Beiträge von Sunshine_33

    Alex, ich kann mich nicht erinnern, das ich irgendwo überhaupt mal nach Jellinek "eingeordnet" wurde.

    Weder im KH, noch bei meiner Ärztin noch bei der Suchtberatung...und schon gar nicht gab es solche Themen in meiner ehemaligen realen SHG.

    Warum wohl nicht?

    Weil es vielleicht längst bekannt ist, das diese Typisierung niemanden weiter hilft, schon gar nicht dem Betroffenen.

    Wenn ein Arzt mich da irgendwie in einen Trinkertyp einordnen wollte, wäre ich wahrscheinlich das letzte Mal dort gewesen. Weil ich einfach denken würde, er ist suchttechnisch auf nem völlig veralteten Stand.

    Aber wie gesagt, ist mir noch nie passiert.

    Ich denke, diese Typisierung ist eher sogar nachteilig für den Betroffenen, weil das vielleicht suggerieren könnte, das es je nach Trinkertyp dann ja auch individuelle Wege aus der Sucht geben könnte.

    Es gibt nicht nur einen Weg, aber eben auch nicht hunderte.

    Und man ist anfangs geneigt, sich den einfachsten Weg aus der Sucht zu suchen, das erleben wir hier ja sehr oft.

    Wie "erfolgreich" das dann ist, können wir dann hier vielleicht nachlesen, wenn derjenige nach Straucheln und Rückfällen so mutig ist, wieder aufzutauchen.

    Von manchen hört man auch nix mehr auf ihren individuellen Wegen...da denke ich mir dann auch so meinen Teil...

    Ich hoffe, ich konnte das verständlich rüber bringen, wie ich das sehe... ;)

    LG Sunshine

    Hallo Hanseat,

    zum Thema "Gendern" mal an dieser Stelle, um den anderen Thread nicht zweckzuentfremden.

    Ich gendere nicht, weil ich es einfach zu bekloppt finde :roll:

    Erst die Tage las ich meinem Mann aus einem Buch was vor, in dem gegendert wird.

    Es hörte sich geradezu albern an und auch so, als ob nun nur Frauen gemeint seien, was ja auch wieder nicht Sinn der Sache sein kann. Man müsste ja auch jedes mal ne Kunstpause einlegen vor "innen", und ehrlich gesagt, das ist mir einfach zu blöd.

    So viel Zeit habe ich nicht. ^^

    Auch finde ich das Lesen solcher Texte mitunter erschwert, nicht gut.

    Auch sah ich vor einiger Zeit eine Sendung im TV mit Petra Gerster, die sich ja fürs Gendern entschieden hat. Ich hoffe, sie hat sich auch mal selbst dabei gehört :roll: .

    Mir ging das in kürzester Zeit derart auf den Zeiger, das ich umgeschaltet habe.

    Gendern ist also auch nix für mich und ich muss auch nicht alles mitmachen. :P

    LG Sunshine

    Hallo,

    Ich kenne auch diese Einteilung von Trinkertypen nach Jellinek.

    Mag sein, daß sich da einige klar einordnen können.

    Ich wäre danach allerdings eine Mischform von Alpha, Beta und Gamma gewesen.

    Von daher habe ich mich nie irgendwie daran orientiert, und geholfen hätte es mir schon gar nicht.

    Auch hier im Forum gibt es immer wieder Menschen, die sich da irgendwo einordnen, aber ich denke, diese Typisierung nach Jellikek ist längst überholt.

    Und inwiefern sie irgendwie hilfreich sein sollte für den Betroffenen, ist mir schleierhaft.

    Eher im Gegenteil, wenn es doch so viele verschiedene Typen gibt, dann muss es doch auch sehr viele individuelle Wege aus der Sucht geben...so oft die Schlussfolgerung.

    Aber so ist es meiner Meinung nach nicht, es gibt nicht unendlich viele Wege aus der Sucht.

    Und soooo individuell ist die Sauferei auch wieder nicht, und wohin selbst zusammengestrickte, sehr individuelle Wege führen, haben wir hier schon oft erlebt.

    Diese Wege beinhalten komischerweise immer, möglichst wenig ändern zu müssen. :wink:

    LG Sunshine

    MadMax, Du hast wieder Kontakt zugelassen, ich versteh es einfach nicht, wie man sich immer wieder selbst in die Scheisse reiten kann.

