Beiträge von Bernsteinauge

    Hallo Linde

    Trockenheitsarbeit sieht wie folgt bei mir aus:
    Ganz wichtig: Stress vermeiden ! Mein Hauptproblem bisher.
    Mr. Ungeduld war mein 2. Vorname. Eigentlich wollte ich immer alles gleichzeitig erledigen.
    Und alles sofort. Am Besten gestern schon... Und dazu noch alle Probleme dieser Welt.
    Dadurch habe ich mich permanent und unnötig unter Dauerstress gesetzt.

    Aber ich habe gelernt, dass Probleme nicht von jetzt auf gleich zu lösen sind.
    So wichtig können die gar nicht sein. Und so dringend schon gar nicht.
    Jetzt gehe ich die Sache viel relaxter an. Was gelöst werden kann wird gelöst. Stressfrei !
    Was nicht akut ist muss halt warten. Morgen ist auch noch ein Tag. Geduld ist das
    Zauberwort, was ich lange Zeit nicht verinnerlichen konnte. Habe das zwar begriffen, aber
    nicht umsetzen können. Jetzt aber.

    Und ganz, ganz wichtig für mich:
    Den Tag ruhig ausklingen lassen. Abends ein paar Tassen Tee. Ausspannen.
    Ich habe mich abends immer mit meinen Problemen auseinandergesetzt und
    dadurch nicht schlafen können. Immer das Kopfkino angehabt. Das habe ich
    erfolgreich abgestellt und kann wieder friedlich einschlafen wie ein Baby. :wink:

    Und ich geniesse meine Freizeit. Nix ist so wichtig wie Freizeit. Ich sitze jetzt lieber auf der Terrasse
    und geniesse den Tag, als mich mir irgendwelchen Dingen zu beschäftigen, die eigentlich nicht meine
    Angelegenheit sind. Habe immer versucht alles zu regeln und zu organisieren. Für mich, für Freunde
    und auch auf der Arbeit. Ich habe wohl versucht die Welt zu retten. Wozu ???

    Im Moment fahre ich jede freie Minute Motorrad. Das ist mehr als entspannend. Da werden
    Glückshormone ausgeschüttet und von denen kann ich gar nicht genug bekommen.
    Für die Herbstzeit habe ich mir Bastelarbeiten verordnet. Werde dann im Hobbykeller sägen und schrauben.
    Es gibt genug zu tun. Aber alles nur aus Spass und nicht aus Zwang.

    Mit der jetzigen Zufriedenheit ist Alkohol eh kein Thema mehr. Kein Stress = kein Alkohol. Ich habe bisher nix vermisst.
    Sollte der Teufel mal wieder unangemeldet bei mir anklopfen, habe ich meinen Notfallkoffer parat.
    Aber das Wichtigste für mich überhaupt: Stressvermeidung ! Und sollte es stressig werden, dann habe ich auch dafür einen
    Notfallkoffer um die Reissleine zu ziehen.

    Ich hoffe, dass ich mich gründlich genug vorbereitet habe. Im Kopf ist auf jeden Fall der Schalter umgelegt.


    Liebe Grüsse vom ausgeglichenen
    Bernsteinauge

    Hallo liebes Forum

    Mit Erschrecken habe ich festgestellt, daß die Zeit an einem vorbei fliegt.
    Am 25.10.2010 hatte ich dummerweise eine Flasche Wein geleert.
    Stressbedingt und ohne klare Gedanken.

    Dieser kurze Rückfall ist jetzt ein halbes Jahr und drei Tage her.
    Eigentlich hätte ich das 1/2 jährige Jubiläum feiern sollen.
    Leider habe ich den Termin vergessen. Aber es geht mir blendend.

    Der Alkohol spielt in meinem Leben gar keine Rolle mehr.
    Nicht dass ich ihn vergessen hätte. Das werde ich nicht tun.
    Kann ich auch nicht, denn das wäre dumm.

    Allerdings haben mir die letzten Monate eigentlich nur Positives gebracht, weswegen Stresssituationen erst gar nicht aufkommen konnten.
    Nach meinen OP´s geht es mir körperlich sehr gut.
    Arbeitstechnisch bekam ich tatsächlich den leichten Arbeitsplatz.
    Finanziell sieht es auch wieder gut aus. Selbst das angestrebte neue Auto konnte realisiert werden. *freu*

    Zufriedenheit und Ausgeglichenheit sind jetzt meine beiden Wegbegleiter.
    Und ich werde sie an der kurzen Leine halten, damit sie mir nicht von der Fahne gehen. :wink:

    Also rumdrum heller Sonnenschein. Ich geniesse die stressfreie Zeit und werde alles dafür tun, daß es auch so bleibt.
    Den Teufel Alkohol im Nacken werde ich dabei aber nicht vergessen.
    Der ist immer da. Aber eingesperrt ins kleine Kämmerlein.

    Und es wird die Zeit kommen, da er an die Tür klopft und wieder raus will.
    Aber ich werde ihn nicht rauslassen. Dafür habe ich zu lange auf ihn gehört und weiss, dass er nur wieder Unfug mit mir treiben würde.

    Ich wünsche euch sonnige und trockene Tage...

    Liebe Grüsse vom
    zufriedenen Bernsteinauge

    Hallo zusammen

    Habe mich lange nicht gemeldet und Matthias muss ich doch die Waage zurückgeben. :wink:

    Das mach ich doch hiermit gerne. Danke schön fürs Leihen, Matthias.

    Mittlerweile sieht es gesundheitlich wesentlich besser aus. Habe ein paar OP´s hinter mir und bin da auf einem sehr gutem Weg.

    Durch die lange Krankfeierei ergab sich genug Zeit um Probleme zu lösen und das Leben wieder wesentlich entspannter angehen zu lassen.

    Still sitzen kann ich weiterhin nicht, aber kann mir die Zeit so einteilen, dass nichts in Stress ausartet. :wink:

    Habe in den letzten 3 Monaten gelernt, dass man nix übers Knie brechen muss und Probleme mit Geduld lösen kann.

