Beiträge von Marie04

    Hallo Lindi!

    Ich habe es aber nicht so verstanden was BC schreibt. Natürlich muss ich mich erstmal vorstellen und meine derzeitige Situation schildern.

    Ich verstehe es so dass es BC stört wenn manche Co-Abhängige immer wieder in Details hinschreiben was ER wieder getrunken hat, wie sie darunter leiden aber nicht bereit sind Vorschläge anderer Forenteilnehmer auch nur zu überdenken.

    Natürlich muss man erst erkennen dass man selber krank ist oder sich selber ändern muss. Aber wenn jemand Monat für Monat immer nur schildert was ER getrunken hat oder sonst so anstellt wie soll man demjenigen dann noch helfen?

    Ich persönlich kann zum Beispiel nicht nachvollziehen wenn jemand immer wieder detailliert schreibt dass er von XY geschlagen oder gedemütigt wird und immer noch nicht die Nase voll hat sondern mit aller Gewalt am Partner festhalten will.

    Spätestens in dem Moment muss mir doch ein Licht aufgehen und ich muss mich fragen warum ich mir das gefallen lasse und was das noch mit Liebe zu tun hat.

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    Gerade die soziale Isolation ist es jedoch, die es so schwer macht, zu sehen, wo der Hase im Pfeffer liegt. Viele zweifeln ja schon an der eigenen Wahrnehmung, wenn sie hier ankommen....und sind regelrecht erleichtert, wenn ihnen gesagt wird "nee,nee, Maedel, Du siehst schon richtig".

    Das sollte aber nur der Anfang sein und nicht ein Dauerzustand. Wenn mir gesagt wird ich sehe Dinge richtig und mir wird gesagt ich müsste an MIR was ändern regt mich das zumindest zum Nachdenken an.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Lindi!

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    Ich meine, Du bist da eher die Ausnahme. Als Du hier aufgeschlagen bist, waren die Irrungen und Wirrungen der Seele schon fast durchgestanden, die Entscheidung schon gefaellt....

    Das stimmt aber ich habe es auch viele Jahre ausgehalten und gelitten bis ich reagiert habe. Mein Werdegang ist auch nicht viel anders wie bei anderen hier, bloss steht es nirgendwo geschrieben ist aber bei mir gespeichert.

    Die richtige Entscheidung zu fällen hat mich Jahre meines Lebens gekostet und mich krank gemacht, es war anfangs einfach purer Überlebenstrieb.

    zum Glück bin ich jetzt wieder soweit gefestigt dass ich an meiner Co-Abhängigkeit arbeiten kann teils ganz alleine teils mit Hilfe dieses Forums.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Lindi!

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    Na, wenn hier nur die schreiben duerften, die ihre Co-Abhaengigkeit schon ueberwunden haben (zumindest grossteils), dann gibt das ja eine interessante Kafferunde zwischen Aurora, Grazia und Melinak.....

    Wenn du dir den Werdegang von Leuten durchliest die schon lange hier sind war der Anfang genauso wie bei vielen anderen Co-Abhängigen auch.

    Aber es gibt einen wichtigen Unterschied, sie haben einen wichtigen Schritt getan um sich zu lösen. Sie haben neue Erkenntnisse bekommen und auch Dinge die sehr wichtig sind umgesetzt.

    Sie haben erkannt dass die eigene Gesundheit das Wichtigste überhaupt ist. Dass sie den Partner nicht ändern können und selber immer weiter in den Sumpf gezogen werden wenn sie nicht handeln.

    Auch ihr Weg war sehr schwer und trotzdem sind sie ihn gegangen.

    Wenn jemand aber nur schreibt wie schlecht es ihm doch geht oder es nicht mehr aushalten kann aber nicht die kleinsten Schritte unternimmt kommt mir auch desöfteren der Gedanke hoch: "Warum macht er/sie nicht endlich etwas wenn doch alles so schrecklich ist?"

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo zusammen!

    Ein schwieriges Thema aber ich möchte mal meine Gedanken dazu beschreiben.

    Viele von den Co-Abhängigen die sich hier anmelden erhoffen erstmal Hilfe. Der Grundgedanke ist aber oft dass sich der Betreffende erhofft Tipps zu bekommen wie man den süchtigen Partner vom Alkohol wegbekommt.

