Zucker-Sucht-Befreiung

Willkommen in unserem Forum : Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unter Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später hier dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.
  • Hallo Forum,


    seit 9 Tagen lebe ich, angestoßen durch das Zuckerfasten von Correns, nun so gut wie ohne Industriezucker.


    Das heißt für mich, kein Zucker in den morgendlichen Milchkaffee, keine Süßigkeiten und auch keine Lebensmittel mit viel verstecktem Zucker zu konsumieren. Das wären Cornflakes, Fruchtnektare, größere Mengen an Fertigsaucen wie Ketchup etc. usw.


    Auf Zuckerspuren in nicht süßen Lebensmitteln, wie in industriell gefertigte Brötchen oder ähnliches achte ich nicht, da mir das zu anstrengend und auch nicht nötig erscheint.


    Der Grund den Zucker weg zu lassen, ist meine Vermutung, dass ich davon abhängig bin und zwar schon von Kindheit an.


    Viele Versuche auf eine gesündere Ernährung mit weniger Zucker umzusteigen, scheiterten am Suchtdruck und am anschließenden Kontrollverlust.


    Nun habe ich kapituliert.


    Offiziell zwar nur bis Ostern aber "eigentlich" war es mir von Anfang an klar.


    Es ist dasselbe wie beim Alkohol.


    Ein bisschen Aufhören wird wohl nicht gehen.


    Ich freue mich, dass ich diese 9 Tage erleben durfte, dass ich soweit bin auch auf wohl gut gemeinte Ratschläge meiner Mitmenschen .... ich solle das doch nicht so eng sehen.....bis jetzt standhaft reagiert habe.


    Und der Grund ist eigentlich ganz einfach.


    Ich brauche den Zucker nicht mehr.
    Ebenso wie den Alkohol, das Nikotin, ungesunde Beziehungen.


    Ich habe nun genug innere Ressourcen, die mich stabilisieren.


    Trotzdem sind die Gedanken an Süßigkeiten noch sehr präsent und ich möchte mich in diesem Thread, an die positiven Aspekte keinen Industriezucker zu konsumieren, erinnern.


    Vielleicht findet sich ja jemand der dasselbe Suchtproblem hat und sich mit mir darüber austauschen möchte.


    Für heute erst mal tschüss.


    Slowly

  • Guten Morgen,


    heute ist mein elfter Tag. :)


    Gestern war ich mit einem Freund im Kino.


    Ich hatte ihn zuvor über mein Vorhaben meine Zuckersucht zu stoppen, kurz informiert.


    Wenn wir sonst im Kino waren, gab es immer etwas zu naschen dazu.


    Gestern ging ...ich sowieso... und er wohl aus Solidarität, am Popcorn Stand vorbei.


    Es hat mir nichts gefehlt, wir hatten einen sehr schönen Abend und ich freue mich darüber einen so guten Freund zu haben !


    Weiter geht´s.


    Slowly

  • Sorry ! der Mann schreibt sich Dr. Bruker . Das Buch heisst " zucker-Zucker "
    Es geht darum das Zucker angeblich Krank macht und wie man ohne diesen lebt.
    Schönes WE Bernd G

  • Danke Bernd,


    ich hatte es gleich gefunden und werde es mir bestellen.


    Nicht, dass ich eine militante Zuckergegnerin werden will, die anderen ihren Schokopudding vermiest, das finde ich abstoßend.


    Aber noch etwas mehr Information kann mir bestimmt nicht schaden.


    Wieder ein Tag "geschafft".


    Freu ! :wink:


    Euch auch einen gemütlichen Abend und einen schönen Sonntag.


    Slowly

  • Hallo Karsten, Danke :)


    Hallo Forum :(


    Ich kaue hier am Apfel und bin dabei detailgetreu einen Rückfall zu planen.


    Und zwar in Form von 500 ml Strawberry Cheescake Eis, selbstgemachter Erdbeersauce, geschmolzener Weißer- und Vollmilchschokolade und vielen verschiedenen frischen Früchten.


