jetzt ist er gegangen

  • hallo und Danke an alle für die Geburtstagsgrüße.

    Ich habe ihm von diesem Forum erzählt.Er hat es sicherlich wieder verdrängt .Ja er ist ziemlich stolz .Er ist seit 2004 Ja auch ein wichtiger Musiker der immer überall gesehen werden muß.
    Er findet auch das ich ein Weichei aus ihm machen will wenn ich verlange das er nix mehr trinken soll und sich mehr um die Intressen seiner Kinder kümmern sollte und vorallem am Spaß der Kinder teilhaben können sollte .Warum er Vater geworden ist ?.
    Er meint auch das ich sein Musikmachen hasse.Aber das war und ist nicht so .Hab nur den Alkohol drumrum gehasst und die Saufparty danach und so weiter.Dann Kilometer weit weg und so sowoeso keine Vertrauensbasis.
    Ehrlichkeit gleich null.
    Jetzt versucht er mir ohne das ich es hören will einen harmlosen Tagesablauf ohne Alk nur mit Arbeit ,lernen ,schlafen weiß zu machen und schleimt sich bei den Kindern rein.
    ich habe ihn wohl sehr getroffen mit meiner Wahrheit das er mir jetzt weis machen will das er ja jetzt ,wo er mich nicht mehr liebt und er auch keinen Trennungsschmerz hat ,das er sein Leben so lebt wie ich es mir gewünscht habe . Aber weil ich ja immer soooooo mit im gestritten habe will er und kann er nicht mehr mit mir leben.Das wäre dann ja eine Lüge.
    Der arme Kerl hat einfach keine Gefühle noch nie gehabt.
    Abgestumft. Zum Glück bin ich nicht so.
    Gruß Funnie

  • hallo funnie,

    auch von mir noch alles gute nachträglich zum geburtstag.

    ich finde, du machst das gut. du schaust, wie es dir geht, was du willst, wie du dir eine partnerschaft vorstellst, und gleichst sie mit dem ab, was du mit deinem freund hast. und da steht eben der alkohol im weg. du möchtest nicht, dass dein freund ständig trinkt, er möchte das tun. dazwischen gibt es nichts.

    lass dir auch nichts erzählen, du würdest ihm ja die luft abschnüren, da müsse er ja sauer auf dich sein. er trinkt, weil er trinken will, und nicht, weil du etwas tust oder eben nicht tust. das ist genau die argumentation eines alkoholikers: "ich trinke, weil du so und so bist."

    du hast es drei jahre probiert, und das ist schon eine ganz schöne lange zeit. und irgendwann muss man einfach für sich sagen "so will ichnicht mehr leben." und dazu hast du alles recht der welt. das hat auch nichts mit pistole auf die brust setzen zu tun. du musst dir der wichtigste mensch in deinem leben sein. ounkt. ende. ohne rücksicht auf einen trinkenden freund. den wirste nämlich auch mit verständnis nicht vom saufen abbringen.

    gruß

    lavendel

  • hallo neverfree,

    Zitat von neverfree

    Irgendwie hast du nichts von dem verstanden, was ich geschrieben habe lavendel ,
    oder du willst es nicht verstehen,
    dann kann ichs auch nicht ändern...

    aber immer diese Platitüden, meinst du, das hilft wirklich jemanden, wenn man immer dieselbe Schallplatte laufen läßt ?

    mag sein, dass ich nichts verstehe, bin ja auch nicht gelernte psychologin. aber ich bin mit meinem weg gut gefahren, und als moderatorin in diesem forum bitte ich dich offiziell

    1. um einen gepflegten umgangston ohne beleidigungen und
    2. darum, dass du dich als neuling hier erst einmal mit ratschlägen zurückhälst. wir möchten hier keine therapeuten, wir sind ein forum der selbsthilfe von betroffenen. danke.

    lavendel

  • funnie, vielleicht muss dir dein Freund sagen, dass er euch nicht vermisst, um sein Gesicht nicht zu verlieren, vor dir und auch vor sich selbst. Wenn er sich irgendwann ernsthaft mit seinem Problem auseinandersetzt, wird er auch verstehen, dass eine Trennung manchmal wichtig und richtig ist. Für euch beide. Ich musste sehr viel Geduld haben, Gelassenheit und Kraft, nicht hinter dem Mann herzulaufen, den ich gern habe wie keinen. Wir nähern uns einander, aber sehr vorsichtig und keiner weiß, was daraus wird. Hab Geduld, mit ihm, aber vor allem mit dir selbst. Ganz lange stand er im Mittelpunkt deiner Gedanken, deines Lebens. Versuche, die Energie, die du ja augenscheinlich hast, für dich selbst einzusetzen. Ich weiß, dass es schwer ist, ich muss mich immer noch jeden Tag zu bestimmten Dingen zwingen. Die Zeit wird es bringen, denke ich. Bei mir und sicher auch bei dir. Ich wünsche dir Kraft und Geduld.