    Du bist wie ein nasser Säufer, auf den eingeredet wird, der aber bei nächster Gelegenheit wieder in die Kneipe rennt und sich vollaufen lässt.

    Und nichts wird ihn davon abhalten.

    Ich hoffe, das die Beratung Dir helfen kann. Das Smartphone musst Du allerdings selbst liegen lassen, das kann kein anderer für Dich machen.

    So wie ein Alkoholiker das erste Glas stehen lassen muss...das kann auch nur er selbst.

    LG Sunshine

    Sie haben schon viel zu lang, bei vielen Aktivitäten, auf ihre Mutter verzichten müssen. Weil sie betrunken war oder zu platt war.

    Hallo Hera,

    ich habe auch Familie. Und ich war ca. 1,5 Jahre auf keiner Festivität, auf der evtl. getrunken wird.

    Geht alles!

    Man soll doch nicht auf Aktivitäten verzichten! Aber die sollten eben nicht in einem nassen Umfeld stattfinden.

    Freibad ist eine Sache, da kann ich mein Handtuch nehmen und mich woanders hinlegen.

    Aber Anlässe, wo ich weiß, das dort getrunken wird, meide ich heute noch. Weil ich da nix zu suchen habe und vor allem nix für mich finden würde, was mir gefallen könnte.

    Viele frisch Abstinent Lebende meinen, sie würden in eine soziale Einsamkeit geraten, wenn sie nicht mehr überall dabei sind, aber das ist Unsinn.

    Bei mir war es eher gegenteilig!

    Ich habe mich selbst immer mehr isoliert, als ich noch gesoffen habe und fühlte mich dadurch oft einsam.

    Abstinent lebend konnte ich erst wieder wirklich soziale Kontakte haben und genießen.

    Und zwar mit Menschen, die nicht in meiner Gegenwart trinken müssen.

    Und davon gibt es zum Glück viele!

    Im Freibad kann ich nicht anderen das Saufen verbieten, es ist mir auch völlig egal. Dann geh ich da weg und fertig.

    Gehe ich aber zu Festivitäten, wo ich WEIß, das dort getrunken wird, gehe ich dem Alkohol geradezu wieder entgegen!

    Und dann kommt schnell eins zum anderen und dann bist Du wieder bei...siehe oben! (Zitat)

    Wir geben hier nicht solche Ratschläge um anderen das Leben zu vermiesen, es stecken oft bittere Erfahrungen dahinter.

    Und ich wünschte, der ein oder andere würde die Tipps nicht gleich kategorisch für sich ablehnen a la "geht bei mir nicht", sondern einfach mal den alten Hasen glauben und es wenigstens auszuprobieren. Geht nicht, gibts nicht.

    LG Sunshine

    Ich hoffe so sehr für Dich, das Du bei Deiner Entscheidung bleiben kannst!

    Ich habe bei solchen "Briefen", "Mitteilungen" oder whatever immer das Gefühl, das man den anderen doch nochmal wachrütteln will.

    Dabei wurde oft schon monate-oder gar Jahrelang geredet, geschimpft, gebettelt, geweint, hilflos rumgeschrien...und es hat gar nix gebracht.

    Warum sollte dann ein Brief oder eine Mitteilung was ändern?

    Weißt Du, wie Alkoholiker, die weitersaufen wollen, das sehen?

    Die sehen den meckernden, flehenden oder schimpfenden Partner als Störfaktor!

    Und legen sich alles so zurecht, wie es am besten passt. Da sagt man sich einfach "Gottseidank, das der/die Alte weg ist und mich nicht mehr nervt. Wir passten einfach nicht zusammen ". Und damit ist die Sache meist erledigt.

    Vielleicht macht man noch Versuche, den CO wieder einzufangen, der Bequemlichkeit halber, aber oftmals ist es einem auch egal. Der nächste CO wartet schon an der nächsten Ecke und Alkies können sie direkt "erschnüffeln".

    Es ist ja auch erstmal einfacher mit nem frischen CO, dem kann man erstmal was vorgaukeln.

    MadMax, Du wurdest von dieser Säuferin mittlerweile sogar körperlich angegangen!

    Was muss noch passieren? Das sie das nächste Mal ein Messer in der Hand hat?

    Unterschätze nicht aggressive Alkoholiker, in der Wut kennen die keine Grenzen mehr.

