• Hallo miteinander,

    Ich bin männlich, 48 Jahre alt und stehe voll im Leben. Ich habe immer viel getrunken, bei Feiern, Festen und Partys. Jetzt ist es mir aber zu viel geworden, ich kann nicht mehr richtig schlafen, bin müde und antriebslos. Früher hatte ich einen Rausch und habe dann nicht mehr getrunken. Heute, und das ist ein Warnzeichen für mich, will ich nämlich nächsten Tag weiter machen, auch um Entzugssymptome zu bekämpfen. Also lieber die Finger vom Alkohol lassen und ein schöneres Leben genießen. Ich freue mich darauf und hoffe natürlich hier auf Unterstützung.

  • Hallo softi. Willkommen.

    Siehst du dich denn als alkoholiker? Das wird mir aus deinem Text nicht so ganz klar.

    Wenn du bereits entzugssymptome hast, ist rs sehr gefährlich, den Alkohol einfach so weg zu lassen.

    Hast du mal mit deinem Arzt darüber geredet?

  • Hallo Softi,

    sich über den eigenen Alkoholkonsum Gedanken zu machen, ist schon mal ein guter Anfang.

    Früher hatte ich einen Rausch und habe dann nicht mehr getrunken. Heute, und das ist ein Warnzeichen für mich, will ich nämlich nächsten Tag weiter machen, auch um Entzugssymptome zu bekämpfen. Also lieber die Finger vom Alkohol lassen und ein schöneres Leben genießen.

    Wann ist denn ‚früher‘ gewesen?
    Wann hast du das letzte Mal Alkohol getrunken?

    Heute, so schreibst du, musst du Entzugssymptome bekämpfen.
    Bevor du die Finger vom Alkohol lassen solltest und ein schönes Leben genießen kannst, sollte der nächste Schritt ein Arztbesuch sein.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Hallo,

    Ja ich sehe mich als Alkoholiker. Schön länger spiele ich mit dem Gedanken damit aufzuhören. Habe leider nie ernst genommen, jetzt aber schon. Ich habe in letzter Zeit immer wieder zwei, drei Tage hintereinander getrunken, sozusagen hab ich wieder runter getrunken, immer weniger, dann wieder länger nichts und dann das ganze wieder von vorne. Obwohl ich weiß dass es mir nicht gut tut habe ich es immer und immer wieder getan. Jetzt trinke ich seit 10 Tagen keinen Schluck und es geht mir gut. Hab wieder mehr Power, und kein schlechtes Gewissen. Und hier im Forum versuche ich jetzt mein Hirn neu zu programmieren, mit Tipps anderer die den gleichen Weg gehen oder gegangen sind. Dafür möchte ich mich schon im Voraus bedanken.

    LG aus Österreich

  • Hallo Softi,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Meinen Glückwunsch zu Deinem Entschluss vor 10 Tagen nichts Alkoholisches mehr zu trinken.

    Wie ist Dein Plan, eine lebenslange Abstinenz?

    LG Elly

    ---------------------------------------------------------------------------------------

    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Hallo Softi,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Meinen Glückwunsch zu Deinem Entschluss vor 10 Tagen nichts Alkoholisches mehr zu trinken.

    Wie ist Dein Plan, eine lebenslange Abstinenz?

    Hallo Elly

    Ja ich will abstinent bleiben, ein Leben lang, ich habe selbst schon gesehen wie Menschen daran zugrunde gehen, und ich habe hier auch schon einiges abschreckendes gelesen. Es ist noch nicht zu spät für mich, ich will wieder leben, ohne Alkohol, ohne dicken Kopf und ohne schlechtes Gewissen.

  • Wann ist denn ‚früher‘ gewesen?
    Wann hast du das letzte Mal Alkohol getrunken?

    Guten Morgen Stern

    Früher, ist noch gar nicht so lange her. Mit dem sozusagen weiter trinken habe ich erst die letzten Monate angefangen. Und das hat mich immer wieder aufs neue nachdenklich gemacht.

