Minze - Meine zwei Söhne

  • Eternal, Dankeschön für die Zeit, was du für Antwort dir genommen hast. Meine Söhne beide haben Schwerbehinderung von 60 und 80 Prozent. Pflegegrad haben die auch. Und ich bin bei Gespräch Kreis Autismus seit vielen Jahren, als Mutter. Danke für Verständnis und Offenheit. Ich schreibe dann dich privat, wenn ich darf wegen diese spezifische Fragen. Ich habe Gefühl, dass wir schon so viel gemacht haben. Aber wegen Unterstützung im Alltag habe ich noch nicht gedacht. Ich habe mit allen so viel zu tun.

    Schöne Weihnachten 🎄

    Dankeschön Dir

    kein problem minze, wie gesagt ich kann das voll und ganz verstehen da ich selber im spektrum bin und meine tochter auch. natürlich kannst du mich anschreiben, alles gut. ich freue mich wenn ich helfen kann und ihr vielleicht ein wenig zur ruhe kommt. ich mach das ganze jetzt schon über 10 jahre und es ist sehr zeit intensiv und nervenaufreibend.

    gruss

  • Hallo, Ihr Lieben. Schöne Weihnachten!

    Mein Sohn ist heute sehr besoffen und ihm reicht es noch nicht, jetzt noch zur Tankstelle gelaufen. Bei uns ist - 2. Vorher war angriffslustig. Provoziert. Wirft die Gegenstände. Was kann man in solche Situation machen? Wenn man sich bedroht fühlt? Ganz blöde Situation...

    LG

  • Minze, das tut mir so leid. Wenn und bevor er Dich angreift, muss er aus der Wohnung raus. Ruf bitte die Polizei, damit nichts schlimmeres passiert. Dort wird man Dir und ihm helfen.

    Alles Gute für Dich. Bleib stark.

  • Danke Euch. Sehr schwierig und ich bin selbst so: wenn ein Tag alles gut ist, vergesse ich alles schlimmes . Ich habe auch Angst um meinen Mann, weil beim Auseinandersetzung kann vieles passieren, falsche Bewegung. Und unser Sohn ist groß und stark. Mein Vater war Alkoholiker und als er betrunken war, war er sehr böse. Meine Eltern waren geschieden, als ich 15 war. Als Kind habe ich viele unschöne Sachen erlebt. Mein Vater lebt nicht mehr. Er ist gestorben von Folgen von Alkohol. Mein Mann trinkt gar nichts, das hat mir super gepasst, aber jetzt Söhne...vermutlich genetisch bedingt?

    Danke Euch für Unterstützung

  • …ich wünsche Dir ALLE Kraft der Welt und dass sich, auch wenn es aktuell Deiner Schilderung nach beinahe unmöglich erscheint, ich wünsche dass eine Änderung für ALLE Beteiligten sich auf wundersame Weise finden möge..,🙏🙏🙏

    Das ist ja so dermaßen komplex was du beschreibst…

    Schon das Ganze mal in einer Familienaufstrellung angeschaut…?!?

    Viel viel Kraft für Dich..,🙏🙏🙏

    Liebe Grüße Simsalabim

  • Hallo, Ihr Lieben. Ich bin ziemlich müde. Ganzen Januar war ich krank, plötzlich sah ich seitlich verschwommen und doppelt, war total erschrocken...Im Dezember hatte ich viel Arbeit und Stress mit Söhne. Und dann dachte ich: jetzt kann ich aufatmen und plötzlich waren die Sehestörungen. Ich war bei vielen Ärzten und MRT. Gott sei Dank, nichts neurologischen. Zuerst musste ich Tropfen wegen virale Bindehautentzündung nehmen. Nach 2 Wochen hat sich gebessert. Die Ärzte sagen , dass konnte wegen Stress sein, oder wegen Infekt/ Virus. Später hatte mein Mann Corona. Vielleicht war das zuerst bei mir. Also. Ich bin froh , dass die Sache sich normalisiert hat. Meine Söhne... Die trinken beide und sehr viel. Langsam habe ich dafür keine Geduld und keine Kapazitäten. Hoffentlich versteht Ihr mich. Dass die Beiden Asperger Autismus haben ist nicht schlimm. Aber Trinken...Ich möchte wieder zu Beratung gehen und Rat hören.

    LG

    P.S.: Entschuldigung, ich habe noch da in Forum keine Erfahrung und Aurora danke, dass Du mich aufgeklärt hast.

  • Hallo Minze,

    gern geschehen 😊.

    Ich kann es verstehen, dass dir Geduld und Kraft fehlen für deine Söhne. Ich kenne bewusst niemanden, der autistisch ist. Ich kenne es nur theoretisch aus Schilderungen von Menschen und aus dem Fernsehen. Der Umgang mit Menschen, die diese neurologische Störung haben, ist sicherlich schon eine Herausforderung. Denke ich.

    Wenn dann noch die Alkoholkrankheit dazu kommt, ist es nochmal schwieriger. Ich finde es gut, dass du zur Beratungsstelle gehst, dort kannst du Hilfe bekommen.

    Ich habe die Alkoholkrankheit meines ersten Mannes miterlebt und konnte mich lange nicht trennen. Es war eine Lebenszeit für mich, die mir viel abgefordert hat. Bis ich endlich neue Wege gehen konnte, mich trennen konnte weil es mit ihm für mich kein lebenswertes Leben mehr war.

    Wenn es um das eigene Kind geht ist es mit Sicherheit um ein Vielfaches schwerer. Sich als Mutter abzugrenzen, sich gefühlt gegen das eigene Kind entscheiden zu müssen, stelle ich mir als eine der schlimmsten Entscheidungen vor, die eine Mutter treffen muss. Aber wenn dir immer mehr Kraft und Lebensfreude fehlen ist es das Beste, was du machen kannst.

    Ich drück dir die Daumen, dass du bei der Beratungsstelle Hilfe für dich finden kannst und auch durch den Austausch hier im Forum.

    Liebe Grüße Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

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