    Jedes Jahr sterben Menschen, meist Frauen, durch ihren Partner...und fast IMMER ist dabei Alk im Spiel.

    Männer sind ja Frauen körperlich meist überlegen, darum trifft es sie vielleicht weniger. Aber ich denke, das viele CO-Männer von ihren Säuferinnen zumindest schon mal verprügelt oder körperlich angegangen wurden.

    Ich würde genau 1x von einem Mann verprügelt, der alkoholisiert und dadurch rasend eifersüchtig wurde.

    Ich habe Todesangst in diesen Minuten gehabt, habe um Hilfe geschrien, aber nichts im gesamten Mietshaus hat sich gerührt!

    Der Typ stand am nächsten Tag mit Blumen vor der Tür, wie krank. Ich habe ihn nicht mal ins Haus gelassen. Ich hätte ihm nie wieder vertrauen können, hätte mir nie wieder getraut, meine Meinung zu sagen, hätte immer Angst vor ihm gehabt.

    Dann lieber das Ende mit Schrecken!

    Liebeskummer tut sehr weh, MadMax! Aber er geht auch vorbei, glaub mir das. Mit immer wieder Kontakt zum/zur Verflossenen verlängert man ihn aber unnötig.

    Lass es gut sein. Lass los!

    Dann kann Dein Leben auch wieder schön bunt werden...wenn der Liebeskummer überstanden ist!

    LG Sunshine

    Hmmm MaBee,

    ich hoffe Du erwartest nicht unbedingt eine Reaktion von Deinem XY, in Richtung, das er das Saufen aufgeben wird.

    Da müsste schon eine große innere Bereitschaft und Einsicht vorhanden sein, dann könnte es vielleicht was bringen.

    Diese sehe ich aber gar nicht, und Du?

    Als ich noch gesoffen habe und alles nicht wahr haben wollte, das ich abhängig saufe, hätte ich auf so einen Brief eher nicht reagiert und hätte es für mich so zurecht gelegt, das es eben beziehungsmäßig nicht passte.

    Und hätte weiter gesoffen. Was heißt hätte...ich habe es so gemacht!

    Im Nachhinein habe ich mit meiner Sauferei mind. 2 Beziehungen geschrottet.

    Heute, im Nachhinein kann ich das sehen...damals wollte ich es nicht sehen.

    Ich wünsche Dir alles Gute auf Deinem weiteren Weg, auch wenn er ohne ihn weitergeht...weiter gehen muss.

    Denn an der Seite eines Alkoholikers gehst Du selbst auch kaputt. Und das merkst Du ja auch schon. Da wird auch nix besser, sondern immer schlimmer.

    LG Sunshine

    Thor, das mag sein, das alles auch in Absprache geschah...aber hier kam es etwas anders rüber für mich.

    Hier kamst Du eher rüber als der Retter/Ritter in der schimmernden Rüstung, der ihr Leben in geordnete Bahnen lenkt.

    Und nun zahlt sich das alles nicht aus und Du bist sauer...und sie die Böse.

    Tut mir leid, aber Enttäuschungen gehören auch im Leben dazu!

    Trennungen ebenfalls.

    Und ich finde, als erwachsener Mensch muss man auch damit fertig werden...und zwar ohne den anderen in Grund und Boden zu rammen!

    Du sprichst von "Liebe". Was ist das für ne Art von Liebe, sich derart aufzuopfern, um dann möglichst die Früchte ernten zu wollen? Und wenn das nicht klappt, so schlecht über die einst angeblich so geliebte Person zu sprechen...ich finde das geradezu menschenverachtend.

    Es handelt sich wohl eher um eine Abhängigkeitsbeziehung, in die Du da geraten bist.

    Du kannst sie aber auch wieder verlassen!

    Es liegt allein an Dir, was Du aus Deinem Leben machst !

    Sie ist dafür nicht verantwortlich !

    LG Sunshine

    Ja schade, es wurde auf so gut wie nichts eingegangen, was Dir geschrieben wurde, Thor.

    Du hast Dir nur kräftig weiter Dein Selbstmitleids-Bad eingelassen...mit Null Selbstreflexion.

    Darin bist Du der missverstande Held, der Gutmensch schlechthin und sie ist der böse, schlechte Mensch, der alles mit Füßen tritt.

