Yoyo - Hallo, ich bin die Neue :-)

  • Hallo Yoyo,

    willkommen im Forum und Glückwunsch zu deinem Entschluss und den ersten Tagen deiner Abstinenz.

    Viele was du schreibst, kommt mir bekannt vor: Die Angsttörungen, die dann von alleine verschwunden sind, das "Funktionieren", das Ausschalten der Emotionen, die Trinkpausen...

    Ist dein Zuhause alkoholfrei? Das solltest du unbedingt beachten. Deine Wohnung ist deine sichere Umgebung in der es keinen Alkohol gibt. Auch wenn der körperliche Entzug so gut wie vorbei ist, würde ich dir doch einen Arztbesuch empfehlen um dich einmal durchchecken zu lassen. Gerade bei Ärzten solltest du immer angeben, dass du Alkoholikerin bist. Z.B. können Betäubungsspritzen beim Zahnarzt anders wirken und auch in vielen Medikamenten ist Alkohol enthalten. Das müssen die Ärztinnen und Ärzte dann beachten.

    Viele Grüße
    Seeblick

    Huhu,


    also mein zu Hause ist absolut alkoholfrei. Ch habe aber auch nie gehortet, sondern

  • Seeblick : Hups, da kam mir die Technik zuvor. 🙂

    Also hier ist es alkoholfrei. Ich habe auch nie gehortet, sondern immer nur für den „täglichen“ Bedarf eingekauft. Beim Arzt bin ich tatsächlich mehr als regelmäßig aufgrund einer anderen Erkrankung. Blutbild wird regelmäßig gemacht. Da war bisher immer alles gut. Bei meiner Hausärztin war ich erst ein einziges Mal. Da weiß ich jetzt auch nicht recht.

    Lg

  • Danke für deine Nachricht. Ja, ich bin froh das ich körperlich nichts habe. Das muss schlimm sein. Aber Du hast natürlich Recht, der Löwenanteil ist die psychische Sucht. Ich lese gerade wieder das Buch „Saufdruck“. Ist ein sehr abschleckendes Beispiel. Mittlerweile besitze ich 5 Bücher. In der Staatsbibliothek hab ich mir auch schon viel rausgezogen. Mich interessiert, wie eine Sucht und im speziellen natürlich Alkohol funktioniert. Wie Alkohol biochemisch manipuliert. Erschreckend sind auch Statistiken zum Thema Alkohol in Deutschland.
    Ich meide auch alle möglichen Risikofaktoren. Ist für manche dann nicht immer ganz verständlich. Da alle in meinem Umfeld Bescheid wissen, trinkt auch niemand vor mir. (Außer paradoxerweise meine Familie neulich auf einem Familienfest) Mir geht’s auch nach wie vor gut. Ich mach hier meinen Sport usw. Ich überlege, meine Geschichte für mich mal komplett nieder zu schreiben. Ein Buch an mich selbst 😊


    Wie lange bist Du schon trocken?

    Lg

  • UltimaRatio1974 Danke für deine Nachricht. 😊 Es finden sich bestimmt oft Parallelen in den Geschichten. Irgendwann gehen sie oft in die gleiche Richtung. Mir geht es ziemlich gut nach wie vor. Danke. Ich zieh mein „ Programm“ durch, was mir auch Spaß macht. Körperlich und auch mental fühle ich mich um ein hundertfaches besser. Etwas für Literatur suchst Du denn?
    Wie geht es dir?

    Liebße

  • Yoyo Danke, mir geht es auch gut. Schritt für Schritt.

    Ich hatte wegen Literatur zum Thema Alkoholsucht gefragt, habe schon viel in meiner Vergangenheit gelesen. Ich habe dann hier einen Link zu einem Sammelthread erhalten. Aber ich merke jetzt schon, hier lesen und auch schreiben hilft momentan sehr.

    Schönen trockenen Tag wünsche ich!

