Hallo
Vielleicht gelingt mir ein Experiment.
Wie ist es denn, wenn in diesen Thread, jeder ausschließlich mit Ich-Sätzen, seinen persönlichen Gefühlen, seinen eigenen Vorstellungen antwortet – ganz ohne Darstellungen und Beispielen, die jemand oder irgendwer tun kann oder soll?
Wenn ich mich hier, im Stile einer Fabel, mit Pflanzen oder Tieren und den damit verbundenen Eigenschaften vergleiche – warum nicht. Urteile oder Wertungen über andere (schon wegen der mangelnden optischen Gelegenheit) können damit ausbleiben.
Ich denke - oder besser wünsche - mir, dass der Thread durch jene außergewöhnliche und vergleichsweise hohe Hürde, nicht allzu einsam wird.
Auf ein gutes Gelingen – Uwe.
Vorwurf - was steckt dahinter?
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Gute Idee, ich seh den Wald vor lauter deutschen Eichen nicht mehr.
Gruß und Gute Nacht, Bruce
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glück auf uwe
Zitat von uwe.rothaemelin diesen Thread, jeder ausschließlich mit Ich-Sätzen, seinen persönlichen Gefühlen, seinen eigenen Vorstellungen antwortet
ich werd mich in diesem thread dran halten. ich werd ohne beispiele und metaphern auskommen und ich werd mich bemühen, klar und verständlich zu formulieren.
schöne zeit und n regen austausch
matthias -
Allo
Ich bin nicht recht sicher, wie ich das verstehen soll. Ich kann mir nur
sehr schwer vorstellen, daß mich eine Diskussion, die vollständig auf
Ich-Botschaften beruht, inhaltlich weiterbringt, außer in der Anwendung
von eben diesen. Mir ist's praktisch unmöglich mir vorzustellen, daß ich
so herausbekomm', ob jemand mit dem, was ich so schreib', überhaupt
etwas anfangen kann. Ich bin (fast) versucht, hier 'nen zweiten Thread
aufzumachen, in dem ich so was schreiben könnt wie: "Super, das hast
Du toll gemacht!" oder "Wie blöd ist das denn?" Aber da geht wahrsch.
wieder der Analyst in mir mit mir durch. Meiner Erfahrung nach bin ich
jedenfalls mit Bewertungen dessen, was ich so mach', besser bedient.
Ich bin ja mal gespannt, wohin sich dieser Thread entwickeln wird.Ich grüße Euch
Ghiuirgean
>> Ich sorg' dafür, daß es mir gut geht << -
@ all,
mir ist gestern mal was in den Sinn gekommen, als ich einen Post in einem anderen Thread gelesen habe:
Wenn ich meine eigene Trinkkarriere betrachte und die diversen Versuche, meine Sucht kontrollieren zu können (was ja schon weit vor meinem Tiefpunkt immer mal durch kam), dann erübrigen sich Vorwürfe bei Anderen eigentlich. Ich denke, sowas sollte sich jeder, der versucht ist, bei anderen in vorwurfsvoller Du-Form zu schreiben, vor dem Schreiben solcher Zeilen durch den Kopf gehen lassen.
Ich für meinen Teil habe mich daran erinnert, wo ich herkomme. Für diese Erinnerung sage ich "Danke".
Gruß
BC
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Hallo BC, das unterschreibe ich, hab ich mir schon oft gedacht und sehe es auch so
consuela
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Hallo BlueCloud,
Das ist meiner Meinung nach eine richtige Erkenntnis zu einem Thema, bei dem der "richtige" Weg aber nun mal auch das falsche Resultat bringen kann.
Aus einer anderen Sicht, wenn ich mit meinem Verhalten einen Rückfall baue, aber danach der festen Meinung bin, das niemanden von meinen trockenen Gesprächspartnern jetzt das Recht hätte, mir etwas vorzuwerfen, in wie weit hindere ich mich dadurch selbst bei meiner eigenen Selbsthilfe? Sind meine verletzten Gefühle jetzt meine erste Priorität, oder und ist es die Kapitulation vor meinem Problem, und die Einsicht, mir alles anzuhören, was mir weiterhelfen kann, auch wenn's weh tut?
