Beiträge von Kintsugi

    Das muss ich nun erst noch mal sacken lassen und überlegen, wie ich mit der Info umgehe.

    Ich mache das jetzt so, dass ich mich auf den schlimmsten Fall vorbereite. Wie die Suchtberaterin meinte "die Schäfchen ins Trockene bringen". Also schauen, dass ich rechtlich und finanziell alles abklären lasse. Bei mir geht es ja auch um Sorgerecht etc.

    immer wieder mit dem Gedanken auseinander setze "was ist wenn es Überhand nimmt, wie regele ich was".

    Genau. Bereite dich vor. Dann ist der Absprung nicht mehr so angsteinflößend.

    Schreibe ich und stecke selbst mittendrin. Du siehst, du bist nicht allein mit deinen Sorgen.

    Getreu dem Motto was mir bloß einfallen würde ihm das zu unterstellen und dass er auf dieses Misstrauen langsam keine Lust mehr habe

    Kenne ich 1:1, genauso die Aussage "dann frag doch xy ob ich getrunken habe".

    Es nervt einfach, dass er immer noch denkt mich für dumm verkaufen zu können.

    Nimm es nicht mehr hin! Sei dir mehr wert! Meine Gefühle fahren auch Achterbahn aber ich vertraue auf mein Gefühl und all die Geschichten, die sich wiederholen.

    Wie stellst du dir eine Zukunft mit ihm als nassen Alkoholiker vor? Kannst du dir das vorstellen?

    Was war der allerletzte Punkt an dem du gesagte hast es reicht jetzt defintiv

    Weil er mit Wein gekocht hat...

    Denn da ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen. Die ganze Selbsttäuschung, andauernd die eigenen Grenzen zu verschieben um an einer Beziehung festzuhalten in der ich mit meinen Bedürfnissen keinen Platz habe.

    In meinem Faden kannst du gerne nachlesen wie es sich entwickelt hat...trotzdem er nach seiner eigenen Definition "trocken" ist. Mein Vertrauen ist weg. So möchte ich keine Beziehung führen und den Kindern auch nicht vorleben.

    Aber es kommt eben auch das alleine sein, Liebeskummer, jetzt schon fühle ich mich schlecht.

    Mir geht es ganz genauso. Habe mich erst vor drei Wochen getrennt, wir haben Kinder und Hof und ich habe keine Ahnung wie das alles werden soll.

    Weißt du, vielleicht gibt es für euch irgendwann, irgendwie eine Zukunft. Aber manchmal kann es nur vorwärts gehen, wenn einer einen Schnitt macht. Damit du zu dir finden kannst. Zur Ruhe kommen.

    Ich habe keine Ahnung wie es werden wird. Aber alles ist besser als in dieser Abwärtsspirale gefangen zu bleiben.

    Hier findest du Rückhalt!

    Ich kenne deine Zwickmühle zu gut. Dieses Lovebombing etc hatte ich mit meinem auch erlebt..die Quintessenz: auch DAS ist künftig für mich eine absolute red flag! Verliebt sein, ja- geht manchmal

    Da bin ich ganz bei Sensual. Ich hatte damals schon Liebeskummer bei dem Gedanken, dass wir nicht zusammen sein dürfen. Da ist meine tiefe innere Verletztheit auf seine tiefe innere Verletztheit angesprungen. Das Gefühl einer magischen Verbindung. Schicksal.

    Prüfe dich ganz genau! Das ist keine gute Grundlage für eine langfristig zufriedene und zuverlässige Partnerschaft. Das ist Abhängigkeit aber eine ganz ungute.

    Ist er die Ausnahme, wird er sich ändern? Das spielt keine Rolle. Don't fall in love with potential! Es passt jetzt oder gar nicht. Beginne nicht diese "wenn, dann" Spirale.

    Das wäre die Antwort, die ich mir damals hätte geben sollen. Ob es an meinen Handlungen etwas geändert hätte? Keine Ahnung. Du gehst deinen Weg und machst deine Erfahrungen. Pass auf dich auf!

    Liebe Biene,

    Alle sagen ich soll gehen!

    Und alle haben kein Verständis warum ich jetzt gehen will

    was die anderen sagen und meinen kann dir herzlich egal sein. Tu was dir und den Kindern gut tut!

    Sein Spruch ist immer „gut Ding braucht lang Weile“

    Den kenne ich von meinem Ex-Partner. Alles geht immer sofort, aber wenn es um den Alkohol und Suchtverhalten ging, dann hat es plötzlich Zeit gebraucht.

    Du bist überhaupt nicht schuld. Er trifft seine Entscheidungen (=morgens gleich mal einen Heben) und du deine.

    Ich tue mich so unendlich schwer einfach loszulassen.

    Glaub mir, sobald du den Schritt wagst, fällt eine riesen Last von dir. Du schaffst das! Nimm dir den Raum der dir zusteht! Du bist nicht für sein Glück verantwortlich, nur für dein und das der Kinder.

    Fühl dich gedrückt,

    LG, Anni

    Liebe Sandy,

    willkommen im Forum!

    Er weiß, dass er ein Problem hat aber er macht nichts dagegen.

    Du weißt, dass du ein Problem hast aber du machst nichts dagegen.

    Ok, stimmt nicht ganz. Du hast dich hier angemeldet und das kann dir helfen dich zu sortieren und zu schauen wie es für dich weitergehen kann.

    Vielleicht habe ich ja auch Angst, dass ich es alleine nicht schaffe.

    Kann ich gut nachvollziehen. Aber schaffst du es mit ihm?