    Ich habe von denke ich 16 weg immer wieder viel getrunken, oft über den Durst sozusagen. Sei es in der Schule mit Freunden, oder auf Festen und Partys. Es war nie ein Problem dann eine Zeit lang nichts zu trinken. Es gehörte für mich zur Gesellschaft. Später hatte ich eine Lebensgefährtin die sich schon Gedanken über meine Trinkgewohnheiten gemacht hatte, ich habe es aber nie ernst genommen. Richtig angefangen hatte meine Trinkkarriere 2017, da hatte ich eine neue Partnerin kennengelernt. Für sie, und ihre Familie gehörte es zur abendlichen Routine Wein zu trinken, und ich machte mit. Es war ja normal. Nach der Trennung kam dann Corona und ich war einsam. Also griff ich das eine oder andere mal zur Flache Wein oder Bier. Dort habe ich aber schon gemerkt daß es nicht gut für mich und mein Umfeld ist, ich hatte sehr peinliche Anrufe getätigt, das war mir dann erst nächsten Tag bewußt. Und ich schämte mich. So, da muß sich was ändern dachte ich mir,und so beschloß ich 2021 wieder Sport zu betreiben. Ich baute mir die Gundlagenausdauer auf u mich auf ein kares Ziel vorzubereiten, ein Mountainbikerennen über 120 km und 4000 Höhenmetern. Meine Freunde bewunderten mich, ich trank nämlich keinen Alkohol. Ich sagte Alkohol und Training verträgt sich nicht, ein Rausch haut einen mindesten 14 Tage zurück. Zugleich lernte ich meine jetzige Frau kennen, und mir wurde schnell alles zu viel und kehrte bald nach dem Rennen in mein altes Schema zurück. Alkohol hilft beim vergessen. Naja, das ist nicht gerade so, daß weiß ich heute. Und mein letzter Rausch endete in 2 Räuschen, und dann hab ich gesagt jetzt ist aus.

    Ich will einfach mich nicht mehr belügen, ich will frei von dem Zeug sein. Und ich werde es schaffen.

    PS.: Danke fürs zuhören


    LG aus Österreich

  • Du bist jetzt für den offenen Bereich freigeschaltet und ich habe dein Thema dorthin verschoben.
    Du kannst Dich jetzt überall austauschen, jedoch bitte nicht in den ersten vier Wochen im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern.

    Ich lasse dir noch einen Beitrag zu unseren Grundbausteinen hier.
    Sie wurden aus den Erfahrungen der Langzeittrockenen erstellt und können dir ein wertvoller Wegweiser sein.


    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Ich wünsche dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Hallo


    Danke für die Freischaltung, ich muss mich erst zurechtfinden, es ist ziemlich viel zu lesen, und ich weiss noch nicht so recht ob ich mich überhautpt einbringen kann oder soll, es sind schon ziemlich schwere Schicksale die da beschrieben werden. Ich glaube vorerst ist lesen besser als alles andere, ich könnte auch Blödsinn schreiben.

  • Komme erstmal in Ruhe hier an.

    Du musst dich auch nirgends einbringen. Du bist doch für dich hier.
    Wir sind ja hier eine Selbsthilfegruppe. Ich habe das für mich so verstanden: Hilf dir selbst.
    Ich habe am Anfang ganz viel hier gelesen, habe mir mitgenommen, was ich für mich anwenden konnte und habe liegen gelassen, was für mich nicht passte.
    Ich habe viele Beiträge später noch mal gelesen und mir noch Einiges von dem geholt, was ich am Anfang liegen gelassen habe.

    Das Schreiben in meinem Thread hat mir geholfen, meine Gedanken zu sortieren und meinen Weg zu beschreiben. Dabei habe ich Reaktionen der anderen hier bekommen und konnte damit meinen Weg immer wieder überprüfen, nachbessern und auch einige Stolpersteine aus dem Weg räumen.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Genau, Softi, lies Dich erstmal ein, am besten erstmal nur bei den Alkoholikern.

    Erste Schritte für Alkoholiker - Alkoholiker Forum (alkoholiker-forum.de)

    Und schreibe so viel es geht, hier in Deinem Thread. Es geht um Dich, wie Du stabil abstinent wirst.

    Solltest Du Fragen haben oder Dir ist etwas unklar, dann melde Dich hier in Deinem Thema. Es ist meist einer von uns Moderatoren online, oder aber die anderen, schon erfahreneren Teilnehmer helfen Dir gern weiter.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch!

    LG Elly

    ---------------------------------------------------------------------------------------

    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Danke für eure Antworten.

    Mir geht es richtig gut, bin voll motiviert, trinke jetzt mehr Tee als Kaffee, das hilft mir irgendwie. Weiss nicht wie ich darauf gekommen bin Tee zu trinken, ist einfach so gekommen und es hilft mir beim abstinent bleiben. Ich schlafe auch schon wieder viel besser, bin entspannter, sehe nicht mehr alles so schlecht und unerreichbar, nein ich denke wieder positiv.

    Ich hab mich auch zu einer persönlichen Weiterbildung, die schon einiges kostet, entschieden. Ich will meinen Hunger nach Wissen wieder stillen. Ja, so geht es mir im Moment. Irgendwie könnte ich Bäume ausreisen, einfach cool.

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!