Nachtrag: vor allem kann es Dich Deine Abstinenz kosten. Meine Abstinenz steht heute für mich an Nr.1 und wenn es sich für mich nicht gut anfühlt, gehe ich andere Wege, weil ich weiß, dass ich niemanden ändern kann.
Fra80 - Unterstützung / Motivation gesucht
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meinte er zu mir, dass es ihm schlecht gehe, weil ich krank bin
das ist Co- Verhalten und Manipulation in meinen Augen.
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Das Wochenende hätte gut tun können, aber diese bohrenden Blicke und das ständige Vorhalten, dass er ja dafür gesorgt hat, dass ich das CT gemacht habe und übrigens vor zwei Jahren drauf bestanden hat, dass ich ins Krankenhaus muss wegen Thrombose und Lungenembolie und heute der festen Überzeugung ist "ich hab Dein Leben gerettet".... Und dann sitzt er da und trinkt sein Bier und wenn ich sage, "lass das sein" bekomm ich zur Antwort "ich hab ja keine Probleme"... An manchen Tagen hilft mir nur weinen und durchhalten
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Und wenn ich sage, dass ich das so nicht aushalten kann, wenn ich beobachtet und behandelt werde, als ob ich minderjährig / unmündig bin, bekomme ich zur Antwort "Lass die verdeckten Trennungsdrohungen sein"... Und als ich gesagt hab, dass ich wohlmeinende Worte brauche, bekomme ich ein hämisch anmutendes Räuspern zur Antwort...
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Wenn ich das so lese, rumort es in mir. Ich habe solche Sätze viel zu lange ausgehalten. Irgendwann bin ich daran zerbrochen und ich war nur noch ein Häufchen Elend.
Heute darf keiner mehr mit mir so umgehen, weil ich es mir wert bin. -
Uff da krieg ich Puls
ich hab Dein Leben gerettet".
Jetzt ist es an dir dein Leben zu retten.
Lass die verdeckten Trennungsdrohungen sein"...
Termin beim Anwalt könnte helfen, damit du weißt was auf dich zukommt.
Kannst du sonstwo unterkommen?
Ein Schuss vor den Bug kann nicht schaden
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Morgen schreibe ich ausführlich, den ganzen Ablauf, Tabsi hat schon Recht, es gibt immer zwei Seiten. Und ich spüre eine Sache immer und immer wieder, sowohl hier als auch mit Gesprächen außerhalb, ich hab viele falsche Entscheidungen getroffen, aber eine Entscheidung war die richtige, Abstinenz. Ich fühle mich zurzeit ungerecht behandelt daheim, und ein guter Freund hat mal gesagt, weggehen und weglassen von allem, was nicht gut tut. Alkohol kann ich weglassen, aber ich brauche mehr Kraft, um auch diesen Menschen hinter mir zu lassen. Mein Mann und ich sind nicht kompatibel. Bolle leider kann ich momentan nirgendwo hin
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„leider kann ich momentan nirgendwo hin“
aus gesundheitlichen Gründen? Oder weil Dein Mann Dich kontrolliert? -
Mir steht nicht zu über deinen Mann zu urteilen, aber für eine stabile Abstinenz sind seine Sprüche alles andere als hilfreich.
Du wirst ihn nicht ändern können und wenn er trinken will, dann trinkt er. Und offenbar sieht er nicht die Notwendigkeit, dich zu unterstützen oder dich wenigstens in Ruhe deinen Weg gehen zu lassen.Aber du kannst etwas verändern. Was kannst du tun, um dich erstmal von ihm abzugrenzen, um dich und deine Abstinenz zu schützen? Ich denke diesen Kampf gegen ihn kannst du auf Dauer nicht durchhalten und es wäre doch schlimm, wenn du aufgeben würdest und wohlmöglich wieder anfängst zu trinken. Das ist ein Risiko für dich.
Von ihm kannst du momentan kein Verständnis erwarten, aber du kannst Verständnis für deine Situation entwickeln und danach handeln.
Sei dir wichtig, es geht um deine Gesundheit und dein Leben.
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„leider kann ich momentan nirgendwo hin“
aus gesundheitlichen Gründen? Oder weil Dein Mann Dich kontrolliert?Wie haben drei Hunde und die möchte ich nicht im Stich lassen. Zudem erlaubt es meine finanzielle Situation nicht, obwohl ich vollzeit arbeite, dass ich ausziehe. Könnte mir zwar was eigenes suchen, aber dann könnte ich die Hunde nicht mitnehmen
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Die Woche nähert sich dem Ende und wie ich hier lese, so hat es doch den ein oder anderen diese Woche hart getroffen. Gut ist, wie viele hier auch in schweren Zeiten und unter größter Belastung abstinent bleiben. Und ich möchte einfach mal von Herzen Danke sagen an alle. Diese SHG ist eine für mich unverzichtbare Stütze geworden.
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Gut ist, wie viele hier auch in schweren Zeiten und unter größter Belastung abstinent bleiben.
Gerade dann - denn mit klarem Kopf geht alles wenigstens etwas leichter, nicht mit Alk ...
