Beiträge von achelias

    Hallo JuSe,

    ein alkoholfreies Bier (0,5 Vol.%) enthält ca. ein Zehntel Alkohol eines normalen Bieres (5 Vol.%). Ich würde (würde ich noch trinken!), dem alkfreien „richtiges Bier“ unterschieben/ parallel trinken, ich habe ja immer die Ausrede: ich trinke ja nur alkfreies Bier. Ja, eine böse Unterstellung.

    Das Problem bleibt: Bier (=Alkohol). Ja, der Alkoholiker ist krank, er wird alles (!) tun, um seine Sucht zu befriedigen, incl. Lügen und Betrügen, Alk verstecken, heimlich trinken. Ich hatte einige fruchtlose Versuche mit dem Trinken aufzuhören und belog mich vortrefflich selbst, die anderen natürlich auch.

    Nun zum Punkt, nur der Betroffene selbst hat es in der Hand, mit dem Trinken aufzuhören. Fehlt die Einsicht, sind alle anderen machtlos, wir können (nur) helfen und unterstützen. So traurig wie es ist.

    Zwang, Vorhaltungen bauen meist einen ungeheuren Druck auf, welcher wiederum mit Alk gedämpft/ beseitigt wird. Ein Teufelskreis.

    Ich lenkte mich ab (klingt einfach, ist es aber nicht), tat alles, um mich irgendwie zu beschäftigen und so nach und nach bekam ich den Alkohol aus meinem Kopf, das hat ein paar Wochen (?) gedauert. Ich wollte es.

    kontrolliert trinken ist so eine Sache....das hilft meiner Meinung nur, um festzustellen, dass es nichtt klappt und man doch Alkoholiker ist

    Dem pflichte ich bei. Kontrolliert trinken ist keine Option und es wird nie und nimmer funktionieren (eigene Erfahrung!), schnell ist man wieder auf seinem alten Level und säuft sich erst sein Gehirn und dann seine Familie weg.

    So traurig es ist, Abstinenz ist die einzige Möglichkeit. Verzeiht den Vergleich, doch bei einem Drogenabhängigen (LSD, Heroin etc.) hilft ja auch kein kontrollierter Konsum.

    Ich bin seit einem Jahr trocken und "erstaunt" , daß ich auch ohne Alkohol leben kann!

    Er jedenfalls lehnt eigentlich Hilfe nicht ab und er trinkt auch nicht weiter, sondern sein Problem sind die wiederkehrenden Exzesse, für die er sich ja eben Hilfe gesucht hatte. Aktuell ist er wieder in einer alkoholfreien Phase, die dauert dann eben in der Regel drei bis vier Monate. Die Exzesse, die dann folgen, sind allerdings sehr extrem.

    Liebe Catalina,

    ich wünsche dir von ganzem Herzen, daß all deine Hoffnungen in Erfüllung gehen, wenn du ihm Obdach gewährst.

    Viel Erfolg & Grüße

    Ich frage mich, was muß alles passieren, damit ein Alkoholiker aufhört zu trinken? Warum fliegt ein Alkoholiker bei div. Einrichtungen/ Freunden (immer wieder) raus? Selbst bei der Bahnhofsmission.

    Ja, es ist eine Sucht, eine Krankheit, doch lehnt er jegliche Hilfe ab, das macht er in dem er weiter trinkt, kann es noch so viele helfende Hände geben, … er wird weiter trinken und die „helfenden Hände“ werden nur für bessere Umstände sorgen, doch das Problem bleibt. Gefühle hin oder her. Wenn ich mein Haus zerstöre (bildlich gesprochen) habe ich keines mehr = wenn ich dabei bin, mein Leben zu zerstören, können mich andere aufnehmen und mir helfen (wollen). Doch die Zerstörung (Alkohol) geht weiter, man holt sie wissentlich in sein Haus.

    Es ist wie bei einem Flächenbrand, löscht man das Feuer nicht gänzlich, wird es weiter vernichten, weiter brennen. Wie oft belügen sich Co-Abhängige … das wird schon, alles wird gut (irgendwann), um dann bitter feststellen zu müssen, daß sie absolut nichts zur Verhinderung dieses Flächenbrandes taten, im Gegenteil. Eines muß klar werden, wir sind absolut machtlos, wenn der Betroffene weiter trinkt!