  • UltimaRatio1974

    Ja, also ich bin gespannt, wie das hier so ist. Ich habe in meinem Umfeld zwar Süchtige, aber ohne Einsicht. 1 trockenen Alkoholiker kenne ich. Der hat von einen Tag auf den anderen aufgehört und ist seit über 20 Jahren trocken. 🙂 Aber der Austausch ist da auch eher sporadisch. Und mir fehlt das eben auch. Ich war 2 Jahre bei der Suchtberatung. Das hat auch gut getan, aber es ist eben nicht das Selbe. Ich möchte mich auch mit Gleichbetroffenen austauschen. Denn die Wissen gleich, was Phase ist. Im Umgang mit Nichtbetroffenen habe ich immer das Gefühl, ich komme ganz schnell in eine Rechtfertigungsposition. Meiner Mama hab ich neulich erzählt, das ich nicht mehr trinke. Da kam von ihr ein „Dann bleib diesmal auch dabei“. Das hat immer gleich so einen unterschwellig vorwurfsvollen Charakter. Als hätte man in der Vergangenheit einfach salopp aus Spaß wieder angefangen zu trinken.

    Freut mich auf jeden Fall, das es dir auch gut geht. Ich kann dir sehr das Buch „Tinkerbell“ ans Herz legen. Mein bisheriges „Lieblingsbuch“ zu der Thematik. Schonungslos und sehr direkt.

    Lg und dir auch einen schönen, trockenen Tag 🤛🏻

  • Wie lange bist Du schon trocken?

    Steht in meiner Signatur. Wenn du über das Handy online bist, sind Signaturen nicht sichtbar.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Yoyo meinst Du das von Mimi Fiedler? Ja, das finde ich auch wirklich gut. Nächste Lektüre wird wohl Ausgesoffen und das von Dir erwähnte Buch Saufdruck sein, die kenne ich noch nicht.

    Auch das mit der Rechtfertigung kenne ich nur zu gut. Hätte meine Mutter sein können. Als ich vor vielen Jahren geheiratet habe, sagte sie, ich solle froh sein, dass man(n) mich heiratet (nicht wegen Alk, sondern wegen einer anderen Krankheit). Und als ich ihr sagte, ich sei Alkoholikerin, meinte sie nur lapidar: Schwachsinn, das sei alles nur eine Willenssache. Ich glaube, sie weiß es nun besser, weil sie im Bekanntenkreis jemanden hatte, der daran kläglich gestorben ist. Aber zu diesem Thema ist nie wieder etwas gefallen. Btw, meine Eltern haben nie Alkohol getrunken, aus Überzeugung. Da passte ich halt einfach nicht rein, was können die Leute denken et cetera et cetera. Was mich bewegt hatte, war unwichtig. Hauptsache, der Schein nach außen stimmte. Ich habe meinen Eltern verziehen, sie haben sich auch wirklich geändert. Nur Alkohol, das kann und will ich auch gar nicht mehr thematisieren bei ihnen. Da kommen nur Predigten bei rum.

    Ich bin sehr froh, in diesem Forum zu sein und freue mich auf weiteren Austausch.

    Schönen Abend!

    UR

  • Guten Morgen UltimaRatio1974 . Von mir kam der Tipp: Saufdruck. Meinst Du das? Das von Dir genannte Buch kenne ich noch gar nicht 😃

    Ich hatte die Tage viel um die Ohren und bin immer tot ins Bett gefallen.- Deswegen gab es noch keine Antwort. 🙂 Wie geht es dir heute?
    Mir geht es weiterhin gut. Ich merke aber, das mein Suchtgehirn seit 2 Tagen arbeitet. Ich wache morgens auf und denke sofort an Alkohol. Ich vermute, dass ich davon träume. Kann mich aber nicht erinnern. Ich wache auf und es ist, als hätte ich getrunken. Und ich muss mich dann erst mal sortieren. Über die aktuelle „Lage“. 😅

    Das erinnert mich ein wenig an damals. Ich war in jungen Jahren magersüchtig. Da habe ich nachts davon geträumt, Pommes usw zu essen. Bin dann völlig fertig erwacht am nächsten Tag und war immer erleichtert, dass es nur ein Traum war. 😌

    Ich hab meinen Tag gestern mit walken und Sport verbracht. Dann wollte ich noch Fenster putzen usw. Habe dann aber gemerkt, das ich mich einfach mal erholen muss. Nichts tun. Und das hab ich dann auch getan. Heute steht auch ein Ausflug an.

    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag. Liebe Grüße Yoyo

  • Yoyo Guten Morgen! Stimmt, Du hattest Saufdruck empfohlen. Das habe ich gestern auch angefangen. Ausgesoffen war im Bücherthread.

