Der gerade Weg...

  • Hallo Bruce,

    Zitat

    Momentan gibt es jemanden in meiner näheren Umgebung, der mich jetzt für weniger wertvoll hält, obwohl ich mich für wertvoller halte als zuvor.

    Guter Satz und Gedanke - danke dafür!!!

    Darüber mache ich mir sicherlich noch zu einem späteren Zeitpunkt Gedanken, aber jetzt muß ich mich sputen - die Arbeit ruft.


    Gruß

    BC

  • Hallo BC!

    Zitat

    Ich werde die Sticheleien in Zukunft wohl schlucken müssen, wenn ich dort einkaufe. und mir dabei immer wieder vor Augen halten, dass nicht ich damit gemeint bin, sondern der Ex-Partner der Person.

    Wenn ich irgendwo einkaufe und werde mit Sticheleien bedacht verbitte ich mir das und zwar sehr energisch.

    Zitat

    Ich denke auch, so könnte Mobbing entstehen. Nur was macht man in so einem Fall dagegen?

    Mobbing ist ein Fall für sich ich war auch einmal in einem Team in dem gemobbt wurde. Falls der Vorgesetzte nicht energisch einschreitet oder gar mitmobbt ist es aussichtslos, ich habe die Abteilung gewechselt.

    Zitat

    Trotzdem ist es für mich wichtig, zu wissen, warum ein Mensch sich so verhält - ich kann dann besser damit umgehen.

    Ich denke dass dieser Mensch ein grosses Problem mit sich selber hat damit umzugehen ist schwierig er wird dir seine Probleme nicht auf die Nase binden.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    LG Marie

    Wer nichts ändern will für den ist die Opferrolle die beste Strategie!

  • Hallo Speranza,

    Zitat

    Ich denke dass dieser Mensch ein grosses Problem mit sich selber hat damit umzugehen ist schwierig er wird dir seine Probleme nicht auf die Nase binden.

    Die Probleme von Person X kenne ich ja. Beim ersten Hinsehen sehr gut gedeckelt und hinter die Fassade gepackt, beim 2. Hinsehen fast schon erschreckend und erdrückend. Da werden Rucksäcke mit Backsteinen durch die Gegend getragen, Schuld verteilt und mit so manchem Schluck weg getrunken, wobei ich nicht weiß, inwieweit krankhaft das Trinkverhalten ist.

    Da komme ich dann daher gejuckt, oute mich als Alkoholikerin, reflektiere, mache auch meine Anteile an verschiedenen Katastrophen in meinem Leben deutlich und dass eben nicht der Alkoholiker an meiner Seite alles Schuld in meinem Leben war, sondern ich, weil ich vieles habe mit mir habe machen lassen und letztendlich selber zur Flasche griff. Das ist schon harter Tobak für jemanden, der selber nicht gern in den Spiegel schaut. Da bin ich ja die Ausbrut des Teufels und natürlich muß es für den anderen so aussehen:"Ätsch - selbst Schuld." Sowas will keiner gerne hören (auch wenn ich es so niemals gesagt habe und auch nicht so meine).

    Mir wurde mal von gleicher Person die Frage gestellt, ob ich meinen Ex-Partner dafür hasse - wo ich ohne zu zögern sagte:"Nein - er ist krank und ich bin krank und zwei Ertrinkende können sich nicht gegenseitig retten, auch wenn es der eine vom anderen erwartet."

    Naja - Schwamm drüber, ich glaube, ich weiß jetzt auch, warum ich so angepiselt war. Bruce hat da schon was Wichtiges geschrieben. Ich bin mir, seitdem ich nicht mehr trinke, das erste Mal im Leben wertvoll geworden und konnte es nicht verstehen, warum ich gerade deswegen abgewertet wurde.


    Gruß

    BC

  • Bekannte Welten fremd erlebt oder Heimspiel mal anders

    Meine Arbeit mache ich ja auschließlch alleine, habe hier ja keine Kollegen. Nun arbeite ich mich ja gerade im Fred-Feuerstein-Büro in der "Zentrale" ein. Wobei ich meiner ehemaligen "Lang ist´s her"-Ausbildungsfirma dankbar bin, dass ich noch gelernt habe, Dinge von Hand zu erledigen und auch schwanen mir alte Buchungsgrundsätze weit entfernt von Excel.... Aber: es macht Spass. Chefin macht es Spass, zu sehen, dass ich ihr Chaotensystem doch irgendwie durchschaue und tatsächlich was gearbeitet bekomme und irgendwie, obwohl eigentlich von ihr befürchtet, doch nicht verzweifele. Sie bewunderte heute wieder meine Ruhe und Routine.

