Hallo!!!!!!Bin neu hier und brauch hilfe!!!!

  • Hallo Daniel

    Herzlich Willkommen hier im Forum.

    Die Symtome, die Du da schildert, kenne ich leider alle selber, bis auf das Händezittern. Das macht die Alkoholsucht, ich hatte am Ende so schwere Panikattacken, das ich das Haus kaum noch verlassen konnte.
    Ich kam oft schon nachts auf Entzug und mußte was nachkippen...

    Da kommst Du allein nicht mehr raus, Du brauchst dringend eine Entgiftung, das Gift muß raus aus dem Körper. Dazu brauchst Du aber dringend ärztliche Hilfe, ein kalter Entzug kann tödlich enden, riskiere bitte auf keinen Fall Dein Leben, ich hätte so einen niemals überstanden.

    Du brauchst Dich nicht zu schämen, von unserer Krankheit sind sehr viele Betroffen, jeder Arzt hat auch Alkies als Patienten in seiner Praxis.

    Schau mal, Du hast Dich schon jemanden offenbart, nämlich uns ! Wir anderen Alkies haben alle die gleiche Krankheit wie Du. Viele von uns kennen den Weg aus der Sucht, sind ihn selber schon erfolgreich gegangen.

    Dein Arzt kennt auch unsere Krankheit und die Ärzte und Schwestern im KH auch, dafür sieht Dich niemand schief an. Ich habe sogar das Gegenteil erlebt, es wurde sich sehr liebevoll und fürsorglich um mich gekümmert.

    Und vor der Entgiftung brauchst Du keine Angst zu haben, Du wirst keine Entzugssymtome spüren, Du bekommst Medis dagegen, hast ein sauberes Bett und professionelle Hilfe. Nimm die bitte in Anspruch, denn unsere Krankheit verläuft am Ende IMMER tödlich.

    Ich wünsche Dir alles Gute auf Deinem Weg in die Trockenheit.

    LG an Dich
    Lilly

  • Hallo Daniel(?),

    puh... das liest sich ja schauderhaft, was Du da schreibst, eine Flasche Whiskey am Tag. Ich kann mir vorstellen wie es Dir gehen muss damit. Aber Du hast einen wichtigen Schritt getan und dieses Forum hier gefunden.

    Ich kann auch nur noch einmal betonen: Mache auf keinen Fall einen kalten Entzug! Du solltest unbedingt schnellstens einen Arzt aufsuchen, am Besten gleich morgen. Hoere nicht auf zu trinken, sondern trinke genug, um Deinen Pegel zu decken. Spaeter in der Entgiftung wird Dir dann mit Medikamenten geholfen, kontrolliert von dem Teufelszeug runterzukommen. Beim Arzt ist wichtig dass Du die Karten offen of den Tisch legst und nichts beschoenigst. Sage ihm dass Du unbedingt am besten noch heute in die Klink willst zum Entgiften. Falls Du keinen guten Arzt kennst kannst Du auch ueber den Notruf (19222) etwas erreichen -- so zumindest habe ich meinen Weg in die Entgiftung gefunden. Die koennen Dir auch einen Bereitschaftsarzt nach Hause schicken.

    Ich hoffe fuer Dich dass Du jetzt nach dem "A sagen" auch "B sagst" und Dein Leben rettest. Wir werden Dich gerne unterstuetzen.

    lg,
    Michael

  • Hallo Daniel,

    auch von mir herzlich willkommen in unserem Forum.

    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Ich und viele hier haben wohl schon das gleiche durchgemacht, wie Du jetzt. Daher darfst Du getrost auf die Ratschläge hören.

    Wie gehts Dir heute? Warst Du schon beim Arzt? Ganz wichtig (wie linuxgeek schon sagte): Nicht abrupt mit dem Trinken aufhören. Spiegel halten und sofort zum Doc. Okay!?

    Viele Grüße

    pauly

    Es ist nicht leicht, das Glück in sich selbst zu finden,
    doch es ist unmöglich, es anderswo zu finden.

