Nur heute

  • Hallo Uwe

    Wie mag das nur für dich sein wenn du die Harfe mal
    weglegen darfst und dich nach dem ganzen Frohlocken
    auf deiner weissen Wolke ausruhen kannst ?
    Der Blick hinunter ins Erdentheater.
    Very Amusement !?!
    Das mit dem ausschliesslich Manna scheint
    mir ja selbst für dich gewöhnungsbedürftig.

    Es grüsst der Erdling OF

  • guten morgen OF,
    ich kenne so einige sätze die ich mitbekommen habe in meinem leben, bei welchen ich zwar spürte da ist was für mich nicht passend, ich aber dachte, das sind doch kluge leute die wissen von was sie reden. nun ich stellte deren klugheit nicht in frage sondern meine. so lebte ich als co oft überzäugungen anderer und nicht meine. damit lebte ich nicht gut. ich stellte mich dadurch ständig in frage.

    irgendwann drehte sich das für mich. ich stellte die anderen klugen mensche in frage. ich schaute mir das einfach mal an, was ich mit bekommen habe. ob das für mich passt. vieles dafon habe ich ab gelegt. weils nicht meins war.so wie du eben schreibst, dein "abschiedsgeschenk" passte nicht für dich. das ist auch vollkommen ok, wenn etwas nicht passt. passend machen ? nein! sondern für sich was anderes finden, was passt.

    was eigenes.das ist dann arbeit an sich selbst und kann ganz schön anstrengend sein für sich was zu finden, was gut ist. nicht weils gut für einem selber ist sondern weil es nach aussen hin vielleicht nicht das ist, was der andere/die anderen gut findet/finden.

    da kanns schon mal passieren das ich die gruppe wechsel weils einfach nicht meins ist, oder freundschaften sich auflösen weil diese einen anderen weg gehen wie meiner es ist. das leben ist im fluss, auch das gehört für mich inzwischen dazu, das ich nicht an dem festhalte sondern los lassen kann.

    lieben gruß
    melanie

  • Hallo Old Flatterhand
    Was lässt dich so sicher sein, dass es eine weiße Wolke war auf der ich frohlocken konnte?
    Und selbst wenn - ist mir der Blick von oben herab fremd. Es sei denn ich betrachte mich selbst aus den Blickwinkel eines Außerirdischen. Dabei fällt es zwar schwer nicht zu werten, aber das ist die Aufgabe. Nur anschauen – wie sieht mein Wollen und Handeln vom Standpunkt eines völlig neutralen Betrachters aus. Das verändert die Tragweiten des eigenen Tuns, relativiert die Wichtigkeit der persönlichen Auffassungen.
    So kann ich gelegentlich dem eitlen Ego seine Grenzen zeigen. Die Position verschiebt sich dann nicht selten aus absoluter Höhe. Ich sitze dann eher auf den schwarzen Dunstglocken niederer Feuerstellen, nicht mit einer Harfe sondern mit dunklen Posaunen.
    Da gilt es wieder zurück zu entsprechender Mitte zu finden.
    Das geht nunmehr ohne Wehmut - aus beiden Richtungen.
    Gruß – Uwe.

  • Hello

    Uwe is back in Town

    Wie ich mir sicher sein kann?

    Als ob ich nicht den Münchner im Himmel genauestens studiert hätte.
    Ich weiss doch wie`s da oben zugeht. Da kann mir niemand was erzählen.

    In meiner Inventur schrieb ich (übrigens als ich gegen halb vier in der Frühe
    aufgewacht und nicht mehr einschlafen konnte):

    Wer kann meinen Kummer, mein Leid und meinen Schmerz verstehen ?
    In tiefer und dunkler Nacht.

    Die liv schrieb:

    Mich schmerzts jetzt etwas, dass ich Deine zitierten Worte nicht gänzlich einordnen kann.

    Mich schmerzt es auch. Wohl auch weil ich meine Inventur nicht erklären kann.

    Du schriebst zu dieser Inventur:

    Ich! Willkommen im Zweifel, Wasser auf die Mühle der Ungläubigkeit.

    Nun es ist mir bis heute nicht gelungen dich hinter das Licht zu führen.

    Gruss

    OF

  • Gruss

    OF

    Hello

    Melanie is back in Town.