    In der kurzen Pause trafen sich ein paar Angestellte draußen zum Kaffee - ich gesellte mich hinzu und war absolut entzückt von den Gesprächen, die dort liefen. Firmentratsch - juhu.... :) Ich fühlte mich wie in der ersten Reihe einer Stand-up-Comedy, lehnte mich zurück und hörte einfach nur zu. Ab und an schmunzelte ich und war von der Geschwindigkeit des Austausches geradezu berauscht. Überflüssige Konversation und Kollegentratsch - wie herrlich. Ich war recht mundfaul, sonnte mich in den Frühlingsstrahlen und beobachtete die Tiere, die auf dem Hof friedlich herumstanden/liefen und fühlte mich so ganz bei mir. Danach verkrümelte ich mich wieder in mein Büro und buchte noch die Kasse zuende, bevor ich bei dem herrlichen Wetter nach Hause fuhr, um dann die Hunde zu einem kleinen Ausflug abzuholen. Chefin meinte, ich könne ruhig das nächste Mal die Hunde mitbringen.

    Ich bin selber erstaunt, wie sicher ich mich dort bewege und Input sofort wieder - als hätte ich nie etwas anders gemacht in meinem Leben - abspeichern kann. Es ist so wie in alten Zeiten auf dem Büro, aber auch wieder anders - mir gehen nicht mehr soviel Dinge im Kopf rum, so wie früher, als ich noch weit entfernt von mir war.


    Gruß

    BC

  • Selbst ist die Frau

    Ich kaue schon seit längerem an einem privaten Problem herum, wofür ich hoffentlich jetzt eine Lösung gefunden habe.

    Ich bin seit Januar letzten Jahres samstags immer zu meinen Gassi-Gängen gegangen. Zu Anfang war ich ja sehr motiviert, beim Handling eines so großen Hundes ein paar Tipps zu bekommen. Da war es für mich noch ein "Hundetraining". Es stellte sich aber ziemlich schnell heraus, dass die Hundetrainerin fast überhaupt keine Erfahrung hatte bzw. keinem aus der Gruppe so richtig weiter helfen konnte. Da wir uns aber alle untereinander recht gut verstanden und es immer lustig war, behielten wir die Treffen als Gassi-Geh-Treff bei. Letztes Jahr gab es dann mal einen Disput, weil die Gruppe immer größer wurde und die Hundetrainerin dort auch 2 Raufer aus einer anderen Gruppe mit aufgenommen hat, weil diese Gruppe sich dann letzendlich auch zersprengt hatte. Danach sprangen schon Leute aus der alten Gruppe ab. So waren wir ein riesen Haufen, bei der man die Uhr nachstellen konnte, wann es die nächsten Kloppereien gab, zumal es alles in einem öffentlichen Park statt fand, wo auch Kinder spielten (worüber sich außer mir aber anscheinend auch niemand Gedanken machte). Es eskalierte ständig. Ich zog mich dann langsam daraus, weil ich meinem Hund nicht beibringen muß, wie man sich kloppt. Er ist den anderen Hunden durch seine Größe sowieso haushoch überlegen und ich möchte nicht, dass etwas passiert, was ich der Hundetrainierin auch mitteilte. Ich setze da absolut auf Risikominimierung. Zumal ich es im täglichen Leben nie soweit kommen lassen würde, sondern bei den ersten Anzeichen einer Eskalation meiner Wege ziehen würde.

    Dann kam der Winter und es wurde pausiert. Als es jetzt zum Frühjahr ging, versprach die Hundetrainerin nach unzähligen Gesprächen Besserung, wollte nur noch harmonische und kleinere Gruppen zusammen stellen. Nur unter der Voraussetzung kam ich (und die anderen aus der alten Gruppe) auch wieder, denn alles andere hätte für mich keinen Sinn gemacht. Das klappte dann jetzt ganze 2 Mal. Denn letztes Wochenende waren beide Raufer wieder da und das nicht genug - beide Besitzer von den Raufern brachten auch noch andere Hunde mit - so waren es 6 Hunde mit 3 Besitzern und eine Hundetrainerin (welche auch noch ihren eigenen Hund mitbrachte), die mit solchen Situationen maßlos überfordert ist. Bisher habe ich ihr immer den Rücken frei gehalten und mit aufgepaßt - aber jetzt war ich an meiner Grenze, denn es ist nicht meine Aufgabe, sondern ihre.

    Als ich nun auf den Parkplatz fuhr und gerade ausstieg, kam sie schon beschwichtigend auf mich zu. Ich ließ mich aber nicht mehr darauf ein, sondern sagte, dass ich wieder fahren würde, denn so eine Konstellation halte ich nicht für gut und dem möchte ich mich nicht mehr aussetzen. Geredet wurde darüber auch schon mehr als genug. So fuhr ich wieder.

    Ich war schon sehr frustiert - zum Einen, weil ich mich auf die Versprechungen verlassen habe und meine Erwartungen sowieso schon mächtig zurück geschraubt hatte und zum Anderen war ich schon traurig darüber, dass überhaupt kein Kompromiß gefunden wurde. Vorschläge waren genug da. Aber ich mag die Hundetrainerin menschlich, auch wenn sie in meinen Augen schlicht und ergreifend inkompetent ist, dadurch ist sie ja kein schlechter Mensch.