    @neverfree:
    Wir sehen zu leicht den Splitter im Auge des Anderen und den Balken im eigenen Auge ignorieren wir. Nur zu menschlich, finde ich. Ich bitte dich von ganzem Herzen, von deinem hohen Psychologinnenross herab zu steigen. Ich empfinde deine Postings als überheblich und ignorant der Not der hier Schreibenden gegenüber. Uns verbindet hier alle ein und das selbe Problem. Und du stellst dich mit deiner Art zu posten über uns und doch hast du dich hier angemeldet. Warum eigentlich?

    Ach, ich habe übrigens einmal gelesen, dass Co-Abhängigkeit in bestimmten Berufsgruppen weit verbreitet ist. Krankenschwestern, Altenpfleger und Psychologen wurden da unter anderem genannt.

    Im übrigen empfand ich das Posting von Lavendel nicht als Platidüde. Sie hat über Fakten geschrieben. Fakten, die nicht oft genug benannt werden können, denn dann können die betroffenen Angehörigen vielleicht auch irgendwann fühlen, dass es ihnen besser geht, wenn sie loslassen, etwas anderes verändern zu wollen als sich selbst. Auch Co-Abhängige müssen ihren eigenen Weg finden und gehen, genauso wie Alkoholkranke auch. Ich wünsche dir viel Glück auf diesem Weg.

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Ja, er ist aber sicherlich nie einsichtig dafür ist er zu stolz.Jetzt versucht er einen tollen Kontakt zu den Kindern herzustellen was er nie gemacht hat .Er sieht natürlich nur seine Person die natürlich jetzt nicht schlecht dastehen soll.Meine große Tochter ist enorm sauer über dieses schleimige Getue ,wie sie sagt.
    Leider bessert sich dadurch nichts ,er haut nur einen Keil zwischen die Kinder .Ist natürlich wirklich nicht seine Absicht .Aber leider auch keine Entschuldigung dafür.
    Aber er sieht das nicht er sieht halt nur seine Person.
    Wie immer schade .
    Mier geht es besser .Die letzten Aussagen von ihm ,mit keine Liebe kein Vermissen was egal wie man es sehen mag nun mal seine Wahrheit ist,waren mir etwas zu schlimm.Ich hatte auch das Gefül dann das ich einen Fremden vor mir hatte.
    Die Sätze gehen mir noch nach aber es hilft etwas damit einfach abzuschließen.
    Eine Ablehnung wie ich se ja schon immer hatte kann meine Seele nicht mehr ertragen.
    Das war vielleicht der punkt wo ich dann abschalte.
    Obwohl ich das nicht ganz glauben kann was er so erzählt.
    Aber egal ob es sein Stolz oder sein wahres Empfinden ist ,ich muß und kann es jetzt vergessen .Es geht mir gut.(besser oder auf dem Weg)
    Gruß Funnie

  • Hallo Ja
    Danke,und ich mache mir nichts wegen dieser seltsamen Postings von Neverfree.
    Ich habe es ja selber erfahren mit allem was man dann so durchmacht,
    Es ist ja auch ein Unterschied mit dem eigenem Herzen in so einer Sache zu stecken oder damit einen Job zu erledigen .Ich denke sie weiß was auf sie zukommt wenn sie sich auf ihren neuen Freund einlässt und ärgert sich so sehr darüber ,dann noch falscher Stolz ,somit muß sie dann noch um sich schlagen.Sie tut mir leid.