    Und jetzt freue ich mich auf die warme Jahreszeit, denn da blühe ich generell immer auf. Der Garten ist gemacht, die ersten Tassen Kaffee auf der Terrasse getrunken und nun kann auch die Motorradsaison beginnen. *freu*

    Ich habe wohl die 3 Monate "Freizeit" gebraucht um zu erkennen, das mit Geduld vieles besser geht.

    Arbeitstechnisch geht es wohl auch wieder bergauf. Habe durch Freunde erfahren, dass ich nach meiner Rückkehr zur Arbeit einen körperlich leichteren Arbeitsplatz mit dem gleichen Geld bekomme.

    Also rundrum Sonnenschein. Die kleinen Probleme die noch anstehen, werde ich weiterhin mit Geduld lösen und mich nicht wieder in so extreme Stresssituationen begeben.
    Auch da hat Matthias sein Geduldsfadenvestärker geholfen.

    Manche brauchen halt länger um eingefahrene Bahnen zu verlassen.
    Ich fühle mich auf jeden Fall jetzt auf einem guten Weg. :D

    Liebe Grüsse vom entspannten
    Bernsteinauge

    Danke Matthias

    Die Waage bekommst Du natürlich wieder. Kann nur ein paar Tage dauern. Ich bemühe mich, die Zeit bis zu einer angenehmen Ausgeglichenheit kurz zu halten... :wink:

    Keine Zitate.... Naja...
    Ich drücks dann eben mit meinen Worten aus, obwohl ich das in dem Zusammenhang ziemlich albern finde.

    Hatte sinngemäss geschrieben, dass ich nicht weiss auf welchem Weg ich für mich erfolgreich sein kann. Aber ich weiss dass ich keinen Erfolg für mich haben werde, wenn ich es jedem Menschen recht machen möchte...
    Besser so? :wink:

    Hallo zusammen

    Ich habe über die Feiertage wieder bemerkt, wie eingefahren meine Bahnen sind. Bin weiter alkfrei, aber immer noch auf der alten Schiene..

    Habe einen Ausspruch gefunden, der sehr gut auf mich zutrifft.
    edit - bitte keine Zitate - edit
    Daran muss ich werde ich arbeiten. Habe es schon mal versucht. Leider ohne Erfolg. Ich muss Matthias seinen Geduldsfadenverstärker besser nutzen...

    Wünsche Euch einen trockenen, guten Rutsch ins neue Jahr 2011

    Liebe Grüsse vom
    Bernsteinauge

    Guten Morgen zusammen

    So richtig komme ich jetzt gar nicht mehr zur Ruhe. Habe nicht mit soviel Antworten auf meinen "nebensächlichen" Absatz zu Preha gerechnet.
    Da geht mein ellenlanges Posting irgendwie unter.
    Ich versuche mal zu antworten.
    Wobei ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit auf alle Antworten erhebe und die Antworten der Reihenfolge nach beantwortet werden...
    Muss eh schon 2x mal das Forum öffnen, um zu lesen und zu antworten.

    Was mich als Erstes sehr irritiert:


    Zitat von Bernsteinauge

    Man ist kein schlechterer Mensch, wenn man nicht wie festgetackert
    den empfohlenen, fast schon befohlenen Weg geht.

    Und zum Schluss: Wie viele User melden sich hier an und trauen sich dann nicht zu schreiben, dass sie irgendwas verkehrt gemacht haben und bleiben dann weg? Nur um nicht die verbale Kelle zu bekommen.
    Man muss schon ein wenig härter gesottet sein, um manche Postings der Admins und Mods zu verkraften. Und es werden etliche User dabei gewesen sein die "weichgespült" waren und den Ton zu rüde fanden. Die saufen jetzt weiter und bekommen keine Hilfe.
    Das ist jetzt natürlich provokant. Aber auch nicht ganz unrichtig.

    Da kommt leider keine Antwort. Wurdert mich sehr... Irgendeinen Nerv getroffen?


    Zitat von -Maria-

    Hallo Bernsteinauge,

    ich möchte dir überhaupt nichts unterstellen.

    Lediglich zu Denken geben, dass du in einem öffentlichen Forum schreibst. Wo jedes einzelne geschriebene Wort von allen Menschen ersichtlich ist, die diese Seite anwählen. Ob sie sich nun eingeloggt haben oder nicht. Und über welchen Alkoholstatus sie auch verfügen mögen.

    Hallo Maria

    Natürlich bin ich in einem öffentlichen Forum und weiss, dass es viele Menschen gibt die hier lesen.
    Heisst für Dich anscheinend: Schreibe nur was genehm ist und weiche nicht von den Grundbausteinen ab. Poste nichts was gefährdend und falsch verstanden werden könnte.
    Das ist für mich kein Austausch.
    Dann können wir auch gleich die Grundbausteine an die Tür zum Forum nageln mit der Überschrift:
    Lebe danach oder stirb. Und das Forum gleich stillsetzen.
    Denn so ist ein Austausch überflüssig.

    Zitat von maria44

    Ich finde es traurig dass du so was in einem Alkoholikerforum schreibst, wo es um Leben oder Tod geht.
    Gegenüber den Menschen die am Anfang stehen, tief in der Sucht stecken, einen gangbaren stabilen, geprüften über Jahre hinweg Weg suchen und das hier lesen müssen(bleibt ja nicht aus, man kann ja nicht alles überlesen) unverantwortlich.

    Gruß
    maria44

    Hallo Maria44

    Ein Posting aus dem Zusammenhang gerissen.
    Ich persönlich !!! habe kein Problem mit einem Glas Wein auf dem Tisch was andere trinken. ICH bin trocken. Aber ich spreche auch nur für mich persönlich. Und wenn ich als trockener User meine Erfahrung hier nicht schreiben darf, wo dann? Nehme ich Rücksicht auf jede Eventualität, jeden sensiblen User, dann siehe das Post oben. Thesen antackern und Forum schliessen. Aber wir haben hier einen Austausch!
    Mit dem Rotwein in der Souce ist Prehas Geschichte.
    Wobei ich auch da meine Gedanken habe, die aber nicht mehr öffentlich mitteilen werde. Und privat geht ja leider nicht...