    Ich habe jetzt beschlossen, mir eigene Leute für ein regelmäßiges gemeinsames Gassi-Gehen zu suchen und habe dann gestern die Besitzerin von der Freundin von meinem Großen angerufen, die übrigens der gleichen Meinung wie ich ist, wie sich bei dem Telefonat herausstellte. Wir verabredeten uns spontan für kommenden Samstag. Die Hundetrainerin hatte sich bis dato auch nicht mehr gemeldet - ich hatte auch nicht mehr angerufen, weil ich es leid war, ewig die gleichen Gespräche zu führen. Als ich gestern Abend unter der Dusche stand, rief sie dann doch an, wie ich hinterher auf meinem Display sah.

    Trotzdem habe ich ein schlechtes Gewissen, meine eigene Gassi-Gruppe aufzumachen. Irgendwie ist es schon eine Konkurrenz, die ich gar nicht schüren will. Ich möchte auch nicht, dass es so rüber kommt. Zumal ich ja keinerlei finanziellen Nutzen davon habe. Ich habe nur den Nutzen, dass es eben keine Kloppereien und Streß mehr geben wird, weil ich selber die Gruppe zusammenstellen kann und nur sozial gut verträgliche Hunde mit aufnehme.

    Vielleicht sind es aber auch nur meine Co.-Anteilchen, weil ich die Hundetrainerin auch nicht vor den Kopf stoßen möchte.


    Gruß

    BC

  • Tierisches Feedback

    Nachdem ich die Entscheidung getroffen habe, mich selbst um die Bespaßung meines Hundes zu kümmern, sind wieder wundersame Dinge geschehen. Mein schlechtes Gewissen ist wie weg geblasen, weil eine neue Erfahrung Einzug gehalten hat.

    Gestern stand auf einmal der Partner der Frau, die letzten Samstag die 3 Hunde mit sich führte, vor der Türe. Zu Anfang etwas unsicher, weil er wohl dachte, dass ich angefressen sei. Ich nahm ihm das Gefühl aber gleich und meinte, dass ich nicht sauer bin, sondern einfach aus einer Situation gegangen wäre, die mir nicht gut tat und wo ich das Gefühl hatte, dass sie eskaliert, trotzdem eine "Hundetrainerin" dabei war.

    So war es dann wohl auch - es gab ne riesen Rauferei, wo auch reichlich Blut floß. Mein Bauchgefühl und meine Wahrnehmung wurde also bestätigt.

    Bin ich froh, dass ich mich so entschieden habe und mich ja eigentlich damit gegen 3 Leute gestellt und dies auch ausgehalten habe, ohne die anderen gleich zu verteufeln - es war ihre Sache, nicht meine.

    Gut fand ich aber auch, dass jemand auf mich zugekommen ist (auch wenn es eine Woche gedauert hat) und einfach mal gesagt hat: "Ja, Du hattest absolut Recht mit Deiner Wahrnehmung, wir haben einen Fehler gemacht."

    Aushalten lohnt sich also. Richtige Entscheidungen treffen auch. Einfach lassen - anhaftungsfrei - keine Schuldzuweisungen nötig und auch überflüssig. Ich für meinen Teil kann den Leuten immer noch in die Augen schauen. Und darum geht es doch eigentlich. Und wer mir davon nicht mehr in die Augen schauen kann, dem gefällt wahrscheinlich nicht, was sich darin wieder spiegelt - dafür kann ich aber wiederum nichts.


    Gruß

    BC

  • Das hast du gut gemacht! - der gerade Weg eben.

    Ich denke mir nicht, dass ich mir so viel Gedanken um die Befindlichkeiten von anderen gemacht hätte, nicht, wenn es um meine Kinder oder meinen Hund geht.

    Hat nicht falsche! Rücksichtnahme lange genug mein Leben bestimmt und äußerst negative Konsequenzen gehabt?

  • Moin BlueCloud!
    Ich habe eben die letzten paar Seiten Deines TB's gelesen und da kamen mir gleich 2 Gedanken, die ich Dir mitteilen möchte.
    Zum einen diese Hundetrainerin. Ich bin eigentlich der Meinung, dass jemand, der so eine Verantwortung vor allem für große Hunde übernimmt, eine Ausbildung samt Zertifizierung haben muß. Ich weiß nun nicht, es es wirklich so ist, aber ich denke es. Vielleicht ist die Dame ja auch auf den Zug der Hunde-Nanny aufgesprungen. Schwein, Katze, Pferd und wie diese Sendungen alle heißen. Damit kann man sicherlich gut Kohle machen, wenn man gut! ist.
    Bei mir um die Ecke betreuen 2 staatlich geprüfte Tierphysiotherapeuten meist Hunde. Auf dem Laufband, auch Aquajogging ist dabei 8) . Ich finde es ganz süß und die Besitzer sind begeistert, gerade wenn die Tiere sich etwas gebrochen haben oder beim Schäferhund die Hüftdysplasie.