    Es ist oft ein Teufelskreis besonders wenn man schon lange in so einer Beziehung lebt. Ich habe lange gedacht wenn ich es schaffe dass er nicht mehr trinkt ist alles wieder gut.

    Als ich mich hier angemeldet habe war meine Beziehung nicht mehr zu retten uns ich habe mich bereits getrennt. Andere Co-Abhängige sind noch viel zu tief in der Beziehung drin und können noch nicht umdenken.

    Ich halte es eher für unnötig zu schildern was ER schon wieder konsumiert hat denn das interessiert mich nicht mehr. Ich hoffe nur dass die Zeit in der ich noch mit meinem Partner in einem Haus lebe friedlich verläuft.

    Ich arbeite nur noch an mir, mache mir viele Gedanken wie mein weiteres Leben verlaufen soll damit diese Co-Abhängigkeit nicht meine Zukunft bestimmt.

    Viele Co-Abhängige verstehen noch nicht dass sie sich selber ändern müssen und nicht der Partner, sie machen Wohl und Wehe von ihm abhängig, das ging mir ja auch lange so. Sie wollen einfach ihr Herz ausschütten wenn es mal wieder eskaliert. Natürlich sollte es nicht dabei bleiben immer wieder hinzuschreiben wie schlimm doch alles ist das bringt niemanden weiter.

    Sich einzugestehen und zu begreifen dass man seinem Partner nicht helfen kann ist ein sehr schmerzhafter Schritt.

    Ob trockene Alkoholiker davon runtergezogen werden? Ich sehe es anders, sie können doch froh sein dass sie ihren Weg gefunden haben trocken zu sein. Aber natürlich kann ich nicht Gedanken lesen wie andere das sehen.

    Ich persönlich lese nicht sehr viel bei den trockenen Alkoholikern, es macht mich noch total unsicher und momentan kann ich auch kein Verständnis für Alkoholiker aufbringen es ist halt alles noch recht frisch.
    Es ist ja auch nicht meine Baustelle.

    Was ich gut finden würde wenn sich trockene Alkoholiker und Co-Abhängige mehr untereinander austauschen könnten, denn sie leiden beide an einer Sucht wenn auch anders gelagert.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Julia!

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    ich glaube ich musste mich heute abend wieder dabei ertappen, dass ich auf ihn eingeredet habe von wegen Therapie machen etc. Soviel zum Thema "konsequent sein" .

    Du bist konsequent und handelst, ich verstehe dass du trotzdem wieder auf ihn eingeredet hast. Mir erging das lange Zeit so dass ich einfach nicht glauben wollte dass mein Mann alles aufs Spiel setzt und alles verlieren wird nur um weiterzutrinken.

    Es ist traurig aber wahr, die Sucht ist einfach stärker :( momentan habe ich sogar das Gefühl dass er froh ist wenn ich gehe dann kann er in Ruhe trinken ohne das "Genörgel" von mir - obwohl ich überhaupt nichts mehr dazu sage.

    Ich hoffe für dich dass sich dein Mann besinnt und den anderen Weg geht.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Blumenwiese!

    Ich habe meinen Mann nie kontrolliert wozu auch? Wenn er trinkt ist es doch sinnlos zu gucken wo und wann er getrunken hat, Tatsache ist doch dass er getrunken hat.


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    Er hat vorhin gesagt, dass er ja die Bierdosen ohne zu verstecken in die Wohnung gebracht hat. Er hätte ja auch heimlich trinken können. Er hätte also nichts zu verbergen .... und schon grübel ich wieder, ob er nicht recht hat. Er schafft es immer wieder.

    Das ist schon krass und unverschämt - wenn ich richtig gelesen habe war die Abmachung kein Alkohol in der Wohnung. Ob in Dosen oder Kisten ist egal will er dich jetzt ver*******?

    Er tanzt dir auf der Nase herum und du lässt es zu, es ist doch DEINE Wohnung :!: Er respektiert dich und deine Wünsche immer weniger weil er weiss er kann sich das erlauben.