    Zitat von Penta

    Hallo Bernsteinauge,

    spätestens dann, wenn du erlebst, wie sich jemand aus deinem nahen Umfeld zu Tode gesoffen hat, wirst du diese Dinge etwas anders sehen.
    Hoffentlich bist du es nicht.

    Hallo Penta

    Nein, ich werde es nicht sein. Aber ein naher Bekannter ist auf dem besten Weg dahin. Aber ich bin nicht für die Rettung der Welt zuständig und werde meine Sichtweise nicht ändern.
    Wenn ich schreibe, dass ein fremdes Glas Wein mich nicht belastet und ein fremder Mensch meint, er muss deswegen trinken, dann kann ich nix dazu. Ich gebe meine Erfahrung in meiner Trockenheit weiter. Mehr nicht.

    Zitat von joschi018


    Und das Teufelchen hat ganze Arbeit geleistet: "Siehste, du kannst auch 4 Wochen ohne Alk sein, also haste kein Problem. Andere haben das Problem, denn die trinken ja viel schlimmer!"
    Hab auf ihn gehört.

    Und sitze heute wieder hier. Warum mich der Thread an mich noch erinnert?
    Wegen dieser Aussagen:


    (Bloss nix verändern. Alles so lassen, wie es ist. Eben ohne Alk.)
    Das wird nie funktionieren! Mit fortschreitendem "Nicht-Trinken" verändert sich vieles und das sollte man zulassen und seine Umgebuing den neuen Verhältnissen anpassen.

    Hallo joschi

    Das sind auch wieder Postings, die aus dem Zusammenhang gerissen wurden. Da geht mir immer die Hutschnur hoch!


    Zitat

    Weiter gehts jetzt, wie es vorher auch war. Soviel gibt es ja nicht zu verändern.

    Das war nach meinem kurzen Rückfall und ich habe schon vorher viel verändert. Ebenso Dein 2. Zitat.
    Ich würde Dir nahelegen, die Postings in den Threads aufmerksamer zu lesen und nicht einzelne Fragmente rauszureissen. ICH habe verändert und gehe meinen Weg trocken!

    Zitat von Hartmut


    Die Grundbausteine sind ein Wegweiser und kein Dogma. Wer sie inhaltlich so verändert , das es ihm passt und trocken dabei wird, ist das genauso gut , wie diejenigen die es geschafft haben nur das Glas weg zu stellen. ist ja jeder für sich verantwortlich inwieweit er es für sich schön oder schlecht redet. Es steht ja nichts in den Grundbausteine drinnen die nicht machbar wären.

    Aus meinen Erfahrungen heraus, schaffen es jedoch die wenigsten, die denken den erstmals für sich erscheinenden einfachen Weg zu gehen.

    Hallo Hartmut

    Danke für dieses Posting. Kein Dogma. Richtig.
    Für viele User hier, vielleicht sogar 99%, geht es leider nicht anders. Ich habe Kraft, Selbstbewusstsein und den Ehrgeiz, es mit leicht abweichenden Grundsätzen zu schaffen. Wie erwähnt: Kein 100% alkfreies Umfeld.
    Ansonsten gehe ich mit Allem konform, was die Grundbausteine vorgeben.
    Darf ich mich jetzt nicht an einen Tisch setzen, wo ein Fremder ein Glas trinkt? Für mich persönlich falsch! Bin ich eine Ausnahme? Wenn ja, darf ich hier nichts mehr zu dem Thema schreiben?
    Der Austausch untereinander ist in meinen Augen das Wichtigste. Nicht das Runterleiern der Grundbausteine. Danke nochmal.


    Hallo Rose

    So ganz verstehe ich nicht, warum ich "richtig" lesen soll. Ich lese richtig und weiss nicht wirklich, warum ich diesen Satz von Dir bekomme. Habe Dich doch gar nicht angesprochen...
    Trotzdem zu Deinem Satz:
    "Für mich wäre es ein Rückfall"

    Ich habe geschrieben: "Ich mag es nicht beurteilen"

    Habe ich irgendwo was überlesen? Ich kann mit Deinem Posting wirklich nix anfangen.

    Hallo baffi

    Danke fürs Verstehen.. :wink:

    Zitat von purzelbaum

    hallo bernsteinauge,

    auch diesen thread habe ich gelesen und bin total schockiert. für mich, die gerade 2 rückfälle, wobei der letzte vor 3 wochen war, geht das einfach mal gar nicht. sorry, aber ich kann es leider nicht anders ausdrücken.

    das ist mehr als verantwortungslos, so etwas in ein alkoholikerforum zu schreiben...
    ich habe schon einen versuchten suizid hinter mir und bin ganz knapp vorbeigeschlittert - für mich heisst trocken zu werden, mich absolut von jeder form alkohol ganz weit entfernt zu halten...
    für mich sind solche sachen wie ein glas wein auf dem tisch oder rotwein in der sauce die vorläufer für meinen nächsten rückfall und das ist ein absolutes NO GO....

    Hallo purzelbaum

    Es tut mir sehr leid, aber ich kann nicht für jedes Denken verantwortlich sein. Wenn ich schreibe, (und ich lege viel Wert darauf, das meine Anmerkungen nur meine persönliche Meinung sind!) das mich im Restaurant, im Bistro, an der Bushaltestelle oder auch beim Abendessen unter Freunden ein Glas Wein auf dem Tisch nicht stört, was ich ja nicht mal selber trinke, und Du gleich Richtung Suizidgedanken gehst, dann darf ich auf dieser Welt kaum noch einen Gedanken offen sagen.
    Du kennst mehr als ich die Gefahren des Alkohols und suchst einen Platz der Ruhe? Dann schaue bitte nicht ins Inet, denn das ist eine böse Welt. Gehe oder bleibe im geschlossenen Bereich, denn dort wirst Du sowas nicht lesen.
    Das ist weder böse noch sarkastisch gemeint. Sondern wirklich mein Ernst. Die Welt wird Dir zuliebe leider nicht alles Gefährliche verbannen.
    Und ich bin der Letzte, der dir was Böses möchte. Ich schreibe nur meine eigene, ganz persönliche Meinung. Wünsche Dir alles Gute, purzelbaum.

