Beiträge von Barthell

    Hallo Mindela,

    willkommen im Forum,

    du hast da ja ein ganz schön schweres Päckchen zu tragen und ein Thema das dich dein Leben lang (so klingt es) begleitet.

    Ähnlich wie bei denem ExMann ist es bei deiner Tochter... es gibt nicht viel mehr das du tun kannst ausser auf Distanz zu gehen...

    Du hast dich dein Leben lang gekümmert, immer um andere, langsam könnte es Zeit sein, dass du dich um dich kümmern kannst?

    Deine Tochter ist alt genug, du hast ihr alles mitgegeben was sie zum Leben braucht... auch wenn es hart ist zu sehen was sie dann daraus macht, es ist nicht deine Schuld.


    Grüße und ganz viel Kraft,

    Barthell

    Was daran falsch ist?

    Das Forenteam
    14. Mai 2021 um 22:29

    er ist potenziell tötlich, er sollte das wissen, allein, dass er das Risiko eingeht, nicht zum Arzt will zeigt mir, dass er noch nicht eingesehen hat wie ernst es ist ... (nicht dein Problem, das ist seins) wenn du schon weisst dass es gefährlich ist, weiss er es noch besser und macht es trotzdem...

    Grüße

    Barthell

    Hallo Anke,

    Willkommen im Forum:

    lass' dir eins gesagt sein: du bist nicht Schuld!, er versucht Ausreden ("Gründe") zu finden die Schuld nicht bei sich suchen zu müssen.

    Das Vertrauensgeflecht zu einem Alkoholiker ist nunmal geschädigt, da bringen Lügen noch mehr Schwächung mit rein.

    Ein schlechtes Vertrauensverhältnis ist eine seehr brüchige Basis für eine Beziehung, wenn du ihm nicht vertrauen kannst (und willst) ist das völlig in Ordnung und gut so, da wäre die Konsequenz, dann doch die Trennung durch zu ziehen.

    Allein die Tatsache, dass er trotz besseren Wissens einen kalten Entzug angegangen ist, zeigt mir, dass er es nicht ernst nimmt, warum solltest du es dann tun?

    wenn du dich weiter austauschen möchtest:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    hier kannst die registrierten Bereiche freigeschaltet werden ;)


    Grüße

    Barthell

    Grüße Thomas,

    Willkommen im Forum, das sind ja dann schon ein paar Jahre, Gratulation!

    Wir sehen uns als Selbsthilfe Gruppe die immer offen hat .)

    Ich bin gerade am Kochen, würde die aber gleich Mal den Link zur Freischaltung senden, schau dich einfach etwas um und wenn noch Fragen sind, immer her damit.


    Grüße

    Barthell

    [...]

    Ist es unfair jemanden in einer Lebenskrise zu verlassen? Wie werden die Kinder wenn sich so einen Vater haben? Wie werden die eine Trennung verkraften??

    [...]

    Hallo Biene,

    willkommen im Forum,

    ist es fair dir dein Leben kaputt zu machen?

    Ich lese da ganz viel Verzweiflung und Wut, auch etwas Hilflosigkeit und Sorge raus.

    Wie es kindern mit so einem Vater gehen wird?

    Keine Ahnung aber auf jeden Fall schlechter als dran zu zerbrechenmit einer liebenden Mutter.

    Er will ja offensichtlich nicht aufhören, seine Sache, aber du musst dich und euch nicht auch mit runter ziehen lassen.

    Grüße

    Barthell

    Hallo CD2997,


    Willkommen im Forum,und mein Beileid zu deinem Verlust, so es denn einer war.

    Ich möchte dir auf den Weg geben: es ist nicht deine Schuld!

    Unter

    Das Forenteam
    5. Januar 2022 um 17:09

    Sind ein paar Infos zusammen gefasst.

    Ich hoffe das hilft evtl. etwas, aber ganz wichtig, Schuldgefühle brauchst du nicht zu haben, das war dein Weg mit der Situation um zu gehen und du hattest nicht gelernt das anders zu bewältigen.


    Grüße

    Barthell.

    Hallo L.


    ich zitiere mich mal selbst aus dem Artikel zum Artzbersuch:

    Das Forenteam
    4. Dezember 2021 um 21:37


    Zitat von Barthell

    Wie schon in einigen Vorstellungen geschrieben, ist ein Arztbesuch oder vorher noch ein Besuch bei der Suchthilfe nichts wofür man sich schämen muss.

    Der Knoten im Bauch wenn man im Wartezimmer sitzt ist soviel größer als das was "wirklich" passiert.

    Alle Ärzte, Suchtberater, Empfangsdamen und Ähnliche unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht! (Wichtig das zu erwähnen)

    Da braucht es keinen spezialisierten Arzt.

    Das Ganze fängt am Besten mit einem Telefonat an: Sprechstunde vereinbaren, dabei muss man keinen Grund angeben oder kann auch einen Arzt wählen, der nicht der Hausarzt ist (grade auf dem Land evtl ein Thema wo jeder jeden kennt und Angst hat).

    Dann auch zum Termin HINGEHEN! also nicht zu weit in die Zukunft legen.

    In der Sprechstunde kann man dann ansprechen, dass man ein Alkoholproblem hat (oder denkt eins zu haben) in der Regel wird der Arzt dann nach den Trinkgewohnheiten fragen, hier am Besten ehrlich sein... das ist denke ich der schwierigste Part. Wenn das mal ausgesprochen ist, geht es meistens leichter.

    Im Anschluss wird dann normalerweise Blut abgenommen, um ein großes Blutbild insbesondere Leberwerte/Nieren zu erfassen.

    Je nach Ausstattung des Arztes kommt dann noch ein Ultraschall von Niere, Leber, Schilddrüse und Magen dazu, falls sich dort bereits Schäden eingestellt haben.

