Hallo Stern ,
Ich glaube an dem Punkt ist er nicht, er hat es nicht verstanden, oder will das vielleicht auch nicht.
Glaubt ab und zu was trinken sei trotz Therapie, zu der er nicht mehr geht, möglich.
Denn andere Menschen machen das ja auch so
Hallo Stern ,
Ich glaube an dem Punkt ist er nicht, er hat es nicht verstanden, oder will das vielleicht auch nicht.
Glaubt ab und zu was trinken sei trotz Therapie, zu der er nicht mehr geht, möglich.
Denn andere Menschen machen das ja auch so
Guten Morgen Roser,
Aber du hast es zum Schluss geschafft und das zählt.
Warscheinlich ist die Schwierigkeit auch, weil es eben auch so vergesellschaftet ist…. Das Bier zum Feierabend oder der Sekt zu Silvester…Wie reagiert das Umfeld, wenn ich nein sage und auch dabei bleibe.
Das ist großer Mist. Ich bin auch mit 2-3 Feierabendbieren meines Vaters aufgewachsen. Aber das ist nicht die NORM. Das ist es nur in deinem Leben. Dir wurde das weiß gemacht. Ich brauche so etwas nicht und sonst auch niemand. Und deine Tochter schon gar nicht. Was soll ihr das für ihr Leben mitgeben?
Komm ins Handeln. Fang an. Mach den ersten Schritt. Du hast hier so viele Anregungen bekommen, aber du musst auch bereit dafür sein. Das ist wie für den Alkoholiker, der zum Arzt gehen und sich öffnen muss. Und wenn du erst einmal mit jemanden außenstehenden gesprochen hast, z.B beim Amt, dann wirst du überrascht sein, wie viel Mitgefühl und Unterstützung du bekommst. Und dann fällt ein Stein nach dem anderen.
Ich hatte jahrelang regelmäßig immer wieder komplett Ausfälle mit den üblichen Verhaltensmuster von Alkoholikern. Ich hab 100 mal versprochen nichts mehr zu trinken aber hab immer wieder damit angefangen. Die liebe wird ihn nicht dazu bringen mit dem trinken aufzuhören, der Alkohol ist zu mächtig. Das muss schon wie alle hier schreiben aus ihm selbst kommen sonst geht das Spiel noch ewig weiter, körperliche Probleme, Scheidung oder halt den Tod.
Nun schreibst du von Gewalt, wenn er dich angreift und verletzt solltest du schleunigst die Koffer packen und gehen. Alkoholiker können unberechenbar werden wie du ja selbst weißt da du ja von Gewalt geschrieben hast.
Er ist aber wie du es beschreibst nicht einsichtig, hat viele Freunde mit denen er trinkt und macht immer wieder die gleichen Versprechungen. Du musst die Notbremse ziehen, vielleicht kannst du ihm damit einen Impuls in die richtige Richtung geben aber an erster Stelle solltest du und dein Kind stehen, es ist sein Problem und du kannst ihm nicht helfen, höchstens einen Denkanstoß geben.
Du musst ihm sagen was du erwartest und dabei sollte vielleicht jemand mit dabei sein, nicht das er ausflippt. Du bist noch so jung mach was dagegen sonst wirst du am Ende noch selbst in den Strudel gezogen.
Deinen Mann bekommst du erst wieder zurück wenn er kapiert hat das er krank ist und solange das nicht der Fall ist solltest du die Konsequenzen ziehen, so hart sie auch sein mögen. Wer weiß vielleicht zündet der Funke ja.
LG R/no
Mich stört das, ich habe ihm schon getroht zu gehen und er kommt wieder mit ja hast recht, ich achte darauf, wird sich ändern….
Wenn ich mal wieder besoffen und ausfällig wurde kamen auch immer wieder die gleichen Versprechungen das ist der Standard aus dem Repertoire eines Alkoholikers...
Aber nicht du musst gehen, ihr habt ein Kind was nicht aus seinem Freundeskreis heraus gerissen werden sollte, da muss er dann gehen.
Hallo Roser,
du hast nun einige Antworten von Alkoholikern bekommen. Ich hab am Anfang hier auch bei den Alkoholikern gelesen weil ich dachte, meinen Exmann dann besser verstehen zu können. Es hat mir wenigstens geholfen, dass ich dann wusste, dass ich nie Schuld an seinem Trinken gehabt hatte, wie er mir das immer weismachen wollte. Mehr aber auch nicht.
Sucht ist nur für Menschen nachvollziehbar, die sie selbst erleben.
Danke, ich werde jetzt in Zukunft mehr auf mich und mein Kind achten.
Er muss sich selbst helfen, ich kann es nicht
DAS ist der Teil, der für DICH wichtig ist. Denn darauf hast Du Einfluss. Du hast ja hier schon einige Tipps bekommen, wohin du dich wenden kannst. Um zum Beispiel deine finanzielle Lage zu verbessern. Das ist wichtig. Dich darum zu kümmern wird dir Mut machen können und es dir einfacher machen, Dinge zu verändern.
Ich weiß ja selbst wie schwer es ist, sich aus solcher Beziehung zu lösen. Aber es ist nicht unmöglich. Du merkst inzwischen, wie sehr das Bemühen und die Verantwortung, die du für euren Alltag übernimmst, dein Leben beeinflusst. Dich erschöpft. Das ist schlimm. Und ein guter Grund, was zu ändern. Der erste Schritt war ja, dass du dir hier durch den Austausch Hilfe suchst. Das ist sehr gut!
Was kann ein nächster Schritt sein? Vielleicht, dich um deine finanzielle Lage zu kümmern, dir damit eine gewisse Unabhängigkeit sichern. Hab Mut, du wirst sehen, wieviel Türen sich plötzlich öffnen. Welche Möglichkeiten es gibt. Aber das geht nur, indem du in's Handeln kommst.
Ja, und an erster Stelle steht dein Kind... Du hast durch deinen Stiefvater eigene Erfahrungen gemacht, wie prägend das Aufwachsen in einem Haushalt mit einem Abhängigen ist. Welche Wunden das hinterlässt. Das ist doch der wichtigste Grund zu handeln.
Liebe Grüße Aurora
Hallo ihr lieben
Ich bin mittlerweile völlig erschöpft und sehe gerade kein Ausweg.
Mein Partner hatte eine Gruppentherapie begonnen. Am Anfang hatte das für mein empfinden gut funktioniert.
Mittlerweile (seit 4 Wochen) geht er da hin und kommt irgendwann betrunken wieder. Beleidigt mich als H**e und ich schreibe ja bestimmt mit anderen Typen und noch schlimmere Ausdrücke.
Donnerstag habe ich mich deswegen im Wohnzimmer eingeschlossen wollte Polizei rufen aber hab mich nicht getraut, da er nicht körperlich geworden ist.
Ich möchte ausziehen. Finde immer noch keine Wohnung und meine Mutter nimmt mich und mein Kind nicht auf.
Hallo Roser,
ich habe deinen Beitrag hier in dein eigenes Thema geschoben. Hier ist ja der Cobereich, hier wirst du gelesen und findest Austausch.
Es gibt verschiedene Stellen, an die du dich wenden kannst und die wissen, was du tun kannst. Es gibt die Caritas, die Diakonie, Frauenhäuser, zum Beispiel. Und wenn du dich bedroht fühlst ruf auf jeden Fall die Polizei. Auch wenn er noch nicht körperlich geworden ist. Gewalt ist Gewalt, dazu zählen auch psychische Übergriffe.
Liebe Grüße Aurora
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