    Die andere Geschichte, auf die ich eingehen möchte, ist vom 7.3. glaub ich. Es ging um das Outen und die Nichtakzeptanz der Alkoholkrankheit.
    Anfänglich sind mir da 2 Situationen passiert, die mir sehr weh taten. Heute denke ich auch etwas anders darüber.
    Zum einen hat meine Mutter ( Co-abhängig) und mein Vater ( Alkoholiker, mit KT bzw Trinkpausen bzw wegen seines Alters nur noch selten) , nachdem sie mich aus meiner 2. Kurzzeitig-24-Std Entgiftung abgeholt haben, beide gemeint, das ist doch alles eine Willensschäche, warum ich denn so wenig Kraft und Willen habe. Trink doch einfach ein Wasser, wenn andere Bier trinken. Nun reiß Dich mal zusammen.
    Mittlerweile, nach weiteren Entgiftungen, Therapiesitzungen mit meinen Eltern, LZT haben beide schon verstanden, dass es sich um eine Erkrankung handelt. Aber nicht alle aus der Familie dürfen das wissen. Kleinstadt, viel Getratsche, aber auch viele funktionierende Alkoholiker.

    Die 2. Geschichte war mit meiner bis dato längsten Freundschaft, die noch aus der Schule ins Erwachsensein herüber gerettet wurde. Mit dieser Frau habe ich, wenn wir uns denn trafen, viel gesoffen und über alte Zeiten geredet. Damit war dann natürlich nach meinem Nüchterwerden Schluß. Sie sah meine Veränderung, vor allem auch die körperlich, sah meine aufrechte Haltung und mein zufriedenes Gesicht mit einem leichten Lächeln. Irgendwie konnte sie das wohl nicht ertragen, denn sie war immer die Starke, die ich um Hilfe bat. Und nun? Bei einem Gespräch meinte sie, dass diese ganzen Entgiftungen, Therapien und zum Psychologen rennen dem Staat nur Geld kosten würde. Dahinter verstecken wir ( also ich= die Alkoholiker) sich ja nur. Wollen Terapie, die sollen mal ihr Leben auf die Reihe bekommen. Und so ein Quatsch, das ist nur reine Willensschwäche aber niemals eine Krankheit. Wenn man nicht mehr saufen will, dann hört man einfach auf.
    Diese Frau ist so alt wie ich und mit einem viel älteren Alkoholiker, trocken seit 25 Jahren, verheiratet.
    Ob sie nun diesen Schwachsinn von ihm hat, keine Ahnung. Aber seitdem, so ca seit 2 Jahren, habe ich den Kontakt zu ihr abgebrochen. Denn ich sah diese Freundschaft mal nicht durch die alkoholverschmierten Gläser: Sie war immer die Dominante, ich immer die, die Sch. ei . sse baut und sie mich da rausholen muß. Nun hab ich, ohne ihre Hilfe mein Leben geändert und das konnte sie wohl nicht richtig verknusen. So macht sie, falls wir uns mal zufällig in meiner Herkunftsstadt begegnen, einen großen Bogen um die willensschwache drybabe , die es doch bestimmt nicht lange ausgehalten hat, nicht zu trinken, weil sie willensschwach ist und Alkoholismus als Krankheit vorschiebt.

    Manchmal tut das noch weh, obwohl beides 3 bzw 2 Jahre her ist. Aber das wichtigste, ich weiß, ich bin auf dem richtigen Weg und habe mir mein privates soziales Umfeld so aufgebaut, wie ich es gut finde!
    Liebe Grüße
    Drybabe

    never give up

  • Hallo Oldie,

    Zitat

    Hat nicht falsche! Rücksichtnahme lange genug mein Leben bestimmt und äußerst negative Konsequenzen gehabt?


    Ich gebe Dir vollkommen Recht - ich habe mir da zuviel Gedanken drum gemacht. Und jetzt, wo ich eine Entscheidung getroffen haben, wird mir vieles noch klarer. Ich bin in machen Dingen viel zu geduldig mit anderen Menschen. Gebe 3., 4. und 5. Chancen, bis ich mir eingestehen muß: das wird nix. Der Weg dahin ist noch recht holprig.

    Gestern bin ich der "Hundetrainerin" übrigens zufällig in der Stadt begegnet - sie fragte mich, ob ich am kommenden Samstag wieder komme - es steht wohl wieder Gassi-Gang an. Ich sagte nur:"Du weißt doch - mir ist das zu stressig..." Ich hatte auch nicht mehr das Bedürfnis über die Vergangenheit zu sprechen, meine Gründe darzulegen - es reichte mir als Antwort.