    Ich las hier immer wieder von Betroffenen, so unterschiedlich die Geschichten waren, das Schema war immer gleich. Es gibt (leider) nur einen Weg: Verzicht auf Alkohol.

    Es steht mir nicht zu, anderen einen Rat zu erteilen, ich kann nur an die Vernunft appellieren.

    Ich kann mich nur den Äußerungen von Cadda und Linde anschließen, sie können es so freundlich formulieren.

    ... wir bilden uns also ein, es erfolgt eine Linderung, wohlwissentlich daß genau das Gegenteil der Fall ist. Irgendwie komisch, absurd. Meine Hauptaufgabe (für mich) war genau diese Denkweise zu verändern. Ich nehme ein krankheitsförderndes Mittel ein, damit es mir besser geht ... bei mir hat es eine ganze Weile gedauert, bis ich mir meiner eigenen Schizophrenie bewußt wurde. Ich sagte mir immer ich muß nichts trinken, keiner zwingt mich, ich liegt an mir. Ich verbot mir nichts, ... und so habe ich es begriffen: ich wollte/ will es.

    Hallo Astrid,

    War es danach besser? Was hat sich nach dem Bier verändert?

    Ich frage, obwohl ich die Antwort zu kennen glaube, wie sicher auch Du. Gab es eine "Besserung", die nicht nur einen Moment anhielt? Oder gar im selben Moment verblasste?

    Als mir einmal ein Rückfall/ Vorfall (egal wie man es nennt) "passierte" , bemerkte ich alsbald, daß das Bier überhaupt nicht half, im Gegenteil - ich hatte ein schlechtes Gewissen mir gegenüber, alles andere war wie zuvor, es hatte sich nichts verändert. Ich hörte auf die "kleinen Teufel der Versuchung" ... völlig widersinnig. Genau diese Erkenntnis half mir "diese kleinen Teufel" zu verspotten und nicht mehr ernst zu nehmen.

    Das findet man nur raus, wenn er das Saufen sein lässt. Der Alkoholismus übernimmt den Tagesablauf und alles andere wird untergeordnet. Wesens und Persönlichkeitsveränderungen sind ein Bestandteil der Krankheit

    Das ist der einzige Weg, alles andere wäre Augenwischerei.

    Wenn ich Flaschen finde, soll ich ihn irgendwie konfrontieren? Wenn er betrunken ohne Fahrerlaubnis Auto fährt mit dem Wagen der auf seine Mutter angemeldet ist, soll ich die Polizei rufen? Soll ich wortlos gehen? Was soll ich tun?

    Das wird Dir bzw. eurer Beziehung nichts positives bringen, vielleicht deinen ordentlichen Krieg anfachen. Ein Alkoholiker wird alles (!) tun, um seinen Konsum zu schützen. Alles (ich war auch Mal so).

    Schönen 3. Advent

    Nun hat mich der Alltag wieder und es gab vor ein paar Wochen einen "Vorfall", das heißt, ich hätte mir nach einem anstrengenden Nachtdienst wieder Bier geholt. Dies war ein einmaliger Vorfall.

    Hallo Astrid,

    darf ich fragen, was dich dazu bewog. wieder Bier zu kaufen? War es danach besser? Was hat sich nach dem Bier verändert?

    Schönen 3. Advent

    Ein Alkoholiker wird immer ein Alkoholiker bleiben, so langer er trinkt.

    Fehlt ihm das Suchtmittel, fällt er aus seinem Gleichgewicht und mutiert zum Unmenschen, er wird alles tun, um wieder sein (!) „Gleichgewicht“ herzustellen, inclusive Lügen, Betrügen, andere verletzen u.s.w.u.s.f. . Er wird alles tun, um diesen Zustand zu bewahren, mit allen Mitteln. Ja, es ist eine (schwere) Krankheit. Ähnlich einem Nichtschwimmer, der zu ertrinken droht oder einem Bootsmann, dessen Boot auf hoher See leck schlägt …

    Wird der dargereichte Strohhalm (Hilfe) nicht angenommen, sind wir (Helfenden) machtlos! Wir werden belogen, vertröstet … wird kennen das alles. Alle sagen es muß beim Betroffenen „klick“ machen, das stimmt. Doch wie bringen wir ein benebeltes Gehirn dazu wieder zu funktionieren? Meistens bedarf es eines Schlüsselerlebnis` , eines Verlustes, großer Angst … solange es dem Betroffenen (scheinbar) gut geht, wird es auch nicht „klick“ machen.