Das ist jetzt zwar meine Meinung dazu, aber dennoch halte ich mich selbst meistens zurück in Gesprächen dieser Art. Aber ich höre nun mal halt auch eine Menge Wahrheiten in einigen Beiträgen, die als Vorwurf beginnen und als hilfreichen Denkansatz enden.
Gruß, Bruce
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glück auf ghiuirgean
Zitat von GhiuirgeanIch kann mir nur sehr schwer vorstellen, daß mich eine Diskussion, die vollständig auf Ich-Botschaften beruht, inhaltlich weiterbringt, außer in der Anwendung von eben diesen. Mir ist's praktisch unmöglich mir vorzustellen, daß ich so herausbekomm', ob jemand mit dem, was ich so schreib', überhaupt etwas anfangen kann.
ich bin der meinung (könt aber auch einbildung sein), dass ich immer schreib was ich grade denke/fühle. wenn ich bei irgend nem beitrag (oder nem teil davon) unklarheiten hab überleg ich wie wichtig mir die sach is - und dann frag ich nach: "ich hab n problem das zu verstehn, ich bitte um ne erlärung" - oder ich lass es wie s is.
ich wünsch mir, dass es jeder so macht, dann hab ich auch ausreichend rückmeldung.Zitat von GhiuirgeanIch bin (fast) versucht, hier 'nen zweiten Thread aufzumachen, in dem ich so was schreiben könnt wie: "Super, das hast Du toll gemacht!" oder "Wie blöd ist das denn?"
das würd ich lassen. s gibt genügend threads wo ich sogar tipps geben und aufforderungen zum tun loßwerden kann (von lobeshymnen, gratulationen und verbalen tritten in den arsch mal abgesehen).
schöne zeit allen
matthias
auch ich sorg dafür, dass es mir gut geht (@ghiuirgean - ich bedank mich für dieses motto) -
Hallo Uwe
ZitatVielleicht gelingt mir ein Experiment. Wie ist es denn, wenn in diesen Thread, jeder ausschließlich mit Ich-Sätzen, seinen persönlichen Gefühlen, seinen eigenen Vorstellungen antwortet – ganz ohne Darstellungen und Beispielen, die jemand oder irgendwer tun kann oder soll?
Ich halte wenig von experimentieren . Ich bin hier in einem Suchtforum und das war und ist meine Priorität eins , meiner Anmeldung. Ob Ich oder Du , kommt auf die Situation an und was ich damit für mich möchte. Alles andere verkrampft , nimmt mir die Authentizität und verschiebt die Prioritäten .
Natürlich kann ich mich hin und wieder über eine Austauschform für mich einfordern , jedoch beinhalten das auch ein Vorwurf an andere die nicht damit zurechtkommen .
Gruß Hartmut
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Hallo Bruce,
ich sehe es etwas anders. Ich lese hier immer wieder, dass es noch zu Trinkzeiten Menschen gab (Partner, Freunde etc.), die dem noch trinkenden Alkoholiker wegen seiner Trinkerei Vorwürfe gemacht haben. Was hat es gebracht? Nichts - außer, dass man seine eigene Wut loswerden konnte und der Alkoholiker sich immer noch mehr zurück zog. Der Wille muß doch von jedem selber aus seinem tiefsten Inneren kommen.
Und an dem Punkt frage ich mich - will ich dem anderen durch meine eigene Erfahrung helfen oder nur meine eigene Wut aus der eigenen Enttäuschung, dass in einer Gruppe jemand nicht mit mir konform geht, loswerden. Und ich mache mir da auch nichts vor - natürlich denke ich an meine eigene Rückfallgefahr und möchte es auch nicht unbedingt in mein Bewußtsein lassen, dass es Rückfälle gibt und sie auch möglichst weit von mir wegschieben, wenn sie gerade so nah sind.
