Und ich habe Entzugserscheinungen und meine Hausärztin unterstützt mich, bis ich den Eintrittstermin habe. Hartmut verzeih, dass die Kommnikation aneinander vorbei geht, ich hatte geschrieben, was mich bewegt und ging davon aus, dass das Deine Fragen beantwortet. Wenn dem nicht so war, schreib gerne nochmal was Du wissen möchtest
Fra80 - Unterstützung / Motivation gesucht
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Alkohol ist Thema seit mein Mann von Hause aus Narzisst ist und mich jeden Tag versucht klein zu halten
Hallo Fra,
Wenn du trinkst, dann hat er es wieder mal geschafft. Bleib "groß", das geht nur ohne Alkohol!
LG Matcha
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Liebe Fra,
wie willst du dich schützen, wenn dein Klinikaufenthalt beendet ist?
Während des Aufenthaltes dort durchatmen, rauskommen aus der Situation zu Hause hört sich ja gut an. Nur kommst du nach gut einer Woche in die gleiche häusliche Situation zurück.
Und diese Situation hat zu deinem Rückfall geführt?(Oder was war der Auslöser? Es wäre wichtig für dich zu erkennen, warum du wieder getrunken hast, um nach einer Alternative zu suchen, dass dir die selbe Situation nicht wieder begegnet oder du andere Möglichkeiten hast, darauf zu reagieren.)
Zumindest hast du den Gedanken, dass du am Wochenende wieder trinken würdest, wenn der Klinikaufenthalt nicht anstehen würde, deine Situation zu Hause also für dich so belastend ist, dass deine Abstinenz unmittelbar gefährdet ist.
Was hindert dich also daran, nach dem Klinikaufenthalt wieder zu trinken?
Wie Hartmut schon sagte, es geht nicht darum, ob der Klinikaufenthalt notwendig, richtig oder sonstwas ist. Vielmehr scheint deine Abstinenz äußerst fragil zu sein, und zwar unabhängig davon, ob du stationär gehst oder nicht.
Und da frage ich mich, wie du dich da vorbereiten bzw. deine Abstinenz schützen kannst.LG Kyra
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Das abstinent Bleiben versuche ich jetzt aktiv wieder anzugehen, hab doch alles die letzten Tage dafür getan und es war nicht leicht, meiner Hausärztin zu sagen, dass ich nach dem ersten Mal gescheitert bin. Es fällt mir schwer, dass ich immer alles begründen muss, die Zeit in der Klinik brauche ich und ich bin mir bewusst, dass danach der Alltag wieder da ist, aber die Entzugserscheinungen behindern mich zurzeit sehr, danach geht es weiter, aber ich denke gerade, dass es gut ist, diesen Weg zu gehen
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Fra80 Aus meiner Sicht (und meiner Erfahrung) ist eine Änderung im Mindset viel wichtiger und wirkungsvoller als ein Klinikaufenthalt. Der Aufenthalt macht Dich nicht dauerhaft abstinent, eine dauerhafte Veränderung Deiner Sicht auf Alkohol aber schon. Deine Probleme lassen sich vermutlich ohne Alkohol wesentlich effektiver lösen und lösen wirst Du sie nach dem Klinikaufenthalt müssen.
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Vielen lieben Dank an alle für Eure Denkanstöße
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Das sind alles wichtige Fragen, die Du mit in die Klinik nehmen kannst, Fra. Das eine schließt das andere ja nicht aus.
Ich kann gut verstehen, dass Du erst mal raus musst aus dieser negativen Umgebung, um Dich zu festigen und zu sammeln.
Und dann tun sich vielleicht doch noch Lösungsmöglichkeiten auf, die Dir jetzt undenkbar erscheinen.
So war es z. B. Bei mir: Noch in der Reha war ich mir absolut sicher, meine Arbeitszeit nicht reduzieren zu können, "wegen der Rente".
Und keine zwei Monate später hab ich es doch und ebenso überzeugt gemacht, weil es einfach nötig war.
Und auch Du wirst - mit klarem Kopf -Deinen Weg finden. Auch für Haustiere gibt es z. B. Besuchsregelungen nach einer Trennung.
Toll, dass Du so eine hilfreiche Hausärztin an Deiner Seite hast - und so ein tolles Forum. 😉
Ja, die kritischen Fragen hier (auch gern von mir) können schon mal nerven, vor allem, weil man sie ohne den Filter von ergänzender Gestik und Mimik lesen muss. Aber am Ende helfen sie mehr sls so mancher Schulterklopfer.
Alles Gute - dranbleiben, Tag für Tag - und notfalls den SOS-Chat hier vollschreiben!
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Melde mich wieder wenn ich trocken bin, passt auf Euch auf
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Pass Du auf Dich auf, Fra! 🍀
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Viel Erfolg und auf ein baldiges Wiedersehen, Fra.
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