    Ich bin im Gegensatz zu den letzten Tagen sehr ruhig und etwas aufgeräumt.
    Und ich sehe langsam eine Zukunft ohne diesen Menschen der genauso um sich schlägt.Vorallem macht er sich ja jetzt nur selber krank.
    Ach ist das schön wenn es einem besser geht.Und irgentwann geht er mir so am A..... vorbei das er mir jetzt schon leid tut.
    Gruß Funnie

  • Zitat von neverfree


    daß es auch sinnvoll sein kann, nach sich selbst zu schauen, statt immer nur den Finger auf den "bösen Alkoholiker" zu richten, den DU dir schließlich mal selbst als Partner auserwählt hast und sogar noch als Vater deines Keindes auserwählt hattest.
    Das hast du doch freiwillig getan, oder?
    Oder hatte dich jemand zu dieser Partnerwahl gezwungen?

    Ähm ... liebste neverfree, ich glaube die wenigsten von uns haben sich freudestrahlend auf einen "Alkoholiker" gestürzt um ihm das Popöchen hinterherzutragen und endlich endlich gebraucht zu werden :roll:

    Du solltest wissen, dass das ein langsamer Prozess ist. Eine Spirale, die sich irgendwann immer schneller dreht. Also entweder warst Du bei den Vorlesungen doch öfters längere Zeit krank oder Du hast ein derart ausgeprägtes Selbstwertgefühl, dass Du Dir sicher warst nichts mehr lernen zu müssen.

    Ich glaube funnie signalisiert Dir hier, dass sie mit Dir keine Diskussion möchte.

    Wäre doch anständig von Dir, dies zu tolerieren ...gell *anstrahl*

    Grüßle
    Diandra

    Mögen alle meine Fehler sich auf ihre Plätze begeben und möglichst wenig Lärm dabei machen.

    Überwältigend was geschehen kann,
    wenn sich die Fingerspitzen zweier Menschen
    ganz leicht berühren,
    am richtigen Ort
    und zur rechten Zeit!

