twazwerg - Getrennt und nun.....

  • Hallo zusammen,

    Ich habe es geschafft...nach fast 30jähriger Ehe und Beziehung bin ich gegangen.

    Zu meiner Person:Ich bin 53 Jahre alt, im öffentlichen Dienst in einer leitenden Tätigkeit, finanziell abgesichert ,Ehefrau eines Alkoholiker, der seine Sucht niemals zugegeben hat. Und auch ich habe meine Augen verschlossen....es wird schon wieder gut....

    Nun bin ich vor 2 Tagen gegangen... endlich... bei einer Freundin untergekommen Wunden lecken, voller Pläne und Hoffnungen für ein eigenes neues Leben.

    Gestern abend kam der Anruf der Nachbarin:

    Mein Mann schreit nach Hilfe. Die Polizei ist mit Hilfe einer Leiter ins Haus...Notarzt...ich wurde benachrichtigt. * bitte keine Medikamentennamen* und eine leere Flasche Alkohol 95% gefunden...er liegt nun intensiv...ich habe ihn nicht ins Krankenhaus begleitet.

    Nun bin ich hin und her gerissen....ich möchte mir mein neues Leben aufbauen...

    Und nun.....?????

  • ....und nun wollte ich heute morgen in unser Haus, ein paar Sachen für das Krankenhaus richten....ich kam nicht rein....bei einem Telefonat mit dem Krankenhaus erfuhr ich, er habe sich selbst entlassen....mehr Auskunft kriege ich nicht.....und nun.....?

  • Hallo twazwerg,

    Herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Du kannst nichts tun, wenn keine Krankheitseinsicht vorhanden ist.

    bei einem Telefonat mit dem Krankenhaus erfuhr ich, er habe sich selbst entlassen....mehr Auskunft kriege ich nicht.....und nun.....?

    Das Recht hat jeder Patient, er kann frei entscheiden ob er bleiben möchte oder nicht. Es sei denn, er wäre Eigen- oder Fremdgefährend. Ist er dass alles nicht wird ihn keiner halten. Es kann ihn niemand zu einem Entzug zwingend.

    Du brauchst deine Pläne nicht aufzugeben, und kannst dir ein eigenes Leben aufbauen. Du kannst nicht helfen, ich schätze dein Mann macht erst einmal da weiter, wo er aufgehört hat.

    Was kannst du für dich tun, damit es dir besser geht.

    Wenn du dich hier austauschen möchtest, folge dem Link und schreibe noch einen kurzen Satz dazu, dann schalten wir dich für die offenen Bereiche frei.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    lg Morgenrot

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • Hallo twazwerg,

    herzlich Willkommen in unserer Online-Selbsthilfegruppe.

    Du bist jetzt für den offenen Bereich freigeschaltet und ich habe dein Thema dorthin verschoben.

    Du kannst Dich jetzt überall austauschen, jedoch bitte nicht in den ersten vier Wochen im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern.

    Bitte denke daran, dass die Priorität hier auf dich gerichtet sein sollte. Für dich kannst du viel tun, für deinen Mann gar nichts. Das muss er selbst machen. Keinem Alkoholiker kann von außen geholfen werden, wenn keine Krankeneinsicht da ist und der Wunsch, abstinent zu leben, nicht von ganz tief innen heraus kommt.
    Hier wirst du viele ähnliche ‚Geschichten‘ lesen, aus denen du sicher viel Hilfreiches für dich rausziehen kannst.

    Ich wünsche dir einen guten Austausch.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Und nun.....?????

    Hallo twazwerg,

    herzlich Willkommen.

    Nun musst Du auf Dich schauen. Er hat sich für einen Weg entschieden und das ist nicht Dein Weg.

    Egal was daraus wird, Du hast Dir nichts vorzuwerfen.

    Versuche Abstand zu gewinnen.

    lG WW

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

  • Die Polizei ist mit Hilfe einer Leiter ins Haus...Notarzt...ich wurde benachrichtigt. * bitte keine Medikamentennamen* und eine leere Flasche Alkohol 95% gefunden...er liegt nun intensiv...ich habe ihn nicht ins Krankenhaus

    Wenn das ein Suizidversuch war, sollte er sich nicht aus dem Krankenhaus selbst entlassen können. Eigentlich kommt man erst einmal zwangsweise in die Psychiatrie. Vielleicht wäre hier eine kleine Chance für einen neuen Ansatz.

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!