    Zitat von Spedi

    Es verblüfft mich immer wieder, mit welcher Leichtigkeit Menschen Themen beurteilen (=Nützlichkeit der Grundbausteine), zu deren Beurteilung sie faktisch mangels eigener langjähriger Erfahrung noch gar nicht in der Lage sind.

    Bernsteinauge: Ihr seid beide noch keine zwei, drei Jahre trocken - und Ihr wollt allen Ernstes sagen, Ihr habt Eure eigene Suchtgeschichte soweit verarbeitet, dass Ihr anderen Wege aufzeigen könnt, die auf gelebten Erfahrungen beruhen??? Und verharmlost im gleichen Atemzug das Suchtmittel als solches btw die eigene Suchtgeschichte (sinngemäß: "so schlimm war es bei mir nicht")?

    Ja. Und ich zeige keine Wege auf, sondern schreibe in meinem persönlichen Thread meinen persönlichen Weg.
    Du kannst gerne in einem eigenen Thread Deine Geschichte posten.


    Zitat von Spedi


    Ich bin erschüttert von so viel Verantwortungslosigkeit und kann es nicht nachvollziehen, wie ihr es schafft, Euch dafür auch noch zu rechtfertigen - da fehlt mir jegliches Verständnis dafür.

    Ich rechtfertige mich gar nicht. Ich schreibe nur meine Geschichte.
    Verantwortungslos? Ich habe Verantwortung für meine Familie und mich.
    Wenns Dir nicht passt, kannst Du Dich gerne woanders auslassen.
    Auf Dich kann ich hier gerne verzichten...

    Zitat von Pittchen

    Hallo Bernsteinauge,

    ... ich wiederum möchte Dir meine Zustimmung für Deinen interessanten und für mich auch wertigen "Nachtbeitrag" (Seite 9) ausdrücken.

    So unterschiedlich und vielfältig sind die Menschen ...

    Gruß
    :D
    Pittchen

    Danke schön, Pittchen

    Zitat von kathleen

    @Spedi

    ich glaube nicht, das Preha oder Bernsteinauge jemandem ihren Weg aufzeigen wollten – sie haben ihre persönlichen Situationen aufgeführt und nicht bedacht, wie das möglicherweise von anderen aufgenommen werden kann. Sicher kann man das als leichtfertig bezeichnen, doch nicht jeder ist unfehlbar und ich glaube, das beide nun verstanden haben, worum es geht.
    Gruß
    Kathleen

    Hallo Kathleen

    Hast Recht. Ich zeige niemandem einen Weg auf. Ich schreibe nur meinen Weg und ich bin trocken.
    Weiss eh nicht, warum ich für ein fremdes Glas, was irgendwer trinkt, an den Pranger gestellt werde.
    Kathleen, ich bleibe trotzdem dabei und werde weiter meinen Weg schreiben. Leichtfertig? Sehe ich nicht so. Verstanden? Ich verstehe dass ich trocken bleiben werde, muss, möchte, darf. Mehr nicht.

    Zitat von Hartmut

    Solange nicht gegen die Regeln des Forum verstoßen wird , trägt gerade dieser Austausch mit dazu bei , um die Gefahren und Stolpersteine so aufzuzeigen wie sie im realen Leben auch sind.

    Gruß Hartmut

    Nochmal DANKE, Hartmut
    Für mich ein ganz wichtiger Satz zum Abschluss :!:
    Das Leben ist kein Ponyhof und auch kein Wunschkonzert.
    Wir sind alle krank und versuchen das Beste draus zu machen.

    Preha

    Ich werde in meinem Thread nicht mehr auf Dich eingehen. Tut mir leid, aber hier überschlägt sich alles und meine Geschichte geht den Bach runter. EINEN !! Absatz habe ich an Dich gerichtet und 2 Stunden schreiben im gleichen Posting werden einfach überlesen.

    Ich schreibe bei Bedarf lieber bei Dir weiter. Da herrscht eh nur noch Chaos... :shock: *Scherz*


    Zum Abschluss:
    An diesem Posting habe ich über 2 Stunden gearbeitet. Meine Sicht- und Denkweise sollte nun klar sein. Wem das nicht passt kann gerne woanders lesen.

    Noch ein schönes WE
    Bernsteinauge

    Zitat von Linde66

    Hallo Bernsteinauge,

    einen Weg mit Alkohol in der Sauce? und Alkohol im Mundwasser?

    Wo sind bei DIR die Grenzen? Wie konsequent bist DU?


    LG, Linde

    Hallo Linde

    Wenn ich das richtig gelesen habe, kommt bei Preha nun O-Saft rein.
    Und das Mundwasser ist angeblich ohne Alkohol.

    Meine Grenzen?
    Habe ich gestern aufgeführt. Mein neuer Bekanntenkreis ist nicht absolut alkfrei. Wenns bei nem Glas Bier oder Wein zum Essen bleibt, habe ich da kein Problem mit. Das ist MEINE persönliche Grenze. Weiter gehe ich nicht.
    Die Konsequenz daraus: Wird mehr getrunken gehe ich. ENDE!

    Habe allerdings auch nicht gewartet, wie schon öfter geschrieben, bis ich ganz unten war. Habe die Kurve selber bekommen und bin nicht ins Grenzenlose abgerutscht.
    Vielleicht ist das der Unterschied, warum ich nicht auf Deifel komm raus den Alkohol verdamme, sondern ohne ihn leben möchte und kann und mich auch an einen Tisch setze, wo ein GLAS !! Wein verzehrt wird.

    Aber damit rüttel ich hier schon an Mauern, die ihr bis zum geht nicht mehr verteidigt.
    Einerseits habe ich Verständnis dafür. Ihr habt viel mehr durchgemacht als ich und kennt Abgründe, die ich nie erfahren möchte.
    Andererseits sollte jedem die Freiheit erlaubt sein, seine Grenzen in einem gewissen Rahmen selbst zu bestimmen.
    Ob ein Teelöffel Rotwein im Essen ein Rückfall ist, mag ich nicht zu beurteilen. Aber ich verurteile deswegen nicht gleich.