  • Liebe Funnie,
    ich finde auch, dass Neverfree es genau auf den Punkt gebracht hat.
    Du mußt mal genau schauen, was sie eigentlich an Dir kritisiert und wo sie dich drauf aufmerksam machen will. Nämlich, dass DU als Coabhängige nicht ausreichend an Deiner eigenen Abhängigkeit arbeitest. Was man hier übrigens in fast jedem Thread der Coabhängigen runtersetzen könnte und ich glaube auch schon hier und da getan habe.
    Das ist wohl eben genau der gleiche Mechanismus wie der , den der Alkohol'abhängige' drauf hat. ER gibt nciht zu, dass ER Alkoholabhängig ist. Du willst es nicht einsehen, dass DU beziehungsabhängig bist. Das hilft dir in der Tat nicht weiter. Was Neverfree ja niemals kritisiert hat, dass DU dich von deinem Mann getrennt hast. Sie schreibt, dass dies ja nicht die Lösund DEINES Problems an sich ist oder das was es in eurer Beziehung gab. Dein Problem ist tiefgreifender und solange Du nicht an Dir und deiner Sucht, Deinen Beweggründen arbeitest wird es Dir sicher wieder in deiner nächsten Beziehung genauso ergehen, auch mit einem Nichtalkoholiker. Was sie meint, denke ich, ist dass Du offensichtlich in einer beziehung versuchst zu Kontrollieren, zu dominieren. Aus dem was du schreibst geht hervor, dass dein mann sich so fühlt. Das Hast DU SELBER uns so geschrieben. er fühlt sich nicht ernst genommen, er hat das Gefühl, dass du seine Musik haßt etc....Solche Aussagen kommen sicher nicht durch seine Sucht.
    Die Folgerung, dass Du ihm den Umgang mit den Kindern entziehen willst und Deine Rechte damit gegen ihn ausspielen willst läßt für mich auch vermuten, dass Du ihn damit unter Druck setzen willst. Die Kinder werden darunter leiden. Sein Vater, der ihn als Kind geprügelt hat , hat ihn sicher schon genügend unter Druck gesetzt.
    Kein Mensch will als Marionette eines anderen leben.
    Wäre nicht auszuschließen, dass dieses Gefühl des Nichtverstandenwerdens in der Beziehung auch einer der Gründe für ihn gewesen sind, sich mit Alkohol zu betäuben. Aber das steht hier ja nicht zur Diskussion. Es geht ja um DICH. Du hast erkannt, dass es für dich richtig ist, dass du in dieser Beziehung nicht mehr leben kannst. Auf der anderen Seite hört man bei dir raus ( wie bei vielen andeen Co's auch) , dass es dir eigentlcih darum geht, dass er aufhört zu trinken , um wieder zu dir zurück zu kehren und eine harmonische Beziehung mit dir zu führen. ER soll wieder funktionieren , damit DU glücklich bist. Daher soll er gefälligst so schnell wie möglich seine Sucht einsehen, damit er schnell therapiert ist. Diesen Hintergedanken sehe ich in vielen Co-Threads.
    Das ist für mich ein selbstgefälliges Denken.
    An anderer Stelle bestreitest Du es jedoch wieder selber, dass du ihn wieder haben willst. Du wirfst ihm Gefühlslosigkeit vor und dann wieder hat er Gefühle...
    Lies mal Deine eigenen Postings durch und guck mal wie sehr Du dich in deinem Irrgarten von Widersprüchen befindest. Und schau mal wie schnell du dich von anderen beeinflussen läßt.
    Was hackt ihr auf neverfree als 'Psychologin' so sehr herum?
    In einer Therapie werdet ihr nichts anderes zu hören kriegen, als das was sie hier sagt. Auch von anderen Therapeuten. Und überheblich ist sie auch nicht. Ihr greift sie ohne Grund an und sie verteidigt sich, mehr sehe ich da nicht. Gut, es ist hier eine Selbsthilfegruppe. Jeder kann hier seine auch noch so laienhafte Meinung äußern, und das ist vielleicht genau das, was es hier so interessant macht. Jeder muß dann eben für sich das richtige zwischen den Zeilen lesen.
    neverfree ist ja nicht in erster Linie hier als Therapeutin erschienen, ganz im Gegenteil. Aber soll sie nun in ihren Postings Unsinn schreiben, damit es so aussieht, als ob sie keine Ahnung hat?
    Ich wäre jedenfalls froh, wenn ich so eine Hilfe angeboten bekäme bei Deinem Problem. Das wäre für mich so, als ob jemand mir anbietet mein kaputtes Auto kostenlos wieder in Gang zu setzen.
    Was ich auch mal wieder sehe ist es, dass sobald sich jemand angegriffen fühlt , soclhe Äußerungen kommen wie: Was machst Du eigentlcih hier in Diesem Forum, wenn Du nciht auch Hilfe suchst. Der Thread von Neverfree verrät auch dies, was sie hier her getrieben hat. Langsam frage ich mich, ob es in diesem Forum nur um Rechthaberei geht oder ob es zu viele Leute hier gibt, die nicht lesen können?
    Noch dazu scheint mir langsam, dass Coabhängige wesentlich mehr Probleme damit haben ihre Abhängigkeit einzugestehen als die Alkoholabhängigen hier selber und auch darn zu arbeiten. Da habe ich nämlich bisher in noch keinem Thread so einen Zickenalarm gesehen. Gibt mir jetzt echt zu denken.

  • Hallo,

    sorry, wenn ich mich hier einmische. Eigendlich wollte ich aus verschiedenen Gründen erst mal nur weiter hier im Forum lesen und nicht schreiben. Aber dieser thread brennt zu sehr auf meinen Nägeln, was zu sagen.

    Ich habe auch Psychologie studiert, besitze einen ausgezeichneten Abschluss und habe auch viele Jahre im klinischen Bereich gearbeitet.
    Das hat mich nicht davor geschützt, Co-abhängig und selbst abhängig zu werden.
    Ich sag es jetzt mal ganz offen, was eh viele denken. Ja, die Leute, die Psychologie studieren, haben sicherlich nicht alleinig die Motivation, anderen zu helfen. Da steckt mehr hinter. Vor allem, der Wunsch, sich selbst helfen zu wollen, sich selbst besser verstehen zu wollen.
    Das kann mitunter nicht funktionieren, weil Theorie und Praxis doch sehr unterschiedlich sind.

    Ich habe einen großen Respekt vor den Frauen, die sich ohne theoretischen Hintergund und Fachwissen "freischwimmen" konnten.
    Und ich kann dazu nur sagen- macht weiter so!
    Keine Theorie kann letzendlich Gefühle erklären.

    @ neverfree
    Schade, dass Du es nicht vermocht hast, die Psychologie, die Du studiert hast, auch zu reflektieren.

