zweifle an allem was ich tue. Ich weiß nicht mehr, was richtig und was falsch ist. Ich habe Angst, mich im Spiegel zu betrachten und mich nicht mehr wieder zu erkennen.

    "Nicht dieses Mal. Das musst du nicht tun. Es wird kein nächstes Mal geben".

    Nein? Warum soll ich das glauben, nachdem es schon so häufig passiert ist? Was muss noch alles geschehen, damit ich das Recht habe, diesen Schritt zu machen? Was, damit ich ihn endlich los lassen kann?

    "In Liebe fallen lassen" bedeutet nicht gleich Trennung. Aber was dann? Nichts mehr für den anderen zu tun, ihn nicht mehr unterstützen. Was ist, wenn er es sich einfach nimmt, was er braucht von mir. Zum Beispiel Geld? Ohne meine Erlaubnis? Wie kann ich das denn noch verhindern? Ich verstehe diese Worte dann nicht mehr. Wenn ich weiterhin bei ihm bleibe, wird er es nie verstehen. Er wird nie seinen "Tiefpunkt" erreichen, um eine Wende einzuleiten. Um endlich auf den richtigen Weg zu kommen. Weil er sich immer bei mir verstecken kann. Und wenn ich ihn nicht mehr unterstütze, kommt es zum Streit. Das hilft der Beziehung auch nicht weiter.

    Ich sehe einfach keinen anderen Ausweg mehr. Ich liebe ihn, von ganzem Herzen, aber mit dieser Seite von ihm kann ich nicht umgehen, Ist er alkoholisiert, ekelt er mich an. Sein gelalltes Reden, seine aggressive Artikulierung.

    Und am nächsten Tag bzw. nach dem Aufwachen soll alles wieder so sein wie vorher? Ich soll ihn nicht so ernst nehmen, es ist ja nichts schlimmes passiert. Was machen wir heute schönes zusammen? Das kann ich nicht. Ich habe kein einziges Wort vergessen, das er in den letzten drei Jahren zu mir gesagt hat. Und trotzdem glaube ich ihm, wenn er mir sagt er liebt mich... will es einfach glauben. Als Rechtfertigung vielleicht, dass ich solange bei ihm war?

    Ich kann einfach nicht mehr und alleine schaffe ich es nicht.

    Liebe Grüße an alle da draußen!

    Blaubärchen

  • Blaubärchen...wie gut kann ich deine Gedanken und Sorgen verstehen...
    Auch wenn es unendlich schwer ist, nur wenn er ganz unten ist und anfängt über sich selber nachzudenken...erst dann kann sich etwas ändern!

    Du schaffst es...ganz bestimmt...denke mehr an dich selber...lenke dich ab...und lies hier ohne Ende...das hilft mir unendlich.
    Pass auf dich auf...wünsche dir ganz viel Kraft.
    Liebe Grüße Monty

    Wenn man seine Ruhe nicht in sich findet, ist es zwecklos, sie anderswo zu suchen

  • Hallo,
    es ist Wahnsinn wie sich alle Sätze und Wörter hier ähnlich sind.Wenn man sich hier durchliest hat man das Gefühl die anderen sprechen einem aus der Seele.Auch deine Worte sind mir sehr bekannt-Abwertungen,böse Worte Etc....
    Gehe unbedingt weiter zur SHG.Ich bin auch gegangen und das hat so einiges bei mir geändert.Es gab eine SHG-Tag wo ich kapituliert habe wo ich wußte der Kampf gegen den Alkohol kann ich nur verlieren.Aber da muß man erst mal durchgehen.Ich hab auch immer wieder gekämpft.Paargespräche eingeleitetr.Mich selbst geändert in der Hoffung es bewirkt bei ihm eine Veränderung.Nunbin ich so weit meine Kraft auf mich selbst zu lenken und das alles für mich zu tun damit es mir gut geht.Und falls es den Nebeneffekt haben sollte das sich mein Freund wendet.OK aber unwahrscheinlich denk ich aber man weiß ja nie.Man lernt mit der Zeit den Kampf aufzugeben.Erst wenn man den Kampf aufgibt und losläßt erst dann bewegt sich was.Und wichtig ist das sich dabei was für sich selbst bewegt !!!Halte durch du bist auf dem richtigen Weg.Es braucht seine Zeit sich zu lösen.Denn auch wir Cos sind den Alkoholikern sehr ähnlich,sonst wären wir mit solchen Männern ja nicht zusammen.Schau mal auf edit - bitte keine Links einbinden, danke - edit .Da steht was zum Thema Loslassen !!!
    Lg Claudia

  • Hallo Ihr Lieben,
    als ich begonnen habe an mir "festzuhalten". Festzustellen, dass ich ein Recht auf meinen Lebensstil und meine Wünsche habe, da konnte ich beginnen loszulassen.