    Es gibt im Forum Menschen, die sich darüber Gedanken machten was
    Internetuser, die Antworten über den Alkoholismus wollen, für ein prolliges
    unangenehmes Bild über die Abhängigen bekommen könnten, wenn sie
    auf dieses Forum stossen.
    Die Vorurteile werden sich verstärken!

    Soweit so gut.
    Ich kratze mich am Kopf.

    Ich bin heute in der Lage jeden, aber auch wirklich jeden Menschen
    auf diesem Planeten zu sagen was ich von ihm denke ohne Rücksicht
    auf eventuelle hierarchische Konstellationen oder soziale, freundschaftliche
    oder gesellschaftliche Folgen.

    Das ist der Grund das das Geschenk von einem sehr wachen und stets
    presenten Menschen vielleicht mehr zu mir passt als alles andere.
    Ich habe das Gefühl du hast da was auf die falsche Schiene bekommen
    mit dem ich kehrte in den Alltag zurück.
    Die Gruppen damals waren in sich abgeschlossen und ohne weitere
    Verpflichtungen. Es gab keine Abhängigkeiten.
    Wie es auch sein sollte.
    Dennoch bin ich noch heute voller Dankbarkeit meinem alten Mentor
    gegenüber obwohl da schon lange kein Kontakt mehr besteht.

    Der Nestling wurde flügge ...

    Gruss

    OF

  • lieber OF,

    Zitat

    Melanie is back in Town.

    ja so ist das. weil ich s mir wert bin hier weiter zu schreiben und mich eben auch nicht abhängig mache von anderen. seis drum, ich lerne auch dazu und sehe mich. mich und meiner emmozion und auch meinen fehlern die ich mache. ich konnte mich selbst in einer emmozionalen situation noch bei denjenigen entschuldigen denen ich zu nahe getreten bin. die auszeit hab ich gebraucht für mich um anbstand zu bekommen und fange nun wieder neu an.

    Zitat

    Ich habe das Gefühl du hast da was auf die falsche Schiene bekommen
    mit dem ich kehrte in den Alltag zurück.


    kann schon sein, ich hab das geschrieben was in dem moment in mir ausgelöst wurde, als ich die worte gelesen habe. so menschlich auch mal was falsch verstehen.wenns falsch verstanden worden ist von mir dann steh ich auch dazu.

    das was ich schreib ist alledings ne grundeinstellung von mir. wie gesagt ich mache nicht die gruppe passend für mich sondern schau danach ob ich mich darin zurecht finde. wenn nicht geh ich. hier und heute bleibe ich.ich habe viel mehr gute erfahrungen gemacht das überwiegt einfach.aber ich gehe in zukunft anders mit solchen situationen um für mich, für keinen anderen.

    Zitat

    Ich bin heute in der Lage jeden, aber auch wirklich jeden Menschen
    auf diesem Planeten zu sagen was ich von ihm denke ohne Rücksicht
    auf eventuelle hierarchische Konstellationen oder soziale, freundschaftliche
    oder gesellschaftliche Folgen.

    nun daran bin ich auch und halte es auch so. ab und an spür ich eben noch meine ganzen alten geschichten in mir, klar die lassen sich nicht abstreifen wie ein pulli. es ist nunmal so und das bin ich. nur wer mich so nicht annimmt wie ich bin der ist auch nicht gezwungen mich zu verbiegen das ich ihm passe. ich habe so null lust mehr dazu anderen honig ums..... mund zu schmieren damit sie sich wohl fühlen, wenn ich für mich spüre das es eben nichts für mich ist.ich will wahrheiten aussprechen, auch wenns meine wahrheiten sind, aber ich will diese auch aussprechen dürfen und mich nicht der andern zuliebe zurücknehmen müssen.

    das hatte ich so viele jahre und ich fühlte mich damit nicht wohl. mit der offenheit und direktheit sicher auch noch nicht, weil der selbstzweifel mich ab und zu einholt. doch fühl ich mich damit einfach stimmiger mit mir.ich deke da gehts auch lang.

    privat habe ich zur zeit auch so meine problemchens mit nähe und distance von menschen, die mich partu nicht in ruhe lassen wollen, mir dauernd gespräche aufdrängen, mich nötigen mich mit ihnen ab zu geben. hier bin ich genauso in der position zu sagen, lass mich in ruhe ich will mit dir nicht reden. warum sollte ich auch? ich respektiere genauso menschen die mir das sagen und renn ihnen nicht hinterher. wozu auch? brauch ich nicht.

