Beiträge von KaBe

    Als neues Mitglied hier im Formun möchte ich mich eigentlich nur kurz vorstellen.

    Mein Name ist Karlheinz, bin 45 Jahre alt und lebe "noch" in geordneten sozialen Verhältnissen.

    Ich trinke seit meinem 15. Lebensjahr Alkohol. Aus dem anfänglich völlig unkomplizierten Umgang mit Alkohol ist im Laufe der Jahre ein "riesengroßes" Suchtproblem geworden.

    Seit 2008 versuche ich nun schon mehr oder weniger erfolgreich (oder erfolglos) durch verschiedene Maßnahmen, eine "Zufriedene Abstinenz" für mich zu erreichen. Leider war mein Vorhaben nicht immer von Erfolg gekrönt. Ich habe eine Langzeitterapie, zwei Kurzzeitterapien und diverse Entgiftungen hinter mir. Mein letzter stationärer Aufenthalt war Juli 2015 in einem Bezirksklinikum, dass ich mittlerweile schon als meine zweite Heimat betrachte.

    Zur Zeit besuche ich einmal wöchentlich eine geleitete SHG (auch in der Klinik), sowie regelmäßige Einzelgespräche mit einer Therapeutin, die mich schon seit Jahren geduldig auf meinem Weg begleitet.

    Das wichtgste aber ist, dass ich seit ca. einem halben Jahr keinen Alkohol mehr konsumiere. Meine längste Abstinenzzeit betrug ca. fünf Jahre. Von 2008 bis irgendwann 2013. Dies nach meiner ersten Langzeit. Dann verfiel ich wieder der Sucht. Vermutlich fühlte ich mich zu sicher. Vermutlich wollte ich meinen alten "Freund" Alkohol nicht für ewig aufgeben. Ich kann es nicht mehr nachvollziehen was da mit mir geschah.

    Diese fünf Jahre "trocken" waren geschenkte Jahre und sollen nicht die letzten gewesen sein. Von 2013 bis 2015 plätscherte das alles so vor sich hin. Aber vor einem halben Jahr habe ich erkannt, dass mich das "immer wieder Aufstehen" müssen, unheimlich viel Kraft kostet. Kraft die ich benötige um das große Ziel der Trockenheit zu erreichen.

    In diesem Sinne Euch allen ein gesundes und auch trockenes 2016.


    LG Karlheinz

    Guten Morgen Flo

    Der Geist ist willig aber das Fleisch ist schwach. So oder so ähnlich ist es mir auch ergangen. Saufen, Trinkpausen, Saufen, Trinkpausen. Ich bin immer mehr abgeglitten. Ich sah kein Land mehr. Das rettende Ufer war weit, aber sehr weit weg. Zum saufen kamen auch noch depressiver Verstimmungen, gesundheitliche Probleme, Probleme in Arbeit und Familie. Ich kann mich gut und gerne in Deine Lage versetzen. Du wachst in der Früh auf mit einem Brummschädel (entschuldige den Ausdruck) und hast die besten Vorsätze und nach ein paar Tagen sind die den Bach runter weil "Kleinigkeiten (wie auch bei mir)", Dich aus der Bahn werfen. Wie oft habe ich versucht von der Flasche wegzukommen. 1-2 Tage Trinkpause waren schon drin. Das war aber auch alles. Der Geist ist willig. Ich hab alles probiert. Therapien im ambulanten und stationären Bereich, Entgiftung sowieso. Nach der Entgiftung fühlte ich mich wie ein Jungbrunnen. Ausgestattet mit Wissen über den Umgang mit Alkohol, Rückfallpräventon usw. ging ich nach Hause zu meiner Familie. Einige Tage später hatte ich dann wieder meinen Rückfall. Ich konnte keine Hilfe von außen annehmen, hab mich geschämt. Einschneidend war, dass mir mein Arbeitgeber damals sozusagen "das Messer auf die Brust" gesetzt hat. Hilfe annehmen oder Schluß mit Lustig (Kündigung). Und zwar keine XY Hilfe sondern die von Profis. In der Familie hat es auch nicht mehr funktioniert. Die Kluft zwischen meiner Frau und mir, wurde immer größer. Das hab ich gemerkt. Anfänglich hat mir das alles nichts ausgemacht. Weil das schaffe ich schon allein. So stark bin ich. Nix wars. Verstanden habe ich die Worte meiner Ärztin nach der Entgiftung als ich wieder am saufen war: Lieber Hr. ... Hätten Sie damals das gemacht was ich ihnen geraten habe (LZT) dann würden wir heute nicht hier sitzen. Widerwillig hab ich mich dann im Juli 08 zur Therapie entschlossen und bin seit zwei Wochen wieder zu Hause. Bis ca. zwei Tage vor Behandlungsbeginn habe ich gesoffen. Und jetzt momentan und die vergangenen zwei Wochen geht es mit so gut wie schon lange nicht mehr. Psychisch und körperlich. Das dieses Gefühl nicht ewig andauert. Dessen bin ich mir auch sicher. Aber ich kann jetzt damit umgehen. Auch ohne Alk. Ich lese hier sehr viel im Forum. Das bringt mich weiter. Stärkt mich immer wieder. Was ich damit sagen will. Mich hat man vor Monaten zu meinem Glück zwingen müssen. Fast mit Gewalt zwingen müssen. Weil ich mich nicht aufraffen konnte etwas zu unternehmen. Wenn Du jetzt nicht eine andere Richtung fährst, befürchte ich, wird Dich irgendjemand auch zu Deinem Glück zwingen. Denn eins ist sicher. Sozialer und körperlicher Verfall durch die Sauferei, kommen mit Sicherheit. So wie das Amen in der Kirche. Ich bin jetzt 38 und hoffe ich hab die Kurve noch mal genommen. Lass Dir helfen. Am Besten heute noch. Verschwende keine wertvolle Zeit. Darum sehe ich zwischen uns beiden Gemeinsamkeiten. Einmal geht Dir gut. Einmal gehts Dir schlecht. Wie lange soll das noch so weitergehen? Für die Zukunft wünsch ich Dir alles Gute. Bleib am Ball und tu das, was Dir HIER und von Spezialisten geraten wird, wenn Dir Dein Leben nicht "Wurst" ist.

