Danke für deine Worte Morgenrot
LG Lumen
Danke für deine Worte Morgenrot
LG Lumen
@ Morgenrot
Kennst du Paare , die es geschafft haben und mit der Alkoholkrankheit/Abstinenz noch zusammen sind oder ist es besser für mich diese Hoffnung aufzugeben!
oder ist es besser für mich diese Hoffnung aufzugeben!
Das ist so eine Sache mit der Hoffnung, diese Hoffnung hat mich auch immer wieder zermürbt, nämlich dann, wenn sie wieder einmal zerstört wurde.
Im Prinzip ist Hoffnung immer gut, aber sie darf nicht dazu führen, dass ich mich selbst damit kaputt mache.
Ich habe mich auch nicht getrennt, ich habe geredet und geredet. Ich war ja vom Fach, und musste es doch schaffen. Wie es aber so ist, Fachwissen nützt oft nichts.
Meinem Mann wurde nach 33 Jahren gekündigt, und wenige Wochen später ist er gestürzt. Da hat er eingesehen, dass er Hilfe braucht, hat dann Entgiftung und Langzeittherapie gemacht. Er war dann 6 Jahre trocken, hatte dann einen Rückfall.
Es ist eine Erkrankung die sehr oft ein auf und ab hat. Für mich ist es wichtig, mich nicht in diesen Kreislauf hineinziehen zu lassen. Dass ist alleine seins, ich bin nicht verantwortlich. Er weiß was zu tun ist, hat seine Gruppe, ich habe meine und bin ansprechbar, aber tun muss er.
lg Morgenrot
Wohnt ihr zusammen ? Das ist bei uns ja nicht der Fall. Ich frag mich nur wie , wenn überhaupt meine Unterstützung aussehen könnte . zB Geh ich mit zum Arzt? .
Mein Freundeskreis meint Blockieren auf allen Kanälen, da merke ich das das für mich um Moment so nicht stimmt .
Aber was ist richtig ?
zB Geh ich mit zum Arzt? .
Er ist erwachsen!
Ich frag mich nur wie , wenn überhaupt meine Unterstützung aussehen könnte . zB Geh ich mit zum Arzt? .
ich würde meinen Mann zum Arzt begleiten, wenn es um komplizierte medizinische Diagnosen und Behandlungswege geht, die schwer zu verstehen sind.
Viele Alkoholiker schreiben hier von ihrer Sorge, das eigene Zuhause und gemeinsame Aktivitäten mit Angehörigen alkoholfrei zu gestalten. Wie sieht das bei Dir aus? Würdest du diesen Weg mitgehen? Wie?
Dann könntest du ihm das in Aussicht stellen. Viele Alkoholiker müssen erst lernen, ihre Freizeit alkoholfrei zu gestalten.
Dafür lohnt es sich von den Erfahrungen anderer User im Angehörigen und Alkoholiker Bereich zu lesen.
Alkoholfreie Gestaltung würde ich sofort unterstützen und mitgehen. Ich selber trinke nur sehr selten Alkohol.
Das größte Problem sehe ich tatsächlich darin das er neue Strazegien braucht um mit Frist umzugehen, aber dafür wird ja die Thetspze da sein, sollte er die machen!
Ich bin 1x mit zum Arzt gegangen, allerdings hat er da noch getrunken und es ging um eine schwere Krankheit .
Ja wir wohnen zusammen. Es ist wichtig zu wissen, dass du in der Trockenheit einen anderen Menschen vor dir hast. Bei mir war es so, da wollte plötzlich jemand mitreden. Das war ich nicht mehr gewöhnt.
@ Morgenrot
Danke für deine Worte. Dann warte ich mal ab welche Schritte er wirklich macht Richtung Trockenheit
Hallo lumen ,
Ich zieh das mal zu Dir:
Na bei mir ist er ja außer Haus. Ist im Moment bei einer Bekannten di sich kümmert ( ich will ihn ja nicht helfen, seine Worte!)
Ich wäre bereit zu unterstützen, zb zur Klinik fahren etc aber kümmern und organisieren muss er oder sehe ich das falsch
Ja, organisieren muss er das - FALLS er es überhaupt ernst meint und nicht einfach nur im Dauer-Appell-Modus Dir gegenüber ist, sprich, Dir einfach nur einreden will, dass er trocken werden will, damit er Dich weich geklopft kriegt.Jetzt spielt er also die Karte der "Bekannten" aus, die sich besser kümmert, als Du, nunja, noch so ein Appell. Warum eigentlich kümmern, er ist doch erwachsen, wie auch Lanananana schrieb - hast Du das mal hinterfragt? Ich sag das bewusst so, obwohl ich auch lange die Kümmerin war. Hat rein gar nix gebracht.
Er müsste zum Arzt, Überweisung besorgen, mit Klinik Kontakt aufnehmen, dort Termin für Entgiftung anfragen, gegebenenfalls mehrmals nachhaken, eventuell auch zur Suchtberatung und dort einen Bericht erstellen zusammen mit Berater/in für anschließende Langzeitreha, wenn er denn auch das in Erwägung zieht. Telefonnummern und Adressen dürfte der Arzt haben. Es ist einfach wichtig, dass er sich das selbst erarbeitet und Du nicht alles auf dem Silbertablett servierst, weil ER ja - vielleicht? - trocken werden will, nicht Du. Und hinfahren kann er notfalls vermutlich auch öffentlich. Ich zB hab bei der x-ten Entgiftung von Xy zuletzt nichts mehr davon gemacht und es sozusagen aus der Ferne beobachtet.
