Efeu - Vorstellung

  • Hallo zusammen,

    Ich bin Anfang 40 und seit gut 9 Jahren in einer Beziehung mit einem funktionierenden Alkoholiker. Ich bin jetzt für mich an einem Punkt, wo ich merke dass ich trotz einer Psychotherapie (Vorerkrankung) den Austausch mit anderen Betroffenen brauche und ich mir das aber nicht in einer Selbsthilfegruppe vor Ort vorstellen kann.

  • Hall Efeu,

    herzlich Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Ein Austausch mit Betroffenen ist immer gut, denn oft hat man ja das Gefühl alleine mit dem Problem zu sein.
    Wenn du dich hier austauschen möchtest, klicke unten auf den Link. Wir schalten dich dann für den Austausch frei. Du darfst auch sehr gerne noch mehr von dir erzählen, damit wir dich besser kennenlernen können.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    LG Morgenrot

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • Aurora 6. August 2026 um 21:44

    Hat den Titel des Themas von „Vorstellung“ zu „Efeu - Vorstellung“ geändert.
  • Hallo, willkommen Efeu,

    ich hab dich freigeschaltet und du kannst dich jetzt hier überall austauschen. Bitte schreibe aber die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern, erkennbar sind sie an den roten Nicknamen.


    Es ist sehr hilfreich, in den Austausch mit anderen Mitbetroffenen zu gehen. Für mich war das damals wie eine neue Welt. Endlich waren da Menschen die das kannten, was bei mir abging. Die es ähnlich erlebten oder erlebt haben.

    9 Jahre Beziehung mit einem Alkoholiker ist schon eine ziemliche Zeit. Sicherlich hast du schon eine Menge erlebt an Gefühlswirrwarr, in mir waren so viele Gefühle die sich im Laufe der Jahre auch verändert haben. Zum Schluss hab ich sogar Hassgefühle gehabt und Ekel. Und Angst.

    Erzähl doch ein wenig, wenn du magst.

    Liebe Grüße Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • In den Jahren hab ich auch viel das gemacht, was nichts bringt :endlose Diskussionen, Vorschlag den Konsum einzuschränken, Therapievorschlag etc. Er lehnt alles ab und klar warum sollte er was ändern was für ihn funktioniert? Vor knapp 1 1/2 Jahren habe ich ihn für 2 Monate verlassen, weil es im Alkoholrausch eskaliert ist. Bin dann schlussendlich wieder zurück, weil das mein Zuhause ist und ich es nicht aufgeben konnte. Da ist er dann zur Suchtberatung gegangen, hat Medikamente bekommen um einen Entzug zu machen. Aber es ging nicht lange und er hat alles wieder abgebrochen. Man muss wissen dass er trinkt um schlafen zu können und er braucht es, um negative Gefühle zu regulieren. Mittlerweile versuche ich es irgendwie zu akzeptieren, die andere Option wäre zu gehen.

  • Man muss wissen dass er trinkt um schlafen zu können

    Wer muss das wissen?
    Ein nasser Alkoholiker hat immer einen Grund zu trinken, dass geht bis hin zu Vorwürfen an die Angehörigen, weil sie sich nicht so verhalten, wie es der nasse Alkoholiker gerne hätte.
    Lass dir da keine Gründe einreden, und schau auf dich.

    LG Morgenrot

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • Leider ist dass Realität, und deshalb gebe ich es an dich und alle anderen hier weiter. Denn ich wusste es anfangs auch nicht.

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

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