Konzentriere Dich am besten darauf, alles andere ergibt sich mit der Zeit.
Hallo Rennschnecke,
wahrscheinlich hast du Recht. Kurios ist nur, das der Gedanke an Alkohol überhaupt keine Rolle spielt.
Mal schauen was draus wird
Konzentriere Dich am besten darauf, alles andere ergibt sich mit der Zeit.
Hallo Rennschnecke,
wahrscheinlich hast du Recht. Kurios ist nur, das der Gedanke an Alkohol überhaupt keine Rolle spielt.
Mal schauen was draus wird
Aus der Ehe oder aus der Abstinenz?
Beides! Die Abstinenz ist für mich im Vordergrund. Denn ohne die, läuft nix.
Wie eben schon geschrieben, hab ich trotz der innerlichen Unruhe und des negativ Stress keinerlei verlangen Alkohol zu trinken. Ist das normal? In der Vergangenheit war das schon teilweise anders? Schlägt ja hoffentlich nicht um.
Das kann sich jederzeit ändern, deshalb solktest Du vorbereitet sein und etwas gegen die innere Unruhe tun, z. B. durch Bewegung oder handwerkliche Tätigkeiten.
Das kann sich jederzeit ändern, deshalb solktest Du vorbereitet sein und etwas gegen die innere Unruhe tun, z. B. durch Bewegung oder handwerkliche Tätigkeiten.
Ich war gestern nach der Gruppe noch 10 km laufen. Heute hat die Große Geburtstag und da kommt bei mir das schlechte gewissen durch, dass die "Schei...e" ausgerechnet jetzt sein muss usw. Gestern war es auch nicht unbedingt leise zu Hause, wenn du verstehst?! Da ist dann auch noch die Kleine. Das bedrückt mich sehr.
Ich bin hierfür der Grund und Auslöser das ist klar. Aber es fühlt sich gerade so an als würde jeder glauben, ich hätte das bewusst getan.?
Na ja,mal sehen wie es nachher aussieht.
Ich hoffe nur es bleibt nachher ruhig.
dass die "Schei...e" ausgerechnet jetzt sein muss usw.
Ich bin hierfür der Grund und Auslöser das ist klar. Aber es fühlt sich gerade so an als würde jeder glauben, ich hätte das bewusst getan.?
Was genau meinst Du? Bist Du denn wieder zu Hause? Ist das Zuhause komplett alkoholfrei? Und das Hotelzimmer ggf. auch?
Das Wissen um die Dynamik der Sucht ist nicht sehr ausgeprägt, bei Betroffenen nicht und bei nicht direkt Betroffenen erst recht nicht .
Gerade Alkoholsucht wird gern als charakterliche Schwäche aufgefasst, dabei ist es eine ernste und chronische Erkrankung, die man nur stoppen, aber nicht heilen kann.
Was genau meinst Du?
Die Verantwortlichkeit der schlechten Stimmung, ausgerechnet zum Geburtstag....ist Schwachsinn, weiß ich eigentlich. Na die Vorwürfe meiner Frau wirken so als hätte ich das bewusst heraufbeschworen. (Auch eigentlich Schwachsinn)
Bist Du denn wieder zu Hause?
Ich war noch nicht wo anders seit dem. Hab länger im Büro gearbeitet war bei einem ersten Gruppentreffen usw. Ins Hotel gehe heute erst, da wir gestern richtig aneinander geraten sind.
Ist das Zuhause komplett alkoholfrei?
Nein ist es nicht. Das heißt für Gäste usw. ist was da...oder auch für meine Frau. Es ist tatsächlich etwas komisch bei mir....ich trinke zu Hause nie....Ich trinke eigentlich sehr selten. Wenn dann in Gesellschaft und dann meist bis der komplette Kontrollverlust einsetzt. Dies ist jetzt nach knapp 10 jahren wieder passiert, nahezu aus dem nichts.
Jedenfalls hab ich noch keinen Ansatzpunkt gefunden.
Und das Hotelzimmer ggf. auch?
Das werde ich nachher sehen.
"ganz selten" ist für uns schon zu viel. Geh da bloß kein Risiko ein, die Grundbausteine sind da nicht ohne Grund so klar.
Und das ist auch der einzige Punkt, in dem Deine Frau Dich wirklich unterstützen kann: Den Alk komplett und ohne Ausnahme aus der Wohnung entfernen (bitte nicht auskippen). Sie kann ja auswärts trinken, die Gäste auch.
Denn: Wer kein Problem mit Alkohol hat, hat auch keins ohne.
Interessanter Ansatz.
Dann dürfte ich ja auch nie wieder an irgendeiner Veranstaltung bei der getrunken wird teilnehmen. Oder versteh ich das mit dem Entfernen jetzt falsch?
Im ersten Jahr wird tatsächlich davon abgeraten, s. Grundbausteine.
Aber was hat das mit Deiner Wohnung zu tun? Das ist der einzige Ort, dessen Alkoholgehalt du beeinflussen kannst.
Dann dürfte ich ja auch nie wieder an irgendeiner Veranstaltung bei der getrunken wird teilnehmen. Oder versteh ich das mit dem Entfernen jetzt falsch?
Nein, das ist so nicht richtig.
Nun gilt es in der ersten Zeit, sich zu stabilisieren.
Wir empfehlen, im ersten Jahr ein alkoholfreies Umfeld zu schaffen, sowohl zu Hause als auch unterwegs, und die Zeit, die früher fürs Saufen genutzt wurde, mit anderen Aktivitäten zu füllen. Feiern, bei denen vordergründig getrunken wird, sollten gemieden werden. .