    mich triggern solche situationen, da komm ich immernoch in diese alten muster und momente zurück, jahrelang habe ich keine ruhe bekommen, ich konnte noch so gemein sagen lass mich in ruhe und der respekt mir gegenüber wurde nicht eingehalten. nicht mal der faustschlag der verzweiflung auf dessen mund hatte mir die ersehnte ruhe gebracht. erst als ich ging, mich umdrehte und nichts mehr dazu sagte bekahm ich langsam ruhe.

    es ist nervenaufreibend gewesen und sitzt so tief in mir, das ich heute genau so reagiere mit wutausbrüchen wie damals und das ich gehe.das sind fakten tatsachen. gut das bin ich. ich weiss dafon, das muss mir keiner erklähren woher das kommt. ich weiss auch das ich lerne damit um zu gehen.mir hat meine psychologin mal gefragt warum ich denn alles an mir verändern will? tatsache ist ich bin wie ich bin und wenn ich mich so annehme wie ich bin muss ich auch nichts ändern.

    für andere? nein nicht mehr, wenn dann für mich, weil ich mich dann wohler fühle.so und wenn ich meine ersehnte ruhe hatte, ne pause, mit selbstrefflektion das ganze mir nochmal anschaue da sag ich mir ich hab so reagiert wie ich reagiert habe. es ist wie es ist. ändern kann ichs nicht. obs falsch war oder richtig da mach ich mir keinen kopf drum und kämpfen um recht und unrecht das überlasse ich den anderen.die diskussion im forum habe ich von der ferne aus angeschaut und mir gedacht, ich will nicht der perfekte fehlerfreie supertolle spitzenmensch sein der alles weiss und alles kann, manches will ich einfach nur verstehen, mensch sein dürfen menschlich aggieren können wie das jedem menschen zusteht. ich bin mit mir im reinen und zufrieden.das allein zählt für mich.drum bin ich auch wieder hier im forum und mache da weiter für mich.

    in diesem sinne, ganz schön viel von mir hab ich hier liegen lassen...ich hoffe es sprengt nicht deine grenzen?

    ich grüße dich
    melanie

  • Hallo OF!

    Zitat

    Ich bin heute in der Lage jeden, aber auch wirklich jeden Menschen
    auf diesem Planeten zu sagen was ich von ihm denke ohne Rücksicht
    auf eventuelle hierarchische Konstellationen oder soziale, freundschaftliche
    oder gesellschaftliche Folgen.

    Es zeugt von Rückgrat und Gradlinigkeit und erfordert sehr viel Mut so zu handeln. Aber - ist es auch immer klug?

    Zitat

    .....ohne Rücksicht
    auf eventuelle hierarchische Konstellationen oder soziale, freundschaftliche
    oder gesellschaftliche Folgen.

    Wenn du von deinem privaten Umfeld sprichst gehe ich mit dir konform aber wie sieht es Vorgesetzten gegenüber aus?

    Liebe Grüsse
    Speranza

    LG Marie

    Wer nichts ändern will für den ist die Opferrolle die beste Strategie!

  • Servus Speranza,

    ich kann und will nicht für Old Flatterhand sprechen, aber für mich kann ich sagen:

    - ja, für mich ist es klug. Es klärt eindeutig die Fronten und lässt keinen weiteren Spielraum für Fehlinterpretation, Lügen und andere Verwirrungen.
    - Das gilt für jeden, auch für Vorgesetzte. Wenn der nicht bereit ist, sich der Realität zu stellen, wie will er mich dann anleiten, ein positives Resultat zu liefern?

    Und: ja, ich weiß worauf Du hinaus willst. Nur sind mir Dinge wir z.B. die Angst vor einem Arbeitsplatzverlust völlig fremd. Warum sollte ich also mich verbiegen? Das habe ich zu nassen Zeiten lange genug gemacht. Heute weiß ich, dass ich das nicht mehr muss.

