Hallo, mein Name ist Elke, bin 66 Jahre alt und ich habe einen alkoholkranken Erwachsenen Sohn. Schon immer lebte er auf der Überholspur und ich habe stets zu ihm gestanden. Doch seit ca. einem Jahr ist die Alkoholabhängigkeit stärker, Jobverlust etc. kamen dazu. Und ich habe immer weiter geholfen, mental und finanziell. Aber jetzt ist der Punkt gekommen, an dem meine anderen drei Kinder ihre extreme Beeinträchtigung, ihre Sorge um mich immer lauter geäußert haben. Nun ist auf Grund dessen meine Tochter zusammengebrochen. Das war wohl der letzte Weckruf. Ich habe den Kontakt bzw. alle Hilfen für meinen Sohn auf Null gefahren und spüre erst einmal eine Befreiung. Das schlechte Gewissen bleibt aber… Wird das besser?
Elke - Kontaktabbruch
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Liebe Elke, hab noch ein bisschen Geduld, in Bälde wird sich jemand vom ModeratorenTeam bei dir melden.
Gut, dass du das Forum entdeckt hast. Es kann auch für dich besser werden, wenn du die Energie für dich aufwendest u du einen gesunden für dich hilfreichen Egoismus entwickelst. Das schlechte Gewissen hilft leider keinem.
Liebe Grüße, Simsalabim, immer wieder gesund egoistisch unterwegs -
Hallo Elke,
herzlich Willkommen hier bei uns.
Bei uns im Forum gibt's einen Satz, der heißt 'Hilfe durch Nichthilfe'. Der fällt mir gerade ein. Laßt ihn sein Ding machen, vielleicht wacht er auf. Es gibt keinen Grund für euch als Familie mit ihm unterzugehen. Er ist erwachsen. Es ist seine Entscheidung. Ich weiß nicht, ob das schlechte Gewissen besser wird. Ich kenne es nur umgekehrt, meine Mutter trinkt und ich habe über sehr lange Zeit den Kontakt einschlafen lassen, sonst wäre ich daran kaputtgegangen.
Damit wir dich fürs Forum freischalten können, folge bitte diesem Link und schreibe einen Satz, das genügt.
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Danach kann der Erfahrungsaustausch mit den anderen Betroffenen losgehen.
Liebe Grüße, Linde
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hallo Elke,
herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.
Es ist schwer wenn Angehörige trinken, und wenn es dann der eigene Sohn ist, wird es noch schwieriger. Mutter bleibt eben Mutter, und ich kann deine Gedanken sehr gut verstehen.
spüre erst einmal eine Befreiung. Das schlechte Gewissen bleibt aber… Wird das besser?
sehr oft ist beides da, auch wenn du genau weißt, das du das richtige getan hast. Er ist und bleibt dein Sohn, und wenn dein schlechtes Gewissen anklopft, denk daran, dass du es für dich getan hast, damit es dir besser geht.
lg Morgenrot
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Linde66
15. April 2026 um 10:59 Hat den Titel des Themas von „Kontaktabbruch“ zu „Elke - Kontaktabbruch“ geändert. -
Linde66
15. April 2026 um 11:00 Hat das Thema aus dem Forum hier vorstellen! nach Erste Schritte für Angehörige und Co Abhängige verschoben. -
Hallo Elke ,
du bist jetzt fürs Forum freigeschaltet und kannst überall schreiben, nur bitte in den ersten 4 Wochen nicht bei den Teilnehmern mit den orangeroten Namen im Vorstellungsbereich.
Liebe Grüße, Linde
Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!
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