    Gruß
    Gitta

  • Diandra ,
    wieso sprichst du hier eigentlich für Funnie? Wenn Sie keine Diskussion mit Neverfree möchte könnte sie es selber äußern. Stattdessen diskutieren die beiden hier doch weiter, auch wenn sie unterschiedlicher Meinung sein mögen. Das macht eine Diskussion im Übrigen aus: These und Antithese. Oder erwartest Du hier, dass jemand Dir nach deinem Mund labert? Mir ist jetzt schon in einigen Threads aufgefallen, dass Du immer wieder versuchst andere Leute aufzuhetzen.
    Vielleicht ist DEINE Diskussionsform hier auch nicht erwünscht!!!!!

  • @ gitta,
    die Tasache dass du abhängig und coabhängig geworden bist berechtigt eher Dir die Frage zu stellen, die du neverfree stellst, fällt mir gerade so auf.

    Auch nicht gnaz korrekt ist, dass sich hier Leute ohne theoretisches Wissen freischwimmen. Es geht auch garnicht ums frei schwimmen. Natürlich erhält man hier theoretisches Wissen in diesem Forum, lies dich doch mal durch . Oder sind das hier für Dich Videos die laufen von Fallbeispielen?
    Man muß nicht unbedingt ein Psychologiestudium gemacht haben, denn man kann hier Informationen zu seinen Problemen bekommen, die einem weiter helfen. So ist es wohl eher korrekt.

    Nun würde mich mal interessieren, was du dazu sagst, als Psychologin, was neverfree geschrieben hat. Nämlich, dass es nicht mit der Tatsache getan ist, sich von seinem alkoholabhängigen Partner zu trennen, um sich von seiner coabhängkeit zu befreien. Das ist es ja wohl, was hier so scharf diskutiert wird. und wenn Du Neverfrees Thread liest, dann siehst Du, dass auch sie einen alkoholkranken Partner kennengelernt hat, sie doch wohl im Gegensatz zu Dir NICHT in eine Coabhängigkeit geraten ist.

    Willst Du ihr jetzt eine Coabhängigkeit andichten mit deiner Kritik? Sie hat sich sobald es ihr bewußt geworden ist, von dem Typ distanziert, was die meisten von uns selbst nach jahrelangem Leiden nícht schaffen. So kommen wir doch alle nicht weiter, wenn wir uns die Augen vor dieser Tatsache verschließen.

    Neverfree hat auch nirgends behauptet, dass es einer Psychologin nicht passieren könnte coabhängig zu werden, dafür bist Du ja auch wieder das beste Beispiel.
    Was hier vorher beschrieben wurde scheint ja echt zu stimmen. Zickenalarm unter den Coabhängigen? Was ist den hier eigentlich los?
    Hier gehts doch nicht darum, wer am abhängigsten ist und wer nicht. Es geht doch darum sich mit der eigenen Coabhängigkeit auseinander zu setzen. Und das beschreibt neverfree übrigens oben sehr gut, oder kannst du das besser erklären als ebenfalls-psychologin? :evil:

  • lavendel ,
    ich kann nicht erkennen , dass neverfree hier prinzipiell irgendwas schreibt, was nicht schon oft Coabhängige sich untereinander auch empfehlen. Nämlich, dass man schauen muß, dass es einem selber erstmal gut geht, dass man sich trennt, um sich dieser Situation zu entziehen. Für sich selbst in erster Linie. Immer wieder wird gepredigt, dass man dem Alkoholkranken nicht helfen kann, wenn er es nicht selber einsieht. Man kann nur sich selber helfen. aber ich sehe es schon so, dass sich viele mehr mit dem Hintergedanken trennen, damit seinen Partner unter Druck zu setzen und eine Therapie zu erzwingen. Wie neverfree schon schreibt, ist das nicht der Weg, auch nicht der, der hier empfohlen wird. Ich sehe hier keinen Widerspruch. Ist doch wohl fundiertes therapeutisches Wissen. Jeder muß an sich selber arbeiten. Wir Coabhängigen an unserer eigenen Sucht. Nichts anderes schreibt Neverfree,oder? Also, Lavendel, was hast Du? Stimmt doch, das eine Trennung kein Therapieansatz für den Alkoholiker ist, sondern ein erster Schritt für den Coabhängigen sich zu befreien. Oder hab ich jetzt was falsch verstanden. Also mein Mann säuft fleißig weiter, seid ich weg bin.
    Hab nichts anderes erwartet. ER ist ja auch nicht abhängig :lol:

  • Zitat

    Diandra ,
    wieso sprichst du hier eigentlich für Funnie?