    Agnes Repplier

    Abstinent seit Oktober 2006

  • Hallo Teufelsengel,

    Du hast Dir sicherlich nicht einfach so diesen Namen gegeben..., wichtig ist wie die Vorredner schon sagen, Dich schnellstmöglich zu einem Arzt zu begeben, der Dich sofort in ein Krankenhaus überweist zu einer Entgiftung, ich habe dieses gemacht, und habe am Ende auch nur noch gezittert, wohne sogar in der Nähe von Paderborn, bin aber jetzt auf Langzeittherapie, also mach Nägel mit Köpfen, die Ärzte haben auch heute nachmittag auf.... es kann dann nur besser werden. Also, Du schaffst das, bis bald das Teichlinchen :)

    Wenn ich mir überlege, als welches Tier ich gerne wiedergeboren werden würde, dann als Bär. Sie sind nachdenkliche, liebevolle Geschöpfe.
    Jean-Charles de Castelbajac)

  • Nüchtern hast du die Chance, die Beziehung bzw. die Beendigung mit deiner damaligen Freundin zu reden. Alkoholisiert wirst du dem immer nur nachjammern und nichts bewegt sich. Wie gesagt erst nüchtern kann man Probleme verarbeiten. Wenn du nass bist, wirst du immer auf der Stelle strampeln - nichts bewegt sich.

  • Auch das Gefühl des Schämens lässt mit der Zeit nach. Anfangs habe ich mich auch geschämt, aber jetzt, wo ich schon etliche Monate trocken bin ist das vergangen.

    Die Leute sehen mich jetzt so, wie ich bin. Nicht mehr mit trüben Augen, nicht mehr mit fahrigen Händen und Bewegungen, eben einfach alkoholisiert und ungesund und auch nicht mehr gescheut reden können. Heute strahle ich etwas ganz anderes aus und man begegnet mir wieder normal.

    Und glaub mir, du wirst dich wundern, wer alles darüber Bescheid weiß und genauso sehen die Leute, dass du was dagegen tust und werden es gut finden. Waren zumindest meine Erfahrungen.

    Das öffnen ist gar nicht so schwer. Ich gehe auch in reale SHGs. Auch dort ziehen wir alle am gleichen Strang. Und dass du Angst hast, es nicht zu schaffen, ist besonders Anfangs schon stark, wird aber mit jedem Tag und mit der Zeit schwächer. Alles braucht einfach Zeit und Geduld.

  • Hallo Teufelsengel,

    wenn du erst einnmal weg vom Alkohol bist werden sich auch deine Gefühle ändern.

    Jetzt mit dem ganzen Alk kannst du eh nicht richtig denken und deine Gefühle spielen verrückt.

    Du schreibst daß du im Umzugstreß bist und deshalb nicht zum Arzt kannst.

    Was wäre wenn du dir ein Bein brichst? Könntest du dann wegen dem Umzug auch nicht zum Arzt?

    Lass die Ausreden, wenn man will lässt sich das mit einem Arzttermin auch hinbekommen.

    Überlege es dir nochmal, es geht hier um Dein Leben

  • Hallo Daniel,
    auch ich sage Dir,herzlich Willkommen hier in Forum,und unserer SHG.

    Was hast Du bis heute für dich getan?


    Zitat

    Bin jetzt auch noch im Umzugsstreß und kann daher auch nicht zum Arzt gehen um mir helfen zu lassen.Es gibt Tage da könnte ich den Ganzen Tag nur heulen und frag mich warum lebst du noch!!!!!?Bist eh unnütz in dieser Welt.Fühl mich einfach so verloren und für nichts zu gebrauchen in dieser Welt.hab irgendwie die Lebensfreude verloren.

    Dieses IAS(Ich Arme Sau)Syndrom,kennen wir alle zu genüge hier :!:
    Auch ich zerfloss in Selbstmitleid,bevor ich mich auf den Weg machte,und gerade noch mal so die Kurve bekam!

    Es sind keine erkennbaren Schritte bei Dir zu verzeichnen,die mir sagen würden,der will wirklich mit dem Trinken aufhören!

    All dieses Selbstmitleid,was Du hier zu erkennen gibst,bringt dich nicht weiter,im Gegenteil,es wird dich immer mehr herunterziehen!
    Aber es ist dein Leben,wir bieten hier unsere Hilfe an,wenn sie jemand nicht annehmen will,dann können wir auch nichts für Ihn/Sie tun!
    Es bringt weder dich,noch uns weiter,wenn Du unsere Ratschläge hier nicht annimmst,und nach Fadenscheinigen Ausreden suchst :!:

    Gruß Andi

  • Hallo Teufelsengel,

    Zitat von Teufelsengel

    ...Es ist ja nicht so das ich den ganzen Tag über im vollrausch bin.Ist mehr so das ich ein kleinen rausch hab aber fast den ganzen Tag hinweg so das ich noch weiß was ich tu und nicht mehr das zittern in den Händen hab und nicht mehr die entzugserscheinungen...

    wie lange möchtest du so "weiterleben"? Zu wissen daß Du nicht alleine bist wird Dir auf Dauer nicht das Leben retten.