    Es wäre von Preha besser gewesen, hätte sie die Episode mit dem Teelöffel Rotwein für sich behalten. Hat sie nicht, aber sie wird draus lernen.
    Wenn sie meint dass es für sie ungefährlich ist, was ich nicht beurteilen mag, dann soll sie ihren Weg so gehen.
    Nur schreiben würde ich es nicht!

    Und das hat nichts mit der Grundeinstellung zu tun. Wobei ich das jetzt nur auf mich persönlich beziehe. Die Grundbausteine schreiben ein alkfreies Umfeld vor, was ich nicht wirklich habe. Und meiner Meinung nach ist es kaum möglich, so ein Umfeld zu bekommen. Ausser ich setze mich ausschliesslich mit Leuten einer realen SHG zusammmen.
    Wobei ich da die Befürchtung habe, dass sich fast alles um den Alkohol und seine Vermeidung dreht und ich gerade das nicht möchte!
    Und wenn ich mit dem Glas Wein auf dem Tisch problemlos klarkomme, dann ist es für mich ok. = individueller Weg.

    Ich hätte das mit meinem neuen Bekanntenkreis und dem damit nicht 100% alkfreien Umfeld auch nicht geschrieben, wenn ich nicht gefragt worden wäre. Manchmal ist es einfach besser seinen persönlichen Weg zu gehen und nicht alles zu sagen.
    Denn alkfrei bin ich weiterhin und werde es auch bleiben. Nur die "Freiheit" etwas abzuweichen erlaube ich mir einfach.
    Wer allerdings so extrem gefährdet ist, das er bei der kleinsten Abweichung von den Grundbausteinen umfällt, der sollte sie natürlich penibel einhalten. Ganz klare Sache.

    Aber äusser ich mich dazu und weiche von der Norm ab, so klatscht es hier sofort. Und zwar keinen Beifall.

    Der Grund warum wir alle hier sind: TROCKEN WERDEN UND BLEIBEN ! Und zwar ZUFRIEDEN trocken.

    Dieses ZUFRIEDEN macht in meinen Augen den Unterschied.
    Wenn ich trotzdem zufrieden bin, obwohl ein Glas Wein auf dem Tisch steht, ist es in meinen Augen ok.
    Schmecke ich die Souce mit dem Teelöffel Rotwein ab und bin zufrieden dabei, ist es ebenfalls ok.

    Wir haben hier alle Hilfe gesucht und bekommen. Und wir wollen alle weiter trocken bleiben. Das ist das Wichtigste !
    Manch einer braucht eine führende, starke Hand hier. Andere können, was ich persönlich gut finde, etwas "lockerer(?)" damit umgehen.

    Mein Vorschlag wäre: Geht es Dir gut, bist trocken und lebst zufrieden und kannst Dir erlauben, persönliche Grenzen in Deinem Rahmen zu gestalten, dann lebe so aber poste es nicht.

    Man ist kein schlechterer Mensch, wenn man nicht wie festgetackert
    den empfohlenen, fast schon befohlenen Weg geht.

    Und zum Schluss: Wie viele User melden sich hier an und trauen sich dann nicht zu schreiben, dass sie irgendwas verkehrt gemacht haben und bleiben dann weg? Nur um nicht die verbale Kelle zu bekommen.
    Man muss schon ein wenig härter gesottet sein, um manche Postings der Admins und Mods zu verkraften. Und es werden etliche User dabei gewesen sein die "weichgespült" waren und den Ton zu rüde fanden. Die saufen jetzt weiter und bekommen keine Hilfe.
    Das ist jetzt natürlich provokant. Aber auch nicht ganz unrichtig.

    Wo und wie der richtige Weg ist um ALLEN zu helfen weiss ich natürlich auch nicht. Nur verdammt nicht sofort, wenn ein Fuss ausserhalb des Weges landet und der Betreffende damit umgehen kann. Leider sieht man das den Betroffenen nicht an.

    Wünsche allen Usern hier ein glückliches Händchen bei der Wortwahl in ihren Postings. Und vielleicht ist weniger auch mal mehr......

    Maria
    Es tut mir wirklich leid um Deinen Vater. Leider gibt es viel zu viele Opfer unserer Sucht.
    Allerdings unterstellst Du mir indirekt, das Postings wie meines zum Tode von Menschen führen können. Dagegen wehre ich mich ausdrücklich.

    Wenn Betroffene so sensibel sind, dann braucht es eher einen Psychotherapeuten oder einen Suchtberater, der explizit auf diesen Fall eingeht.
    Und Dein "Mag sein, dass mein Vater damals solche Aussagen zum Anlass genommen hat" sind spekulativ und ich würde es begrüssen, wenn Du von solchen Aussagen Abstand nehmen würdest.

    Nachdenkliche Wünsche vom
    Bernsteinauge

    PS. Um Fragen wegen der Uhrzeit zuvor zu kommen. Ich bin nüchtern. Habe nicht getrunken, sondern komme von der Nachtschicht und die ganze Zeit habe ich an die Postings gedacht. Musste das jetzt noch loswerden......

    Zitat von preha

    Och Mönsch, Bersteinauge :cry:

    Das hört sich ja nun überhaupt nicht gut..Das dich die Sache mit deinem Freundeskreis runtergezogen hat kann ich verstehen. Trinken die denn alle?????

    Mobbing auf der Arbeit..ist Shit. Kann es eventuell sein, dass Du nur das Gefühl hast, dass sie mobben? Denn wie wir ja alle wissen, sind wir alle sensibel und sehr empfindlich in der ersten Zeit der Trockenheit!

    Versuche doch neue Menschen kennen zu lernen..Trockene Menschen!

    Das es nicht so einfach ist, ist mir schon klar!

