Beiträge von Alex_aufdemweg

    zügiges Gehen

    Das hat mich bei meinem bisher einzigen Saufdruck, nach ca. zwei Wochen, gerettet. Hatte noch keine Ahnung und habe das intuitiv gemacht. Es hat in etwa 20 Minuten gedauert.

    Ursache war absolut klar. Jemand hat im Streit damals, direkt vor mir, die Bierflasche aufgemacht und getrunken.

    Ich würde es wieder so machen. Tür auf, Schuhe an und los. Und wenn es nachts um eins ist.

    VSOP ist eine Qualitätsbezeichnung für Cognac

    Dann hat es hier nichts zu suchen.

    Mir sagt diese Abkürzung nichts und es wäre mir egal. Aber wenn schon der Name alleine mit Alk in Verbindung steht und sich ja alle Beiträge darum drehen, sollte man ihn ändern.

    Dann besteht die Möglichkeit für einen gewinnbringenderen Austausch.

    Es ist ja auch definitiv eine Frage der Rücksichtnahme, allen Teilnehmern hier gegenüber.

    schafft das auch zu ertragen

    Ich will hier gar nichts ertragen.

    VG Alex

    ich hoffe, ich kann sie umsetzen.

    Was gibt es da zu hoffen? Kein Alkohol in der Bude. Fertig.

    Auf Feiern wo getrunken wird, geht man - besonders am Anfang - nicht hin. Auch fertig.

    Zu Deiner Frage.

    Bei den entfernteren Bekannten und Verwandten würde ich sagen "Ich habe zu viel getrunken. Das tat mir nicht gut und ich habe beschlossen, keinen Alkohol mehr zu trinken."

    Sollte man hingehen wollen. "Ich möchte auch keinen sehen. Es könnte mich in Versuchung führen und ich möchte das aus dem Kopf haben."

    Man kann durchaus darum bitten, dass in Deiner Gegenwart nicht getrunken wird.

    Hat man das gesagt und es wird sich nicht dran gehalten, kann man getrost den Raum verlassen.

    Wenn es zum Beispiel vom Geschäft ist, würde ich sagen. "Es schmeckt mir nicht (mehr). Und ich vertrage es nicht." Die Kollegen werden dann natürlich trinken. Wenn es dann triggert, muss man sich überlegen, wie man sich "abseilt". Am besten schon vorher überlegen.

    VG Alex

    Oh ja. Es ist sehr anstrengend. Steckte gerade ein paar Wochen in einem gewaltigen Hürdenlauf. Von "einfach" kann nicht die Rede sein.

    Ich lag viele Stunden wach.

    niemanden einfach und toll

    Veto, bei "für niemanden toll". Trotz allem bin ich auf einem guten Weg. Das geht nur mit klarem Verstand. Und das finde ich toll.

    Ich bin erwachsen und finde mein Leben endlich toll. Auch wenn es oft nervig und anstrengend ist. Und nüchtern werde ich es schaffen, dass es noch besser wird.

    Betrunken geht gar nichts. Es geht immer abwärts. Schneller, oder langsamer.

    Der trockene Weg führt im Regelfall jedenfalls nicht nach unten.

    Hallo Becko,

    na ja. Einige die ich kenne, haben am Anfang die "nur heute" Technik angewandt. Nur heute trinke ich nichts. Oder, wenn es hart auf hart kam, nur diese Stunde. Und dann wieder diese Stunde. Nur heute nichts trinken ist nicht so schwer.

    Mit der Zeit wird sich dann normalerweise die gesamte Einstellung zum Trinken von selbst ändern. Ich lese, dass es eine unglaubliche Last für Dich ist, an lebenslange Abstinenz zu denken. Das ist absolut nachvollziehbar. Dein "Dämon" ist ja noch äußerst laut. Das wird mit der Zeit viel leiser werden.