    Dass dich der Alkohol kaputt macht obwohl du nichts trinkst ist doch normal wer kann diesen Stress auf Dauer schon aushalten?

    Warum setzt du ihn nicht samt Bierdosen einfach vor die Tür?

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallöchen!

    Gestern hatte ich ein Erlebnis das mich zum Nachdenken anregte. Die Therapeutin meines Mannes rief mich an um sich nach MIR zu erkundigen.

    Sie fragte ob es mir gut ginge und meinte dann sie wäre von meiner Entschlossenheit und Klarheit mich zu trennen ganz beeindruckt gewesen. Sie hatte mich kurz nachdem ich mich getrennt habe um ein gemeinsames Gespräch gebeten.

    Was mich oft etwas verwundert dass ich auf andere Personen oft ganz anders wirke als wie ich mich innerlich fühle. Ich muss noch lernen meine eigenen Qualitäten zu schätzen.

    Für mich ist alles was ich leiste selbstverständlich und nichts Besonderes.
    Deswegen habe ich auch wenig Angst vor neuen Herausforderungen.

    Was mir bleibt ist oft das Gefühl immer auf mich allein gestellt zu sein und immer um jede Kleinigkeit kämpfen zu müssen was anderen Menschen oft einfach in den Schoss fällt.

    Ob das eine verkehrte Wahrnehmung meinerseits ist? Woher kommt das Gefühl um alles kämpfen zu müssen?


    Liebe Grüsse
    Speranza

    Huhu schwindelfrei!

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    Kannst du mir sagen, warum es mir so schwer fällt, für mich selbst da zu sein? Einfach nur daran zu denken, was ich will und brauche - ohne Rücksicht auf ihn? Ist das die Co-Abhängigkeit? Bin ich so stark abhängig, dass ich es nicht einmal schaffe, meine Grenzen und meinen Stolz zu wahren?

    Wenn ich so deine Beiträge lese hast du nie eine eigenständige, stabile Persönlichkeit entwickeln können. Bei mir war das Gefühl nicht so viel wert zu sein wie andere Menschen immer sehr ausgeprägt.

    Ich hatte immer das Gefühl besonders viel leisten zu müssen um mir Liebe zu verdienen. Mein Mann brauchte mich nur zu kritisieren um mich anzutreiben und hat das redlich ausgenutzt.

    Ich habs geschehen lassen, viele Jahre lang und wurde immer kleiner neben ihm. Es war ein sehr langer Prozess bis ich umdenken konnte.

    Du hast einen ganz wichtigen Schritt getan du hast ihn aus deiner Wohnung entfernt - Hut ab. Du hast sehr viel Stärke in dir, du musst sie nur noch richtig umsetzen.


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    Wenn ich mit ihm schreibe oder rede, fühle ich mich auch wie ein kleines Kind. Alles in allem fühle ich mich nicht erwachsen.

    Er hat ja auch alles versucht dich kleinzuhalten, aber nicht deswegen weil du klein bist sondern weil er so voller Komplexe steckt dass er nur überleben kann wenn er andere klein macht.


    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo schwindelfrei!


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    Ist das wirklich gesunder Egoismus? Oder denke ich wirklich zu sehr an mich selbst?

    Du kannst momentan gar nicht genug an DICH selbst denken das ist gesund und lebenswichtig. DIR geht es schlecht und DU hast Probleme DU musst wieder auf die Beine kommen :!:


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    Darf ich hier trotzdem weiter schreiben?

    Wenn es nach mir geht schreib was das Zeug hält, lese dir aber mal das durch:

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…bhaenigkeit.php

    Wir können dir nur raten was zu tun wäre was du daraus machst ist letztendlich deine Sache :wink: du bist ja schliesslich ein erwachsener Mensch.

    Hier zu schreiben und zu lesen ist sehr hilfreich auch wenn sich nicht direkt Erfolge einstellen. Das Umdenken kommt nicht von heute auf morgen, es sind die kleinen Schritte die man gehen muss.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo schwindelfrei!

    Jetzt bleib ganz stark er versucht dich zu manipulieren.

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    Er hat mir geantwortet. Er sagt mir, dass ich doch gar nicht wisse mit wem ich zu tun habe und warum er so handelt wie er handelt.