    LG Maddin

  • Zitat von irina3258

    Ich verstehe dich sehr sehr gut. Ich bin selbst erst seit 1,5 Monaten trocken, also noch ganz frisch "trocken". Allerdings das habe ich alles ganz alleine geschafft, ohne Entgiftung, Klinik, Therapie usw. Ich habe einfach augehört zu trinken.

    Alleine schaffst Du's, aber Du schaffst es nicht Alleine.
    Soll heißen, nur Du kannst das 1. Glas stehen lassen, aber im Austausch mit Gleichgesinnten und fremder Hilfe fällt es leichter!?

    Zitat von irina3258

    Man muss nur eine Voraussetzung erfüllen-es richtig wollen.

    Yes, yes


    Zitat von irina3258

    Ich habe auch ein mal eine SHG besucht und ich gehe nie wieder hin, es ist nicht das Richtige.

    Damit legst Du Dir selbst große Steine in den Weg. Nach dem ersten Besuch habe ich auch überhaupt gar nichts verstanden! Nach einem einzigen Besuch (behaupte ich) weißt Du nichts, überhaupt nichts! Die Alkoholsucht erfordert eine andere Vorgehensweise wie Sie in unserem Allgemeindenken vorhanden ist!? Geh 99 mal in eine oder mehrere Gruppen und dann entscheide Dich!


    Zitat von irina3258


    Was machen die anderen Alkoholiker, die nicht in Deutschland wohnen und trotzdem aufhören? Sie machen es auch ohne Ärzte, in anderen Ländern gibt es gar keine Entzugskliniken usw., alle diese Geschichten mit Ärzten sind viel zu übertrieben.

    Woher weißt Du das?


    Für mich sind so manche Widersprüche in deiner Mitteilung vorhanden!? Lies Dir deinen eigenen Beitrag vielleicht später nochmals durch!?

    Und nicht zu vergessen! Wir haben es mit Alkohol zu tun!
    Er ist verschlagen, trügerisch und mächtig!

    Alleine wird es schwer, seeehr schweeeeeeer für Dich!

    Gruß Hermann

  • Hallo Irina,

    wenn ich mir so deine Beiträge durchlese, sind angeblich alle Menschen aggressiv dir gegenüber und du willst dir nicht helfen lassen.
    Wir reden hier nicht von Trinkpausen, die man über Monate oder gar (seltener) über Jahre aus eigener Kraft und mit nassem Denken schaffen kann.

    Wir bieten hier einen Erfahrungsaustausch, der dir die Möglichkeit gibt, dich von nassen Gedanken- und Wertestrukturen zu lösen, eine glückliche und zufriedene Trockenheit zu erlernen. Das ist ein jahrelanger Prozeß.

    Wenn du aber nicht bereit bist, gewisse Dinge anzunehmen, zu reflektieren und umzusetzen, wirst du niemals trocken denken und leben können, auch wenn du zu gleicher Zeit aufs Trinken verzichtest.

    Gruß, Freund.

  • Hallo Irina,

    ich bin jetzt seit über 3,5 Jahren ohne Alk, und ich muß Karsten recht geben.

    Es ist ein langer Lernprozeß um zufrieden und trocken zu leben.

    Ich habe mich vor 3 Monaten hier angemeldet und kann auch

    Heute noch nach über 3,5 jahren von diesem Forum lernen.

    LG Maddin

  • Hallo Irina,

    Alkoholiker müssen nicht zangsläufig aussehen wie der letzte Dreck. Unsauber, stinkend, ungepflegt, vollgep.... usw.
    Ich bin auch nicht die hässlichste und kleide mich modisch.
    Versuch es noch ein mal mit ner anderen SHG-Gruppe.Vielleicht hattest Du nur (oder die) nen schlechten Start erwischt.
    Oder schau einfach regelmäßig hier rein.