Und wenn ein Rückfall eines Anderen mir so nah geht, dass ich versucht bin, dem Anderen Vorwürfe zu machen, dann kann ich das auf auf zweierlei Weisen bearbeiten: mir wirklich bewußt machen, dass auch ich immer gefährdet bin und daraus wieder mehr Achtsamkeit entwickeln oder einfach auf demjenigen rumhauen, der gerade rückfällig geworden ist, nur damit ich mich nicht mit mir selber beschäftigen muß. Da gehe ich aber von mir selber aus - das möchte ich nochmals betonen.
Gruß
BC
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Hallo zusammen!
Ich bin der Meinung wenn jemand sich hier anmeldet hat er ein Problem und sucht Hilfe wie er das Problem bearbeiten kann.
In erster Linie möchte ich den Anderen mit meinen Worten erreichen ob ich nun in der "Ich-Form" oder in der "Du-Form" schreibe.
Ich betrachte es nicht als Vorwurf wenn jemand immer wieder rückfällig wird und hier "den Kopf gewaschen bekommt" sondern als Anregung wie er es besser machen könnte.
Dazu schreibe ich in der "Du-Form" weil ich aus meiner Erfahrung heraus seinen Fehler erkannt habe und ihm das mitteile.
Er wird es dann als Vorwurf sehen wenn er in seinem tiefsten Inneren noch nicht bereit ist alles dafür zu tun um einen Lebenswandel herbeizuführen.
Lange Rede kurzer Sinn ich schreibe einfach aus meinen realen Empfindungen heraus, ich bin eher ein "schwarz-weiss" Denker und kann mit philosophischen Gedanken oder Metaphern recht wenig anfangen.
Ich möchte auch nicht jeden Satz oder jede Äusserung die ich mache hinterfragen oder zerpflücken wie es denn nun beim Anderen ankommt das ist nicht meine Realität.
Liebe Grüsse
Speranza -
Hallo Speranza,
so, wie ich meine Gedanken mich selber betreffend zur Achtsamkeit "erziehe", genauso versuche ich es mit meinem Mund. Da geht es gar nicht so arg um Ich- oder Du- Form - sondern um den Umgang mit mir selber.
Hat aber auch eine ganze Weile gedauert, bis ich das kapiert habe und ist auch nicht für jeden gültig - wir sind ja nicht alle gleich.
Gruß
BC
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hallo zusammen
wir sind nicht alle gleich!!!!! genau.
so wie für den einen eine methapher wichtig sein kann um seine gefühle ausdruck zu geben kann es für den anderen wichtig sein die geradlinigkeit in der kommunikation zu wählen.
ich kann vom anderen nie erwarten das der sich meiner sprache anpasst, so wie ich das von keinem erwarten kann das er sich meiner sprache anpasst.
da heisst es für beide zu schauen wie können wir miteinander umgehen. ist es nicht möglich dann kann es nur eins bedeuten, das akzeptieren das es nicht miteinander im umgang geht.
weil ich den eindruck habe, hier startet der versuch der ein oder anderen person die kontrolle darüber zu bekommen indem er schreibt, ich möchte nun das alle gleich schreiben möchte ich darüber mich auch nicht austauschen. alle gleich machen das hatten wir schon mal in der geschichte deutschlands und gelernt hatten wir, das es zu leid und schmerz im höchsten grade führen kann. wir sind heute in der gesellschaft multi kulti und ich erwarte sogar, das die akzeptanz des einzelenen als individuum in seiner ganz eigenen kommunikation in dieser form auch gewahrt wird. so wie jeder erwarten kann angenommen zu werden wie er ist. ein den anderen verändern zu wollen ist meines erachtes weder hilfreich noch förderlich. es geht um erfahrungen weitergeben, nicht darum den anderen was auf zu drängen. diese ganzen punkte seh ich als wichtig an und ich reagiere höchst sensibel darauf, wenn ich lese, da will jemand der allgemeinheit auf erlegen, wie sie sich aus zu tauschen haben. solange die form gewahrt wird und beleidigungen aus bleiben (ein hinweis darauf, das was der andere tut für einen selbst so nicht in frage kommt ist NICHT beleidigend) ist ein sich austauschen auf verschiedenen ebenen sehr wohl möglich, wenn sich beide versuchen aufeinander ein zu lassen.
