Hallo Plejaden,
ZitatBeneiden musst du mich wirklich nicht. Du hast doch auch angefangen etwas zu ändern!
Da hast Du sicher recht! Prinzipiell empfinde ich die Veränderungen, die ich zur Zeit in meinem Leben vornehme, auch als sehr positiv. Dennoch erkenne ich auch Grenzen, oder besser gesagt Wege, die ich wohl nicht mehr erfolgreich beschreiten werde. Das Thema Studium ist ein Beispiel dafür: Grundsätzlich hätte ich schon Interesse, das Versäumte nachzuholen und meine Qualifikation und Arbeitsmarktchancen dadurch zu erhöhen. aber wer mag mir das jetzt noch bezahlen
? Und würden meine Chancen auf einen guten, mich ausfüllenden Job wirklich steigen, wenn ich mein Diplom oder Master im Alter von 37 oder 38 Jahren erlange? Diese Fragen erfüllen mich eben manchmal mit ein wenig Wehmut und daher auch der kleine Neid, weil Du Deinen beruflichen Weg ungeachtet aller Probleme doch ein wenig konsequenter beschritten hast, als ich das in den letzten Jahren vermochte.
Zum Perönlichkeitsverfall nur ganz kurz: Ich glaube, was Du da beschrieben hast, ist der Anfang der langen Spirale ins Verderben! Wenn man beginnt, die eigenen Ziele zu verdrängen, nur um sich -von den eigenen Gedanken ungestört- gepflegt einen hinter den Knorpel zu schütten, dann hat man sicher die erste Stufe auf dem Weg in den Abgrund beschritten! Schön, dass Du noch nicht weiter gegangen bist - Ich bin heute wieder auf die 'Jungs vom Kiosk' getroffen. Da sind schon einige dabei, denen es mittlerweile egal ist, ob sie sich heute, gestern oder letzten Monat geduscht haben
. Hauptsache der Pegel stimmt!
Liebe Grüße
J.