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Ich hoffe, Ihr hattet alle bisher eine gute und abstinente Woche. Diejenigen, denen es vielleicht gerade nicht so gut geht, "Kopf hoch, ihr seid nicht allein
".Eine Sache, die ich hier gelesen habe, beschäftigt mich schon den ganzen Tag. Da möchte ich jetzt niemanden direkt zitieren, sondern nur mal grundsätzlich etwas dazu sagen, wie es hier im Forum gehandhabt wird, wenn man neu dazu kommt und sich eine Sache dann bewusst machen muss. Ja ich bin Alkoholiker/-in. Das ist keine Doktrin, die hier gelebt oder von Teilnehmern gefordert wird. Diese Aussage ist für jeden einzelnen, der sich für diese Online-SHG entscheidet, essentiell, sozusagen die Basis. Durch das Sagen bzw. Schreiben "Ja ich bin Alkoholiker/-in" wird man sich selbst nochmal während des Sagens bzw. des Schreibens dessen bewusst.
Und in dieser SHG sind alle Moderatoren und Moderatorinnen sehr verantwortungsvoll und verständnisvoll. Und wer das von einer Vor-Ort SHG auch kennt, weiß, wenn man dort zum ersten Mal hinkommt, stellt man sich vor und zwar mit den Worten "Ich bin der/die Fra80 und ich bin Alkoholikerin". Und das ist keine Schande, das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur dauerhaften Abstinenz.
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Erstmal finde ich deine Einstellung gut. Aber am Ende bringt es dir ja nichts, wenn jemand etwas gut findet , entscheidend ist, dass es für dich stimmig ist und zu deinem Weg passt.

Ja ich bin Alkoholiker/-in. Das ist keine Doktrin, die hier gelebt oder von Teilnehmern gefordert wird.
Ich bin hier sicher nicht der Zimperlichste, denn ich weiß genau, wie Sucht wirkt und was sie aus einem machen kann. Ich war selbst an der Grenze des Möglichen, ich habe das alles erlebt. Und aus dieser Erfahrung heraus sage ich: Wer mehr Energie darauf verwendet, das Wort "Alkoholiker" zu vermeiden, als sich die eigene Lage ehrlich anzuschauen, der ist noch nicht so weit. Dann soll er weitersaufen das ist seine Entscheidung, nicht meine.
Man kann alles als Doktrin sehen, als Maßnahme, als etwas, das man sagen "muss‘" Kann man. Es ist ja sein Leben. Aber unseres ist es nicht. Wir müssen uns nicht an ihn anpassen der User kommt freiwillig hierher, in einen Raum, in dem er kostenlos Unterstützung bekommt, die ihm die Möglichkeit gibt, nicht an der Sucht zu verrecken
Ich mache diesen Job hier seit fast 20 Jahren. Und die, die von Anfang an um jedes Wort kämpfen und alles relativieren, sind meistens die, die schneller wieder saufen , als ihnen lieb ist.
Nicht, weil sie schlechte Menschen sind, sondern weil sie ihre eigene Sucht lieber verschieben, verpacken oder umdefinieren, statt sie anzuschauen.
So, nun bin ich mal wieder weg, nicht das hier noch jemand erschreckt wird.

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Durch das Sagen bzw. Schreiben "Ja ich bin Alkoholiker/-in" wird man sich selbst nochmal während des Sagens bzw. des Schreibens dessen bewusst.
Ja und mehr noch, es zwingt mich, mich mit der Tatsache auseinanderzusetzen.
"Ich bin Alkoholiker", das bin ich, da geht kein Blatt dazwischen. "Ich bin alkoholkrank" beschreibt faktisch das Selbe, ist aber die Beschreibung eines Zustands und es lässt viel Raum zwischen mir und dem erwähnten Zustand.
"Ich bin alkoholkrank", da müssen die Ärzte was tun, da muss man Rücksicht auf mich nehmen, ich kann nichts dafür."Ich bin Alkoholiker", ich muss die Verantwortung übernehmen und ich muss etwas tun, ich ganz alleine. Und ich kann etwas tun.
Erst dann kann die Hilfe, die ich bekommen kann, auch hilfreich sein."Ich bin Alkoholiker" habe ich in der ersten Sitzung mit meinem Therapeuten gesagt und Stunden später in der Gruppentherapie.
Da war ich gerade mal 48h in der Klinik. Es fühlte sich verdammt komisch an, aber es hat etwas in mir geöffnet, denn unbändigen Willen dauerhaft abstinent zu bleiben. -
"Ich bin Alkoholiker", ich muss die Verantwortung übernehmen und ich muss etwas tun, ich ganz alleine. Und ich kann etwas tun.
Erst dann kann die Hilfe, die ich bekommen kann, auch hilfreich sein.Ich weiß noch genau wie schwer das für mich war "ich bin Alkoholiker "auszusprechen. Als ob ich das schlimmste Schimpfwort aller Zeiten sagen würde. Jetzt bin ich froh es sagen zu können und die Verantwortung für mich und mein Leben zu übernehmen.
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