    Erst in der Konzentration auf mich, mein Leben und meine Wünsche war es mir möglich mich an erste Stelle zu setzen - mein Überleben und gut gehen anzugehen - um dann den anderen loszulassen.

    Festhalten tut nicht gut - es engt den anderen ein. Abwertungen, böse Worte muss ich mir nicht anhören, oder? Ich für meinen Teil bin gegangen weil ich keine negative Stimmung mehr spüren wollte. Ich wollte mir nicht mehr die schönen Dinge des Lebens durch die negativen Gefühle eines anderen versauen lassen. Und genau da begann loslassen.

    Solange ich andere Menschen in den Mittelpunkt stelle drehen sich meine Gedanken um diese Menschen (die ich damit sogar noch einschränke) somit halte ich Gedanken, Menschen und Träume fest. Wie soll da ein los lassen gelingen? So sorge ich selber ja noch dafür dass ich festhalte....

    Lieben Gruß von Dagmar

  • Zitat von dagmar007

    Solange ich andere Menschen in den Mittelpunkt stelle drehen sich meine Gedanken um diese Menschen (die ich damit sogar noch einschränke) somit halte ich Gedanken, Menschen und Träume fest. Wie soll da ein los lassen gelingen? So sorge ich selber ja noch dafür dass ich festhalte....

    trocken seit 25.4.1987 - glücklich liiert - 7 Kinder - 17 Enkel

  • Halloo Blaubärchen..

    Dagmar hat es wunder bar beschrieben. sIE HAT RECHT.

    Denke nur an dich, deine Wünsche von deiner Zukunft, deine Träume!!!
    Du hast sie mir ja schonmal geschrieben und es sind schöne Träume!!!
    Dann wirst du ganz schnell merken, dass er nicht in diesen Traum passt oder??

    Drück dich
    Fs

  • Hallo Ihr Lieben,

    erstmal danke für eure Worte! Sie sind wahnsinnig hilfreich.

    Ich bewege mich gerade auf dünnem Eis, aber auf einem neuen Weg. Das Treffen bei der SHG und den Flyer, den ich mitgenommen habe, haben mir schon in meiner Wahrnehmung richtig geholfen. Die 3 Akte des Alkoholikerkarussels und die drei Person - vereinigt bei mir in einer: die Hilfreiche, der Leidtragende und der Herausforderer. Ja, ich sehe, was ich alles falsch gemacht habe und wie typisch das alles war.

    Ich will aus diesem Karussel raus und ich habe Entscheidungen getroffen. Die Kraft mich zu trennen habe ich noch nicht, und die Worte, dass in Liebe los lassen nicht gleich Trennung bedeuten, haben in mir Zweifel gehegt, dass es vielleicht noch einen anderen Ausweg gibt. Aber meine Entscheidungen waren, dass ich ihm gesagt habe, ich will nicht, dass er betrunken in meine Wohnung kommt. Dann soll er irgendwo anderhin gehen. Wenn er trotzdessen macht, nehme ich ihm die Schlüssel ab. Die Klingel wird in der Nacht abgestellt, so dass ich Ruhe finden kann. Die großte Entscheidung für mich war, dass ich akzeptieren werde, dass er wieder trinkt. Keine Diskussionen und Szenen mehr was das betrifft. Dürfte ja dazu auch nicht mehr kommen, wenn er sich an die erste Regel hält. Außerdem werde ich ihn in seinem Tun nicht mehr unterstützen indem ich ihm Geld leihe, dass er dann doch nur fürs Trinken ausgibt. Das habe ich ihm gestern gesagt. Mal sehen, wohin es führt.

    Ich fühle mich beruhigter. Es liegt jetzt in meiner Hand, wie nah ich das alles an mich ran lasse. Und ich werde weiterhin zu der Gruppe gehen. Ja, ich bin mir sicher das hilft mir!

    Danke an alle und einen wunderschönen verschneiten Sonntag! Geh jetzt erstmal mit meiner Freundin einen Winterspaziergang machen :)

    Hab euch alle lieb und umarme euch ganz doll!

    Auf dass die Träume wahr werden - wie auch immer!

    Euer Blaubärchen

  • Ich hatte schon ganz vergessen, wie gut es tut, einmal mit einer guten Freundin über alles zu sprechen, den Kopf vom Winter frei zu kriegen und den Anblick der verschneiten Landschaft zu genießen. Wahnsinn :)

    Das was ich mir vorgenommen habe ist nicht unmöglich. Ich denke es läßt sich leichter einhalten als die absolute Trennung und der Gedanke, den Menschen, für den man so viel empfindet, komplett zu verlieren. Seine Entscheidungen und meine Entscheidungen. Keine Zwänge mehr, die aus dem Verhalten des anderen resultieren. Das nenn ich Freiheit!