    Ich habe auch schon ein Erfölgchen in Sachen eigene Hunde-Gruppe zu vermelden. Eine Frau hat sich gemeldet, sie ist frisch zugezogen und sucht Anschluß. Wir werden es mal miteinander probieren. Auch war ich ja am Samstag mit der Freundin von dem Großen Gassi, es war sehr schön und wir haben später noch Kaffee getrunken. Auch hier gibt es die Option auf mehr gemeinsame Gassi-Gänge.


    Gruß

    BC

  • Hallo Jürgen,

    Zitat

    und aus welchem Grund stand er nun vor Deiner Tür ?

    Um zu fragen, ob ich sauer oder angefessen wäre....


    Gruß

    BC

  • Hallo Dry,

    Zitat

    Bei einem Gespräch meinte sie, dass diese ganzen Entgiftungen, Therapien und zum Psychologen rennen dem Staat nur Geld kosten würde. Dahinter verstecken wir ( also ich= die Alkoholiker) sich ja nur. Wollen Terapie, die sollen mal ihr Leben auf die Reihe bekommen. Und so ein Quatsch, das ist nur reine Willensschwäche aber niemals eine Krankheit. Wenn man nicht mehr saufen will, dann hört man einfach auf.


    Ja - des könnten Zwillingsschwestern sein - sowas hat Person X auch schon vom Stapel gelassen.

    Nachdem ich mich aber schon längst wieder abgeregt habe, verstaue ich Person X einfach in die Schublade "Makulatur". Zwar sehe ich sie hin und wieder noch - aber der Austausch beschränkt sich nur noch auf die jeweilige Tageszeit. Je mehr mein Selbstwert und das Verständnis über meine Krankheit zunimmt, desto mehr kann ich mich innerlich von solchen Menschen verabschieden.

    Trotzdem lerne ich momentan ja einige neue Menschen kennen und mich wundert es - ehrlich gesagt - dass jeder irgendwie ein psychisches Defizit hat. Angefangen von Burn-Out, Perspektivenlosigkeit, Depressionen bishin über stressbedingten Tinitus. Woran liegt das wohl? An der heutigen Zeit? Was fehlt uns? Darüber mache ich mir immer mal wieder Gedanken.

    Vielleicht liegt es an der Vermittlung von Werten. Ich stamme ja aus aus der ersten Nachkriegs-Generation. Mein Vater wuchs in mitten von Chaos und Trümmern auf - erzählte ab und zu aus der Zeit, vom Kohle klauen und verhaßter Graupensuppe. Sogar Fliegeralarm und Bunker kannte er noch. Mir wurden eigentlich gar keine menschlichen Werte vermittelt - eher wurde die Traumatisierung an mich weiter gegeben. Schaffen, schaffen, schaffen, Gefühle wegdrängen. Was anderes habe ich nie gelernt - weil er nie etwas anderes gelernt hat.

    Vielleicht ein Ansatz um die Dinge anders zu sehen.


    Gruß

    BC

  • Hallo BC,

    Ja,das einzige, was ich tun kann, ist mit den Leuten, deren Ansichten in den Punkten so unterschiedlich von meinen sind, einfach links liegen lassen - höflich ja, Kontakte so wenig wie möglich, Gespräche so wenig wie möglich und nur über unverfängliche Sachen - nein, ich muß niemand mehr überzeugen, der etwas nicht versteht, zum Teil weil wirklich grundlegende Erkenntnisse fehlen, zum Teil weil einfach der Wille fehlt sich mit einer Sache unvoreingenommen zu beschäftigen.
    Ich muß niemanden mehr missionieren, niemanden überzeugen ..... , mich vor niemanden verteidigen oder rechtfertigen; Dahinter lag/liegt bei mir das Gefühl oder gar der Zwang, akzeptiert werden zu wollen - ein durchaus menschliches Gefühl und wenn es seine eigene Grenzen kennt, nicht so schlecht, denke ich. Aber ich nehme mir vor, mich nie mehr dafür zu verausgaben oder verbiegen oder mir dadurch selbst schaden und mich aufregen!
    Aber es ist ja eine Tatsache, dass über die Alkoholkrankheit so wenig Wissen und so viel Vorurteil herrscht. Eine Bekannte, die eigentlich vom Fach wäre (Pflegeleiterin auf der Neurologie), sagte mir, na ja die Probleme, die ich mit meinem Alk-Partner habe, könnten wir doch auch ausreden.