    Denn ich bekomme am Samstag Besuch und diese "spätrömische" Schwein**** gehört dabei unbedingt zu den Traditionen.


    Nun kann ich all die abstinenten Alkoholiker besser verstehen, die mit Suchtdruck zu kämpfen haben, ( hatte ich ja nie ) ....und im Notfallkoffer ist nix anderes als ein Apfel ;) .


    Naja, mal sehen, vielleicht legt es sich wieder bis Samstag.


    LG


    Slowly

  • Hallo,


    4 Müsliriegel, 2 Schokoriegel, 5 Miniostereier, einige Schokoerdnüsse, zwei Schokokatzenzungen........das war´s.


    Langt ja auch zum "Rückfall". :(


    Und warum....., weil ich heute Morgen schon mit nicht so toller Laune aufgestanden bin, ich über den Tag mit langweiligen Pflichten eingedeckt war und ich total genervt darauf reagiert habe.


    Nur gut, dass ich den Zucker als Kompensation habe ( das zum Thema, ich brauche ihn nicht mehr :( ), vielleicht hat ja auch er mich ( zusammen mit allen positiven Lebensveränderungen ) die zwei Jahre vom Alkohol Rückfall bewahrt.


    Nach dieser Orgie bin ich mit meinem Kleinen erschöpft eingeschlafen und hatte prompt einen schlimmen Alptraum.


    Gut finde ich an meiner Veränderung ( ohne Alkohol ) über die letzten zwei Jahre, dass ich meine miese Laune ganz alleine mit mir selbst abmachen kann, da muss keiner mehr automatisch auch schlechte Laune gemacht bekommen.


    Das beruhigt mich sehr :) .



    LG


    Slowly

  • ......


    Nun stellt sich für mich natürlich die Frage, was habe ich noch zu ändern, wo hakt es innerhalb meiner Persönlichkeitsentwicklung, woher genau kommt die Unzufriedenheit in manchen Momenten, wie kann ich dann mehr Zufriedenheit erlangen bzw. die Unzufriedenheit lernen anzunehmen.
    Ohne mit abhängigem Verhalten zu reagieren.


    Grüße


    Slowly

  • Guten Morgen,


    nach einem Wochenende im Zeichen der Geselligkeit und des Genusses, haben meine beiden
    inneren Antreiber einen Kompromiss geschlossen.


    Zuckerteufelchen darf ab jetzt in Zukunft am Wochenende zu seinem Recht kommen ( so wie es für Kinder in Schweden in vielen Landstrichen Tradition war oder sogar noch ist ).


    Und das Gesundheitsengelchen wacht unter der Woche über eine zuckerfreie Ernährung.


    Damit kann ich leben, das Buch das ich mir bestellt habe werde ich trotzdem lesen um mir zu verdeutlichen, dass Zucker eben doch eine unterschätzte "Droge" ist.


    LG


    Slowly

  • Hi Slowly,


    hab ich auch schon gehört dass Zucker regelrecht süchtig macht.
    Ob er wirklich so schlecht ist wie gesagt wird?!? Keine Ahnung,
    aber auf alle Fälle empfände ich es in unserer Gesellschaft
    als sehr schwierig darauf zu verzichten. Er ist ja überall zu finden.


    Schreib doch mal wie das Buch so war.


    Und was hat dich motiviert es ohne Zucker zu versuchen?


    Besten Gruß,
    mayday

  • Huch :shock: !!


    Jemand schreibt mir :lol: !


    Spässle.


    Liebe Mayday,


    das kann ich dir, auch ohne das Buch schon gelesen zu haben, sagen.


    Zucker kann zu ....


    Körperlich:


    Karies
    Übergewicht
    Unreine Haut
    Akne
    Schnelleres Altern der Haut
    Schädigung der Darmflora und des Immunsystems
    Herzerkrankungen
    Diabetes 2
    Schlaflosigkeit



    Seelisch:


    Nervosität/ Hibbbeligkeit
    Angstzustände
    Depressive Verstimmungen/ Depressionen



    ....führen.