    Gruß

    Karlheinz

    Hallo Flo und Yvonne. Eure Rückmeldung freut mich sehr.

    Hatte heute, Tag zwei nach meiner Entlassung, meinen ersten Arbeitstag. Ich muß sagen. Nach anfänglichem "Magendrücken" ist alles sehr gut verlaufen. Der "Chef" und die Kollegen akzeptieren meine Krankheit und unterstützen mich, wo sie können, ohne zu gängeln oder aufdringlich zu wirken. Sie geben mir Hilfestellung um mich nach vier Monaten wieder in der Arbeitswelt zurechtzufinden. Es ist gut so, wie es ist. Das nicht alles "ROSAROT" bleibt und man immer nur auf "Wölckchen" durchs Leben schwebt. Dessen bin ich mir bewußt und sehe das ganze eben auch sachlich.

    Ihr, dass Forum und manch anderer gebt wertvolle Hilfe zur Erlangung und Festigung der dauerhaften Abstinenz. Das ist nicht mit Gold aufzuwiegen. Ihr begleitet. Genauso wie ich das tun werde, wenn mich jemand direkt oder auch indirekt um Hilfe bittet. Den Weg muß jeder für sich allein gehen. Das nimmt einem niemand ab. Alkoholiker zu sein ist keine Schande. Aber nichts dagegen tun .........

    Ich wünsch Euch allem im Forum eine gute Nacht

    Hallo Holger. Schön das es Dich "noch gibt" und das es Dir allem Anschein nach gut geht. Wie Du schon gesagt hast, stellen auch für mich die ganzen Feiertage zumindest eine Herausforderung da. Da ich Schicht arbeite "erwischt" es mich sowieso an Weihnachten und Silvester. Aber eine Dauerlösung an Feiertagen arbeiten, ist dass sicher nicht. Nur wird uns nichts anderes übrig bleiben als uns der ganzen Situation zu stellen. Ich galub ein Patentrezept hierbei gibt es nicht. Ich werd mit meiner Familie feiern. Und zwar intensiv. Ich werde alles ganz bewußt wahrnehmen, weil ich nüchtern bin. Nicht wie letzten Jahre schon vor der Bescherung angetrunken. Silvester macht mir eher wenig. Man kann auch mit anderen Getränken anstoßen. Aber Du siehst. Alleine der Gedanke an solche eher "Kleinigkeiten" spiegelt doch wieder, was der Alkohol für einen Stellenwert bei uns hatte, bzw. noch hat. Ich nehm mich da nicht aus. Aber ich glaube, dass es wichtigere Dinge gibt und schlimmere Sachen existieren, als nie wieder Alkohol zu trinken. Ich hoffe Du kannst Dir vorstellen, was ich meine.