ich selbst schrebe wie gesagt von mir und meinen erfahrungen so wie ich es kann und ich bin mir bewusst, das wenn ich merke ich komm so nicht weiter ich in der position bin daran was zu ändern oder, wenn es mir nicht danach ist oder ich es nicht kann, es sein zu lassen.ich möchte darauf hin weisen das wir hier alle selbstverantwortliche menschen sind, erwachsen, und sicher nicht in der position stehen müssen uns dahingehend was diktieren zu lassen.
meine meinung
gruß
melanie -
Hallo Melanie!
Zitatweil ich den eindruck habe, hier startet der versuch der ein oder anderen person die kontrolle darüber zu bekommen indem er schreibt, ich möchte nun das alle gleich schreiben möchte ich darüber mich auch nicht austauschen.
Diesen Satz habe ich nicht verstanden, kannst du mir Näheres dazu mitteilen?
@ all
Gerade in diesem Thread finde ich wenn ich die Beiträge lese vieles verwirrend. Uwes Aufforderung zu einem Experiment kommt bei mir keinesfalls so an als würde jemand den Versuch machen mich zu manipulieren oder zu ändern oder mir etwas aufzudrängen.
Noch viel weniger betrachte ich es als Vorschrift oder Verbot was meinen Schreibstil oder meine Ausdrucksweise betrifft.
Er hat ja (noch) nicht geschrieben warum er sich so einen Austausch vorstellt deswegen kann ich nur darüber mutmassen, nachfragen oder mich eben klar abgrenzen.
Liebe Grüsse
Speranza -
liebe speranza
wenn mir einer sagt ich verstehe dich nicht, du hast so zu sprechen mit mir wie ICH es verstehen kann, ist das mannipulation. da gebe ICH die verantwortung meines verstehens an den anderen ab, indem ich IHN auffordere das zu ändern.
wenn ich chinesisch rede, der andere russisch dann können wir nicht miteinander reden. ich, der chinese, kann vom anderen, dem russen nicht verlangen das er chinesisch lernt damit ich ihn verstehe. viel mehr bin ich als chinese dann gefordert russisch zu lernen um den russen verstehen zu können.
so einfach ist das.
gruß
melanie -
Hallo Melanie!
Zitatwenn mir einer sagt ich verstehe dich nicht, du hast so zu sprechen mit mir wie ICH es verstehen kann, ist das mannipulation. da gebe ICH die verantwortung meines verstehens an den anderen ab, indem ich IHN auffordere das zu ändern.
Wenn ich den anderen ganz höflich frage weil ich über etwas mehr Klarheit haben möchte ist das keine Manipulation sondern eine Bitte oder Interesse an seinem Beitrag.
Wenn ein anderer eine höfliche Nachfrage so auslegt sollte er wirklich besser unter jedem seiner Beiträge darunterschreiben "Bitte nicht antworten".
Da ich weder chinesisch noch russisch schrieb sondern einfaches klar verständliches Deutsch werde ich meine klar definierte Frage nicht umformulieren.
Was der andere sich wieder zurechtstrickt oder wittert ist nicht mein Ding, ich frage nach und vermute nicht etwas das wäre für mich Manipulation oder Unterstellung.
Ich bin auch nicht für die Empfindlichkeiten anderer Menschen verantwortlich. Ich habe auch von niemandem verlangt so zu sprechen dass ich es verstehe sondern um etwas gebeten, ein kleiner aber feiner Unterschied.
Liebe Grüsse
Speranza -
Hallo Karsten!
Es lag nicht in meiner Absicht diesen Thread zu verfremden ich stellte nur aus reinem Interesse eine Frage die für mich zum Thema gehörte und bin über die Antwort die ich bekommen habe sehr erstaunt bzw. finde ich sie total überzogen.