    Um nur einige mögliche Gefahren zu nennen.
    Ich habe zwar bis jetzt noch kaum eine der oben genannten Auswirkungen,
    jedoch glaube ich, dass der Zucker auf meinen Schlaf Auswirkung hat, auf die Haut ( kein einziges Hübbelchen mehr, seit ich auf ihn zu verzichten versuche ) und auf die allgemeine Leistungsfähigkeit.


    Außerdem, wer weniger Zucker isst, hat mehr Platz für gesunde Lebensmittel !
    Zudem übersäuert der Körper nicht.


    Das macht fit.


    Körperlich und geistig.


    Zudem bin ich stinkelig.
    Dass ich davon abhängig bin ( gemacht wurde ).


    Es passt nicht zu meinem Lebensgefühl, von etwas anderem "bestimmt" zu werden, nicht wenn ich es nicht möchte.


    Und beim Zucker ist es so.


    Ich habe nicht die Freiheit zu sagen, "Nein danke".
    Oft klappt es aber eben nicht immer und das ärgert mich sehr.


    Darum bleibe ich weiter d´ran.


    Aber es ist nicht leicht.


    Grüße vom Rande eines zuckerfreien Kaffees.


    Slowly

  • Guten Morgen,


    schaut mal in die Mediathek der großen öffentlichen Sender, bei Quarks findet Ihr den Titel Zucker - Süße Lust oder ungesundes Laster, 44 Minuten die sich lohnen.


    Viele Grüße Kaltblut

    Sie standen dar und fragten sich warum und nur einer meinte: warum nicht.

  • Hallo Slowly,


    dein Experiment finde ich sehr interessant. Seit ich nicht mehr trinke stehe ich plötzlich total auf Süßes, war früher gar nicht so. Gleichzeitiger Vor-und Nachteil ist, dass ich immer noch eher ab als zunehme. Mich beschleichen auch Gedanken ob das jetzt eine Suchtverlagerung ist etc.. Ich werde jedenfalls bei dir weiterverfolgen, wie es dir damit ergeht und wünsche dir viel Efolg! :-D


    Schönen Gruß
    Quantensprung

    "Was einer für sich selbst hat, was ihn in die Einsamkeit begleitet, und keiner ihm geben und nehmen kann: dies ist viel wesentlicher als alles, was er besitzt, oder was er in den Augen andrer ist." Arthur Schopenhauer

  • Hallo Quantensprung, hallo kaltblut, hallo Forum,


    ich habe mir den Film angesehen.
    Hat sich für mich gelohnt.


    Allerdings finde ich die Frage ob Zucker zu Sucht führen kann eher befremdlich.


    Erstens spüre ich es an mir selbst und zweitens denke ich mir, was kann es anders sein als Sucht, dass weltweit Menschen einem völlig sinnfreien ( für den Erhalt des funktionierenden Körpers ) Stoff so verfallen sind ?


    Bzw. nicht nur sinnfrei, sondern sogar schädlich.
    ( Zur Info: 50 Gramm pro Tag gelten als gerade noch unbedenklich ).


    Ich werde ab jetzt an diese süchtig gemachten Ratten im Labor denken, wenn mir mal wieder eine süße Verlockung die Sinne vernebelt.


    Und dass das von was ich süchtig gemacht wurde, nicht mehr notwendig ist für mein Leben.


    Dass ich frei entscheiden kann wie ich umgehe mit meinen Kümmernissen, meinem Stress oder auch meinem Hunger.


    Ich muss da jetzt ein Köfferchen packen. :)


    Habe was Leckeres entdeckt.


    Äpfelchen klein schneiden, Naturjoghurt drüber, Erdbeeren ( vorzugsweise nat. Bio evtl. Tiefkühlkost ) fein pürieren und über das Joghurt geben.


    Das schmeckt sowas von lecker und befriedigt auch das Belohnungszentrum :) .....