    Alle trockenen Alkoholiker (ich gehöre auch dazu) werden mir Recht geben. Tun sie es?

    Man braucht einen Grund, um nicht mehr zu trinken, das ist gerade am Anfang sehr schwer und klappt sehr selten ohne fremde Hilfe, es benötigt mehrerer Wochen/ Monate bis das im Gehirn angekommen ist und funktioniert sehr individuell.

    Ich las hier sehr viel über Co-Abhängige, so unterschiedlich ihre Geschichten sind, so gleichen sie sich doch alle erschreckend.

    Allen einen schönen 3, Advent

    ... Er kaufte sich 2 Dosen. Auf meine ganz ruhig, aber sehr deutlich geäußerten Einwände hin erklärte er, er hätte gar kein Verlangen gehabt, sondern eben Lust und er hätte es sich nach der harten Arbeit verdient und morgen und übermorgen trinkt er nicht, am Samstag schon, aber dann sicher die Woche danach gar nichts. Na ja. Lange Rede, kurzer Sinn. Er hat keine Einsicht und abhängig ist er nicht, basta und Themenwechsel seinerseits.

    Ich glaube, es dauert noch einige Zeit. Es geht ihm vielleicht einfach noch zu gut...

    Guten Abend,

    ja es geht ihm noch zu gut. Er passt prima ins Schema: Verharmlosung, herunterspielen, div. Ausreden/ Versprechen - Ende der Diskussion. Irgendwann folgt heimliches Trinken, noch mehr lügen und anderen etwas vorgaukeln. Man findet immer einen Weg/ Grund, um etwas zu trinken.

    Aber nie einen, um Mal einen Monat Pause zu machen (für sich selbst zum Beispiel).

    Alle "Trockenen" kennen diesen Werdegang, so auch ich. Mein Beileid (ernsthaft!!). Du kannst leider nichts dagegen tun, er muß es von sich aus wollen = schöne Sch... .

    Darüber reden/ schreiben hilft, da gebe ich dir recht.

    Viele Grüße

    Und psychisch…. Leide ich grade auch ein bisschen.. Schuldgefühle die einfach nicht verschwinden wollen… immer wieder die Worte der Schwiegermutter dass er alles für uns macht…

    Immer wieder im Kopf dass er ja schon fleißig ist, viel arbeitet, immer versucht alles auf die Reihe zu bekommen…

    Und dann wieder dieses Gesicht… wenn er angetrunken ist, diese „dummheit“ wenn er angetrunken ist…

    Der Alkohol ist doch der "Flächenbrand" der alles zerstört, nicht das Haus und der der daran arbeitet, damit das Haus fertig wird. Angenommen das Haus wäre fertig und dein "Liebster" trinkt immer noch/ immer weiter - würde das etwas ändern?

    Alkoholiker haben sehr gute Schutzmechanismen, die Schuld anderen zu geben bzw. Situationen zu verdrehen. Nie ist der Alk schuld, mal sind es die Umstände oder es ist ja nur ein bisschen oder oder.

    In der Vergangenheit war das nämlich meist so, wenn er einige Wochen nichts getrunken hat. Kaum hat er sich mit seinen Freunden getroffen, waren alle guten Vorsätze vergessen und er wieder in dem alten Muster. Natürlich will er aber den Kontakt zu allen nicht nach z.T über 30 Jahren abbrechen. Das verstehe ich auch. Aber ist es überhaupt möglich, stark zu bleiben? Er sagt, er telefoniert jetzt nur morgens mit denen, weil sie dann nüchtern sind. (Halbwegs nüchtern, wie ich finde) Jedenfalls triggert ihn das angeblich nicht. Aber leider triggert er mich, wenn er so kurz nach der Kontaktaufnahme plötzlich verpennt, weniger Bock hat, gereizt auf meine Sorgen reagiert …

    Hallo Lanananana,

    ... gefährliches Pflaster, deine Sorge kann ich sehr gut verstehen! Ich habe da immer die Szene aus dem Dschungelbuch mit der Schlange Kaa "Vertraue mir ... " vor Augen.

