Hallo, nach dem Tod meines Vaters im Winter verfällt meine Mutter (73) wieder in alte Muster und versrängt ihre Trauer und ihre Hoffnungslosigkeit mithilfe von Wein.
In meiner Jugend gab es dies schon mal über einen längeren Zeitraum. Ich sprach mit meinem Vater und er mit ihr. Zum Studieren war ich woanders und als ich mit Enkelkindern wieder in die Heimat zog, war alles gut, bis nun mein Vater an Krebs ziemlich plötzlich verstarb. Sie waren 50 Jahre verheiratet und nun kommt alles wieder. Sie verabredet sich und hält ihre Termine ein, aber zu Hause fällt ihr die Decke auf den Kopf. Sie hat keine Strstegien und keinen Zugang zu sich selbst. Sie versinkt in ihrer Trauer und aktuell glaube ich auch, dass bereits eine Depression da ist.
Sie war heute da und ich sprach sie auf den Wein an, den mein Bruder am Montag sah und sie hilflo honter einer Zeitung versteckte. Sie sagte, es sei die einzige gewesen, das ist einfach unwahr - ich kenne die Verstecke von früher.. Sie erzählte wie schwer alles fpr sie isr, dass sie antriebslos it und manchmal denkt, es wäre auch ok, wenn sie sterben würde. Ich habe 2 Kinder und sie ist die Oma von ihnen - sie waren der Grund, warum wir zurpxkkehrten.
Nun ist es meine Aufgabe ihre Stimmung aufrecht zu halten. Sie braucht die Kinder, aber ich hasse diese Rolle. Ich vertraue ihr nicht und mag die Kinder nicht lange bei ihr lassen, da sie ihre Kräfte überschätzt. Sie schafft es nicht mal einen Kaffee zu kochen oder zu fegen. Sie ist antriebslo, kraftlos und depressiv. Ich habe mit ihr darüber gesprochen und ihr geraten zum Hausarzt zu gehen. Sie ht eine tolle Ärztin, der sie sehr vertraut. Ich schlug meinen Brüdern vor, dass ich vorab Kontakt aufnehme und unsere Sorgen berichte, damit die Ärztin alles direkt einschätzen kann.
Sie war sehe pffen bei mir, lehnt allerdings eine Kur, eine Therapie und alles mögliche ab. Abends kam mein Brider vorbei und sie hat getrunken. Sie sagte, sie hätte unglücklicherweise gesagt, dass sie sterben könnte, das sei aber Quatsch gewesen. Mir zeigt das alles, dass sie keine Verantwortung übernehmen wird. Sie leignet, lügt, hat Schuldgefühle uns und sich selber gegenüber und dann trinkt sie. Wenn wir einen tollen Nachmittsg haben, gehe ich mit einem miesen Gefühl nach Hause, weil ich weiß nach jedem Hoch ist das Tief doppelt tief. Mein ältester Bruder wohnt in eoner anderen Stadt und redet davon, dass es sicher nurneine depressive Verstimmung ist, obwohl er nichts mitbekommt. Wenn er kommt, ist alles gut, und das Haus voll. Es macht mich wütend, dass nur ich die Not sehe.
Sie hat auch schon mal mehr als nur Wein getrunken. Die Flaschen wirden aber direkt versteckt.
Meine Rolle macht micv fertig - ich trauere auch um meinen Vater, zu dem ich eine sehr enge Beziehung hatte, der der Bilderbuchopa für meine Kinder war, und der mir so viel Entlastung gegeben hat. Nun nach seinem Tod muss ich statt damit klarzukommen, auch noch darauf achten, dass meine Mutter nicht in den Alkoholismus und in eine Depression rutscht. Ich bin überfordert.
Meine Brüder kümmern sich auch - aber ohne mich würde sie nichts mitbekommen.Zudem ist es schon oft so gewesen, dass meine Mutter der Auffassung ist, dass andere für ihr Glück verantwortlich sind. Gerne ich und nun auch meine Kinder… ![]()