Danke für die Antworten. Ich bin so verunsichert grade, dass mir von professioneller Seite gesagt wird, dass mein Weg, den ich gehen möchte vielleicht nicht ausreicht um mein Ziel zu erreichen. In meinem Kopf klingt das so katastrophal. Als wäre jetzt schon gesetzt, dass ich scheitern werde.
frag deine therapeutin beim nächsten mal warum sie diese einschätzung hat. sie soll dir das genau erklären. und dann sagst du wo du probleme siehst. ihr werdet eine lösung finden. schätze mal das das einer deiner ersten schritte sein wird. lernen zu sagen wenn dir was nicht passt statt die kröte zu schlucken. denk mal drüber nach wieviel hier schon mit deinem saufen zu tun hat.
Ich habe sie heute schon gefragt, weshalb sie das denkt. Sie meinte, dadurch, dass ich jeden Tag Alkohol getrunken habe und einen emotional sehr belastenden Job habe, wäre es wichtig so schnell wie möglich eine stabile Hilfe zu bekommen. (Das sehe ich auch so.) Sie meinte, dass sie meinen Bedarf an therapeutischen Gesprächen höher einschätzt, als das was sie in der ambulanten Therapie mit einem Einzelgespräch alle 2 Wochen und jede Woche eine Gruppensitzung anbieten kann.
Welche Alternative stand denn im Raum?
Was für eine Therapieform möchtest DU denn? bzw. was kannst Du Dir vorstellen?
Ich bin dort hin, weil ich eine ambulante Suchttherapie machen möchte, in der Form wie oben beschrieben. Ich traue mir das eigentlich zu, wenn ich weiterhin hier unterwegs bin und mir auch eine lokale Anbindung an eine Selbsthilfegruppe suche.
Sie hat mir noch zwei weitere Adressen mitgegeben, die auch ambulante Therapie anbieten. Nächsten Dienstag soll ich zur Informationsgruppe gehen, da geht es sowohl um ambulante als auch tagesstationäre Therapie. Sie sagte, sie würde mich auch ambulant nehmen, wenn ich mich dazu entscheide.
Daher gibt es hier eigentlich wirklich nichts, worüber man weinen könnte. Ich habe nur so Angst, etwas falsch zu machen.