    Egal warum er so handelt er hat dazu kein Recht, wenn er mit seinen Aggressionen solche Probleme hat ist es seine Baustelle und nicht deine.

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    Er sagt mir, dass ich nur an mich denke

    Das ist sehr gut dass du nur an dich denkst das ist gesunder Egoismus.

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    Schreibt mir aber andererseits, ich solle nachdenken warum er mir überhaupt noch schreibt.

    Er schreibt dir um seine Spielchen zu versuchen, er soll dir deine Sachen schicken und gut.

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    Als wäre es ihm egal, dass er anderer verletzt, das hat ja schon so seine Gründe für ihn.

    Es ist ihm egal die Sucht redet ihm ein dass andere daran schuld wären und dadurch rechtfertigt er alles was er tut. Seine Einsicht ist gleich null.

    Er versucht dich zu quälen und zu manipulieren er weiss wo deine Schwachpunkte liegen. An deiner Stelle würde ich überhaupt nicht mehr mit ihm schreiben es tut dir nicht gut und bringt dich nicht weiter.

    Am besten wäre eine totale Kontaktsperre es ist ja alles gesagt worden und hat zu nichts geführt.

    Bleib stark :!:

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo schwindelfrei!

    Du machst das schon richtig es ist halt so dass noch eine emotionale Bindung da ist. Die räumliche Trennung hast du geschafft, die emotionale Trennung dauert viel länger.

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    Ich hasse den Alkohol. Er zerstört alles. Wenn ich doch wenigstens daraus gelernt hätte,

    Du kannst immer noch daraus lernen und es in Zukunft anders und vor allen Dingen besser machen.

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    Er hat mich nochmal gedemütigt und verletzt, und trotzdem kommt das Mitleid wieder. Da stimmt doch was nicht mit mir?

    Du bist co-abhängig das stimmt nicht mit dir, ich bin es und viele andere die hier schreiben sind es auch, sonst würden wir nicht so empfinden und solche Dinge zulassen.

    Wir haben es aber in der Hand da rauszukommen und wieder ein glückliches Leben zu führen.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo schwindelfrei!

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    Wie kann sie ihm nur Alkohol geben? WIE KANN SIE NUR?

    Wie kann er nur soviel Alkohol trinken dass er total am Ende ist? WIE KANN ER NUR?

    Er weiss doch dass er seinem Leiden jederzeit ein Ende bereiten kann er kennt den Weg. Warum geht er ihn nicht? Er ist zwar suchtkrank aber trotzdem zurechnungsfähig.

    Wäre es dir lieber er würde in deiner Wohnung betrunken rumliegen? Dich wieder bedrohen oder misshandeln und beschimpfen?


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    Er ist dort nicht gut aufgehoben, wo er jetzt ist.

    Das ist dein Empfinden aber ist er nicht alt genug das selber zu entscheiden? Du kannst ihn nicht einweisen lassen es ist nicht verboten zu trinken. Ausserdem ist er mündig und gegen seinen Willen geht gar nichts.
    Das ist auch gut so denn so wie er drauf ist würde er nach der Entgiftung direkt wieder trinken.

    Dass Gefühle in dir hochkommen finde ich ganz normal versuche jetzt aber stark zu bleiben und an dich zu denken. Versuche dich abzulenken und halte dir immer wieder die Dinge die er dir angetan hat vor Augen.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Julia!

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    .... immer noch irgendwie Hoffnung, dass es doch bei ihm ankommt (er war ja nüchtern in dem Moment).

    Diese Hoffnung hatte ich auch viele Jahre ich dachte immer er muss doch einsehen dass er zuviel trinkt. Wenn er nüchtern war verhielt er sich immer einsichtig, aber im Nachhinein weiss ich nüchtern bedeutet nicht viel denn auch dann sind seine Gedanken total auf die Sucht fixiert. Deswegen ist ja auch eine Therapie so wichtig.

    Im Grunde weiss er ja selbst dass irgendetwas total schief läuft. Leider sehen Alkoholiker oft nicht ein dass die Sucht schuld an ihrer Misere ist.