    Seitdem ich mich so viel mit mir und meiner Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt habe, sehe ich viele Menschen durch eine ganz andere, geschärfte Brille. Ich sehe jetzt so viel mehr, vor allem klarer .....
    LG oldie

  • Zitat

    die Traumatisierung an mich weiter gegeben.(Zitat BC)

    Es ist eine durch viele Untersuchungen bewiesene Tatsache, dass sich Traumatisierungen wie eine dicker Strang durch Familiengeschichten ziehen. Dazu gehört natürlich auch eine Kindheit in Heimen oder in alkoholnassen Familien oder die erlebten Traumata in den Kriegen.
    Mein Vater mußte 2 Weltkriege voll mitmachen, als lediges Kind mußte er von seiner Mutter als Säugling in Pflege gegeben werden, da es bei ihrem Beruf unmöglich war, verheiratet zu sein oder gar ein Kind zu haben. Er konnte zeitlebens keine Gefühle äußern, ich habe ihn aber in guter Erinnerung.
    Meine Mutter erlebte 1 1/2 Weltkriege, Flucht, die Angst mit den Kindern in einem KZ zu landen .... sie überwand bis wenige Jahre vor ihrem Tod fast 100 jährig nicht diese existentiellen Bedrohungen.

    Und ich weiß jetzt (zum gr. Teil), wie sich das alles auf mich ausgewirkt hat.
    Aber heute bin ich ja für mich verantwortlich, ich kann aufarbeiten, ich kann nicht mehr meine Eltern für mein jetziges Leben verantwortlich machen.

    LG oldie

  • Hallo Oldie,

    Zitat

    Seitdem ich mich so viel mit mir und meiner Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt habe, sehe ich viele Menschen durch eine ganz andere, geschärfte Brille. Ich sehe jetzt so viel mehr, vor allem klarer .....

    Dasselbe stelle ich bei mir auch fest. Wobei ich aber auch unterschiedliche Phasen durchgemacht habe, bis ich wirklich gemerkt habe - ich bin nicht die Einzige, die Probleme hat. Vorher habe ich mich ausgegrenzt gefühlt, dann, mit zunehmendem Wissen, habe ich versucht, andere zu analysieren und ihnen zu helfen (Co.-Anteile) - aber jetzt ist es soweit, dass ich jedem sein Schepperlein lassen kann und einfach nur noch darauf achte, inwieweit es mich triggert oder mir sogar schadet und den ganz großen Scheppern gehe ich geflissentlich aus dem Wege. Denn ich sehe es so: diejenigen, die sich nicht damit beschäftigen, leben ja in einem ganz bestimmten Muster weiter und suchen sich gerade die Menschen aus, die in ihr "krankes" Muster passen - um sie für sich zu gebrauchen. Was ich jetzt nicht als negativ bewerte, habe ich ja jahrelang nach diesem Muster meine Partner und mein Umfeld ausgesucht. Heute sage ich einfach: "Ich bin nicht der Mitspieler, da such´Dir mal wen anders zum Spielen." Wobei ich gar nicht mehr so häufig anspringe.

    Zitat

    Aber heute bin ich ja für mich verantwortlich, ich kann aufarbeiten, ich kann nicht mehr meine Eltern für mein jetziges Leben verantwortlich machen.

    Aber bis man selber dahin kommt - die Zeit davor kann einem niemand mehr zurückbringen. Und doch, ich mache meine Eltern schon für ihre Fehler, die sie an mir begangen haben, verantwortlich. Auch, wenn sie es nicht besser wußten. Aber es ist im Laufe der Zeit und mit (er) wachsenden Erkenntnissen weniger geworden - die mir bis dahin unerklärliche Wut ist verblaßt und erst ab da konnte ich ein eigentverantwortliches Leben führen. In meiner Erinnerung kann ich sie neutral sehen, ohne die schlechte Gefühle, die ich mir vorher nie erklären konnte. Aber bis dahin brauchte es einiges an Aufarbeitung und Verständnis meinerseits.


    Gruß

    BC

  • Hallo BlueCould
    Ich finde es gut, dass du von Verantwortung schreibst – und nicht von Schuld, was ganz andere Assoziationen bereithält. Ein Thema, was meiner Meinung nach, auch erst nach einer gewissen Entwicklung seine Berechtigung hat. Therapievorbelastet, habe ich natürlich einige Vorgehensweisen mit auf den Weg bekommen, wie ich mit Schmerz und persönlichen Leid umzugehen habe, wie Wut und Hass förderlich zugelassen wird, wie ich die eigenen Ängste aushalte, um der Seele ein Stückweit zu „entlüften“.
    Die Frage, woher diese Gefühle kommen, auf wen ich sie projiziere und warum, kamen später. Sie waren aber notwendig, um mit mir selbst und den früheren Lebensumständen eine Aussöhnung zu finden. Damit bin ich auch noch nicht durch – soweit dies überhaupt möglich ist. Im „Wollen-Thread“ habe ich am Anfang des vergangenen Novembers mal geschrieben – „Ich habe die Abgründe erst durchleben besser durchleiden müssen, um jetzt mit Verlust, Misslingen und Schuld besser umgehen zu können. Nicht von der Last der Vergangenheit erdrückt zu werden, erfordert daher ein „vergessen“ können, denn zu viel Erinnerung bringt Schmerz.“ – Heute würde ich diese Aussage relativieren – weg vom Vergessen (selbst dann, wie zu der Zeit gemeint, im Sinne von „sich selbst verzeihen“) – und von einer Aussöhnung mit dem Vergangenen sprechen. Der Schmerz gehört dazu. Die Trauer um „verlorene Zeit“ auch. Melanie schrieb als Antwort: „…es tut nicht mehr weh. Das ist wichtig. Ich lebe JETZT damit und ich lebe gut damit. Das kann ich, weil ich für mich und mein Handeln die Verantwortung übernommen habe und dazu stehen kann was ich tat.“
    Diese Einsicht hat sich bei mir erst durchgesetzt. Ich nehme nunmehr meine Verantwortung wahr, inklusive der vergangenen.
    Schönen Sonntag – Uwe.