    Aber nicht vergessen, dass auch Fructose nur begrenzt gegessen werden sollte.


    LG Slowly

  • .........


    PS: Und Danke für die guten Wünsche Quantensprung. Hat mich gefreut !


    Ist ja oft hier zu lesen, dass nach dem Alk Stop die Schokolade und die Tüte Gummibärchen d´ran glauben dürfen.


    Ist bei mir nicht weiter aufgefallen, da ich schon immer viel Süßes esse.


    Komischerweise habe ich wiederum, seit ich versuche darauf zu verzichten, eher 1-2 Kilo zugenommen.


    Wahrscheinlich werde ich jetzt süchtig nach Joghurt, Erdbeeren und Vollkornbrot ;), was mir das Plus auf der Waage beschert.


    Wie sagte mein Opa ( ein bedingungsloser Optimist ) im Spass manchmal:


    "Wie´s isch isch´s nix ! " :lol:


    Liebe Grüße und guten Appetit :)


    Slowly

  • Zitat

    aber auf alle Fälle empfände ich es in unserer Gesellschaft
    als sehr schwierig darauf zu verzichten. Er ist ja überall zu finden.


    Das fand ich, gerade im Zusammenhang mit diesem Forum, interessant zu lesen.



    Hallo Slowly,


    Nach Correns und Dir bin ich nun auch endlich da angekommen, dass ich den Zucker gänzlich aus meiner Ernährung streichen möchte. Es hat mich ein wenig angenervt, feststellen zu müssen, dass gerade in den letzten Monaten sich immer mehr "Snacks" in meinen Tagesablauf geschlichen hatten, besonders abends, dessen Dosis mit der Zeit auch immer wieder gesteigert wurden. Kam mir irgendwie bekannt vor, das Ganze.


    Dann hörte ich unabhängig hiervon noch von zwei weiteren Menschen, die sich nun wohler fühlten, seitdem sie ganz auf Zucker verzichteten, und so habe ich ohne große Ankündigung seit Montag auch mit dem Zucker aufgehört. Seitdem habe ich allerdings jeden Tag Magenschmerzen, das nervt schon ein wenig. Aber ich bin zufrieden mit der Entscheidung.


    Gruß, Bruce

  • Hi Slowly,


    hab auch schon häufig Süßes gegessen als ich noch trank,
    jetzt fällt es mir aber mehr auf dass ich es esse. Ob ich die Menge
    gesteigert habe? Wenn ich ehrlich bin in Summe wohl nicht.


    Zitat

    Komischerweise habe ich wiederum, seit ich versuche darauf zu verzichten, eher 1-2 Kilo zugenommen.


    Isst du denn jetzt ingesamt mehr? Ansonsten könnte ich mir diesen
    Effekt nicht erklären. Aber Schwankungen von 1-2 Kilo sind ja durchaus
    im Rahmen, also ich meine normal. Vielleicht pendelt sich das wieder ein.



    Ich glaube dein Opa hatte wohl recht!


    Was macht die Laune wenn du auf den Zucker verzichtest?
    Und auch bei dir Bruce?


    Schönen Gruß,
    mayday

  • Hallo Bruce,


    ich freue mich, dass du nun mit uns im zuckerfreien Boot sitzt. :)


    Zusammen rudert es sich bestimmt leichter.


    Mir hilft die Öffentlichkeit enorm.
    Anders als beim Alkohol vor zwei Jahren, hatte ich ja in diesen drei Wochen
    schon Suchtdruck und auch einen "Rückfall".


    Dieser wäre bestimmt ohne mein Schreiben hier früher passiert , außerdem weiß ich nicht einmal genau, ob es mir ( ohne den "Rückhalt" des Forums ), gelungen wäre zu verzichten.


    Deine Magenschmerzen kann ich mir nicht erklären, vielleicht isst oder trinkst auch du nun auch zu viel Gesundes ;) .


    Das muss der Magen erst mal aushalten. ;)


    Bestimmt wird es bald wieder besser.