    Schon verstanden.

    Ein CO zieht auch immer seine Vorteile aus einer Abhängigkeitsbeziehung, es gibt hier keine klare Trennung zwischen Opfer und Täter, das wechselt eher hin und her.

    Aber ich denke, diese Zusammenhänge zu begreifen oder auch nur ansatzweise zu verstehen, dazu bist Du noch lange nicht bereit.

    Du siehst Dich immer noch in der glorreichen Retter-Rolle...und sie ist die Böse, weil sie gerade nicht so funktioniert wie Du es willst.

    Naja, was soll man machen...alles schreiben und reden nützt ja nix, solange der andere nichts bei sich ankommen lässt.

    Da könnte man gleich versuchen, nen Säufer von der Sauferei losquatschen zu wollen...wäre genau so erfolgreich.

    Dieses Selbstmitleidsbad, in dem man sich auch noch gegenseitig hochpusht, sollte mal langsam verlassen werden.

    Vielleicht wäre es wirklich besser, dann wiederzukommen, wenn Du bereit bist, auch Deine eigenen Anteile zu sehen...?

    LG Sunshine

    Hallo,

    mich erstaunt immer wieder, wie viel sich von einem CO von einer Therapie erhofft wird.

    Als ob dann alles gut würde...und man selbst nix ändern müsste.

    Die Tatsachen sehen anders aus:

    Auch mit Therapie werden ca. 50% aller Trinker/innen innerhalb der folgenden 5 Jahre rückfällig.

    Viele Therapien erfolgen auf Druck der Familie oder es Arbeitgebers...wie hoch da die Erfolgschance ist, kann man sich wohl an 5 Fingern ausrechnen.

    Auch hier kann man immer wieder nachlesen, das x Entgiftungen gemacht wurden, mehrere Therapien folgten...und trotzdem schnell wieder gesoffen wurde.

    Ne Therapie ist also keinesfalls ein Allheilmittel, sie erfordert sehr viel Eigeninitiative und Mitarbeit!

    Ich denke eher, hier sollen sich weitere Hintertürchen offen gehalten werden, um die Sache nicht endgültig beenden zu müssen.

    Wenn "sie" eine Therapie machen sollte...dann geht's weiter mit der Beziehung...

    Ich glaube allerdings, es braucht für CO-Abhängige weitaus weniger Versprechungen, um sie bei der Stange zu halten...

    Lass den CO einige Tage ohne Kontakt und er kommt auf Entzug...und wenn's gut läuft, auch in den Bettelmodus.

    Dann reicht schon ein lausiges "Schatz, ich vermisse Dich so!" und der aktive CO ist sofort wieder zur Stelle...egal welche Schei.sse vorher gelaufen ist.

    Alles vergessen und verziehen?

    Nur um den Säufer, in diesem Fall die Säuferin nicht zu verlieren?

    Thor, was Du da über Deine Säuferin schreibst, was Du alles für sie getan hast, ist erschreckend. Und es ist eindeutig "to much".

    Du wolltest ja regelrecht ihr Leben regeln, aber wer will denn sowas? =O

    Sowas will man nicht mal als Trinkerin, ich zumindest hätte das nicht gewollt.

    So kann ich die Reaktion Deiner Säuferin im Grunde verstehen, vielleicht war es selbst ihr zu viel, Dein ganzes Gekümmere um ihre Angelegenheiten?

    Lass es jetzt gut sein, Du verschaffst auch ihr so eine Chance, das Leben selbst in die Hand zu nehmen, und die möglichen Hilfsangebote kennt sie auch.

    Hast Du Pläne für den heutigen Tag?

    Ich meine damit nicht alle 5 Minuten aufs Smartphone zu glotzen, sondern irgendwelche Aktivitäten!

    Triffst Du Dich mit Freunden?

    Sport? Ausflüge ins Grüne?

    Was auch immer...Tu was für Dich!

    LG Sunshine

    Hallo MadMax,

    Der Bettelmodus...ist ganz schlimm.

    Ich möchte Dir dazu mal was sagen:

    Wenn ein Mann sich so verhält, verliert man als Frau den Respekt vor ihm.

    So geht es mir zumindest.

    Ich könnte das nicht ertragen und würde wegrennen.

    Ich kann mir nur Partner auf Augenhöhe vorstellen.