  • Hallo Uwe,

    ja - so empfinde ich es auch: ich lebe im JETZT, aber gerade, weil ich die Gelegenheit hatte, mich selber mit der Vergangenheit auszusöhnen. Dazu brauchte es keine Familie - ich selber konnte in mir diesen Frieden schaffen.

    Ich war ja voher auch schon 4 Jahre trocken - da meinte ich auch, ich würde im Jetzt leben - habe alles Negative aus meinem früheren ich Zusammenleben mit der Familie verdrängt - die schlechten unzuordbaren Gefühle, diese Wut, die ich oft empfunden habe. Den Unterschied zur früheren Trockenheit sehe ich aber erst jetzt. Es fühlt sich leicht wie eine Feder an und eben nicht mehr so, als wäre ich mit Bleigewichten im Jetzt verankert. Ich kann auch mal wieder rüber zur anderen Seite schweben und komme unbeschadet wieder zurück.

    Ich durfte lernen, um die "verlorene" Zeit zu trauern. So wie lernen durfte diese Trauerarbeit in vielen Bereichen meines Lebens anzuwenden. Überall, wo ich etwas verloren hatte, sei es körperlich oder seelisch. Mich macht vieles traurig, aber nicht mehr wütend. Und genau diese Trauer habe ich gelernt, zuzulassen - denn genau dafür ist dieses Gefühl ja auch da: Verarbeitung und Löslösung von Ansichten, aber auch von körperlich existenten Wesen. Auch habe ich das Mitgefühl neu lernen dürfen. Es übermannt mich heute nicht mehr so - es ist da, aber nicht mehr so present, wie es früher da war. Auch dies kann ich zulassen und mich gleichzeitig auch darauf verlassen, dass mein Unterbewußtsein jetzt filtern kann, wann es zuviel ist, weil es jetzt erst die Parameter kennt.

    Und auch, dass ich niemandem die Schuld für etwas gebe, sondern lediglich die Verantwortlichkeiten für Konsequenzen trenne, gehört mit zu meinem Weg. So weiß ich für mich: es war nicht meine Schuld, dass ich so behandelt wurde. Finde ich imens wichtig für mich. Denn erst so konnte ich auch Verantwortung für mich und die Konsequenzen meines Handels nicht als Schuld ertragen, sondern als Konsequenz tragen.


    Gruß

    BC

  • Hi BC.
    Da bin ich gerade dran. Das ist im Moment ein Stück meine Aufgabe. Ich habe zwar erkannt, also auf „Verstandesebene“ durchaus eingesehen, dass nicht ich der Grund für die mir widerfahrenen Kindheitserlebnisse bin. Als Kind habe ich mich wohl für jede Kleinigkeit als ungeliebt und schuldig empfunden. Auch wenn ich das heute weiß - das dazugehörige Gefühl hat sich aber noch nicht eingestellt. Das war ein Grund der Ungeduld in den vergangenen Wochen. Einiges braucht halt mehr als nur die „Kopfgesteuerte“ Betrachtung.
    Ich habe wohl sehr früh damit begonnen, meine eigenen Neigungen denen anderer unterzuordnen, sehr früh Verantwortung für andere übernommen und die persönlichen Erfordernisse verdrängt. Mir fehlt noch ein wenig der emotionale Zugang zu mir selbst. Sozusagen die Empathie fürs eigene Schicksal. Wissen sammeln, als intelligent zu gelten, ist ein guter und ausreichender Schutz vor der eigenen Bedürftigkeit und den damit einhergehenden Entbehrungen. Die Illusion einer „guten, umsorgten Kindheit“ einstürzen zu sehen, nachdem ich sie so lange aufrechterhalten habe, ist schließlich keine Bagatelle. Da ist noch Wut übrig und Gelegenheit zur Trauerarbeit.
    So habe ich das auch noch nicht für mich gedacht geschweige denn geschrieben. Danke BC – Zeit für einen vor österlichen Frühlingsspaziergang – weg vom faustischen Wissensdrang hin zu poetischer Natur.

  • Hallo Uwe,

    Zitat

    Auch wenn ich das heute weiß - das dazugehörige Gefühl hat sich aber noch nicht eingestellt.