    Bis bald

    Karlheinz

    Im August dieses Jahres, begann ich eine LZT. Körperlich und psychisch, wie mir schien, völlig am Ende. Ohne die Hoffnung, je wieder den Strudel der Abhängigkeit entfliehen zu können. Gesundheitliche Probleme, Schwierigkeiten familiärer Art, im Ungang mit anderen, Freunden, Bekannten, hatten sich zu einem für mich unüberwindlichen Berg angehäuft. Den ich alleine nicht mehr erklimmen konnte.

    Gestern am 03.12., wurde ich als "neuer" Mensch in die reale Welt entlassen. Mit dem guten Gefühl, Du schaffst das. Du wirst Probleme, noch bestehende oder kommende anpacken und lösen. Dies ohne die Flasche.

    Momentan geht es mir sehr gut. Gestern bei der Entlassung stellte sich leicht ein Gefühl der Angst ein. Wie wird es "drausen"? Wie werde ich aufgenommen. Im privaten Umfeld. Beruflich. Trotz vieler Heimfahren, totz dem "Testen des Ernstfalls", war dieses Gefühl da. Aber mit dem Wissen, der Einsicht und dem Hintergedanken, dass viele Menschen da sind, die helfen und unterstützen. Auch im Alltag.

    In der letzten Zeit habe ich hier im Forum sehr viel gelesen, weniger über mich erzählt. Dem Forum bleibe ich treu, da ich hier sehr viel Hilfe erfahren habe und ich mit Sicherheit noch sehr viel Hilfe brauchen werde. Ohne das Forum hätte ich vermutlich nie die LZT begonnen. Immer weiter gesunken. Bis ins Bodenlose.

    P.s. Hubert. Oft dachte ich Dich. Mit welchem Elan du die Abstinenz angegangen bist. Ich hoffe Dir gehts soweit gut und Du fühlts Dich wohl, so wie Du jetzt lebst. Ich melde mich in Kürze hier wieder.

    So und nun wünsche ich Euch allen eine GUTE und TROCKEN Zeit. Bis bald.

    Karlheinz

    Hallo Hans Klein!!!!!!!!!!!!!!

    Du warst seit dem 09. Sep. trocken. Bis auf die Entgiftung und die Gruppenbesuche warst Du seit diesem Datum abstinent. Du hast das sonst ganz alleine hinbekommen. Alleine diese Tatsache nötigt schon ganzen Respekt vor Dir ab. Weiter machst Du in Kürze eine LZT. Dein Entschluß für ein trockenes zufriedenes Leben steht. In der Therapie wirst Du mitunter lernen, mit solchen schlimmen Situationen, mit denen Du in der letzten Woche konfrontiert warst, umzugehen. Diese auch ohne Alkohol zu meistern. Du wirst "NOTFALLPLÄNE" entwickeln. Dein "Ausrutscher" mit den drei Bieren schlägt Dich nicht auf "NULL" zurück" (was natürlich den Rückfall nicht entschuldigt). Häng Dich nicht an diesen getrunkenen drei Bieren auf und ziehe jetzt nicht alles in Zweifel was Du die letzten Monate oder Wochen geschafft hast. Dein Weg steht und was ich aus Deinen geschriebenen Worten entnehmen kann, wirst Du diesen auch gehen. Der Weg ist holprig und steinig. Vielleicht fällst Du auch mal, aber steh wieder auf. Also. Denk nicht mehr an gestern, schau nach vorn.

    Für Deine Therapie wünsche ich Dir alles gute. Die an Dich investierte Zeit, die Mühe und was alles mit einer LZT anher geht, ist es Wert.

    Wir werden uns mit Sicherheit hier im Forum noch öffters begegnen.

    Bis bald.

    Karlheinz.

    Hallo Ihr !!!!!!!!!!!!!!!!

    Bin wieder im Land. Ich hoffe Ihr hattet eine gute und trockene Woche. Mir gehts gut und werd mich die nächste Zeit öffter melden. Bis bald.