    Der Bettelmodus wirkt extrem abstoßend auf mich, ich will keinen Mann, der sich wie ein Lappen verhält, komplett ohne Rückgrat und Stolz und Achtung vor sich selbst.

    Den man in die Ecke werfen und nach Belieben da auch wieder rausholen kann, und der dann auch noch springt.

    Selbst als ich noch gesoffen habe, wäre so ein Partner nicht für mich in Frage gekommen, obwohl es sicher bequemer gewesen wäre, aber soooo bequem hätte ich es nie haben wollen.

    Liebe kann auch erdrücken, wenn daraus so eine eiserne Umklammerung wird.

    LG Sunshine

    Ich erlebe gerade selber, dass es sich schwierig gestaltet Freundschaften und Verhältnisse aufrechtzuerhalten oder aufzubauen, wenn der andere Part trinkt.

    Hallo Borussia,

    manche Freundschaften kann man aus diesem Grund nicht aufrechterhalten, es ist zu nasses Umfeld und somit zu gefährlich für uns.

    Ich musste auch einige wenige Freundschaften beenden.

    Habe da aber kein großes Ding draus gemacht mit irgendwelchen großen Ankündigungen, sondern mich da aussickern lassen sozusagen, habe diese Kontakte einschlafen lassen.

    Ich habe noch Bekannte und Freunde, die ab und zu mal n Bier trinken, allerdings nicht in meiner Gegenwart.

    Damit kann ich umgehen, denn ich bekomme ja nix davon mit.

    Und wie offen gehe ich bei einem neuen Partner damit um? Sage ich es ihm zeitnah und riskiere eine negative Reaktion, Abneigung? Hat die Person nicht die Wahrheit verdient.

    Oder lasse ich es laufen und er findet es selber heraus?

    Lieber gleich sagen, denn es ist eine wichtige Info für den Partner. Wenn eine mögliche Beziehung gleich mit Unwahrheiten beginnt, kann das nicht gut sein.

    Ja, man kassiert vielleicht eine negative Resktion, kann sein...aber das würde ich dann in Kauf nehmen.

    Es den Partner selbst rausfinden lassen?

    Nee, das fänd ich schon sehr merkwürdig, wäre nix für mich.

    LG Sunshine

    Dann kannst Du ja jetzt aufhören, sie immer weiter anzuschreiben und zu betteln?

    Wenn alles gesagt ist, gäbe es ja nix mehr zu sagen, nicht wahr?

    Glaube ich allerdings noch nicht dran...

    Deine Säuferin ist schwerstabhängig von verschiedenen Drogen, und Du bist wohl schwerstabhängig von ihr geworden?

    Für ein paar Stunden ist jetzt vielleicht mal Ruhe...dann kommst Du auf Entzug von ihr und wirst wieder Kontakt suchen.

    Es heißt ja nicht umsonst CO-ABHÄNGIGKEIT, der Angehörige verhält sich üblicherweise genau so süchtig wie der Säufer.

    Keiner will sein Suchtmittel loslassen.

    Und so geht es weiter und weiter...bis einer aussteigt aus dem unheilvollen Drama.

    LG Sunshine

    Thor, sei mir nicht böse, aber DU bist es, der dringend professionelle Hilfe braucht!

    Du schaffst es offensichtlich nicht, Dich aus einer selbstzerstörerischen Beziehung zu lösen.

    Lässt Dich behandeln wie der letzte Arsch, kennst keinerlei Grenzen mehr.

    Ist da überhaupt noch ein Fitzelchen Selbstachtung?

    Bitte schau Dich nach Hilfsangeboten für DICH um, denn Du brauchst sie dringend.

    Und ich weiß, das es diese Hilfsangebote gibt, ein Bekannter musste auch mal psychologische Hilfe in einem ähnlich gelagerten Fall annehmen.

    Hier sollte es übrigens um DICH gehen, wir müssen nicht wissen, was die neuesten Schandtaten der Säuferin sind.

    Kennen wir alles selbst...entweder weil selbst gesoffen oder als Angehöriger.

    Du brauchst ihr auch keine weitere Hilfe anbieten, sie will sie doch gar nicht!

    Und mit einer aktiven Säufern macht auch keine Therapie Sinn, darauf lässt sich kein Therapeut ein!

    Kümmere Dich endlich um DICH, suche Dir bitte für DICH Hilfe!!!