    Grundsätzlich ist es möglich stark zu bleiben, doch scheint mir ein zu früher Kontakt mit befreundeten Alkoholikern eher destruktiv zu sein. Auch übermäßige Kontrolle/ Vorhaltungen o.ä. provozieren meist eine Trotzreaktion (ja Männer sind zu oft wie kleine Kinder). Man kann eigentlich nur abwarten ... beobachten, hoffen, beten. Bei mir hat es mehrere Wochen/ Monate gedauert bis ich halbwegs (!) stabil war, das Thema Alkohol (trinken) aus meinem Kopf war, ich vermied während dieser Zeit sogar am Alkoholregal im Supermarkt vorbei zu gehen. Ich vermied also alles, selbst wenn im Fernsehen mal wieder getrunken wurde, machte es mir etwas aus.

    Auch verbot ich mir nie Alkohol zu trinken, nein, ich wollte es. Ich wollte den Anderen nichts beweisen, sondern mir!

    Ich frage mich, warum wird mit angetrunkenen telefoniert? Weil man einsam oder allein ist? Oder weil die Gespräche so gehaltvoll sind.

    Wie hier schon mehrfach erwähnt, man kommt nur vom Alk los, wenn man es selbst will (egal was die Anderen sagen).

    Du kannst nur hoffen und ihm helfen, wenn er die Hilfe auch annehmen will. Es ist eine schwierige Zeit, vor allem am Anfang.

    Beobachte und teile dich anderen mit, um andere Sichtweisen zu bekommen.

    Gutes Gelingen und viele Grüße

    Moin, moin Thomas,

    ich besuchte ein Mal eine psychiatrische Klinik, da wurden den Probanden vom ersten Tag an, Psychopharmaka (Antidepressiva u.ä. ) verabreicht, zuvor gab es ein kurzes Gespräch.

    → man wird (soll) medikamentös eingestellt. Diese Stoffe verhindern das Andocken von Botenstoffen ans Gehirn, so weit so gut. Alles ist über Jahre getestet und hoch professionell … Mediziner sagen es so. Klar, auch sie können nur probieren …

    Mich verwundert es immer wieder, wie leicht wir beeinflussbar sind. Auf der einen Seite sagt unsere Vernunft niemals auf Dauer benebeln lassen, ist es medizinisch belegt, dürfen wir uns allerlei einwerfen. Stimmt, auf die Dosis kommt es an. Bei Alkohol haben wir es verkackt, da sind wir uns einig. Zurück zum Herrn Pawlow, wenn wir glauben, das könnte uns triggern, tut es das auch. Was ist, wenn wir daran nicht glauben?

    Zum Schwiegermutter-Syndrom, Hunde können sehr wohl ihre Zuneigung zeigen. :o)

    Auch ich habe einige Hundefreunde und bin immer wieder positiv überrascht, wie einfach sie kommunizieren können.

    Auch wenn ich hin und wieder unwissentlich div. Alkoholika zu mir nehme, im 0,01-Bereich, sei es in Bananen, Impfstoff oder im viel geliebten Weihnachtsstollen, ich weiß, ich trinke keinen Alkohol mehr = fertig und aus. Diese minimalen Alkoholkonzentrationen werden mich mit Sicherheit nicht zu einem Rückfall nötigen, wenn ich aber immer daran denke, überall die lauernde Gefahr vermute, mache ich mich selbst verrückt. Genau, das Gegenteil versuche ich, alles was nach Alk riecht, schmeckt, aussieht nehme ich nicht zu mir - ganz einfach!

    Viele Grüße an die Schwiegermama ...

    Hallo Jas,

    das kenne ich nur zu gut – nicht einschlafen können … ein Gedanke wechselt den anderen ab und man kommt vom hundertsten ins tausendstel über Stunden hinweg.

