• Hallo,

    Ich habe es früher immer gehasst, wenn die Tage kürzer wurden.
    Dann kam immer so eine Dunkelheit in mein Leben. Ich meinem Leben fehlte sowieso die Sonne.

    Heute gehe ich diese Zeit mit gemischten Gefühlen an. Ein bisschen ängstlich. Ich mag nicht gerne zurückdenken, aber diese Zeit des dunkelwerdens sitzt tief in mir als etwas negatives.
    Ich genieße nun das unbelastet sein. Ich muss mich immer noch gewöhnen, wie sich das anfühlt. Bin manchmal fast ein bisschen ängstlich.
    Ich werde einen Spaziergang machen und mir den frischen Wind um die Nase wehen lassen. Wenn auch alleine. Aber das brauche ich oft, kleine Dinge an denen ich mich freuen kann.

    Wünsche euch einen schönen Tag.

    LG

    vergissmeinnicht :wink:

  • Guten Abend,

    draußen ist es schon dunkel und vor einer halben Stunde, als ich nach Hause fuhr, war es dies auch bereits. Ein sommerlich warmer Tag, der jedoch am Abend schon ziemlich herbstlich duftet. Offen mit dem Auto durch die Dunkelheit fahren, Musik, die ich mag, aus dem Radio und der Fahrtwind, der mit kalten Luftfingern in meinen Haaren spielt und mir kleine Schauer am Nacken aufsteigen lässt. Den Rythmus der Trommel noch im Körper und die Vorfreude auf ein heimelig erleuchtetes Zimmer.

    Ein Tag, der arbeitsreich war und friedvoll-genüsslich zu Ende geht.

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Nachdem mich dieser El Tango De Roxanne so anspringt, mußte ich mir gleich mal aus der Bücherei die Musikal DVD besorgen. Was ein Hammer, es geht im Tango um Verlangen, Leidenschaft, Mißtrauen, Eifersucht, Verrat, Vertrauen, die Liebe, den Tod. 1 Hemd habe ich beim Bügeln versaut, ich habe lange nicht mehr so intensive einen Film gesehen.

    Der Maharadscha und seine Kurtisane, ist in etwa der Co und der Abhängige oder der Abhängige und der Co, ich kann nicht genau unterscheiden wer in dem Musical welche Rolle spielt und wer im Leben welche Rolle spielt. Zu dumm, ich werde diese Nacht noch was bügeln, was für ein Tanz, was für eine Stimme.

    Sie standen dar und fragten sich warum und nur einer meinte: warum nicht.

  • Freitage sind für mich ein Genuss. Nur noch ein paar Stunden bis zum Wochenende und der Gewissheit, zwei und einen halben Tag ganz nach meinem Gusto verbringen zu können. Die erste Zeit ohne "meinen Alki" waren die Wochenenden immer ein Albtraum, weil mir die Struktur und die Kontakte durch die Arbeit fehlten. Das Erkennen, wie sich meine Wahrnehmung geändert hat, wie ich gelernt habe, MEINE Zeit mit MIR zu genießen, ist ein schönes Gefühl.

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Wochenend-Anfang-Kaffee, Sonnenschein, rauschende Bäume vor dem Fenster und die Gewissheit eines unverhofften Besuches morgen.... schön!

    Gleich werd ich mich auf den Weg in den Garten machen und gucken, was die Natur mir heute zu meinem Abendbrot anbietet.

    Gut hab ichs.... ja, das kann ich nicht anders sagen.

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Hallo liebe Ette,

    Zitat

    Wochenend-Anfang-Kaffee, Sonnenschein, rauschende Bäume vor dem Fenster

    Beim Kaffee kann ich mithalten :lol: , die rauschenden Bäume habe ich auch vor meinem Fenster, allerdings weil der Regen so reinrauscht! :(

    Und trotzdem kann ich den Nachmittag genießen, gemütlich zuhause mit einem Kerzchen auf dem Tisch, mit meinem Mann und meinen Schmusekatzen um mich rum und ganz einfach weil Wochenende ist! :lol:

    Dir ein paar entspannte Tage mit viel Sonne und viel Spaß mit Deinem Besuch morgen!

    Lieben Gruß
    Speedy

  • Genuss, er kann manchmal so einfach sein. Eine Einladung auf eine Tasse Kaffee in der Mittagspause verbunden mit einem unverhofften Imbiss. Ein klärendes Gespräch und ein paar Stunden ganz für mich alleine.