    LG Sunshine

    Ein Partner, der schon am Anfang der Beziehung rumlügt, ist doch allein schon ein NoGo, liebe Fuchsi.

    Und eine Kinderplanung mit einem instabil Trockenen...ist auch ein NoGo, denn die Rückfallquote liegt bei über 90%, mit LZT immer noch bei über 50%, so ist leider die Realität.

    Bitte tue sowas keinem Kind an, es wäre einfach grausam.

    Fuchsi, ich würde Dir auch raten, das schnell zu beenden ehe Du weiteren Schaden nimmst. Eine Beziehung, die mit Lügen und Manipulationen beginnt, steht sicher unter keinem guten Stern!

    LG Sunshine

    Oder mich würde auch interessieren, ob hier im Forum jemand ist der von einer Erfolgsgeschichte berichten kann. Also bei wem nach Jahrelangen Alkoholkonsum und Co-Abhängigkeit es dann zum Happy End kam. Alle Hürden gemeinsam überwunden wurden und jetzt gemeinsam glücklich sind.


    Würde mich sehr freuen auch einmal eine Erfolgsgeschichte von der anderen Seite zu lesen/hören. Z.B 20 Jahr Co-Abhängig, den Absprung nicht geschafft aber der Partner wurde trocken ......usw.

    Hm Petra, mit dieser Art Erfolgsgeschichte kann ich nicht dienen, denn mein Mann war nie CO-abhängig, er hat mir immer klare Grenzen gesetzt und ein Überschreiten nie zugelassen.

    Es wurden von uns auch nicht "gemeinsam alle Hürden überwunden ", sondern ich war für meine Trockenheit immer selbst verantwortlich.

    Desweiteren haben wir nie eine symbiotische Beziehung geführt, sondern wir sind im Grunde immer Du und Ich geblieben, also eigenständige Personen, zu denen es zusätzlich auch ein "Wir" gibt.

    Wir sind noch zusammen und auch meist glücklich darüber, aber das Leben ist trotzdem wie es ist, mal einfacher und mal schwerer...

    Es hat auch jeder seine Eigenarten behalten. Wir können nur heute besser damit umgehen.

    Und Ja, es gab auch eine 2 jährige Trennung, die wahrscheinlich letztendlich unsere Ehe gerettet hat.

    Was allerdings ganz wichtig war, meine Abstinenz stand immer an erster Stelle.

    Mein Mann sah also, wie ernst es mir damit ist und das ich ALLES dafür tat, mir ein trockenes Leben aufzubauen. Professionelle Entgiftung, Suchtberatung und SHG, das war mein Weg.

    Und er vertraute mir von Anfang an, es gab allerdings auch bei uns nicht so krasse Vorfälle wie ich hier öfters bei den CO's lese, das hätte mein Mann nicht zugelassen, da wäre ich dann wirklich rausgeflogen.

    Das wir heute noch zusammen sind, haben wir uns erarbeitet. Da ist uns nix in den Schoss gefallen und schwupps, war alles wieder gut.

    Es ist auch ein Irrtum, zu denken, das alles wieder gut wird, wenn der Partner aufhört zu saufen...das ist nämlich nur ein Teil des Weges.

    Petra, Dein Mann will saufen, also wird er es auch tun. Du schreibst, das er ohne Therapie sich nie ändern wird. Und wenn er sich auch mit Therapie nicht ändert?

    Wie oft lese ich hier von Alkoholikern, die x Entgiftungen hatten und dazu mehrere Therapien...und trotzdem wieder schnell an der Pulle hingen! Ne Therapie führt noch lange nicht zu einer Verhaltensänderung, dazu gehört auch sehr viel Eigeninitiative.

    Petra, es ist doch bei Euch nicht nur die Sauferei...Du willst im Grunde doch einen komplett anderen Mann! :wink: Es passt bei Euch hinten und vorn nicht mehr...und auch eine mögliche Abstinenz Deines Mannes macht doch nicht den Mann aus ihm, den Du Dir wünscht.

    Also wirst Du wohl selbst Deinen Hintern bewegen müssen, um die ganze Sache zu ändern.

    Ich bin sicher, man findet immer einen neuen und passenderen Partner!