    Karlheinz

    Grüß Dich sehnSucht

    bin der erste hier der Dich begrüßen darf und bin mir sicher, dass andere bald den Weg hierher finden. Zuerst möchte ich Dich beglückwünschen zu Deiner gewonnenen Einsicht in Bezug auf Deine Krankheit, zum Weg den Du eingeschlagen hast. Ich bin nur ein paar Jahre älter als Du, aber der Verlauf der Krankheit zwischen uns beiden ähnelt sich sehr stark. Auch ich habe vor Monaten vergeblich, mit allen nur erdenklichen Mitteln versucht, vom Alkohol loszukommen. Ambulante Therapien, Teilstationäre Behandlung usw. brachte alles keinen Erfolg. Nach meiner ersten und bislang einzigen Entgiftung war ich innerhalb kürzester Zeit wieder dort, wo ich angefangen habe. Wie Du, habe auch ich mich für eine LZT entschieden. Für mich war dies der einzig erfolgversprechende Weg zur Abstinenz. Ich wünsche Dir für die Zukunft alles Gute. Bis bald.

    Karlheinz.

    Hallo Paolo !!!!!!!!!!!!

    Ich kenne einige alkoholkranke Menschen, die schon 10, 12, 15 Jahre oder länger trocken waren, die nach dieser langer Zeit der Abstinenz wieder angefangen haben, zu trinken. Die Frage nach dem "WARUM" konnte mir niemand so genau beantworten. Nur eines haben alle gemeinsam. Sie fingen nach diesen Rückschritten nicht mehr von "NULL" an. Sie erkämpften sich wieder, bzw. noch, erneut ihre Trockenheit. Ein Rückfall muß nicht zwangsläufig den "Untergang" bedeuten. Da ich, wie Du, meine Schwächen kenne, oder besser gesagt, kennen gelernt habe und ich das Gefühl habe, dass ich auf "Krisensituationen" besser reagieren kann, als zu früheren Zeiten, versuche ich möglichst gut, die Abstienz, zu halten. Ich sage "VERSUCHE" mit aller Kraft und allem Wissen. Bis bald.


    Karlheinz

    Guten Morgen Ihr.

    Ich hoffe Ihr alle hattet eine angenehme Nachtruhe.

    Ja Frozen Tears. Du hast recht. Am Selbstbewußtsein dürfte es momentan bei mir nicht fehlen. Ich sag halt immer momentan. Man kann nie wissen was morgen ist. Da gab es schon mal ganz andere Zeiten. Hab mich in der Wohnung versteckt, mich regelrecht eingeschlossen. Das Telefon gekappt und war für niemanden mehr zu erreichen. Ich funktionierte nur noch, wie eine Maschine, die man anwirft und am Abend wieder abstellt. Ich schämte mich vor meiner Umgebung. Der Familie, den Arbeitskollegen, Nachbarn. Richtige Freunde hatte ich nur noch im Kollegenkreis, die mich besuchten, mich aufrichteten und versuchten mich halt grad so aufzubauen, dass die "Maschine" nicht total schlapp machte. Der Alkohol schmeckte schon lange nicht mehr. Heute muß ich sagen, gehe ich anders mit der Krankheit um. Ich bin offener, gehe unter Menschen und versuche mich so gut es geht der Welt zu stellen. Ich kann sagen: "Mir geht es HEUTE gut". Das "MORGEN", wird sich zeigen. Und ich hoffe so wie es jetzt mir geht, geht es manch anderen mit der Krankheit Alkohol.

    Bis bald.

    Karlheinz

    Grüß Dich Gabi,

    auch von mir ein herzliches Willkommen.

    Freut mich für Dich sehr, dass Du seit so langer Zeit trocken bist. Wie ich lese arbeitest Du immens an Dir. Das ist gut so. Nie gänzlich vergessen, wo man mal war und das "JETZT" geniesen. Das Forum hilft. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Ich wünsch Dir alles Gute. Bis bald.


    Karlheinz

    Guten Morgen und hallo Ihr alle.

