Danke für eure Antworten und eure Unterstützung ![]()
Ja, es gibt verschiedene Notfallpläne für verschiedene Szenarien. Die habe ich gemeinsam mit meiner Therapeutin ausgearbeitet, ich denke, sie sind ganz solide.
Zusätzlich war seine Lebensgefährtin dabei bei dem Gespräch und kennt nun alle Pläne und auch unseren Standpunkt in der Sache, sie wird ein Auge auf ihn haben und notfalls die Exit-Strategien durchsetzen, wenn er es nicht kann.
Mein Mann würde voll hinter mir stehen, wenn ich sage, ich fühle mich nicht wohl mit ihm und ihn ausladen, respektive die Freundschaft beenden.
Aber ich möchte ihn seine eigenen Erfahrungen machen lassen, der Entschluss mit seinem eigenen besten Freund zu brechen muss meiner Meinung nach alleine von ihm kommen. Auch wenn davor noch mehr Schmerz und Enttäuschung sein wird, wie ich ja schon sehr genau weiß.
Ich werde mich dagegen aus dieser Freundschaft zurück ziehen. Wir haben uns so weit angenähert bei dem Gespräch, dass es nicht super seltsam ist, wenn wir uns wo treffen, aber mehr wird da für mich nicht mehr sein. Muss aber auch nicht, ist ja nicht mein bester Freund.
Und vielleicht schafft er ja wirklich irgendwann den Absprung und kann erkennen, wie die Situation wirklich war. Aber bis dahin werden sich unsere seltenen Gespräche um das Wetter und das Essen drehen. Alles andere hat keinen Sinn. Und ob es ein danach gibt wird man sehen.