    Ich hoffe, dass mich die frische Luft jetzt nicht zu sehr benebelt hat und ich einen Höhenflug habe, bei dem ich nicht mehr realistisch denke.

    Ich hoffe es ist ein neuer Weg, der sich für mich öffnet. Nicht mehr direkt konfrontiert werden. Abstand von dem betrunkenen Menschen!

    Meine Träume, mein Leben. Ich arbeite darauf hin.

    Danke, dass es euch alle gibt. Ich fühle mich manchmal so stark mit euch verbunden, leide mit, wenn Ihr einen Tiefpunkt habt. Fühle mich verstanden und getröstet, wenn ich eure Antworten lese. Als wenn wir uns schon ewig kennen... Ziemlich verrückt :)

    Ich wünsche euch einen ruhigen, emotional friedlichen Sonntag!

    Euer Blaubärchen

  • Hallo Blaubärchen,

    ich finde du machst es ganz gut.

    Selbst die schönsten Unternehmungen, oder gut gemeinte worte, oder
    sonst was ,rechtfertigen nicht, sich böse abkanzeln zu lassen.

    sicher gibt es immer zwei Seiten einer Medaille, und doch denke ich, wenn ich jemand verletze mit Worten, dann prägen sie sich ein.
    Und irgendwann zieht man den kopf ein in Erwartung, wann kommt der nächste Streit.
    Wann mache ich was nicht richtig, oder bekomme Vorwürfe an den Kopf geworfen, weil ich mich in anderer Leute Augen nicht richtig verhalte.

    Ich hatte es ein halbes Jahr mitgemacht und reden und Erklärungen haben nichts geholfen.

    Ich bin lieber allein und vielleicht manchesmal auch einsam, als mich in einer nervenzerreibenden Freundschaft zerfleischen zu lassen.

    Ich denke, erwachsene Menschen sollten sich soweit unter Kontrolle haben, das sie wissen was sie sagen oder tun.

    Ob nasser oder trockener Alkoholiker, ob co-abhängig oder nicht.

    Letztendlich ist es besser sich um sich selber zu kümmern und zu lernen sich aus den Süchten sich zu befreien um eine Nüchternheit zu erlernen, damit das Leben wieder lebenswert ist.

    Und wenn ich mich selber reflektiere und sehen kann, warum und weshalb ich mich so oder so verhalten habe, sei es negativ oder positiv, und dann auch dazu noch stehen kann, dann ist der erste Schritt schon mal gemacht.

    Ich brauche es nicht jedem Recht zu machen, oder mich aufzugeben.
    Und ich verlange es auch von niemand.

    Gegenseitige Aktzeptanz und Toleranz, und jeden Mensch in seiner Andersartigkeit anzunehmen, ist vielleicht der Weg.

    Und trotzdem muss ich mich nicht mit jedem Menschen gut verstehen.
    Wenn die chemie nicht stimmt, dann gehe ich solchen menschen aus dem Weg.

    viel Glück und Kraft wünsche ich dir

    lg
    xena

  • Hallo Blaubärchen,

    hoffentlich ist das wirklich für dich die richtige Entscheidung. Aber ich denke es gibt sowieso nicht die richtige. Wenn sich dein Partner an die Abmachungen hält und du damit glücklich werden kannst.

    Deine Entscheidung sich nicht zu trennen, die kann ich in meiner jetztigen Situation total gut verstehen. Bin total fertig, das ich es getan habe, das ich getrennt lebe und denke mehr darüber nach, wie ich meinen Mann zurückbekommen kann anstatt darüber nachzudenken, wie es ohne ihn auch gehen könnte. Denn das wäre vielleicht der richtigere Weg.

    Oh - alles so schwierig.

    Aber dir wünsche ich viel Erfolg und das du als Gewinner hervorgehst.

    LG
    Tina

    Das Leben ist ein kurzer Augenblick - ein Funken Liebe im Nichts - und darum mit ganzem Herzen und voller Lust Leben leben

  • Liebe Blaubärchen,
    toll, dass Du bei der Gruppe warst! Lass Dír Zeit mit Deinen Entscheidungen, aber lass es nicht zu, dass er Dich und Dein Leben kaputt macht. Du hast ein Recht glücklich zu sein! Es ist nicht Deine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass es ihm gut geht. Er kümmert sich auch nicht darum, ob Du glücklich bist. Da musst Du Dich ganz allein drum kümmern. Du bist stark!
    Denk mal drüber nach.
    Fühl Dich umarmt!
    Deine Nicole

  • Liebe Tina,

    ich weiß nach so vielen vergeblichen Trennungen, dass ich einfach noch nicht bereit bin für diesen Schritt. Ganz verstehen tue ich mich selbst nicht, aber dieses ewige Hin- und Her hat mir gezeigt, dass ich nicht hinter der Trennung stehe. Jedenfalls noch nicht...