    Ich kann Dir nur sagen, es wird bald besser werden. Man muss es erst mal anfangen durchzuziehen.

    - wie kann ein Leben ohne Alkohol aussehen, was erwartet mich.

    DAS kann ich Dir sofort beantworten. Bei mir hat sich die letzten zehn Monate abartig viel geändert. Das Leben ohne Alkohol sieht, verzeihe den Ausdruck, einfach geil aus. Und es hat eine so positive Wendung genommen, die ich niemals erwartet hätte.

    Klar, erst mal mit den eigenen Emotionen und Gedanken zurechtkommen, usw. Am Anfang alles ein bisschen anstrengend. Aber dann wurde es immer besser. Und jetzt kann ich kaum glauben, wie gut.

    Kurzum, es erwartet Dich viel Freude und Zufriedenheit. Es braucht nur ein bisschen dahin und da musst Du dran bleiben.

    VG

    Alex

    Das ist mir klar. Aber man hat sicher die Möglichkeit die Tür auf zu machen und heim zu gehen.

    Es steht doch nirgends geschrieben, dass man das jetzt durchstehen muss.

    Dann als Tipp. Gerade in der Anfangszeit ist es wichtig, immer die Möglichkeit zu haben nach Hause zu gehen. Also zum Beispiel mit dem eigenen Auto fahren oder so.

    Mal von der Party abgesehen.

    Am Anfang wusste ich gar nicht, was ich jetzt trinken soll. Auf einmal gab es eine so große Bandbreite. Nach unzähligen Jahren Bier vom Discounter.

    Aus dem Grund finde ich die Tipps sehr gut. Man kann ja beim Glas aufpassen. Das ist Typen abhängig und was man getrunken hat, denke ich. Mir sind Gläser egal. Hab ja meistens direkt aus der (Plastik)Pulle getrunken.

    Und "kaltes Wasser zum Selbermachen" bekomme ich hin ^^

    Nur ein kleines bisschen saufen,

    Der ist gut. ^^

    Ganz am Anfang dachte ich, wenn ich jemandem bei einem Bier sitzen sah. Ja, so ein Bier. Das wäre es.

    Aber dann habe ich mich gedacht. Hm, was will ich mit einem Bier? Das bringt mir nichts. Ich will zehn.

    Ein Bier ist wie Schlüssel hineinstecken und nicht losfahren.

    Diese Erkenntnis hat mir geholfen, es zu lassen.

    Dann änderte sich die Einstellung mit der Zeit des nüchtern seins. Jetzt würde ich kein Bier wollen, weil ich nicht will. Auch nicht eines. Selbst wenn ich es könnte.

    Aber ich werde es lassen.

    Sehr gute Entscheidung.

    Wenn er in einem Jahr wieder Geburtstag hast, kannst Du es Dir ja noch mal überlegen. Wenn Du das dann noch willst. Bis dahin wirst Du Dich selbst noch viel besser kennengelernt haben.

    Ich würde da jetzt schon alleine aus dem Grund nicht hingehen, weil ich mir das nicht antun wollen würde. Ich habe (nach einem halben Jahr) auf einem Betriebsfest feststellen dürfen, wie schnell das auf einmal unangenehm werden kann und sofort die Biege gemacht.

    Dort war das sehr einfach. Auf einem Geburtstag wäre das schwieriger. Ausrede und so. Also, gute Entscheidung. :thumbup:

    Was bedeutet denn „zach“?

    Den Flash bekommt mit Sicherheit jeder. ^^ also wenn ich mal schnell vom Geschäft heim will, bräuchte ich mir nur davon eine einwerfen. Das sieht nämlich echt erschreckend aus.

    Da bekomm ich die Versäumnisse der letzten gut eineinhalb Jahre richtig zu spüren

    Das Trinken ging eine gute Weile und das nüchtern werden, braucht eben auch seine Zeit.

    Das wird sich alles ergeben. Eins nach dem anderen.