Zum Thema "nur Radler" möchte ich nur anmerken: Das ist halt Bier mit Limo, hat also auch Alkohol. Ein paar davon, und Du hast irgendwann auch die Alkoholmenge einer Flasche Wein beisammen.
Liebe Grüße
@ EllaDrei,
Danke für deine Worte, dann versuche ich mal abzuwarten ob er es wirklich ernst meint, stimmt schon wenn ich es organisiere Macht er es nicht weil er es will…
Inzwischen ist mein Ex Freund bei einer Freundin untergekommen, die sich kümmert. Ihr hat er erzählt das ich einen Entzug will und er den nur macht damit er mich zurückbekommt . Sie hat mir auch erzählt das er das Alkoholproblem schon seit Jahren hat, also schon lange bevor wir uns kennengelernt haben . Wieso hat sie mich nicht gewarnt, mir irgendeinen Hinweis gegeben. .Es hätte mir soviel erspart .
Hallo lumen ,
das hier hast Du in Deinem allerersten Post geschrieben:
Ich war seit 5 Jahren in einer Beziehung ! Von Anfang an ist mir aufgefallen das mein Oartner gerne Alkohol trinkt . Bei mir zuhause nurvRadler, bei sich Wein .
Dementsprechend sahen auch seine Wohnungen aus . Erschreckt hat mich ein volles Wohnzimmer nur mit Weinflaschen.
Offensichtlich gab es doch recht deutliche Anzeichen für ein Alkoholproblem. Manchmal möchte man das ganze Ausmaß einfach nicht wahrhaben. War bei mir jedenfalls lange so....
Als ich meinen Ex zu Beginn unserer "zweiten Beziehung" fragte, was eigentlich aus seinem alten Drogenproblem geworden sei, meinte er nur ganz trocken: "Weggesoffen..." Was ich aus heutiger Sicht unfassbar finde, ist meine Reaktion darauf: Das hat mich tatsächlich beruhigt! Uff, dachte ich mir, er trinkt nur ab und zu etwas zu viel, damit kann ich leben. Von wegen...
Ja damit magst du wahrscheinlich recht haben. Ich wollte es wohl lange nicht stehenbleiben.wahrhaben. Wieso habe ich Nicht früher die Reisleine gezogen. War ich so blind vor Liebe das ich alles ignoriert und schön geredet habe? Ich ärgere mich so.
Wieso hat sie mich nicht gewarnt, mir irgendeinen Hinweis gegeben.
vielleicht war sie in dem Moment erleichtert, dass er fort war.
lg Morgenrot
Na Ja es ist eh müßig aber fair wäre es gewesen, da es sich ja nur um eine Bekanntscjaft gehandelt hat . Läst man jmd so ins offene Messer laufen . Und jetzt fängt sie ihn auf und kümmert sich !
Und ich bin die böse!
Du könntest jetzt überlegen, wie Du für Dich das Beste aus der jetzigen Situation machst. Sie fängt ihn auf, also kannst Du Deine Sorgen um ihn zurückfahren und Dich stärker auf Deine Dinge konzentrieren. Kannst Du Dich irgendwie positiv ablenken?
Wut kann manchmal ja ganz hilfreich sein am Ende einer Beziehung, aber andererseits können Wut und Ärger einen auch im Gedankenkarussell halten. Der Blick darauf, was diese Frau hätte besser machen können, hilft doch gerade nicht wirklich weiter - wichtiger wäre doch: Wie kann es Dir jetzt besser gehen?
Und ich bin die böse!
lass dich erst gar nicht in diese Ecke stecken, du brauchst sie nicht anzunehmen. Das zu erkennen kann dauern, am Anfang ist ganz viel Mitleid mit dem nassen Alkoholiker. Aus Mitleid kann aber auch Mitgefühl werden, dass ist etwas ganz anderes.
@ EllaDrei,
ja die Wut bringt mich nicht weiter. Die Bekannte hat mich angerufen und mir genau erzählt wie es ihm geht und was sie mit ihm macht . Ich weiß nicht genau warum. Aber diese ständigen Infos machen es einem nicht leicht abzuschalten,
Sie stellt sich jetzt halt als diejenige da die hilft! Ich hab ihr versucht deutlich zu machen das ich es nicht tun werde!
Hierher zurück geht es nicht !
Nicht das die Situation ja schon schmerzhaft genug ist , solche Menschen die mir versuchen ein Schlechtes Gewissen zu machen brauche ich jetzt gerade auch nicht !
Wie geht ihr damit um ? Ich habe mich von meinem Frwund getrennt wegen seiner Sucht.
Im Moment ist er bei einer Bakannntem , die sich kümmert .Sie war mit ihm beim Arzt, Arbeitsamt , hat sich um einen Termin für einen Entzug gekümmert. Nun kann er bei ihr nicht mehr bleiben und die schreibt mich an ich soll es doch überbrücken. Er bräuchte auch eine behördliche Meldeadresse damit er überhaupt Arbeitslosengeld beantragen kann.
Ich fühle mich so unter Druck gesetzt
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