    Ich werde ihn aber nur erkennen, den Genuss, wenn ich ihn mir bewusst mache. Wenn ich solchen Dingen keine Bedeutung beimesse und ständig das beklage, was ich nicht habe, bleibt mir jeder Genuss versagt. Gedankenarbeit, Bewusstseinsarbeit, die am Anfang ungewohnt und anstrengend ist. Aber zum Ergebnis hat, dass ich zufrieden und gelassen mein Leben leben kann. Und mit Genuss.....;-)

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Jawohl, Ette, dankeschön! Wenn ich immer nur zufrieden wäre mit dem, was ich nicht habe, dann werde ich auch nie das geniessen können, was ist!

    LG - für mich das Wort zum Mittwoch :wink:
    Skybird

    Lebendige Grüsse
    skybird

  • Ich habe zu viel Zucker verarbeitet, aber das macht nichts, weil die Fruchtaufstrich an sich, der hat es in sich und ich habe einfach heute morgen 3 große Löffel puro El Torro Energie in mich reingestopft. Das war wie guter Schafskäse, den kann man auch auf der Zungen zergehen lassen, schlucken und langsam steigt er wieder hoch, in die Birne und dann bekommt man den Geschmack nicht mehr weg, daß kann dann auch eine Strafe sein, so ein alter Sockengeruch im Hirn.

    Die Kombination von Hagebutten mit Feigen und die kleinen Scharfmacher darin sind kaum merkbar, mit einem abgelenkten, nach Rezeptorennahrung suchenden Hirn, hätte ich nie wahrgenommen was da abgeht. Analyse: dem Fruchtgeschmack hinterher träumend, wühlt sich von unter langsam der kräftige Feuergeschmack der Peperoni hoch, der läßt es krachen, aber auch der Rest, pure Energie und Geheimnsvolle Zutaten, nicht übel was da alles für Gedanken hochkommen. Meins, gebe ich nichts von ab.

    Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis, genießbar. LG Kaltblut

    Sie standen dar und fragten sich warum und nur einer meinte: warum nicht.

  • Guten Morgen Karl,

    kann ich verstehen, dass du nichts abgeben willst. Ist ja auch eine Schw.....arbeit, die Dinger zu verarbeiten. Allerdings.....die Gedanken, die hochkommen, die wären ja schon mal interessant....

    Ich wünsch dir einen genüsslichen Tag.

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • heut morgen...habe ich den "herbst"GESEHEN

    eisig kalt,sonnenschein und heller tau auf einer koppel...die pferde standen friedlich und eins galoppierte..wunderschöner ausdruck von FREIHEIT

    ich blieb stehen und SAH das sich die bäume langsam färben.

    liebe grüsse caro die sich freut "dieses bild"für heut in sich zu tragen

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • schöner thread!
    da mußte ich auch erst langsam draufkommen, mich selbst zu verwöhnen, zu genießen.......und lerne noch.

    ich liebe es salzbäder mit richtig viel meeralz zu nehmen (entgiftet stark) oder mit einer mischung aus salz (himalaya/meer) und öl meinen nassen körper abzurubbel - danach eine babypfirsichhaut.
    salzfußbäder sind auch fein und danach die füße einölen...mhmh

    seit einem halben jahr verwende ich regelmäßig, täglich, spezielle ätherische öle von der firma edit elocin:bitte keine Fimen-oder Markennamen,danke. davor konnte ich mit sowas nix anfangen, aber diese öle haben es in sich, sind rein und intensiv. manchmal rieche ich nur alle öle durch - das bewirkt schon sehr viel. ja, meine geruchs- und geschmacksnerven sind wieder sensibler geworden (besonders seit ich nimma rauche)

    regelmäßig laufen gehört nun auch dazu - wenn ich es nicht tue, fehlt mir was.

    dann gönne ich mir immer noch meine therapeutin, die ein äußerst wunderbarer mensch ist mit ganz viel liebe - die gibt soooo viel, ganz schön ist das.

    mache auch noch immer dinge, die mir nicht so gut tun (zu lange auf / computer....), das wird schon!

    wünsche euch einen wunderschönen tag!

    azur

  • Guten Morgen ihrs,

    es freut mich, dass euch mein Genuss-Thread gefällt. Für mich ist er ein Werkzeug, mich immer wieder aufmerksam zu machen. "Genuss ist alltäglich" habe ich einmal gelesen. Hääääää? Erst im Laufe der Zeit konnte ich erkennen, was dieser Satz bedeutet. Nämlich, dass es durchaus möglich ist, jeden Tag einen genüsslichen Moment zu finden, wenn ich aufmerksam mit mir und meiner Umwelt umgehe. Den Fokus auf Angenehmes für uns zu richten. Etwas, das wir Co´s in unserem Weltrettungsbestreben viel zu oft vergessen.