Und nein, niemals mehr an bestimmten Veranstaltungen teilzunehmen, ist natürlich Quatsch. Aber mit der Zeit, je länger du trocken bist, wird vieles selektiert. Glaube mir, einige Veranstaltungen, die du früher in deinen nassen Zeiten geliebt hast, werden dir uninteressant erscheinen, weil du aus dem "Sauf-Gefüge" herausfällst.
Das besoffenen Gerede nervt dich genauso, wie du mit deinem eigenen betrunkenen Geschwafel andere genervt hast. Da lehne ich mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass es so war..
Und auf Partys, bei denen ordentlich gesoffen wird, passt du eben nicht mehr rein. Wer will schon als aktiver Trinker jemanden dabeihaben, der nicht mitmacht?
Es wird sich vieles ändern müssen, um nicht rückfällig zu werden, es sei denn, es macht einem nichts aus, irgendwann wieder zu saufen.
Die Grundbausteine hab ich gelesen.
Wie ich in der Vorstellung sagte ist mir das alles nicht ganz Fremd. Vielleicht sollte ich mich von dem was ich damals erlebt und erfahren hatte lösen.
Zur Aufklärung:
Ich hatte mal den Führerschein mit 20 Jahren wegen Alkohol abgegeben. Mit Kursen und MPU usw.
Lange Rede kurzer Sinn. Die 1. MPU war ein Durchfaller.
Die damalige Begründung des MPU Prüfers(Psychologo)
"Ralf stellt sich nicht seinen Problemen sondern geht dem Alkohol und Situationen in denen er mit Alkohol konfrontiert wird aus dem Weg. Somit kann ein weiterer Konsum nicht ausgeschlossen werden"
Gut ist auch schon mehr als 20 Jahre her
Wenn Du ins Hotel geht’s, lasse die Minibar leeren.
Zu Deinem MPU-Psychologen:
1. 20 Jahre her
2. Vermutlich selbst nicht alkoholsüchtig,
3. Formulieren wir das nur etwas anders:
Nur nicht trinken reicht nicht.
Wenn Du ins Hotel geht’s, lasse die Minibar leeren.
Keine Minibar vorhanden.....Dafür ein Bierautomat im Eingangsbereich. Ist aber kein Problem.
Dafür ein Bierautomat im Eingangsbereich.
Ist natürlich nicht so prickelnd, da Du das ja jetzt im Hinterkopf hast. Aber den können sie nicht weg bauen. ![]()
Das ist aber schon etwas anderes, als den Alk auf dem Zimmer zu haben.
Komm gut durch den Tag.
Das besoffenen Gerede nervt dich genauso, wie du mit deinem eigenen betrunkenen Geschwafel andere genervt hast. Da lehne ich mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass es so war..
Da brauchst Du Dich nicht aus dem Fenster lehnen. Wenn ich jetzt darüber nachdenke, was ich für einen Blödsinn von mir gegeben habe, schäme ich mich in Grund und Boden. Diese Erkenntnis ist auf jeden Fall ein Baustein für eine stabile Abstinenz.
Mein Problem lag und liegt bei Veranstaltungen und geselligem Zusammenkommen.
Das wird sich in jedem Fall ändern (müssen).
Mal ein Beispiel von mir. Wir waren jährlich zum Oktoberfest in Dresden. Karten müssen bereits im März gekauft werden. Also noch zu meiner nassen Zeit. In den ersten Wochen meiner Abstinenz war ich der Überzeugung am 5.10. dennoch nach Dresden zu fahren. Und weißt Du was? Ich habe die Karten längst zurück gegeben, da ich diesen Schwachsinn einfach nicht mehr ertragen kann oder will. Besoffene, die sich dafür feiern, wieviel sie intus haben und lallend auf Tischen und Bänken stehen. Dazu habe ich auch gehört und bin absolut nicht stolz darauf. Diese Erkenntnisse kommen wie von alleine, wenn ich ehrlich zu mir selbst bin und den Weg gehen will.
René
Guten Morgen,
so das WE im Hotel ist zu Ende. Bin wieder zu Hause. Die Chancen das sich alles wieder einrenkt sind da, es braucht jedoch Zeit.
Wichtig!!!! Ich hab nichts an Alkohol getrunken und hab überhaupt keinen Bock darauf.
Hab die Zeit alleine mal genutzt meine Gedanken zu ordnen und hab verdammt viel geschlafen. Hab ich wohl gebraucht, keine Ahnung.
Hallo in die Runde,
gebe mal eine kurze Sachstandsmeldung ab.
Also gut 5 Wochen nach meinem Absturz geht es mir immer noch sehr gut. Wir waren in den Ferien mal ne Woche in Holland. War für alle sehr gut mal aus dem Alltag rauszukommen und am Meer die Birne freizubekommen. Meine Frau gibt der neuen Situation noch eine Chance.....
Ich verspüre immer noch keinerlei Verlangen Alkohol zu trinken. Ich gehe auch relativ offensiv mit dem Thema um....
Als Beispiel wurde natürlich im Urlaub auch Alkohol angeboten den ich ablehnte in dem ich klargemacht habe, das ich ein Alkoholproblem habe und deshalb nichts trinken möchte.
Nach kurzen verdutzten Blicken war das für alle Beteiligten ok.
Für mich persönlich wirkt dieser Schritt zur kompletten Abstinenz irgendwie befreiend.
Vorher bei meinen "kontrollierten" Getrinke war es irgendwie schwierig für mich zu sagen: " Bis hierhin und nicht weiter".
Jetzt hab ich diesen Gedanken erst gar nicht und es scheint irgendwie "einfacher" zu sein.
Ich hoffe es bleibt so....
Bis demnächst!!!
Haltet durch!!!!!!![]()
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