    Mir geht es gut, danke. Kaffee gerade tut gut :)

    Ich habe allerdings massive Schlafstörungen, bin total müde, aber kann nicht einschlafen. Mein Doc hatte mir L-Tryptophan empfohlen, das habe ich auch da und genommen, ich hoffe, dass die Wirkung noch kommt. Melatonin und pflanzlich Mittel helfen mir nicht, Schlaftabletten möchte ich nicht. Wenigstens hatte ich 4 Stunden guten Schlaf, dann gibt's halt später ein Nickerchen.

    Leichten Saufdruck hatte ich gestern Abend. War ja standard, dass ich mich wenn nicht schon Freitag geschehen, Samstags abschiesse. Lesen und ein Spaziergang half aber, begleitet von einer Flasche Wasser. Ich merke nur, dass ich zu viel rauche. Früher waren es 2 bis 5 Zigaretten pro Tag, das hat sich leider verdoppelt. Ich hoffe, das wird wieder besser, ein Schritt nach dem Anderen.

    Von Pommes träumen kenn ich auch.... hatte in meiner Jugend auch die gleiche Sucht.

    Beim Saufdruck hilft mir auch die HALT Regel, ich hatte gestern Abend auch Kohldampf, was ich nach dem kurzen Spaziergang bemerkt habe.

    Ich habe in meiner SHG erst jetzt verstanden, was Kapitulation bedeutet. Das halte ich mir immer vor Augen. Jahrelang habe ich es einfach nicht geschnallt.

    Nichtstun ist klasse - musst Du das auch noch lernen? Ich leider schon. Ich bin immer Vollgas gefahren (frei nach den manifestieren Glaubenssätzen "ohne Fleiß kein Preis" und diversen Faulheitssprüchen), so dass ich nicht ohne schlechtes Gewissen still sitzen kann. Aber nach einigen Testläufen in der letzte Woche tat das gut, und ich hoffe, dass ich das irgendwann genießen kann.

    Ich freue mich, dass es Dir gut geht und wünsche Dir einen tollen Ausflug!

    Liebe Grüße

    UR

  • Hallo liebe Yoyo, auch ich habe mich in deiner Bio oft wiedergefunden. Das Buch "Saufdruck" werde ich mir gleich mal auf meinen Reader laden, danke. Ich lese gerade "Frauen und Alkohol" auch sehr interessant.

    Ich wünsch dir einen tollen Ausflug. LG Lebensmut74

  • Guten Morgen ihr Lieben,

    mir geistert seit ein paar Tagen eine Frage im Kopf und ich hoffe, ich kann mich richtig ausdrücken.
    Seit ich denken kann, hab ich mich immer anderes/ falsch und nicht geliebt gefühlt. Im Kreise der Familie ist es nicht gelungen, dass ich ein Urvertrauen entwickeln konnte. Ich hab mit 12 Jahren Suizidgedanken in mein Tagebuch niedergeschrieben. Ich habe irgendwie nie richtig „in die Welt“ gehört. Das zog sich durch mein gesamtes Leben und sorgte dafür, dass meine „Karriere“ damals mit einem Kinder- und Jugendpsychiater begann und viele Therapien, Klinikaufenthalte folgten.
    Ein großes Problem dabei war, dass ich sehr schlecht Selbstfürsorge betreiben konnte- da ich ja fest der Überzeugung war, nichts wert zu sein. Nicht liebenswert. Da konnten mir noch so oft andere sagen, was ich für ein toller Mensch bin. Tief in mir drin waren viele Hassgefühle mir selbst gegenüber.
    Ich glaube, dass dies auch ein Grund ist, weswegen ich in die Sucht gefallen bin. Süchtig war ich eigentlich immer. Magersüchtig, Kotz- Brechsüchtig, süchtig nach Anerkennung durch ein sehr promiskuitives Leben mit Männern usw. In einer kurzen Phase sogar kokainabhängig.

    Ich bin vor vielen Jahren ruhig geworden. Das einzige, was geblieben ist, ist der Alkohol.
    Und ich habe gemerkt, dass ich mir mit meinem Grundgefühl oft im Wege stehe. Die fehlende Selbstliebe. Aus der damaligen Verhaltenstherapie weiß ich, wie wichtig es ist einem Gefühl nicht zu folgen, wenn es nicht angemessen ist.