    Bin gestern erst später nach Hause gekommen weil ich noch einige wichtige Termine zu erledigen hatte und hab die restliche Zeit des Abends mit meiner Familie verbracht, die ich ja die ganze Woche nicht sehe. Die letzten Stunden hab ich dann im Forum geschmöckert und gelesen, was sich so getan hat. Als ich gestern nach Hause fuhr, war ich noch bei meiner Arbeitsstelle und hab meinen "Chef" auf mein baldiges Kommen vorbereitet. Dessen Reaktion und die im Kollegenkreis sind echt positiv. Hatte erst ein "faules" Gefühl in der Magengrube. Wie werd ich nach so langer Zeit der Therapie wieder aufgenommen? Wie werd ich "beäugelt?. Dergleichen habe ich gestern keine schlechten Erfahrungen gemacht. Ganz im Gegenteil. Auch freu ich mich schon wieder auf meine Arbeit, die mir in den letzten Monaten vor der Behandlung so viel gegeben hat. Ab Mitte nächster Woche bin ich dann, wie ich schon geschrieben habe, für einige Tage in "freier Wildbahn". Ich werd mich dann mal intensiv mit dem Forum und mit dem Geanken befassen, eine SHG aufzusuchen. Komisch oder? Arbeite schon sehr lange an meiner Krankheit und war noch nie in einer Selbsthilfegruppe. Suchtberatung, Betriebsarzt usw., werden dann weiter auf dem Programm der nächsten Woche stehen um dann in ein "paar Tagen" meine Koffen zu packen. Die Nachsorge steht auch schon. Und das wichtigste. "Im Kopf stimmt es auch wieder". Soll heißen: Was nützt die beste und längste LZT, wenn der Wille zur Abstinenz nicht vorhanden ist. Der ist da oder hat sich zumindest im Laufe der Behandlung eingestellt. Das Leben immer durch eine rosarote Brille sehen wäre zwar praktisch, ist aber utopisch. Ich kann keine Versprechungen abgeben, nie mehr auch nur einen Schluck Alkohol zu trinken. Versprechungen, die man sich selber oder anderen macht, sind bei unserer Krankheit sowieso fehl am Platz. Nur werd ich alles tun (u. das Wissen hierüber hab ich mir angeeignet), einen Rückfall zu vermeiden. Und sollten sich mal TIEFS in meiner allgemeinen "Weitterlage" einstellen, weiß ich, dass es Euch gibt. Ich wünsche Euch allen einen GUTEN Tag. Ich werd mich mit Sicherheit heute öffters melden. Bis später.

    Euer

    Karlheinz

    Hallo Holger!!!!!!!!!!

    Ist aber ein langer Spatziergang. Ich hoffe bei Dir ist alles in Ordnung. Falls wir uns heute nicht mehr hier treffen, wünsch ich Dir eine angenehme, sichere und abstinente Woche. Ich muß auch bald mal los. Bis später.

    Karlheinz

    Hallo ringo74!!!!!!!!!!!!!!

    Auch ich freu mich für Dich. Sehe die Sache ganz genauso wie Du. Man fühlt sich einfach körperlich und seelisch wohl und gut, wenn man trocken ist. Ich bin ebenfalls in Behandlung und das Ende der Therapie naht. Das uns bewußt sein muß, dass eine erfolgreiche zufriedene Abstinenz nur durch stetiges Arbeiten an seiner Person, gewährleistet ist, muß uns klar sein. Zumindest ist das bei mir so. Ich kann hier nur aus eigener Erfahrung sprechen. Es ist schön, wenn man sich gut fühlt, ab man sollte sich nie zu sicher fühlen. Forum, SHG usw. helfen uns, auch nach der stationären Behandlung "kritische" Situationen zu bestehen. Aber der Anfang ist für Dich auf jeden Fall gemacht. Bis bald.


    Karlheinz.

    Hallo Ihr !!!!!!!!!!!!!!!

    Bin mal gespannt.

    Geh jetzt gleich zum Friedhof um der Gräbersegnung beizuwohnen. Das ist an Allerheiligen bei uns so der Brauch. Hubert und manch anderer wird es ja wissen. Was mir allerdings Kopfschmerzen bereitet, ist nicht das christliche Prozedere an sich, sondern die Tatsache, dass ich in einer sehr seehhhhhhhhhhhhr kleinen Ortschaft, beinahe im Böhmerwald wohne. Ihr müßt wissen, wer mit dem Wundmal einer Alkoholkrankeit bei uns behaftet ist, dass ist beinahme
    so, wie die Pest im Mittelalter (um es übertrieben auszutrücken). Wobei mindestens 20 Prozent der Einwohner meiner Heimatgemeinde, eine Behandlung
    in Punkto Alkohol, sehr gut zu Gesicht stehen würde. Aber jetzt vergleich ich wieder und das ist nicht gut. Was ich damit sagen will. Ich habe einfach Bauschmerzen, wenn ich an 1000 Augenpaare denke, die mich anstarren, als wäre ich ein Aussätziger. Nun könnte ich mir doch sagen, Karlheinz, bleib doch einfach daheim. Das tu ich aber nicht, weil ich mich dem stellen will und muß. Die nächsten zwei Stunden werden eine kleine Prüfung für mich und ich fühl mich gar nicht wohl dabei. Ich bin mir bewußt, dass es andere, viel schlimmere Probleme gibt als die o. genannte Situation und ich hoffe, ihr lacht mich jetzt nicht aus. Aber da muß ich jetzt durch.

