Ja, gute Idee, vielleicht sind Filme dann wirklich das geeignetere Medium. Ein paar Filme, die mir spontan einfallen:
- "A Star is Born" (kenne nur das Remake, möglicherweise ist das Original auch gut)
- "Crazy Heart" mit Jeff Bridges
- "Leaving Las Vegas" mit Nicholas Cage
- wenn es was Deutsches sein soll: "Rückfälle" mit Günter Lamprecht. Alt, aber zeitlos
Und zuletzt eine Doku, die hier neulich schon empfohlen wurde, die mich auch schwer geprägt hat:
- "Alkohol -- der globale Rausch". Hier erzählen ein englischer, weiblicher Fußballfan und ein österreichischer Journalist ihre sehr privaten Geschichten und schildern ihren Ausstieg
Jeder Mensch ist anders, Bücher hinterlassen bei mir einen tieferen Eindruck. Und auch nasse Alkis haben ja ihre trockenen Momente der Läuterung, wo es nicht schadet, die Nase mal in ein Buch zu stecken. Schon so manches Leben wurde durch ein Buch verändert.
Würde versuchen diese Tür gedanklich nicht so offen stehen zu lassen. Knall sie mal zu im wahrsten Sinne des Wortes.
Schwieriges Thema. Ich weiß nicht, wie ich mit möglichen Rückfällen umgehen soll. Ich wünsche mir sicher keinen, die Vorstellung ekelt mich an, aber warum soll ich mich selbst belügen? Natürlich denke ich an Rückfälle, weil ich nämlich Angst vor ihnen habe. Wenn ich einen Rückfall kategorisch ausschließe und er kommt dann doch, ist das dann das Ende der Welt? Das darf nicht so sein, ich will lieber realistisch auf die Dinge gucken.