    Hallo liebe Preha

    Die ehemaligen Freunde haben "normale" Trinkgewohnheiten. Was auch immer als normal gelten kann. Aber das Thema ist für mich durch. Freunde kommen und gehen.

    Und natürlich bin ich auch empfindlicher als früher, was meine Gefühle und meine Auffassungsgabe angeht. Trotzdem ist es nicht nur gefühltes Mobbing, sondern real.
    Ich versuche gerade, mich in eine andere Abteilung versetzen zu lassen. Und in 2 Jahren kann ich den Antrag auf Altersteilzeit stellen.
    Darauf freue ich mich irgendwie, anderseits habe ich da im Kopf ziemlich alt zu sein. :oops:
    Obwohl ich sicher bin, dass ich meine dann kommende Freizeit sinnvoll ausfüllen kann. Habe immer Hobbys gehabt und werde die dann mit Freude geniessen. :wink:
    Das ist Zukunftsmusik, aber Du hast mir geholfen an positive Dinge zu denken. Danke schön, liebe Preha. :D

    Mit einem neuen Freundeskreis ist es wirklich nicht sooo einfach. Ich habe schon neue Kontakte (war nie ein menschenscheuer Mensch), aber auch da wird hin und wieder Alkohol getrunken. Nicht das mich das stören würde. Wenns eine gesellige Runde ist und der Konsum bei "Genussmengen" bleibt, habe ich da kein Problem mit.
    Aber einen Kreis vollkommen ohne Alkoholkonsum zu finden finde ich fast unmöglich.

    Nun kurz zu Dir, liebe Preha. Geh bitte Deinen Weg und lasse dich nicht beirren! Es gibt keinen absolut gleichen Weg, denn es gibt auch nicht nur gleiche Menschen. Wenn Du Abweichendes abseits der Grundbausteine machen möchtest und Du kommst mit Dir klar, dann ist das in meinen Augen ok.
    Auch ich befinde mich im neuen Bekanntenkreis nicht nur unter Abstinenzlern und lebe damit. Bisher ohne Probleme.
    Wie schon öfter im Forum geschrieben wurde:
    Jeder geht seinen Weg und nicht jeder hatte die gleiche Stufe unten zu sein.
    "Unten" ist eine persönliche Sache und daher sehr individuell. Ich drücke Dir alle Daumen.

    Sorry, bin etwas sehr abgekommen von meinem Thema.

    @Matthias
    Natürlich ist das Forum zum Helfen da. Und ich nehme diese Hilfe gerne an.
    Es hilft mir reichlich, wenn ich Eure Beiträge und Threads lese.

    Aber ich mag nicht nur jammern und klagen. Das geht komplett gegen mein Naturell. Wenn es etwas Positives gibt, dann teile ich das gerne mit.
    Leider ist das in letzter Zeit überhaupt nicht mehr der Fall gewesen.
    Aber Du hast schon Recht: MITTEILEN !
    Habe es ja gerade wieder gesehen und erfahren.
    Preha hat mich auf positive Gedanken gebracht. :D
    Und Du hast wie immer (oder fast immer) Recht.
    Und ich nehme Deinen Geduldsverstärker gerne an.
    Manchmal braucht man einfach einen kleinen Stups auf den Hinterkopf... :wink:

    Ich wünsche Euch allen ein schönes Vorweihnachtswochenende und einen wunderschönen 4. Advent.

    Ganz liebe Grüsse vom
    Bernsteinauge

    Hallo zusammen und danke der Nachfrage, Preha

    Habe mich lange nicht gemeldet. Einfach auch, weil es immer etwas schlechter geht bei mir.
    Probleme weiten sich aus, keine Besserung in Sicht und am Wochenende habe ich meinen 25 jährigen Freundeskreis gesprengt.... Ich hätte mich negativ verändert. Naja, mag stimmen. Bin halt ruhiger geworden. Aber es gab auch massive Probleme auf der Arbeit, an denen meine ehemaligen Freunde nicht unschuldig waren. Trotzdem tun 25 Jahre Freundschaft, die von einen auf den anderen Moment beendet wurden, schon lausig weh.

    Fühle mich sehr allein, bin sehr depressiv und raste bei kleinsten Gelegenheiten aus. Alles keine guten Voraussetzungen für einen guten Start ins neue Jahr.
    Finanzielle Probleme weiten sich aus. Auf der Arbeit fühle ich mich als Mobbingopfer, was ich aber nicht beweisen kann. Also auch da kein Ort mehr, an dem ich mal den Kopf zumachen kann.
    Habe ausserdem 2 Überweisungen für Krankenhäuser hier, wo ich OP Termine erhalte. Teils gesundheitliche Schäden, die ich mir in den 25 Jahren auf der Arbeit zugezogen habe. Aber auch das wird nicht anerkannt und damit ist es mein Problem.

    Also rundrum ein beschi..... Leben, was mich ziemlich runterzieht.
    Es fehlen Perspektiven. Leider sind keine in Sicht.
    Habe mich lange nicht gemeldet, da ich nicht immer nur rumjammern will.
    Ich mag sowas nicht. Bin mit meinem Leben und meinen Problemen sonst immer alleine klargekommen.

    Trocken weiterhin. Wenigstens etwas.
    Aber ein Trost ist mir das nicht. Irgendwie fällt das unter: Ok, ich trinke nix, aber was habe ich davon?
    Ok, die Antwort kenne ich selber.

    Wünsche Euch weiterhin eine schöne Weihnachtszeit und

    Liebe Grüsse vom
    Bernsteinauge

    Hallo Maria

    Ich räubere mal in dem Thread von Xenica

    Zitat von Xenica


    Mir persönlich geht es besser, wenn ich nicht den ganzen Tag daran denke, wo die Fallen sind. Mir geht es besser, wenn ich nicht jeden Stein nach Alkohol rumdrehe und Gefahr wittere.
    ... und nun kreisten meine Gedanken nur noch darum, wie ich ihn vermeiden kann

    Das habe ich so ähnlich auch irgendwo mal beschrieben. ICH möchte mich nicht jeden trockenen Tag damit auseinandersetzen. Solange ich mit Vorsicht, Vorsätzen und einer gewissen Verdrängungstaktik Erfolg habe, solange möchte ich mich nicht dauernd mit dem Thema beschäftigen.
    Habe einen Fehler gemacht, das Problem erkannt und eliminiert.

