koda - Gefühlsmatsch.

  • Bessere und schlechtere Tage, scharren mit den Hufen, weil das Auszugsdatum näher rückt. Auch Traurigkeit, weil es für meinen Zimmernachbarn weiter nach unten zu gehen scheint.Trinken jetzt zumeist für sich. Und - Ich bin nachwievor nicht sicher, wieviel Unterstützung überhaupt sinnvoll ist. Ein für ihn wichtiger Termin stand an. Scheiterte wegen Zuspätkommen. Hab noch versucht ihn von der Arbeit aus zu wecken, (da ist dann wieder dieser Gedanke, ich wills wenigstens versucht haben, ihn zu unterstützen. Hadere da aber ziemlich mit mir, ist das noch ok, oder schon zuviel eingegriffen? Es klappt auch nicht, er hört nichts, steht viel zu spät auf. Termin kommt nicht zustande. Die Folge, erneutes emotionales Tief, Schuldzuweisungen an Andere, ich lasse es nicht gänzlich unkommentiert. Daß sein Verhalten Konsequenzen hat, ist aber für mich offensichtlicher als für ihn. Er winkt ab, will es nicht hören. Rückzug, beiderseits. // Wäsche, die seit 2 Tagen nicht aufgehängt wird, ich widerstehe dem Impuls die einfach aufzuhängen. Wäre das alles eine halbwegs normale nicht suff- und suchtverhangene Lage, würde ich sie wahrscheinlich einfach aufhängen. Keinen Wirbel machen, weil an anderer Stelle wäre ich vielleicht diejenige die sie vergessen hat. Hier ist allerdings der Unterschied. So wie die Lage ist, würde er meine Wäsche eben nicht aufhängen. Weil ich als Wesen mit ebenfalls Bedürfnissen gar nicht vorkomme.
    Also lass ich die Wäsche drin. Und leg ihm einen Zettel hin, dann Freunde treffen.

    2 Mal editiert, zuletzt von koda (9. Februar 2024 um 19:24)

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!