    LG
    Spedi

  • @OF

    Zitat

    Es gibt im Forum Menschen, die sich darüber Gedanken machten was
    Internetuser, die Antworten über den Alkoholismus wollen, für ein prolliges
    unangenehmes Bild über die Abhängigen bekommen könnten, wenn sie
    auf dieses Forum stossen.
    Die Vorurteile werden sich verstärken!

    zunächst mal finde ich es gut, wenn jemand sich solche Gedanken macht.
    Ich denke allerdings, daß sich Negativurteile nur verstärken werden, wenn Meinungsverschiedenheiten zu häufig mit Beleidigungen oder Zynismus ausgetragen werden.
    Ich denke, viele Angehörige, die hier erscheinen, haben bereits ein unangenehmes Bild von aktiven Abhängigen und das wohl zurecht.
    Da kann ich als Alkoholiker, der sich aktiv um seine Krankheit kümmert, bestenfalls ein Bild davon zeichnen, welche positive Entwicklung möglich ist
    durch konsequenten Verzicht auf Alkohol und konsequente Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit.

    LG Jürgen
    ------------------------------------------------
    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

  • Hallo Speranza

    Die Antwort ist ja schon im letzten Beitrag eingebettet.

    .....ohne Rücksicht
    auf eventuelle hierarchische Konstellationen oder soziale,
    freundschaftliche oder gesellschaftliche Folgen.

    So sieht das bei mir auch mit den sogenannten Vorgesetzten
    und Menschen an den Hebeln der Macht aus.
    Egal was das für finanzielle oder sozialen Folgen für mich hätte.
    Ich bin nicht erpressbar und als Kompromiss nicht bereit in
    einem goldenen Gefängnis zu vegetieren.
    Eine Folge davon ist das es in meiner Nähe einige wahrheitsliebenden
    Menschen gibt, eine weitere das ich mich nicht in suchtfördernden
    Umgebungen aufhalte.

    Ich möchte da hinzufügen das das für mich kein Ramba Zamba Kurs
    in die Richtung Konfrontation um jeden Preis ist.
    Durch den Umgang mit meiner eigenen Sucht habe ich ein feines
    Näschen dafür entwickeln können, was ist okay für mich und was
    nicht?
    Wo ist es nur noch ein Machtspielchen oder in welchen täglichen
    Situationen werde ich nur noch ausgenutzt?

    Hier die Dinge beim Namen nennen zu können ist für mich äusserst
    wichtig um überhaupt meine Fallgruben erkennen zu können.

    Doch wem erzähl ich das.
    Einer Frau, die ja eventuell nicht nur ihren Partner gegen sich hatte,
    sondern auch noch dessen Verwandschaft, die eigene Familie und
    den ganzen Rest der Welt nicht zu vergessen.
    Mit diesem: Was hat Sie denn nur? Sie bildet sich das doch nur ein.

    Hier braucht es nur eins. Mut zu handeln.

    Gruss

    OF

  • Hallo Spedi!

    Zitat

    Nur sind mir Dinge wir z.B. die Angst vor einem Arbeitsplatzverlust völlig fremd. Warum sollte ich also mich verbiegen?

    Ich verbiege mich auch nicht, ich passe mich an um Teil eines Teams zu sein. Ich habe aber Glück in einem Team mit Mitspracherecht zu arbeiten.

    Mobbing würde ich aber nie und nimmer hinnehmen.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    LG Marie

    Wer nichts ändern will für den ist die Opferrolle die beste Strategie!

  • Hallo OF!

    Zitat

    Egal was das für finanzielle oder sozialen Folgen für mich hätte.

    Egal welche Folgen? Du würdest auch unter der Brücke schlafen weil du dir keine Wohnung mehr leisten könntest?

    Zitat

    Ich bin nicht erpressbar und als Kompromiss nicht bereit in
    einem goldenen Gefängnis zu vegetieren.

    Erspressbar bin ich auch nicht, ich säge aber nicht den Ast ab auf dem ich sitze. Ich erbringe Arbeitsleistung und im Gegenzug erhalte ich meinen Lohn. Vom goldenen Käfig bin ich dabei sehr weit entfernt, ich kann so für mich sorgen und bin dadurch selbstbewusst und unabhängig.


    Zitat

    Einer Frau, die ja eventuell nicht nur ihren Partner gegen sich hatte,
    sondern auch noch dessen Verwandschaft, die eigene Familie und
    den ganzen Rest der Welt nicht zu vergessen.
    Mit diesem: Was hat Sie denn nur? Sie bildet sich das doch nur ein.