    Viele Dinge und tägliche Abläufe habe ich schon verändert. Etliche Ratschläge von Euch umgesetzt.
    Aber ich möchte meinem Leben nicht die Priorität geben, dass sich alles um die Heimtücke des Alkohols dreht.

    Umgesetzt habe ich:
    Alkfreies zu Hause
    Freunde wissen Bescheid
    Vermeidung von Orten und Veranstaltungen wo getrunken wird.
    Der Versuch sich was zu Gönnen, sich zu belohnen. = Zufriedenheit schaffen.
    Den Notfallkoffer gepackt.
    Und jetzt das Vermeiden der Problemwälzung am Abend.


    Ich stehe noch am Anfang meines Weges und lerne immer dazu.
    Und finde diesen Weg für mich gut. Fehler kann ich leider nicht ausschliessen. Aber wer von uns kann das schon?

    Vielleicht ist auch meine Sichtweise anders, weil ich (für meine Begriffe) die Reissleine frühzeitig gezogen habe, bevor mich der Alkohol geschafft hat. Ich stand nie am Abgrund, habe nichts verloren und möchte trocken bleiben damit es mir weiter gut geht.

    Ich werde Eure Threads weiterhin aufmerksam lesen, Eure Ratschläge beachten und Relevantes für mich umsetzen.
    Und dafür danke ich jedem Einzelnen hier aus dem Forum. :D

    Liebe Grüsse vom
    Bernsteinauge

    Hallo Maria

    Habe nochmal nachgelesen und du meinst deine Ratschläge, mir Zeit für mich zu nehmen.
    Das würde ich gerne tun. Aber es fällt schwer das umzusetzen.
    Normaler Arbeitstag und dann zur Zeit jeden Tag irgendwelche Termine für meine Gesundheit.
    Arzttermine, Krankengymnastik, Reizstromtermine, Röntgenbestrahlungen.
    Es bleibt nicht sooo viel Zeit zum Zeit nehmen. Nehme sie mir jetzt wenigstens abends, in dem ich bei einem Film abschalte. Und Samstag gibt es den Saunatermin.
    Nicht überwältigend viel, aber zumindest mehr als es vorher war.
    Ich arbeite weiter dran. Danke, Maria.

    Liebe Grüsse vom
    Bernsteinauge

    Hallo Maria

    Danke für Dein Mitdenken.

    Auf den Tag hingearbeitet? Nicht wirklich. Eher: Ich ahnte, dass er kommen kann/wird.

    Die Schlaflosigkeit war ja schon länger da. Und die basierte auf das Aufarbeiten der Probleme am Abend.
    Tagsüber kam ich mit den Problemen ganz gut klar.
    Nur am Tagesende, wenn ich körperlich zur Ruhe gekommen bin, habe ich mich zu sehr geistig mit den Problemen befasst.
    Das versuche ich nun zu vermeiden und momentan gelingt mir das ganz gut.
    Ich werde sehen, ob das auf die Dauer so bleibt.

    Und warum haben mich Argumente nicht erreicht, Maria? Habe ich was überlesen oder unbewusst übergangen?
    Eigentlich bin ich für jeden Eurer Vorschläge dankbar. *grübel*

    Liebe Grüsse vom
    Bernsteinauge

    Hallo liebes Forum

    Bin wieder in der Spur.
    Habe gestern und vorgestern abends einen Film geguckt und bin dann ohne Kopfakrobatik schlafen gegangen und konnte gut schlafen. Schöne Sache.

    Weiter gehts jetzt, wie es vorher auch war. Soviel gibt es ja nicht zu verändern. Ausser dass ich Probleme abends nicht an mich ran lassen darf.
    Hatte und habe keinen Saufdruck. Der kommt auch nicht, wenn ich irgendwo Alkohol sehe oder rieche.
    Von daher würde mir eine "Weinfahne" bei meiner Frau nichts ausmachen. Meine Frau wollte auch nicht unbedingt zu Hause feiern. Der Vorschlag kam von mir.
    Aber sowas lassen wir jetzt, da ich nicht nochmal in eine problematische Situation kommen möchte und gerade da Alk zu Hause ist.

    Den verkorksten Abend sehe ich als Lehre. Ich bin nicht abgestürzt, breche nicht heulend zusammen, sondern gehe meinen Weg erhobenen Hauptes und gefestigt weiter und werde besser auf mich aufpassen.
    Jeder macht mal einen Fehler. Aber davon geht die Welt nicht unter.

    Und jetzt noch in Ruhe einen Film gucken und die Nachtruhe geniessen.. :wink:

    Danke für Eure Nachfragen. :D


    Liebe Grüsse vom
    Bernsteinauge

    Hallo liebes Forum

    Danke für Eure Rückmeldungen.

    Heute gehts so.
    Bin natürlich mit nem Brummschädel und dem ekeligen Geschmack im Mund aufgewacht. *schüttel*
    Das einzig Positive gestern: Ich konnte mal durchschlafen.
    War nicht "voll", sondern nach 2 1/2 trockenen Monat bettreif beduselt.
    Allerdings ist mir der Preis fürs Durchschlafen eindeutig zu hoch ! ! !

    Habe heute nochmal den Tag und Abend Revue passieren lassen.
    Fazit: Ich hätte ins Bett gehen und nicht bis spät an den Problemen knabbern sollen.
    Ich hätte vorher die Reissleine ziehen und was anderes machen sollen.
    Ablenken in irgendeiner Form.
    Denn wenn bis spät nachts gegrübelt wird, sind kaum noch Möglichkeiten zum Ablenken da. Da versagte gestern auch der Notfallkoffer.

    Also die Abende zufrieden ausklingen lassen und nicht lange grübeln.
    Frühzeitig den Tag abhaken, einen guten Film in Ruhe ansehen und dann ins Bett.