    So kam ich zum Bier, … prima Einschlafmittel, anfangs genügten 2...3, später waren es 6 und sogar mehr, irgendwann wurde ich nie mehr nichtig nüchtern und hörte auf mit dem Saufen (gute Entscheidung).

    Die Einschlafprobleme (wohl das kleinere Übel) waren wieder da. Medikamente kamen für mich nie in Frage, bekämpfen sie ja nicht die Ursache, mildern „nur“ die Wirkung.

    Ich blieb immer solange wach/ auf bis ich einen Hauch von Müdigkeit verspürte und dann schnell ins Bett … bloß nicht nachdenken! Meist funktioniert es, oftmals nicht … das Gedankenkarussell dreht von neuem, dann stehe ich wieder auf und beschäftige mich, weil es grausam ist mehrere Stunden schlaflos grübelnd im Bett zu liegen. Manchmal genügen 1 … 2 Stunden des Wachseins.

    Autogenes Training hilft (bei mir), sich selber in den Schlaf „labern“, Atemübungen, an etwas Schönes denken...

    Es ist eben auch eine Kopfsache, gib dir Zeit, versuche den Kopf zu leeren. Ich beneidete schon immer die Menschen, die sich einfach hinlegen und schlafen können. Leider gehöre (auch) ich nicht dazu. So mit 40 Jahren (bin jetzt 58) kam bei mir noch "die senile Bettflucht" hinzu, d.h. gegen 5...6 Uhr nicht mehr schlafen können, einfach quietsch wach sein. Die „vielen Probleme“ die du hast, sind mit Sicherheit der Grund warum man den Kopf nicht ausschalten kann.

    Belese dich mal: autogenes Training ... Einschlafen

    Viele Grüße

    Du bist doch bisher gut deinen Weg gegangen. Was hat denn da bisher getriggert an Lebensmittel? Finde es für dich raus.

    Und natürlich kann alles triggern. Wenn ich meine Ex Schwiegermutter sehe, dann triggert es auch. Aber sie hatte ich nicht unbedingt zum "Fressen" gern :) Ist aber eine andere Geschichte :whistling:

    Hallo Hartmut,

    war in deiner Schiegermutter auch Alkohol drin?

    Es ist doch erstaunlich, was alles "triggert". Da frage ich mich, was ist aus uns (dem angeblich intelligentesten Lebewesen) geworden, wir haben mittlerweile Angst vor der Angst und begründen auch diese noch damit. Es scheint, als negiere sich die Vernunft und ich wage zu bezweifeln, daß Alkohol daran Schuld ist.

    hoffentlich nicht alles, dann wirds schwierig, aber viele "Rituale" die mit den Zeitpunkten zu tun hatten, die Routinemäßig bzw. antrainiert zum Gift greifen ließen.

    Sei es Musik, das ploppen, der Geruch, die Tagesschau mit Gong, und sicher auch in vielen Fällen die Schwiegermutter.

    Im Sommer mit dem Rad am Biergarten vorbei fahren.....da war doch was in einem deiner Posts.

    Hat der Nobelpreisträger Iwan Pawlow schon vor fast 100 Jahren herausgefunden.

    Wenn wir uns lösen, zu glauben Alkohol sei etwas positives oder löst ähnliches aus, wäre doch schon vieles gewonnen. Wir nehmen doch auch keine anderen Halluzinogene/ psychoaktive Substanzen auf, weil wir wissen, daß diese nicht gerade gesundheitsfördern sind. Oder?

    Wenn man einem Hund (Pawlow) etwas antrainiertes wieder abtrainieren kann, soll das beim Menschen nicht gehen oder arg lange dauern?

    Wie lange hat es denn bei dir gedauert bis du wieder besser geschlafen hast? Wochen, Monate Ich hoffe nicht Jahre.

    Gestern in der SHG hat jemand was von 2 Jahren gesagt, Ich denke es ist ein Einzelfall.

    Bei mir waren es ca. 8 ... 10 Wochen, dann kam der Schlaf wieder. Es ging recht langsam, irgendwann bemerkte ich, daß ich wieder normal Schlafen konnte/ kann. Am besten nicht daran denken, das hilft. Auch wenn`s schwer fällt, einfach geschehen lassen.