    Deswegen mache ich gerade soviel Sport. Und kümmere mich ganz viel um meinen Körper in Form von Wellness und guter Ernährung. Das tut mir sehr gut und ich merke, wie diese Gefühle auch in meinem Gehirn ankommen.
    Trotzdem muss ich sagen, dass mein Motivator, um aus der Sucht zu kommen nicht ich bin, sondern mein Kind.
    Ich möchte so natürlich auch nicht mehr leben. Das ist ganz klar. Aber ich alleine reiche einfach nicht aus. Das ist eigentlich so traurig. 🥲
    Ich frage mich, ob es anderen auch so geht? Ob die nicht vorhandene Selbstliebe hier auch anderen große Steine in den Weg legt.

    Ich habe immer für jeden und alles Verständnis, nur bei mir selbst gehe ich so hart ins Gericht. Das ist ein Punkt, den ich unbedingt aufarbeiten muss.

    Ich hoffe, ich hab nicht zu wirr geschrieben.

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag

  • Hallo Yoyo,

    ich war schon immer übergewichtig und habe mir mein Selbstbewusstsein durch Alkohol und eine zeitlang auch durch andere Drogen geholt. Ich fange auch gerade an mich selbst kennen und lieben zu lernen. Ich habe viel reflektiert. Bin erst seit 1 Monat und 10 Tagen trocken und es fühlt sich so gut an. Die Freiheit, die körperliche und geistige Veränderung. ich liebe es. Ich mache jetzt auch viel Sport und hab meine Ernährung umgestellt. Die Erfolge sind nicht zu übersehen :) Ich hab hier im Forum aber auch gelernt, nicht zuviel auf einmal zu wollen. Die Abstinenz ist Prio 1. Ich wünsche dir von Herzen, dass du deinen Weg findest.

    Lg und einen schönen Sonntag Lebensmut74

  • UltimaRatio1974 Owe. Du Arme. Ich kenne das mit den Schlafstörungen. Die hab ich jahrelang massiv gehabt. So schlimm, das ich ganze Nächte wach lag oder morgens schon heulend aufgewacht bin nach 2 Std „Schlaf“. Ich leide da mit dir. Momentan schlafe ich tatsächlich gut. Ich hab meine Schlafhygiene umgestellt. Ich gucke abends nichts mehr. Kein TV, kein Internet usw. Ich dusche abends, mach mir meinen Melatonintee und lese im Bett. Ich traue dem Braten noch nicht ganz. Aber die Medien abends komplett wegzulassen, scheint bei mir Wunder zu bewirken. Und ich dränge Gedanken bewusst aus dem Bett. Ich bin ein Grübler. Das ist mein Problem. Wenn es dann nachts still wird, fängt das Gehirn an, Party zu feiern. Ich rede ganz bewusst zu mir selbst, dass ich jetzt keine Probleme lösen kann, sondern meine Ruhe brauche. Klingt vielleicht komisch, aber es funktioniert. Was ich gerade nicht ändern kann, kann auch bis morgen warten. 😅

    Bei mir kommt das mit dem ausruhen drauf an. In der nassen Zeit jetzt hab ich zum Schluss eher lethargisch nur noch meine Pflichten erfüllt. Funktionierend. Aber eigentlich nur, weil ich den Anspruch an mich habe, alles machen zu müssen. „Das macht MAN ja so“. Wenn ich nichts gemacht habe, hab ich immer ein schlechtes Gewissen. Ich könnte ja noch so viel machen. (Wie sehen die Fenster eigentlich wieder aus? Den Keller wolltest Du längst ausmisten usw)Momentan hab ich aber soviel Energie, dass es mir wirklich schwer fällt, ruhig zu sein. Ich genieße es aber auch, weil ich so viel schaffen kann plötzlich. Und Spaß an den Sachen habe und es nicht mehr pure Verpflichtung ist. Aber gestern war ich einfach kaputt. Ich muss aber zugeben, das ich um 21 Uhr dann noch mit nem Nasssauger meinen Teppich bearbeitet habe 🤣🤣🤣

