Ihr letzter Konsum ist jetzt knapp zwei Wochen her und bisher gab es auch keine Momente in denen sie, nach ihrer Aussage, trinken wollte. Sie hat es jetzt auch mal geschafft mit mir darüber zu reden, gerade über die Momente wenn der Druck kommt. Sie hat kein Werkzeug das ihr über diese Zeit hinweg helfen kann. Wenn der Entschluss zu trinken gefallen ist, geht sie los und kauft Alkohol. Und eben ab diesem Moment gibt es kein zurück. Selbst an der Kasse kommen dann keine Zweifel mehr. Zu Hause wird dann getrunken. Ich denke sie braucht irgendwas was sie von diesem Impuls abhält, es sind ja wohl nur ein paar Minuten, wenn ich das richtig verstehe.
Ich habe jetzt aufgehört mir das irgendwie rationell erklären zu können. Wie hier auch schon oft gesagt, man kann es als Nichtbetroffener nicht wirklich verstehen. Sofern sie meine Unterstützung braucht, bekommt sie diese. Wir haben auch über Trennung gesprochen. Das tut uns natürlich beiden sehr weh, aber es bleibt leider eine Option.
Jetzt fahren wir erstmal ein Woche in den Urlaub. Irgendwie wünsche ich mir das wir nochmals darüber sprechen, aber bin mir auch nicht sicher ob das wirklich Sinn macht. Die Positionen sind ja klar und man würde sich ja nur wiederholen.