    Ich wünsche Dir alles Gute

    Gruß Birgit

    Alkoholikerin aus Zufall
    Trocken aus Wahl

  • Hi Teufelsengel,

    Mensch was ist denn los mit Dir? Warum gehst Du nicht sofort (noch heute!) ins Krankenhaus zur Entgiftung. Du kannst doch nicht ernsthaft soetwas wie die Abgabe einer Wohnung vorschieben?! Man hier geht es um Dein Leben. Willste so weitermachen und spaetestens in ein paar Jahren in der Kiste liegen oder was is los? Du tust ja gerade so als ob das hier so ein kleines Problemchen waere, das man mal so am Rande halbherzig erledigen kann. Willst Du verrecken? Im Moment hat es so den Anschein. Was meinst Du wie ich fertig war mit dem Alk am Ende ich wollte auch nicht mehr leben. Das liegt aber grossteils nur am Alk, wenn Du damit aufhoerst wird alles wieder viel(!) besser.

    Du brauchst jetzt mit niemanden darueber zu sprechen sondern Du waehlst jetzt mal den Notruf und laesst Dich zur Entgiftung einweisen. Die koennen Dir uebrigens auch einen Bereitschaftsarzt vorbeischicken (war bei mir auch so), der kann Dir sicher auch eine Einweisung ausschreiben. Oder Du laeufst direkt bei der Klinik auf. Machst denen klar dass Du schwere Entzugserscheinungen hast und dann koennen die Dich auch nicht einfach abwimmeln -- bzw. Du darfst Dich nicht abwimmeln lassen.

    Du allein hast es in der Hand, Dein Leben zu retten. Mit rumdruckserei und Gesuelze wirst Du allerdings nichts aendern, Du wirst Naegel mit Koepfen machen muessen!! Und die ganze Diskussion ist zwecklos und Zeitverschwendung. Es ist Dein Leben, mit dem Du spielst, versuche Dir das klar zu machen.

    Michael

  • Hallo nochmal,

    Wir haben unsere Beitraege fast zeitgleich geschrieben, daher hatte ich den letzten Stand noch nicht. Nachtrag: Das hoert sich schon mal besser an. Ich hoffe nur Du gehst da auch wirklich hin und laesst Dir nich ne andere Ausrede einfallen!!! Mach Dir klar dass es im Moment schlicht und ergreifend nichts wichtigeres gibt. Und sei ehrlich mit dem Arzt, sag, dass Du ne Flasche Whiskey am Tag brauchst um nicht auf schweren Entzug zu kommen. Und sag auch dass Du Schluss machen willst und in die Entgiftung, der wird Dich dann ueberweisen. Beginne Dein neues Leben also nicht mit Luegen, sondern sei ehrlich. Aerzte sind (sofern kompetent) professionell und werden Dir sicherlich keine Vorwuerfe deswegen machen! Ausserdem kann er Dir nur gut helfen wenn Du die ganze Wahrheit auf den Tisch legst, mach Dir das klar.

    Ich wuensche Dir dann alles Gute. Halte durch, die naechsten Tage werden schwer, aber danach hast Du wieder die Chance auf ein richtiges Leben. Ausserdem war es in der Entgiftung bei mir garnicht so schlimm. Habe ne Menge nette Leute dort getroffen (ok nen paar haetten eher auf die psychosomatische gehoert aber das gehoert halt dazu). Also jetzt nur nach vorne schauen und Aengsten erst gar keine Chance lassen. Packe jeden Tag einzeln an und denke nicht zu sehr an das Morgen. Im Moment ist das Jetzt wichtig, also dass Du JETZT und nicht erst Morgen oder Nie handelst.

    lg,
    Michael

  • Das ist ja eine gute Nachricht, aber ich finde das auf der anderen Seite auch wieder eine lange Wartezeit. Das sind ja noch 8 Tage bis dahin. Ich hoffe, Du überlegst es Dir in der Zwischenzeit nicht wieder anders!

    :D

  • Hi Teufelsengel,

    erst am 15ten ist doch ziemlich lang. OK bis dahin wirst Du zumindest eine Mindestmenge weitertrinken muessen um nicht auf kalten Entzug zu kommen, nicht vergessen. Aber mach Dir klar was auf dem Spiel steht und zieh das auch durch! Ich wuensche Dir alles Gute. Danach sieht die Welt sicher schon wieder ein ganzes Stueck besser aus fuer Dich. Jetzt bist Du auf dem richtigen Weg ;)

    greets,
    Michael

  • Hallo Daniel,

    ich drück Dir die Daumen!

    Wirst sehen, Du hast die richtige Entscheidung getroffen!

    Gib die Tage bis zur Entgiftung auf Dich acht!

    Liebe Grüße

    pauly

    Es ist nicht leicht, das Glück in sich selbst zu finden,
    doch es ist unmöglich, es anderswo zu finden.

    Agnes Repplier

    Abstinent seit Oktober 2006

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