    P.s. zu meinen "Glanzzeiten" hab ich so ein Gefühl runtergespühlt.

    Bis bald.

    Karlheinz.

    Hallo Hubert.

    Freu mich auch für Dich, dass Du so schnell und hoffentlich unkompliziert wieder eine feste (und auch trockene) Arbeitsstelle gefunden hast. Und noch dazu eine, die Dir zusagt. Meine Ernährung habe ich persönlich , nicht nur wegen meiner Suchterkrankung, sondern auch
    wegen meiner Wechselschichtarbeit grundsätlich auf Jahre
    vernachlässigt. Dementsprechend fühlte ich mich auch. Meine Arbeitszeiten kann (und will) ich auch in Zukunft nicht ändern. Nur werde ich in jedem Falle gesünder leben. Wie wohl mir das tut, merke ich schon jetzt. Eine SHG zu besuchen ist wichtig und vernünftig. Falls Dir jedoch der erste Besuch nicht zusagt, gib nicht gleich auf. "Probier" erst mal. Schlimmstenfalls kannst Du wechseln. Wenn Du Dich dann einen Psychologen anvertraust, ist der Anfang schon gemacht. Dir muß es gutgehen.

    Gruß

    Karlheinz

    Hallo Ihr.

    Ich bin wieder zu Hause und hab gedacht, ich melde mich gleich mal bei Euch. Die nächsten Stunden bin ich zwar außer Haus, weil ich mit meiner kleinen Tochter noch etwas unternehme, aber am späteren Abend, bin ich wieder ohne Unterbrechungen hier. Das Forum hat mir gefehlt, obwohl die Woche über lehrreich, hilfreich, interressant und ein wichtiger Begleiter (wenn nicht für mich der Beste und Einzige) auf den Weg zur zufriedenen Abstinenz ist und war. Hab letztes Wochenende schon angedeutet, dass ich auf der Zielgeraden meiner
    LZT, bin. Ich muß mir schon Geanken machen, wie ich meine Nachsorge, nach der Zeit in der Klinik, gestalte. Muß mit meinem Chef sprechen. Muß Arbeiten erledigen, die die ganze Woche über liegengeblieben sind. Und darf ganz für meine Familie da sein und mit Euch sprechen. Freu mich schon auf heute Abend.


    Karlheinz.

    Hallo Jürgen!!!!!

    Therapieende ist der 03.12.
    In zwei Wochen werd ich für ca. 1 Woche nach Hause geschickt. Behördengänge, Arbeitstelle, SHG. Da steht alles an. Aber wem sag ich das. Wird zu Deiner Zeit fast genauso gewesen sein. Wenn ich etwas nicht bereuhe, ist
    es das, dass ich eine Therapie begonnen und fast abgeschlossen habe. Nun immer weiter an mir selber arbeiten, dann dürfte einer zufriedenen Trockenheit eigentlich nichts mehr im Wege stehen. Ich wünsche Dir eine angenehme Woche. Ich melde mich.


    Karlheinz.

    P.s. Bin froh, dass es Euch gibt.

    Hallo Holger und auch Jürgen!!!!!

    Wünsch Euch jetzt mal ne angenehme Woche. Mittwoch Nachmittag bin ich zu Hause und wenn es zeitlich hinkommt, werd ich mich bestimmt melden. Heute Nachmittag hab ich mit meiner Familie noch mal das schöne Wetter ausgenutzt, ist schon schön. Man nimmt die Dinge einfach viel mehr wahr, wenn man nicht benebelt ist. Hab mich aber auch dies Wochenende etwas aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Bei uns in Bayern ist zur Zeit Kirchweih. Das würde mich noch zusehr "anstrengen". Bevor ich mich noch nicht allzu
    gefestigt fühle meide ich lieber die Festlichkeiten (und das sind zur Zeit gänzlich alle). Macht mir aber nichts
    aus (glaub ich zumindest). Also dann. Bis später. Und Holger, Du schaffst das und Jürgen danke für die Tips.


    Karlheinz.