Ich frage mich jetzt ernsthaft ob es nicht legitim ist etwas zu fragen?
Liebe Grüsse
Speranza -
Hallo Karsten!
Na dann bin ich aber beruhigt
ZitatIch habe mich versucht, durch das Thema zu lesen, aber irgendwie nicht mehr verstanden, worum es geht.
Das ging mir genauso ich habe ja nur höflich etwas gefragt, aber ich bleibe weiter beim Thema auch wenn ich nicht jede Antwort verstehe.

Liebe Grüsse
Speranza -
@ all
Ich habe es so verstanden, dass Melanie sich manipuliert fühlt, weil Uwe den Vorschlag gemacht hat, diesen Thread als Experiment zu betrachten und eben zu versuchen, nicht in Vorwürfen zu schreiben. Sie möchte nicht dazu genötigt werden, einen anderen Stil zu benutzen, der nach ihr aus ihrem Gefühl heraus aufdiktiert wird.
Wobei ich mir da die Frage stelle - wenn ich Erwartungen an Andere habe, diese Erwartungen auch klar formuliere und vordiktiere, wie man mir umzugehen hat, weil ich in Sachen Manipulation schlechte Erfahrungen gemacht habe - wieso dürfen die Anderen dann keine Erwartungen an mich haben? Da beißt sich m. E. aber was ganz doll.
Ich für meinen Teil empfinde Uwe´s Bitte jetzt nicht als Manipulation, sondern sehe es so, wie es geschrieben war: als Bitte bzw. Experiment. Ich kann mich an diesem Experiment beteiligen oder ich halte mich raus, wenn ich das Gefühl habe, ich werde manipuliert. Und nur weil sich jemand manipuliert fühlt, muß es nicht sein, dass ein Anderer dies auch so beabsichtigt.
Wo fange ich also an? Ich komme immer wieder auf die selbe Antwort: Bei mir selber.
Gruß
BC
-
Hallo
Ich stelle niemanden und nichts in Frage und manipulieren liegt mir fern. Ich habe lediglich eine „Einladung“ verteilt. Und mir persönlich wird bei einigen Beiträgen richtig warm ums Herz. Gerade wenn plötzlich geschrieben wird: „Ich sorge dafür, dass es mir gut geht!“
Ich sehe dies als ein Übungsfeld für mich persönlich. Ich weiß wie schnell ich Werte und urteile, und dabei im „normalen“ Gespräch nicht darauf achte, dass jede Aussage und Information erst einmal durch den Filter meiner ureigenen Vorstellungen geschickt wird. Im harmloseren Fall entsteht Verwirrung. Schlimmstenfalls Unverständnis und Ablehnung.
Wir sind nicht alle gleich – und deshalb halte ich es für mich so notwendig, ein Gespür für mich selbst aufzubringen. Das kann mir persönlich nur gelingen, wenn ich von mir schreibe. Meiner Freude oder meiner Traurigkeit, meinen Zorn oder eben meine Gleichgültigkeit zum Ausdruck bringe (authentischer geht’s nicht). Darum geht es mir. Nicht was der andere daraus macht, sondern was mit mir dabei geschieht. Nur so erscheint es mir möglich auch ein Verständnis und die nötige Toleranz für jemanden anderen zu entwickeln.
Ich habe eine lange Zeit spekuliert was andere von mir erwarten oder denken könnten. Der daraus resultierende Anpassungsversuch, hat in eine beinahe tödlich endende Sackgasse geführt. Jetzt versuche ich es anders (ob es besser war, sollen spätere Generationen entscheiden
). Mir reicht das von mir Erreichte noch nicht aus.
Die Einladung, für jene, die weiter üben wollen, bleibt bestehen – das es nicht einfach ist, weiß ich. Ich empfinde es als eine andere Qualität. Wobei weiterhin gilt - anders ist nicht besser – nur anders.
Danke für die rege Beteiligung bis dato – Uwe.
Ich verabschiede mich mal wieder in ein Netzfreies Wochenende – gute Zeit, bis Montag. -
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