    Hallo Maday,


    von Natur aus bin ich, vor allem seit meiner Trockenheit, mit einem sonnigen Naturell ausgestattet.


    Da hat der Zucker ( oder auch nicht ) keine Auswirkung d´rauf.


    Trotzdem war es gestern wieder kritisch.


    Im Freundeskreis kam es gestern Abend noch zu einer größeren Krise, in die ich zur "Regulierung" dazu gerufen wurde.


    Das hat mich etwas belastet.


    Leider hatte ich zuvor nichts gegessen, war also hungrig.
    Ein Risikofaktor für einen "Rückfall".


    Und prompt kamen mir wieder Toffi*** und Co. in den Kopf.
    Dachte auch einen Moment daran, mir etwas zu kaufen.


    Stattdessen kaufte ich mir schnell zwei Körnerbrötchen und etwas Käse.


    Als ich die gegessen hatte, war die Pralinenschachtel wieder aus meinen Gedanken verschwunden.


    Also halte ich fest:


    Im Notfallkoffer liegen:


    Das Forum
    Zuckersüchtige Laborratten
    Vollkornkäsebrötchen.



    To be continued


    Slowly

  • Guten Morgen,


    nach einem anstrengenden aber wirklich schönen und sehr ruhigen Wandertag, wollte meine Freundin noch ein Eis essen gehen.


    Ich hatte sie bis dahin nicht informiert über mein "Zuckerexperiment", da wir andere Themen haben zur Zeit.


    Kurz überlegte ich und dann stimmte ich zu.
    Ich stimmte deshalb zu weil ich kein "süchtiges" Gefühl hatte.
    Der Tag war toll, ich hatte keinen Streß der Lust auf Süßes ausgelöst hätte zuvor, ob ich das Eis esse oder nicht war mir im Grunde egal.


    Während ich das Eis aß ( es schmeckte nicht besonders gut, viel zu süß ;) ) hatte ich jedoch kurz den Gedanken: "Schnell nach dem Aufessen noch eins kaufen.


    Dieses Gefühl ging aber rasch wieder vorbei und auch als mich die Realität wieder einholte, mit dem Erhalt eines "Notfall-Anrufs" einer kleinen Freundin, war für mich klar, dass ich diese Anspannung die daraus erfolgte, nicht mit dem Konsum von Süßem auffangen werde.


    Ich glaube der Wunsch nach süchtigem Zuckerkonsum liegt daran, wenn ich zu sehr im "Außen" bin, dort wo ich zwar gebraucht werde und auch helfen oder erfreuen kann, ich im Grunde aber nicht zuhause bin.


    Andere Menschen, ihre Freuden, Kümmernisse und alles was mich davon berührt, führen mich ein Stück von meiner inneren Balance weg.


    Diese so schnell wie möglich wieder herzustellen, wenn es wackelt, das wird wohl die Lösung sein um meinen Zuckerkonsum zu regulieren.


    Ich möchte verlernen Zucker als Beruhigungsmittel einzusetzen, sondern als Genussmittel in Situationen die "gut" sind für mich (und darum nicht zu süchtigem Verhalten führen..... so hoffe ich ) behalten.


    Ich werde ja sehen, ob das möglich ist.


    Im Gegensatz zum Alkohol, ist das "Experimentieren" und "Rumgeeiere" ;) nicht ganz so riskant.



    LG Slowly

  • Hallo,


    Um die Laune mache ich mir momentan nicht so viele Sorgen, die ist bei übermäßigem Zuckerkonsum auch oftmals ziemlich in den Keller gegangen, ich fühlte mich schlapp, unzufrieden. So sehe ich das halt nicht nur als einen Verzicht auf Zucker, sondern ich verzichte in erster Linie auf das unbehagliche Gefühl, das dieses auslösen kann.


    Ich hatte in der Vergangenheit auch immer mal wieder Probleme mit dem Cholesterin, ohne da je richtig was gegen getan zu haben. Also dann jetzt halt.


    Gruß, Bruce

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