    Ich weiß nicht, ob und wie lange ich das noch aushalte.

    Klingt nicht nach einer guten Perspektive. Hast du schon mal über eine Suchtberatung nachgedacht? Die gibt es auch für Angehörige.

    Wie geht es denn deiner Tochter damit?

    LG, Anni

    Hi Api,

    wenn du einen Wunsch frei hättest, was würdest du dir wünschen?

    Die Frage hat mir die Suchtberaterin gestellt und meine Antwort hat mich schon in die richtige Richtung gelenkt. Ansonsten ging es mir ähnlich. Vieles was dort besprochen wurde, habe ich hier schon "gelernt". Außer, dass sie dich und deine Situation nochmal besser einschätzen können und konkrete Vorschläge machen. Hier ist es ja doch etwas allgemeiner und anonym.

    Trotzdem ich jetzt meine Richtung kenne, geht es für mich jetzt nicht von heute auf morgen neu los. Aber ich bin auf dem Weg. Dem Weg in die Unabhängigkeit!

    LG, Anni

    Liebe Alba,

    wie so oft: I feel you :)

    Abstand finden ohne Abstand. Hat da jemand Tipps? Hm, mich hat folgendes nachdenken lassen

    weil er keine Lust auf den Stress hat den es mir bereitet und damit auch indirekt ihm

    Diese Dynamik kenne ich sehr gut und ich finde da beißt sich die Katze in den Schwanz. Genau an dieser Stelle müssen es beide hinbekommen loszulassen. Egal ob Liebespaar oder nicht. Da zeigt sich meiner Meinung nach diese "ungesunde" emotionale Abhängigkeit. Ist mein Gefühl bei der Sache. Deine beschriebene Situation kenne ich 1:1.

    Ja es bleibt spannend. Schicke dir eine Umarmung.

    LG, Anni

    Liebe NudelTante,

    ich weine mit dir. Dieses Gefühl, der Schock. Mich hatte der "Rückfall" damals, als ich im Krankenhaus war und er alleine zuhause mit der Großen, so kalt erwischt. Ich dachte in dem Moment, dass ich mich sofort trennen muss - dann wiederum, dass Rückfälle eben dazugehören. Naja ich sehe es mittlerweile wie Cadda, es läuft eher auf "alle Viertel Jahr" hinaus.

    Mein Vertrauen war davor schon nicht mehr vorhanden. Aber das hat mir den Rest gegeben. Ich stufe das für mich mittlerweile als traumatisches Erlebnis ein und daher konnte ich gar nicht anders, als mich zu trennen. Selbst wenn er nicht mehr trinken sollte, ich kann ihm nichts mehr glauben.

    Ich kann mir vorstellen, dass es nun noch schwerer wird den Fokus auf dich selbst zu richten. Wären getrennte Wohnungen eine Möglichkeit?

    NudelTante, ich drücke dich und schicke dir Kraft für dich und deinen Sohn.

    Liebe Felidae,

    ein ganz liebes Willkommen von mir. Ich finde mich in ganz vielem bei deinen Beschreibungen wieder. Ich habe gerade nicht viel Kapazität um auf die Beiträge einzugehen aber ich wollte dir zu dieser Aussage etwas mitgeben

    Je mehr ich hier lese, desto mehr hab ich das Gefühl, dass ich schon früher hätte reagieren müssen

    Verantwortung und Vergebung sich selbst gegenüber gehen zusammen. Sei nicht zu hart zu dir!

    Huhu nach Thailand!

    Ich hab das alles mal so runter geschrieben, da mir klar wird, dass "Co" noch viel weiter geht und das auch ohne Alkohol längst nicht alles gut ist.

    Da hat sich die Reise doch schon gelohnt! Ich erkenne *mal wieder* sehr vieles in deinen Zeilen über ihn (Körperpflege, vor der Realität weglaufen)...

    Ich glaube du bist bald soweit für den Absprung 😉

    manchmal denke ich, wenn die Kinder groß sind... aber neulich sagte mein Sohn:"Wenn du getrunken hast, bist du immer so wütend, Papa." Und ermeibte:"Das hat dir deine Mutter eingeredet."

    Ok, es sind Kinder im Spiel. Laure, bei mir sind auch zwei kleine Kinder im Spiel. Sie können sich nicht aus der Situation befreien. Du kannst es! Nicht wenn die Kinder groß sind. JE FRÜHER DESTO BESSER! Du lebst ihnen vor, dass es ok ist, so mit sich umzugehen lassen. Es ist nicht ok!

    Meine Trennung ist noch ganz frisch - nicht mal eine Woche her. Ich weiß nicht was auf mich zu kommt. Es macht mir Angst. Es hängt extrem viel dran. Das sind alles keine Gründe in der Situation zu verharren. Hast du mal an eine Suchtberatung gedacht? Die gibt es auch für Angehörige und Kinder.

    Eine Paartherapie sollte eigentlich nur dann durchgeführt werden, wenn Dein Mann abstinent lebt.....mit einem nassen Alkoholiker kann keine gemeinsame Therapie zum Erfolg führen.

    Ich kann Christrose nur recht geben. Ich hatte es anfangs auch mit Paartherapie versucht. Unmöglich!

    Wenn du dich im Forum einliest, dann liest du häufig "außer dem Alkohol passt alles". Ich würde es mal umdrehen, mit Alkohol passt gar nichts! Zumindest so lange mindestens einer ein Problem damit hat. Du hast ein Problem damit. Also was machst du jetzt?