    Ich rauche tatsächlich auch mehr. Deswegen habe ich mir eine Vape geholt mit nikotinfreiem Liquid. Ab der sauge ich dann auf dem Balkon rum 🤣 Das ist auch ne Baustelle, aber ich denke auch, nicht zu trinken ist gerade viel viel wichtiger. Deshalb hab ich kein schlechtes Gewissen. Und essen kann ich eigentlich durchgehend auf einmal. Ich hab schon 4 Kilo mehr drauf als vor 2 Wochen. Da ich aber untergewichtig bin, ist das für mich ein Zugewinn. Endlich kommen mal wieder ein paar Rundungen. 🙂


    Liebe Grüße

  • Lebensmut74

    Guten Morgen🙂

    Ja, das Buch kann ich wirklich sehr empfehlen. Kann man sich auch als EBook runterladen. Von mir gibt’s nur einen Minuspunkt, da er manchmal ausschweifend von seinen Sexeskapaden schreibt. Ich lese das Buch gerade zum zweiten Mal und hab diese Seiten diesmal überblättert🫣🤣 Zum Glück ist es nicht so viel.

    Liebe Grüße und dir einen schönen Sonntag

  • Yoyo ...bis auf das Koks kann ich das für meine Vergangenheit auch so unterschreiben. So viele Parallelen!

    Ich hatte ja schon einmal geschrieben, dass meine Mutter narzisstisch-depressiv war und ich nie Wärme, Vertrauen, Geborgenheit gespürt habe.

    Eine Verhaltenstherapie vor Jahren hat es besser gemacht, aber ich bin trotzdem noch mein schlimmster Kritiker, der mir selbst nicht verzeihen kann und streng ist.

    Ein Beispiel: Meine Mutter hat mich, wenn sie meinte, ich hätte etwas falsch gemacht, mit Schweigen bestraft. Einmal, da wußte ich gar nicht, was los war, waren es 6 Monate. Ich war 12. Mein Vater stand unter ihrem Pantoffel und konnte das nicht auffangen.

    Unser inneres Kind muss wohl nochmals an die Hand genommen werden. Hast Du wieder eine Therapie geplant / vor Dir?

    Entschuldigung, wenn ich immer von mir schreibe, aber vielleicht hilft es, Du bist damit nicht allein. Tut gut, dass mal rauslassen zu können. Zu allem Überfluss habe ich ein ausgeprägtes Helfersyndrom. Nun helfe ich mir selbst und lasse die Anderen beim Schmied ihres Glückes. So der Plan. Selbstliebe ist wohl das absolute Schlüsselwort. Ich habe einen Kumpel, der seit 30 Jahren trocken ist. Genau dieses Stichwort gab er mir, ganz trocke auf meine 1.000 Fragen:D

    Es ist schon klasse, dass Du viel für Dich tust.

    Was jahrzehntelang in uns steckt, muss lange aufgearbeitet werden. Den ersten Schritt haben wir getan.

  • Yoyo Danke Dir. Ich grüble auch... In meinen Workaholic Zeiten bin ich alles durchgegangen, was noch getan werden musste. Es hat nie aufgehört, die ganze Nacht durch.

    Das mit der Schlafhygiene muss ich noch üben.... wenn es so still ist, kommen die Gedanken. Ich hoffe einfach, dass es durch eine glückliche Abstinenz besser wird.

    Momentan hilft nur ein Hörbuch zum Einschlafen, natürlich mit einem Timer.

    Ich werde Deine Tipps beherzigen - Geduld mit mir selbst haben, wobei Geduld nicht gerade meine Stärke ist:D

    Lol, der Nassauger. Ich hoffe, wir finden unsere innere Ausgeglichenheit mit der glücklichen Abstinenz. Meine Psychologin sagte mir damals, ich solle aufschreiben, was ich tun möchte und ausruhen. Dann ist es verzeichnet und aus dem Kopf. Es klappt ab und an. Manchmal kommt es dann geballt im Gedankenkarussell zurück.

  • Lebensmut74 Stimmt, Abstinenz ist Priorität 1. Genauso wird es auch in der RL SHG kommuniziert.

    Ich habe dort Menschen kennengelernt, die durch ihre jahrelange Abstinenz die Probleme und "Päckchen" lösen konnten, was mir Hoffnung gibt und ein großes Vorbild ist.

    Wir haben die Hilfe angenommen und werden unseren Weg finden. Ich wiederhole mich, aber ich bin glücklich, das Forum hier gefunden zu haben. Vor allem, weil hier kein Euphemismus herrscht, sondern Fakten und pures Feedback.

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