    Mein stärkster Feind war ich selber habe ich es doch zugelassen dass meine Grenzen ständig überschritten wurden. Ich sehe das sehr klar und ohne Selbstmitleid, es lag ja an mir diesen goldenen Käfig zu verlassen.

    Und ja, ich habe den Mut aufgebracht zu handeln was interessiert mich der Partner, die Familie oder der Rest der Welt wenn es um mich und meine normalen Bedürfnisse geht?

    Liebe Grüsse
    Speranza

    LG Marie

    Wer nichts ändern will für den ist die Opferrolle die beste Strategie!

  • Hallo Jürgen

    Du hast geschrieben das du mal ein Schaubild gesehen hast das Charaktere/Persönlichkeiten darstellte.
    Wie du weiter schreibst half es dir zu verstehen, dass du jeden Menschen so nimmst, wie er ist.
    Trotz der Bitte um Hilfe ist das besagte Schaubild niemanden hier bekannt und daran wird sich wohl auch
    nichts ändern. Da kursiert ganz einfach ein viel zuviel an solchen Modellen in der Welt.

    Ich selbst bin vor ca.zehn Jahren mit dem Enneagramm in Form eines Buches von Eli Jaxon Bear in
    Berührung gekommen. Es hat für mich sehr viel dazu beigetragen zu verstehen warum ein Mensch so handelt
    wie er eben handelt.
    Das schöne am Enneagramm ist es ist uralt und kennt wie das Tarot kein Urheberrecht.
    Seit ungefähr zwanzig Jahren erleben die neun Archetypen des Enneagramms einen anhaltenden Boom
    und deshalb herrscht kein Mangel an Informationen im Internet (u.a. Wikipedia) und auf dem Buchmarkt.
    Ich selbst angle mir noch immer von Mal zu Mal das Taschenbuch von Eli aus dem Regal und blättere
    ein bisschen in den Fallbeispielen nur um das sichtbar werden zu lassen, was der Geist am Liebsten vermeiden
    möchte.

    Gruss

    OF

  • Servus Speranza,

    Zitat

    Ich verbiege mich auch nicht, ich passe mich an um Teil eines Teams zu sein.

    Vielleicht ist da ein Unterschied? Mir wäre das viel zu wenig, um auch nur ansatzweise darüber nachzudenken, ob ich mich anpassen möchte.

    Meine Devise: Entweder, ich kann "die" so nehmen wie sie sind (und "die" können mich so nehmen wie ich bin!), dann wird das funktionieren, oder es passt einfach nicht.

    Meine Erfahrung zeigt: Anpassung ist sehr oft der erste Schritt, um sich selbst gegenüber unerhrlich zu werden. Davon abgesehen ist für mich der Ausdruck / Begriff eines "Teams" auch in der heutigen Arbeitswelt verfehlt. Es soll sehr oft ein "Miteinander auf freiwilliger Basis" suggerieren, wo in Wirklichkeit streng hierarchisch strukturierte Arbeitsprozesse ablaufen. Daran ändert auch ein Mitspracherecht nicht viel. Aber das ist ja hier und jetzt zum Glück nicht Gegenstand der Diskussion.

    Wenn Du damit leben kannst und Dich dabei wohl fühlst, dann passt es doch. Ich könnte und wollte es nicht, muss es aber zum Glück auch nicht.

    LG
    Spedi

  • glück auf of

    Zitat von Old Flatterhand

    .....ohne Rücksicht
    auf eventuelle hierarchische Konstellationen oder soziale,
    freundschaftliche oder gesellschaftliche Folgen.

    ich halt das auch so.
    ich kann meine meinung für mich behalten, wenn s mich nischt angeht. aber wenn ich gefragt werde, oder wenn s mich persönlich betrifft, sag ich unverblümt die wahrheit (meine wahrheit).

    schöne zeit

    :D
    matthias

    trocken seit 25.4.1987 - glücklich liiert - 7 Kinder - 17 Enkel

  • hallo speranza,

    ich habe sech jahre auf einer gruppe in einem team gearbeitet. ich war dort immer aussenseiter. aussenseiter deshalb weil ich mich da nicht anpassen wollte, mich einfügen wollte mich nicht verbiegen wollte. es war ein kampf. kampf deshalb weil ich darum kämpfte das die mich so annehmen wie ich bin. nur passte ich einfach dort nicht rein. jetzt im neuen team passe ich rein, automatisch ohne kampf und ich sage mir heute diese jahre des kämpfens hätte ich nicht haben müssen hätte ich mir gleich was anderes gesucht.