    Machst Du nicht das Gleiche grad für neverfree :shock:

    Zitat

    Stattdessen diskutieren die beiden hier doch weiter, auch wenn sie unterschiedlicher Meinung sein mögen. Das macht eine Diskussion im Übrigen aus: These und Antithese. Oder erwartest Du hier, dass jemand Dir nach deinem Mund labert? Mir ist jetzt schon in einigen Threads aufgefallen, dass Du immer wieder versuchst andere Leute aufzuhetzen.
    Vielleicht ist DEINE Diskussionsform hier auch nicht erwünscht

    !!!!!

    *kopfschüttel* - kein Kommentar zu dieser absurden Unterstellung - :roll:


    Diandra

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    Überwältigend was geschehen kann,
    wenn sich die Fingerspitzen zweier Menschen
    ganz leicht berühren,
    am richtigen Ort
    und zur rechten Zeit!

  • Hallo
    Ich bins mal wieder zu Abwechslung.
    Ich um die es ja mal ging! Ich habe mich natürlich auch gefragt warum ich in so eine Beziehung reingeraten bin aber wie Baggerchen schon gesagt hat unbedarft mit Liebe und und dann kam eben alles so.
    Natürlich muß und werde ich an mir arbeiten um so einen Fehler nicht nochmal zu machen.Ich denke ganz viel über mein Verhalten in der Beziehung nach .Sollte man eigentlich in jeder Beziehung ob mit oder ohne Sucht .Ich will ihn ja auch nicht mehr haben ohne oder mit Alkoholproblem.So ist es jetzt entstanden weil ich ihn auch ziemlich egoistisch und falsch finde was sich heraus gestellt hat ist er ja auch nur noch an meiner Seite geblieben wegen seinem Sohn.

    So,aber ich hätte noch eine Frage .
    Da ich möchte das sein Sohn ihn auch sieht muß man sich ja jetzt einen Weg des Umgangs aussuchen.Nur leider bin ich was seinen Lebenswandel angeht etwas Vertrauenslos und mache mir Sorgen im Umgang mit dem Kind.
    Wie soll ich mich verhalten.Ich finde er sollte natürlich erst anfangen ein alkoholfreies und drogenfreies Leben führen bevor er mit dem Kind zusammen alleine ist.
    Aber das ist ja jetzt eigentlich nicht mehr mein Leben und Partner.Und somit kann er ja auch machen was er will wie ich auch.Aber was ist mit dem Kind.
    Ich habe alle Rechte er hat keine .Wollte er nicht haben,das war im nicht so wichtig auch auf meinen Wunsch damals.
    Jetzt ist es so das ich ihm auch keine mehr geben würde.
    das ist ja klar nachdem was passiert ist.
    Gruß Funnie

  • Hallo funnie,

    Du trägst jedoch die Sorge um Dein Kind. Du hast das Sorgerecht.

    Vielleicht kannst Du eine Regelung treffen, in dem immer eine Person Deines Vertrauens dabei ist, wenn Vater und Sohn gemeinsam etwas unternehmen.

    Auf die Art und Weise kann Dein Sohn Kontakt zum Vater halten und Du brauchst Dir keine Gedanken machen. Voraussetzung für ein Treffen wären natürlich immer absolute Nüchternheit an diesem Tag.

    Ich hoffe Du wirst eine für Dich gute und zufriedene Regelung finden.


    Grüßle
    Diandra

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  • Hallo
    Das habe ich mir auch schon gedacht und einen Termin gemacht.
    Er findet das unmöglich das ich dort hin gehe weil er ja aufeinmal wie er sagt ein ganz normales Leben führt und ich wahnsinnig übertreibe.
    Aber gelbe Augäpfel haben.

    Gruß Funnie

  • Hi funnie,

    Du machst das schon richtig. Nur Du kannst einschätzen, was dem Wohle Deines Kindes dient. Aber beim Jugendamt wird man Dich da sicherlich noch mal beratend unterstützen.

    Ob ihm das nun gefällt oder nicht - Du allein bestimmst die Regeln - und daran wird er sich halten müssen.

    Grüßle
    Diandra

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