    Kenn ich. War bei mir aber ähnlich, bis der Zeitpunkt kam (den ich gar nicht bestimmen kann), wo das Bleigewicht zur Feder wurde. Es floß so ineinander über. Ich setze da einfach auf die Zeit, dass sich das, was erst im Kopf vorhanden ist, sich irgendwann in der Gefühlswelt nieder schlägt bzw. etabliert.

    Eine Übung von meinem Therapeuten hat mir aber besonders dabei geholfen: Prozentrechnung. Wenn ich mal in einer Situation besonders wütend/traurig/ängstlich war und sie mich buchstäblich erschlagen wollte, habe ich anhand von Prozenten bestimmt, wieviel davon alte Wut/Trauer/Angst ist und wieviel gerade aktuell mit reinfließt.

    Beispiel:

    Wenn ich mich in einer gegenwärtigen Situation sehr sehr klein gefühlt habe, holte ich mir genau so eine Situation mit dem selben Gefühl aus der Kindheit und verglich sie mit der Gegenwart, danach bestimmte ich die Prozente: meist war das Verhältnis 70 zu 30 - also 70 % aus der Vergangenheit und 30 % aus der Gegenwart. So konnte ich sehen, dass die 30 % gar nicht so schlimm sind und die restlichen 70 Prozent liebevoll in die Vergangenheit zurück schicken, sie los lassen, denn sie gehören in die Vergangenheit und nicht in die Gegenwart. Dabei verpufften die restlichen 30 % - sie waren es gar nicht mehr wert, weiter betrachtet zu werden.

    Seit dem ich das gelernt, kann ich mit brenzligen Situationen viel gelassener und besser umgehen. Anstatt zu saufen, mache ich Prozentrechnung :)


    Gruß

    BC

  • Ein Anfang ist gemacht....


    Gestern hatte ich das erste "eigene" Hundetreffen. Ich suchte zusammen mit dem anderen Hundebesitzer eine ungefähre Route aus und wir trafen uns alle auf einem Parkplatz.

    Es waren insgesamt 4 Hunde und die Truppe war sehr ausgewogen und harmonisch. Mein Großer hatte ja schon letzten Mittwoch Bekanntschaft mit dem neuen Mitglied machen dürfen und die Beiden verstanden sich auf Anhieb. Der neue Hund ist ein richtiger Irwisch und nur rennender Weise unterwegs. Flink wie ein Wiesel, mit einer Mordskondition- da hatte meiner schon Schwierigkeiten mit seinen langen Haxen mitzuhalten. Nach 1 Stunde permanentem Hin- und Hergejage mußte ich dann ein Stopp setzen - ich glaube, sonst hätte der Große einen Herzinfarkt bekommen und er hatte nach einer Weile schon Schwierigkeiten, die engen Kurven zu laufen und die Haken mit zuschlagen, die der Irwisch machte.

    Gestern das gleiche Bild - die Beiden schossen auf und ab - käbbelten sich und spielten. Die anderen Zwei sind eher von ruhiger Natur - meine Kleine motzte nur ab und an mal die anderen Beiden an, wenn sie nicht Acht auf sie gaben und an in ihr vorbei schossen.

    Wir liefen also den ausgesuchten Weg und zurück sollte es dann querfeldein gehen. Naja - wenn ich mich wegmäßig nicht so verhauen hätte. So standen wir irgendwann mitten im tiefsten Wald :) und es wurde dann mehr zu einer Trekkingtour und eine besondere Herausforderung wurde eine Bachüberquerung - zu breit, um einfach rüber zu hüpfen und nirgendwo eine schmale Stelle. Ich zog kurzerhand meine Schuhe aus, krempelte die Hose hoch und stakste mit Hilfe des Großen über die moosbedeckten Steine. Ein Bild für die Götter. Das Wasser war auch nicht so kalt, wie ich geglaubt hatte. Die Anderen taten es mir gleich und so kämpften wir uns den Berg hoch und hielten uns wieder links - ich wäre ja geradeaus gegangen, weil dahinter ja der Weg war. Aber: ich bin ja teamfähig und so lief ich mit durch die Pampa. Endlich erblickten wir eine Wiese und kamen fast genau an der Stelle raus - nur 200 m unterhalb - wo wir in den Wald eingetaucht sind.

    Wir mußten alle lachen, als wir wieder auf der Wiese standen. Jeder nahm den kleinen Exkurs incl. Kneipp-Gang mit Humor und ich wurde spaßeshalber gehänselt. Es kamen so Sprüche wie: "Das nächste Mal rufen wir vorher die Bergwacht, damit die uns retten können" oder "Hat jemand GPS oder was zu essen dabei?" Es war richtig lustig, das Wetter war wunderschön und immerhin waren wir 2,75 h unterwegs.

    Wir beschlossen, uns nächste Woche wieder zu treffen - incl. einer Wanderkarte :) und was zu essen:-).


    Gruß

    BC

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