    ich bin heute nicht mehr der überzäugung das ich kämpfen muss um einen platz. entweder ich habe ihn oder ich habe ihn nicht. entweder ich passe in die gruppe oder nicht. ich empfinde es inzwischen falsch (für mich) das ich um alles was mich betrifft kämpfen muss um vermeindlich die starke zu sein. es hat nichts damit zu tun stark zu sein wenn ich mich durchboxe. sondern bin bedacht auf mich und meine innere kraft die ich habe auch einsichtig zu sein, das es eben gruppen gibt in die ich einfach nicht reinpasse.darauf beharren das mich jemand annehmen muss, nein, wie schon gesagt mich muss keiner anehmen wie ich bin. ich bin da einfach klüger geworden für mich bedachter und einsichtiger und mir gehts damit einfach besser.das ganze kämpfen lohnt sich nicht bringt nur unmut und selbstzweifel.bedeutet nicht das ich mich nicht durchsetzen kann.bedeutet auch nicht schwach zu sein. bedeutet einfach nur auf sich auf zu passen. denn wie gesagt meine meinung die ich habe verterte ich ja, ich spreche an was mich bewegt, nehm ich da auch nicht aus rücksicht auf andere zurück. es gibt für jeden menschen irgendwo seinen platz wo er hin gehört und sich wohl fühlen kann, wo er seins leben kann wie er ist. den zu suchen und zu finden macht es einfacher, da brauchts keinen kampf sondern nur das gute gefühl für sich selber.

    gruß
    melanie

  • Hallöchen!

    Ich schreibe in meinem Thread weiter ich will OFs Thread nicht für meine Diskussionen missbrauchen.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    LG Marie

    Wer nichts ändern will für den ist die Opferrolle die beste Strategie!

  • Wanderer, der du in Eile bist, verweile.

    In diesem Faden sind Beiträge über Krankheit, Alter und Tod eingepflochten.
    Manchmal habe ich mich gefragt warum habe ich die Tür für
    all das geöffnet habe, was in unserer Gesellschaft nicht willkommen ist und
    abgelehnt wird. Verdrängt. Ausgeklammert.
    Weshalb lasse ich mich davon berühren?
    Die dunkle Nacht der Seele. So dreckig, höhnisch, eine alles zerstörerische
    Bombe in meine heile erdachte Welt hinein.
    Die Sinnlosigkeiten fühlen, spüren.
    All die Verzweiflung und der Schmerz gehen irgendwann vorbei. Naturgesetz.
    Ich hab die Angst, all dem ausgeliefert zu sein, ausgehalten.

    Leben ist ein harter Lehrer!

    Die Sonne, die am blauen Himmel scheint,
    die Vögel, die jetzt intensiver als sonst singen,
    Die Stille dahinter.
    Dieser Augenblick ewiger Ruhe ist letztendlich alles was mir bleibt.
    Das ist meine Erkenntnis.

    In Liebe und Dankbarkeit für diesen Moment, der alles beinhaltet.

    OF

  • Liieber OF,

    das leben IST schön!!!!! ich bin fest der überzäugung das es schön ist, weil ich es so erleben darf. dankbarkeit gehört sicher auch dazu. dankbar zu sein, das ich leben darf. dankbar sein das ich zu mir gefunden habe, dankbar vieler helfer in meinem laben und mir gegenüber hilfe angenommen zu haben.

    ruhe zu haben und ruhe zu finden und damit um zu gehen und diese ruhe zu geniessen ins ne erkenntnis. auch das gehört zum leben dazu.so setz ich mich gern mal für ne halbe stunde hin und mach nichts. "einfach nur sitzen" geniessen, gedanken an mir vorbei schweifen zu haben und zu lauschen was um mich rum ist ohne das ich das festhalten muss. sein, einfach sein.zu spüren was mit mir passier und es passiert in mir dabei was sehr beruhigendes, ich lasse los und dabei spür ich die gesamte energie in mir fliessen.

    das leben besteht nicht nur aus krankheit, es ist viel mehr als das. es besteht aus einem selbst und das ist viel mehr wie nur dieses kranke. das kranke ist teil vom leben, ein stück dafon. aber eben auch nicht alles.

    gruß
    melanie

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