Bono59 - Aufbruch in ein neues Leben

  • Hi, das ist ja mein Problem, ich möchte mich verändern, nicht dieAnder(Freunde, Frau,) Ich kann nicht verlangen,das sie sich

    ändern

    Ist es so oder siehst du das so? Wo liegt das Problem, wenn zu Hause kein Alkohol getrunken wird oder keiner vorhanden ist?

    Wenn niemand süchtig ist, braucht man das ja nicht. Wenn sie es wissen und du offen kommuniziert hast, dass du Alkoholiker bist, dann will doch keiner deiner Freunde oder dein Partner riskieren, dass du rückfällig wirst. Oder?

    Es wird auch so sein, dass sich die Spreu vom Weizen trennt, wenn du viel mit Leuten unterwegs warst, um zu trinken. So mancher Saufkumpane, den du vielleicht als Freund bezeichnet hast, bleibt dann auf der Strecke.

    .Das müste doch möglich sein......Über die Gefahren bin ich mir bewust.

    Ob das möglich ist, weiß ich nicht. Bei mir hat es nicht geklappt. Ich stelle mal in Frage, ob du dir wirklich sicher bist, was du dir da zumutest. Warst du schon mal trocken? Hast du schon mal Trinkpausen gemacht oder woher kommen diese Annahmen?

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Die Grundbausteine umsetzen ist mit Sicherheit ganz hilfreich.

    Ich sehe die Grundbausteine als zwingende Notwendigkeit. Natürlich findet jeder seinen Weg damit umzugehen und es für sich zu leben. Aber was dahinter steckt, ist das Entscheidende. Und du wirst mit der Zeit noch einige Bausteine dazu fügen, weil du erkennst, dass sie dir helfen und dass sie dir gut tun.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Hallo Panama, wollte mal fragen, wie du das gemacht hast,mit mit Leuten in deinem Umfeld, welche noch trinken.

    Du bist schon so lange trocken. Du kannst mir sicher Tipps geben, wie ich mit meinem Umfeld umgehen kann.

    Ich habe Bekannte,die trinken und die ich auch nicht verlieren möchte.LG

  • Hallo Najouk24,suche hier im Forum Antworten, wie ihr mit eurem Umfeld umgegangen seit.Familie, Freunde welche Alkohol trinken.

    Ich kann mir ja keine alkoholfreie Umgebung basteln.Wie kann ich damit umgehen? Wie gehst du damit um?

  • Ein trinkendes Umfeld und ein ausstiegswilliger Aspirant, das ist schwierig. Mir ist der Ausstieg erst gelungen, als ich bereit war, meiner Abstinenz absolute Priorität im Leben einzuräumen und ihr alles andere unterzuordnen.

    Zu Trinkkumpanen bin ich aus Gründen des Selbstschutzes auf Distanz gegangen, der Kontakt ist längst eingeschlafen und ich habe auch nicht vor, ihn wieder zu erwecken.

    Letztlich verband mich mit den Trinkkumpanen nur eins, nämlich der gemeinsame Alkoholkonsum. Fällt das Bindeglied des gemeinsamen Konsums weg, bleibt da nicht mehr viel übrig.

    Besonders anschaulich wird dies im thread von Alex auf dem Weg beschrieben. Mir ist es auch so widerfahren.

    Ich kann nur anraten, auf Dich selbst und nicht auf das trinkende Umfeld zu schauen und dann kontinuierlich Schritt für Schritt in Deine persönliche Freiheit zu gehen.

    In meinem Umfeld gibt es keine Leute mehr, die heftig trinken. Meine Frau trinkt gelegentlich mal ein Glas Wein, das nächste Mal an Weihnachten und dann Silvester. Das war es auch.

    Wir treffen uns nur noch mit Leuten ein, die selbst kein Alkoholproblem haben, sondern allenfalls moderat mal was trinken. Das dürfen sie dann auch in meiner Gegenwart, allerdings bin ich auch schon mehr als 9 1/2 Jahre clean.


    In den ersten Monaten rate ich, zunächst mal auf Distanz zu Alkohol trinkenden Leuten zu gehen, um Dich selbst vor Dir und Deiner Sucht zu schützen.

  • Ich bin Angehörige, keine Alkoholikerin. Ich hatte nachgefragt, weil du thematisiert hattest, dass du das Trinken mit deiner bipolaren Störung in Verbindung bringst. Meine Mutter hat eine bipolare Störung, deswegen interessiert mich das.

    Mein Mann ist nun seit über zwei Jahren trocken, wir treffen uns auch noch mit Leuten, die was trinken. Es kommt aber drauf an, wie man das gestaltet. Das erste Silvester haben unsere Freunde mit uns verbracht und da hat niemand Alkohol getrunken. Auch so treffen wir uns öfter tagsüber oder nachmittags, da trinkt dann auch keiner was. Wenn wir mal essen gehen, trinken wir schon mal 1-2 Gläser Wein im REstaurant, mein Mann sagt, das stört ihn nicht. Da steht dann aber auch der Alkohol absolut nicht im Vordergrund.

  • In den ersten Monaten habe ich jeglichen Kontakt mit Alkohol trinkenden Menschen, die an meinem Tisch sitzen, vermieden. Öffentliche Veranstaltungen, bei denen Alkohol Programm ist, wie Bierfeste oder Weinfeste sind ein NoGo, ob mit Freunden oder ohne und das wird auch so bleiben. Bei Freunden oder Verwandten, die ein, zwei Gläser am Abend trinken, kann ich mittlerweile gut damit umgehen. Saufkumpane hatte ich nie. Bei Leuten, wo ich weiß, das der oder die schon mal über die Stränge schlagen kann, habe ich den Kontakt einschlafen lassen.
    Wichtig für mich ist bis heute, dass ich Herr über meinen Aufenthaltsort bin. Wenn ich gehen will, dann kann ich gehen, ohne Abhängigkeiten von anderen.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

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