    Diese "Bedingungen", die ich mir und ihm jetzt stelle, sollen mir helfen, mich von dieser ganzen Problematik zu distanzieren und Ruhe zu finden. Damit meine Gedanken nicht immer um die gleichen Themen kreisen - trinkt er wieder zu viel? Wo ist er? Wann und wie kommt er nach Hause? Da kann man doch nicht ruhig schlafen!

    Ich weiß, dass es schwer wird diese Bedingungen einzuhalten, denn er wird das nächste Mal wieder in meiner Wohnung stehen und ich MUSS dann hart sein und ihm den Schlüssel weg nehmen - Für mich! Aber ich hoffe, dass mir das einfacher fallen wird als sofort die absolute Trennung.

    Dass ich auf Dauer diese Beziehung so nicht weiter führen kann, ist mir klar. Ich hoffe, dass er dadurch, dass ich diesen ersten Schritt mache, an einem Punkt kommt, an dem auch er eine andere Richtung einschlagen muss. Zwangsläufig wird das wohl passieren. Und dann kommt es darauf an...
    Entweder wir werden dann doch getrennte Wege gehen, oder ... ich weiß nicht. Ich will nicht zu weit in die Zukunft schauen und hoffen.

    ICh sehe nur noch bis zum nächsten Tag und so weiter. Das hilft mir und es bringt Ruhe in die Beziehung.

    Was deine Situation angeht - versuche dich wieder zu finden. Bleib am besten stark und bei Dir! Ich weiß, das ist leichter gesagt als getan. Aber dieses Hin- und Her tut nach einiger Zeit mehr weh und verursacht richtige Schäden in Dir (wie ich schmerzlich erfahren musste) und zerstört womöglich alle Hoffnung auf eine eventuelle zukünftige Beziehung mit deinem Partner. Erst muss er sich helfen.

    Danke für Deine Wünsche und ich sende Dir ganz viel Kraft zurück1!

    Dein Blaubaerchen

  • Liebe Nicole,

    witzig! Ich hab an Dich gedacht, als ich mich auf den Weg gemacht habe! :)

    Es tat wirklich gut dorthin zu gehen und ich kann es nur empfehlen.
    Wie läuft es bei Dir und Deinem Freund? Ward ihr schon zusammen in einer Therapiestunde?

    Ich mache einen kleinen Schritt nach dem nächsten, und bin mir sicher, irgendwann bin ich wieder 100% glücklich!

    Danke für deine tollen Worte! Du hast soooo Recht!

    Dicke Umarmung zurück!

    Dein Blaubärchen

  • Hallo Blaubärchen...

    Dein Plan hört sich ganz dut an.
    Bin dennoch skeptisch. Aber ich wünsche dir von HErzen, dass es klappt.

    ICh weiß, die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Ist ja auch gut, dass du so ehrlichzu dir bist und sagst, dass du noch nicht bereit bist für eine entgültige Trennung.
    Vielleicht istdas dann ein guter Weg für dich.

    Drück dir ganz fest die Daumen
    LG
    FS

  • Danke lieber fliegende Stern,

    es ist wirklich schwer, sich fallen zu lassen. Diese Angst davor, zu versagen - ich meine auch mein eigenes Versagen, dass ich evtl doch nicht fest halte an meinen Vorsätzen wie sooft vorher - bedrückt mich und ich kann das schöne am Alltag nicht wirklich genießen.

    Wir haben die letzten Abend sehr ruhig mit einander verbracht und ich kann sagen, dass ich mich wohl und geliebt gefühlt habe. Heute ist aber schon Mittwoch... Das Wochenende rückt immer näher und damit Konfrontation unweigerlich.

    Schon alleine die Tatsache, dass ich ihm wahrscheinlich erklären muss, wo ich Freitag abend hin gehe... Aber er wird mich nicht davon abhalten können...

    Ja, es ist nicht einfach und wahrscheinlich auch nicht die Endlösung, aber ein Zwischenstand. Ein anderer Weg, als den ich bis jetzt eingeschlagen habe.

    Von ihm muss ja noch nicht mal direkt die Frage kommen, wann wir denn wieder zusammenziehen oder ähnliches. Allein die Tatsache, dass er mir Wohnungen zeigt und erwähnt, dass es nur was für uns beide wäre und sie mir gefallen würde, setzt mich schon wieder so unter druck. Ich bestehe und bleibe dabei, dass wir erstmal getrennte Wohnungen haben, auch wenn ich es gerade so genieße, dass er bei mir ist.

    Ich wünsche Dir noch einen wunderschönen Tag, hoffe bei dir schaut auch heute die Sonne mal raus :)

    Dein Blaubärchen

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