    Und das wars dann schon.

    Die Hürde im Kopf ist soviel größer als man sich vorstellen kann und ein guter Arzt wird keinesfalls da verurteilen oder lachen.

    Alkoholismus ist eine KRANKHEIT keine "Willensschwäche" oder so.


    die Hürde im Kopf ist die größere ;)

    Grüße

    Barthell

    Hallo L.

    Willkommen im Forum.

    Du schreibst, dass du ein Problem hast und es angehen musst. Grade auch 'in Verbindung mit anderen Mittelchen' klingt stark danach, dass Mal ein Arzt drauf schauen sollte.

    Hast du das Mal in Betracht gezogen? Und bist bereit auch ehrlich mit ihm und dir zu sein?

    Siehst du dich denn als Alkoholiker?

    Grüße

    Barthell

    Hallo Christrose,

    ich kann auch nicht alle Fragen beantworten, ich selbst habe "nur" eine Stationäre Therapie gemacht, allerdings habe ich in den 2 Jahren und auch bei der Entgiftung und durch diverse Kurse zur Suchtprävention einige Einblicke erhalten.

    - eine ENtgiftung ist zwingend notwendig vor der Therapie, an einen zugedröhten Kopf kommt man einfach nicht ran. Stationäre entgiftung kenne ich so dass man 7-10 Tage auf der Station sitzt, Medikamentös gegen Krampfanfälle, Delier und Mangelerscheinungen behandelt wird, dabei macht die Vorgeschichte und vorhergehender Konsum sicher einen Unterschied in der Dosierung der Medikamente.

    Körperlich zumindest bei mir: die Üblichen sachen: Schwitzen, appetitlosigkeit, zittern Kopfweh ohne Ende, Seelisch fällt man erst einmal in ein tiefes Loch weil plötzlich der Dopaminschub den Alkohol auslöst fehlt... man wird traurig, die Freude fehlt, man fällt in ein Loch.

    Das ist die Entgiftung, der Stoff ist ausm Körper und keine Entzugserscheinungen im Körper mehr zu befürchten (aber nicht ausgeschlossen), im Kopf ist noch wenig passiert aber er ist zumindest nichtmehr alkoholdurchdrungen.

    Daran schließt dann die Therapie

    (Ambulant oder Stationär) an, je nach Lebenssituation und Erfolgsaussichten.

    Stationär kenne ich so zwischen 5 und 10 Monaten je nach Therapiekonzept der Klinik, und das Ziel ist einen Weg auf zu zeigen wie man abstinent leben kann, Risikosituationen erkennen und entschärfen kann und im Alltag leben kann.

    Partner werden je nach Therapiekonzept manchmal dazu genommen, meist aber eher selten und eher "spät" im Prozess, da der Betroffene vorranig an "SICH" arbeiten soll und nicht am "UNS" ...

    Abgebrochen wird wenn keine Therapieaussicht besteht (aber selbst dann kann man oft weiter machen) bzw. die Rentenkasse nicht weiter zahlt oder der Betroffene von sich aus nicht mehr will.

    Je nach Einrichtung führt ein Rückfall zum Ausschluss.

    Dafür am Besten in der Jeweiligen Einrichtung nachfragen die haben in der Regel auch Kontakte oder Angebote für Angehörige.

    Bei Multiplen Störungen wie Depression +Sucht ist in der Regel die Klinik gefragt wie und was Medikamentös gemacht wird es gibt Kliniken mit speziellen Abteilungen für sowas (Salus in Friedrichsberg z.B.) das hängt immer von der Klinik ab. Wenn das bekannt ist wird aber entsprechend gehandelt.


    Ich habe mein erstes Mal kalt enzogen, das war absoluter Horror und potenziell tötlich, da hatte ich einfach nur Glück. Meine Entgiftung nach dem Rückfall habe ich in einer Suchtklinik gemacht die hatten neben dem reinen Entgiften noch Gesprächsstunden und Spiele usw. da habe ich mich als "leichter" Fall zwischen den ganzen illegalen eher mal zurück gehalten ...

    das ist halt "mein" Erfahrungsbericht, speziell die Therapie danach hat einen guten Grundstein gelegt zufriedener Leben zu können und ich möchte sie nicht mehr missen.

    nur: hilft dir das bei deinem "Problem" :)?

    Hallo Diego,

    herzlich willkommen im Forum.

    Zusätzlich zum Titel lese ich da wirklich Wut und Verzweiflung aus den wenigen Zeilen.

    Eins zuerst:

    Du bist nicht Schuld, das ist etwas das ein Alkoholiker seinem Partner/in seeeehr gut einreden kann.

    Was hält dich denn bei Ihm?

    Was kannst du jetzt tun damit es dir besser geht?

    Grüße

    Barthell

    Hallo Tannenbaum,

    das Ganze klingt erstmal nach einer schweren Situation und einem uneinsichtigen Alkoholiker...

    Das mit dem "versprechen nichts zu Sagen" ist recht typisch für einen Alkoholiker um seine(n) Co zum Mitverschwörer zu machen und unter Druck zu setzen als Mittel in der Dreiecksbeziehung "Alkoholiker, Alkohol, Partner".

    Ich würde mich ja nicht an "Versprechen" halten, wie oft hat er dir was versprochen und es nicht gehalten, da ist aus meinen Augen deine "Verpflichtung" gegen 0.

    Du hast ja schon über Trennung nachgedacht... ob er dannach abstürzt liegt nur an ihm ... absolut nicht an dir.

    Siehst du nur die Sorge um ihn für dich oder siehst du auch wie sehr er dich darin beschränkt "Du" zu sein?

    Grüße

    Barthell