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Hallo,

    es ist immer wieder eine gewaltige Freude den Kindern beim Biken zu zusehen und ihren sicheren Umgang mit den PS-Boliden zu spüren. Neulich bekam der Papa einen Rappel, die kleinen Straßen um den NB-Ring sind so geil zu fahren, aber nie Sonntags, da ist die Tötungsrate zu hoch. Der schnelle 34 PS Fahrer hinter mir hielt mit an und meinte was fährt Du auf einmal so gut, er käme nicht mit. Häh, das große Kind war die ganze Zeit hinter mir, mit dem 125 PS Geschoß, daß ist der, von dem ich jetzt lerne, alle lernen jetzt von ihm. Gut, in den Alpen war er auf die Fresse geflogen, er war aber ganz schnell wieder auf die Karre und meinte: ich dachte du hättest das nicht bemerkt, Papas merken fast alles, sind ja schließlich meine Gene, hihihi. Papas wollen dann auch rausbekommen, wie das funktioniert, mit dem abhebenden Vorderrad in der Beschleunigungsphase am Kurvenausgang, geiles Gefühl, der Hauptständer stört was und ich muß die Übersetzung ändern. Dabei wurde mir mal wieder bewußt, es kommt nicht auf das Bike an, erstmal auf den Fahrer und dem Umgang mit dem Gerät an sich.

    Es ist wie der Umgang mit allem, bis hin zu meinem Leben. Da passieren dann Dinge, die einst unmöglich erschienen, wie von Geisterhand. Es kommt mir nicht auf den Partner an, erstmal auf mich auf den Umgang mit mir selbst und dem Meistern der Umstände an sich, alles andere ist dann was anderes.

    Ich genieße diese Erkenntnis, manchmal kommts beim Biken. Ich erinnere mich aber auch gut daran, wie es im Hirn vor Schiß pochte. Von meinem Frühjahrsabflug weiß ich ja nichts, aber ich weiß, daß ich auch den dicksten Schiß gelassen ganz ruhig durchfahren kann.

    LG Kaltblut

    Sie standen dar und fragten sich warum und nur einer meinte: warum nicht.

  • Mich ausstrecken, viel Fläche bieten, damit ich sie aufsaugen kann, die letzten Sonnenstrahlen. Angenehm warm sind sie. Nicht heiß und brennend wie im Sommer, als ich mich vor ihnen im Schatten verkroch. Räkeln mag ich mich in ihnen, damit sie jeden Zentimeter meines Körpers bescheinen. So, als ob ich mir einen Vorrat anlegen wollte für den Winter. Wenn ich die Augen öffne, sehe ich nicht mehr das satte Grün des Sommers über mir in den Baumkronen. Feurig bunt leuchten die ersten Blätter und ein Duft von Vergängnis weht über den Rasen, auf dem sich erstes Laub niedergelassen hat. Abschied nehmen heißt es, vom Sommer, von den milden Abenden, von den langen, hellen Tagen. Ein letztes Aufbäumen des Sommers scheint dieser Nachmittag zu sein. Ich genieße ihn, freue mich aber auch auf die langen, dunkleren Stunden nach Feierabend, die jetzt kommen. Ganz anders werden sie sein. Kuschelig, kerzenscheinend, teeduftend. Trotzdem ist es tröstlich zu wissen, dass irgendwann die Tage wieder länger werden. Davor ist aber noch die Arbeit, den Garten winterfest zu machen. Das Gehegte und Gepflegte vor dem nahenden Frost schützen und zu sehen, wie sich die Natur zurückzieht. Ganz im Vertrauen darauf, dass das nächste Frühjahr unausbleiblich kommen wird. Die dunkle Zeit nutzen. Zum Ausruhen, zum Kraft tanken, zum Einkehren, zum Nachdenken......

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • F ürchtete dich früher
    R uhelos lag ich stundenlang
    E ndlos die Zeit bis zum Morgen
    U nruhige Gedanken plagten
    N un genieße ich dich
    D eine Stille und Geborgenheit
    I n mir selbst ist es friedlich
    N ächtens und am Tag

    N eu ist das Gefühl
    A bends mich auf die
    C hance der Erholung zu freuen
    H ol mir die Kraft der Urzeit
    T ief im Schlaf.

    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Liebe Ette,

    Deine Zeilen,
    berührend und beeindruckend zugleich.
    Für mich Genuss
    am heutigen Morgen.

    Auch ich freue mich auf den Winterschlaf um zu Kräften zu kommen und das Sehnen zu spüren nach Sonne, Licht, Wärme, dass umso kostbarer ist nach langen dunklen, weichen Nächten.

    LG Skybird

    Lebendige Grüsse
    skybird

  • ich habe gerade im garten gesessen.der himmel bot ein schauspiel
    dicke wolken,tiefgrau der wind schieb sie auseinander um der sonne für einen kurzen moment die möglichkeit zu geben zu scheinen..

    ich schließ die augen und spüre ihre wärme

    ein wunderschöner kuzer augenblick

    liebe grüsse caro

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

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