    Es sind die Depressionen, das Unverständnis der Ehefrau, usw. usw.

    Auch wenn er sich momentan einsichtig zeigt geh weiter deinen Weg, viel Kraft wünsche ich dir dabei.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo ronjaengel!

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    Von mir aus könnte der Alkohol abgeschafft werden. Ich habe inzwischen so einen Hass darauf. Er macht alles kaputt.

    Es ist nicht der Alkohol schuld sondern dein Partner der damit nicht umgehen kann. Er geht/ging sehr fahrlässig mit dem Alkohol um und ist darüber suchtkrank geworden.

    Das Einzige was dir bleibt ist deine Situation so zu verändern dass es dir wieder besser geht. Einzusehen dass die Sucht beim Partner im Vordergrund steht und du es nicht ändern kannst ist ein wichtiger Schritt.

    Ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner Arbeitssuche.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Jane!

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    Loslassen ist nicht einfach, vor allen Dingen, wenn man die Gründe nicht versteht.

    Es ist sogar sehr schwer aber bei einem nassen Alkoholiker ist jeder Gedanke darüber sinnlos. Ich konnte es auch lange nicht verstehen dass die Sucht so gross ist dass sie alles andere in den Schatten stellt.

    Leider ist es so und ich habe es eingesehen und jegliche Hoffnung verloren was unsere Beziehung anging. Ich hatte aber auch die Lust verloren mein Engagement in so eine aussichtlose Sache zu investieren.

    Du musst dich nicht ärgern, Fehler sind menschlich und du hast aus deiner Sicht das Beste gewollt. Sei froh dass der Albtraum vorbei ist und versuche dein Leben neu zu planen mit Dingen die dir Freude machen.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo schwindelfrei!

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    Er hat mir eine E-Mail geschrieben. Ich habe noch nicht darauf geantwortet. In seiner Mail wirkt er sehr kühl, versucht wieder zu erklären und zu rechtfertigen. Wie reagiere ich am Besten darauf? Darf ich ihm schreiben, was die letzten Tage mit mir passiert ist? Ich bin mir so unsicher, wie ich ads angehen soll. Er erklärt und rechtfertigt, zwischendurch drückt er mal wieder in Richtung Mitleid. Wie sehr er doch am Ende sei usw. usf. ....

    Wenn dir sehr viel an deinen Sachen liegt die er noch hat würde ich ihm zurückschreiben dass er sie dir schicken soll. Ganz emotionslos und ohne Gefühle auch wenn es dir schwerfällt. Wenn du ihm schreibst wie es in dir aussieht lieferst du dich in gewisser Weise wieder aus.

    Er soll einfach merken dass es vorbei ist und es dich nicht mehr interessiert was aus ihm wird. Wenn es ihm schlecht geht ist das seine Schuld das soll er selber regeln damit hast du nichts mehr zu tun.

    Schmeiss ihn aus deinem Leben es wird dir bestimmt bald besser gehen wenn du jetzt auch noch leidest.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Julia!

    Das sind ja keine guten Nachrichten aber anscheinend ist der Schock für deinen Mann immer noch nicht gross genug um mal in die richtige Richtung zu überlegen.

    Mein Mann war noch nie arbeitslos er ist ein gut funktionierender Alkoholiker er hat auch äusserst selten gefehlt und macht seinen Job gut.

    Aber gerade deswegen denkt er dass sein Alkoholkonsum nicht so schlimm sei denn richtige Alkoholiker sind in seinen Augen solche "die nichts auf die Reihe bekommen".

    Dass du dich für dich erkundigst für den Fall der Fälle ist ein sehr gut. So wie es aussieht ist dein Mann noch lange nicht soweit dass er einsieht dass es so nicht geht.

    Alles Gute
    Speranza

    Hallo lawyer!

    Vielen Dank für deine guten Wünsche :)


    Hallo JJE!

    Seit ich die Entscheidung getroffen habe mich zu trennen fiel eine Zentnerlast von mir ab. Ich kann wieder ICH sein und ich bin voller Pläne.
    Ich bin überzeugt dass ich es schaffe mir ein neues schönes Leben aufzubauen.

    Liebe Grüsse
    Speranza