    Ich kenne niemanden, bei dem es anders war. In meinem Freundes-und Bekanntenkreis gab es in den letzten Jahren einige Trennungen von Paaren, die viele Jahre, sogar Jahrzehnte zusammen waren. Die sind alle längst wieder neu liiert und endlich wieder zufriedener und glücklich mit ihren neuen Partnern.

    Wenn Du ein zufriedeneres, glückliches Leben willst, anstatt es weiter so zu vergurken, dann wirst Du was dafür tun müssen. Und dafür bist Du auch allein zuständig, Dein Mann ist dafür nicht verantwortlich, so zu sein wie Du es gerne hättest.

    Also...move your As :wink: und zwar jetzt und nicht am St. Nimmerleinstag.

    LG Sunshine

    Hallo Mond,

    Gut, das konnte ich nicht wissen, das Du da vorher nochmal angerufen hast. Dann wäre mein Beitrag nämlich anders ausgefallen. Wenn man das vorher abklären kann, das kein Alk getrunken wird und auch nicht angeboten wird, dann sieht die Sache ja ganz anders aus.

    Dann besteht keine Gefahr und man kann die Zeit miteinander genießen ohne Angst.

    Mond, ich bin sehr dafür, soziale Kontakte zu pflegen, weil das wichtig ist. Man wird ja nicht trocken, um fortan allein in einem Mauseloch zu leben.

    Aber man muss halt drauf achten, wer das soziale Umfeld ist.

    Wirkliche Freunde trinken nicht in Deiner Gegenwart und bieten Dir auch nix alkoholisches an.

    Wirklichen Freunden sage ich aber auch die Wahrheit, nämlich das ich alkoholkrank bin. Ich erwarte mir doch auch Ehrlichkeit von ihnen. Also biete ich das gleiche.

    Mond, ich wünsche Dir, das Du Deine noch wackelige Abstinenz festigen kannst, wie das geht, kann man hier im Forum lernen. Und ich wünsche Dir von Herzen viele unbeschwerte Kontakte und Treffen mit Freunden in einem sicheren, alkoholfreien Umfeld.

    Dagegen hat nämlich kein Mensch was, im Gegenteil.

    Sunshine

    Hallo Mond,

    Deine Abstinenz steht auf total wackeligen Beinen, wie man hier deutlich herauslesen kann in Deinem Thread.

    Trotzdem und gegen den Rat eines LZT begibst Du Dich in eine Situation, in der Du nicht wusstest, ob in Deiner Gegenwart Alk konsumiert wird.

    Dieses mal ist es gut gegangen, da kann man nächstes mal auch noch mehr wagen...und irgendwann liest man dann hier nix mehr, weil wieder gesoffen wird.

    Mir war klar, das Du entgegen des Rates da hin gehen wirst, von daher habe ich erst gar nix geschrieben, weil eh für die Katz.

    Manch einer ist halt einfach beratungsresistent und weiß es besser, da kann man dann auch nicht helfen und unterstützen.

    Hallo, ich war dort. Es war richtig und gut.

    Nö, davon war nix gut aufgrund der unvorhersehbaren Situation und Deiner Heimlichtuerei bezüglich Deiner Suchterkrankung.


    Danke an alle die mir die Daumen gedrückt haben.

    Wie kommst Du darauf, das Dir hier jemand bei derart risikohaften Verhalten die Daumen drückt? =O

    Du hast so recht, aber ich habe null soziale Kontakte außer der Arbeit und guten Tag mit den Nachbarn. Ich verblöde langsam

    Dagegen lässt sich was tun. Wir sind menschliche Wesen und brauchen soziale Kontakte, keine Frage.

    Es gibt auch Menschen, die nix mit Alk zu tun haben und an die sollte man sich besser halten als sich in unsicheres Umfeld zu begeben.

    Sein trockenes Umfeld muss man sich selbst nach und nach gestalten, nur nicht mehr trinken wird nicht reichen!

    LG Sunshine

    Hallo Veru,

    Ich habe immer das Beste draus gemacht ;)

    Aber Du hast recht, es ist oftmals wirklich unbekannt, was der Alk anrichten kann!

    Das man sich regelrecht in den Rollstuhl saufen kann, wissen viele nicht, wenn sie das Wort "Nervenschädigung" hören.

    Das nur mal als kleines Beispiel, es gibt ja noch viel mehr alkoholbedingte Schädigungen!

    LG Sunshine