Hallo Ihr Lieben,
da bin ich mal wieder. Kurz und knapp: alles ist geblieben wie es vorher schon war. Das heimliche Trinken geht weiter. Ich mag mich nicht mehr damit beschäftigen. Die letzten Monate haben gezeigt, er findet alles gut wie es ist. Ich sehe nur ihn, wie er sich immer immer weiter kaputtmacht. Zwischendurch die Woche über versucht er stark zu sein - für die Arbeit. Aber darüber hinaus gibt es kein WIR mehr. Für ihn gibt es nur noch seine Welt, aus der er ab und zu mal rausschaut, um zu gucken, ob ich noch da bin. Dann versucht er irgendwie manipulierenderweise mir ein schlechtes Gewissen zu machen, in dem er mir Kleinigkeiten vorwirft, wie "Du bist ja nie da", wenn ich zB mit unserem Hund draußen war - lächerlich - ich LEBE oder wenn ich 1x pro Woche beim Sport bin. Aber solche Vorwürfe nehme ich mir nicht mehr an, rechtfertige, diskutiere nicht mehr....
Mein Kopf dreht sich jede Nacht im Kreis. Das Tagebuchschreiben klappt leider auch nicht, um alles loszuwerden. Ich möchte Euch einmal von meiner Angst vom großen Schritt genauer berichten. Um zu sehen, ob es bei Euch ähnlich war/ist.... Der große Schritt macht mir Angst. Das "Danach" nicht. Das "Danach" lässt mich ruhig werden und friedvoll sein.
Ich versuche heute oder morgen auf diese Angst einzugehen. Jetzt muss ich los zur Arbeit ![]()
Ganz liebe Grüße in die Runde
Rosa