    Wegen dem Wein:
    Seit Mitte August habe ich ein alkoholfreies zu Hause.
    Nun steht der Geburtstag meiner Frau an und sie wird hier mit ein paar Freundinnen etwas feiern und auch ein Glas Wein trinken.
    Kein Problem, da ich den Abend woanders verbringen werde. Ist so abgesprochen.
    Nur dumm, dass gerade jetzt der Wein im Barfach stand.
    Werde das ändern. Und wenn gefeiert werden soll, dann nicht mehr hier.
    Mein Fehler !
    Martin, sie trinkt sonst auch nichts. An ihrem Geburtstag und vielleicht Sylvester mal ein Glas. Das meinte ich mit:
    "bin glücklich verheiratet mit meiner Frau, die eh keinen Alkohol trinkt."

    Habe wieder was dazu gelernt: Keine Probleme abends überdenken.
    Wenn der gestrige Abend mir hilft diesen Faktor in Zukunft auszuschliessen, dann ziehe ich das Positive aus dem Abend und werde nicht in Sack und Asche versinken.

    Es geht weiter. Neuanfang heute und ein bischen schlauer als vorher.
    Bernsteinauge ist weiter on Tour !

    Danke fürs Lesen.

    Liebe Grüsse vom
    nüchtern nachdenkenden
    Bernsteinauge

    Rückfall

    Habe getrunken - schäme mich (noch) nicht = schlimm
    Gedanken kreisen, Erfolgsdruck = Problem
    Kein Schlaf möglich, Versagensängste = trinken

    Geburtstag von meiner Frau steht an. Wein für ihre Freundinnen zu Hause. Feier ohne mich. Aber Wein leider zu Hause. Gerade jetzt Probleme = Verkettung unglücklicher Umstände.

    Stress im Kopf, keine Lösung. Noch nicht gefestigt genug. Alleine in der Nacht = Rückfall

    Flasche Wein ist jetzt leer. Probleme verblassen. Sind nachher wieder da. Aber jetzt ist Schlaf möglich. Nach dem Aufstehen werde ich mein Spiegelbild anspucken und mich schämen.

    Fange dann wieder bei Null an. 2,5 Monate vergebene Liebesmühe.
    Es tut mir leid, mich und Euch enttäuscht zu haben.

    Wünsche einen trockenen und zufriedenen Tag.

    Liebe Grüsse vom enttäuschten
    Bernsteinauge

    Hallo Maria

    Ja, leider können Probleme gut schwimmen. Die scheinen einen DLRG-Schein gemacht zu haben.. :?
    Zeit für mich nehmen? Würde ich gerne. Aber wo ist die Zeit um sich diese Zeit zu nehmen?
    Die Tage sind irgendwie alle zu kurz...
    Werde aber Ende des Monats versuchen eine Saunanacht einlegen. :D
    Das entspannt, lässt die Sorgen vergessen und macht so richtig schön fix und alle. :wink:

    Hallo Preha

    Mr. Ungeduld arbeitet weiter an der Geduld. :wink:
    Geht ja auch nicht anders. Es fällt mir noch schwer zu begreifen, dass die Tiefs kommen und dann auch wieder gehen und irgendwann auch mal wieder die Sonne scheint.
    Zur Zeit ziehen mich die blöden Dinger immer noch arg runter. :oops:
    Danke für Deine Meinung, dass bei mir alles ok ist.
    Manchmal glaube ich das nicht so richtig. Aber, aber, aber.... ich arbeite dran... :wink:

    Danke fürs Lesen und Posten

    Liebe Grüsse vom
    Bernsteinauge :D

    Hallo zusammen

    Melde mich mit Winterdepris. :cry:
    Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht eine neue schlechte Nachricht eintrudelt. Und das zieht sich durch fast alle Belange.
    Ob arbeitstechnisch, finanziell oder Probleme mit den erwachsenen Kindern..
    Überall nur Stress und das tut gar nicht gut.
    Muss zur Zeit wirklich kämpfen, um nicht für einen Abend mal die Probleme zu ersäufen. :oops:
    Türlich wehre ich mich dagegen, versuche mich abzulenken, aber nach jeder Ablenkung stehen die Probleme wieder da.
    Kann zur Zeit nicht richtig schlafen. Wandere nachts in mein Arbeitszimmer und vesuche auf der Couch zu schlafen. Und wieder zurück ins Schlafzimmer. Aber nix hilft. Und max 3 Stunden Schlaf sind zu wenig.
    Bin gereizt, missmutig und warte auf einen Tag, der auch mal eine positive Nachricht für mich übrig hat.
    Naja, bin trotzdem weiter trocken und kämpfe jeden Tag einen schier aussichtlosen Kampf.
    So, jetzt genug gejammert.
    Wünsche euch ein trockenes und schönes Restwochenende.

    Liebe Grüsse vom
    Bernsteinauge

    Habe fast vergessen, dass ich mich heute doch sehr gefreut habe.
    Ein Erfolgserlebnis genossen und das tat super gut. :D

    Meine Mutter ist nicht mehr die Jüngste. Und hat somit leider Probleme im Alltag. Was ihr sehr zu schaffen macht, ist das Aufstehen aus dem Bett.
    Viel zu tief die Bettkante.
    Also nachgedacht, gemessen und dann ab an die Arbeit.
    Ein bischen sägen, bohren, schrauben, umbauen und dann stand das Bett 10cm höher.
    Für mich ein paar Stunden leichte und befriedigende Arbeit.
    Für meine Mutter unbezahlbar. Ohne Schmerzen aufstehen können. Sie weinte vor Freude und ich habe ihre Freude sehr genossen und fühlte mich toll dabei.
    Das war gerade schon wieder fast weg bei mir. Aber es sind wohl diese Dinge, die ich geniessen und an denen ich mich aufrichten sollte.

    Ich muss lernen, die für mich "selbstverständlichen" oder "normalen" Sachen zu würdigen und aus ihnen Kraft zu ziehen.
    Bin froh, dass es mir gerade wieder einfiel.

    Danke fürs Lesen :D

    Liebe Grüsse vom
    Bernsteinauge