aber auf mich wirkst Du, als redest Du Dir einen Rückfall im Vorhinein schön,
Das sehe ich auch so.
Fängt schon beim "Bierdurst" an. Das ist kein "Bier"-Durst. Das ist die Sucht nach Alkohol. Du willst Alkohol trinken und damit eine Wirkung erreichen.
Ich habe mir sehr viele Jahre schöngeredet, dass mir Bier halt so gut schmeckt. Irgendwann ging es körperlich bergab. Denn die Menge steigerte sich ganz langsam, aber unaufhörlich.
Dann wird definitiv nicht "überall" getrunken. Bei mir zu Hause gibt es keinen Alk und im Geschäft auch nicht. Dann kommt es nur noch darauf an, wo ich denn in meiner Freizeit hinrenne. Gerade in der ersten Zeit ist ein Aufenthalt in "nassen" Gefilden extrem gefährlich.
Nicht mal unbedingt, weil Du direkt was trinken könntest. Sondern, weil das, was Du dort siehst, mitnimmst. Und dann fängt die Sucht in Dir an zu arbeiten.
Ein Rückfall bahnt sich meistens an. Und zwar mit den Dingen, die Du bei Dir schreibst.
"Es bringt mich ja nicht um, wenn ich wieder trinke". "Überall wird getrunken."
Es ist sogar schon so weit vorgedrungen, dass es Dich dazu bringt alkoholfreies Bier zu trinken. Ein guter Plan der Sucht. Denn wenn die Wirkung ausbleibt, dann wird der Frust noch viel größer sein.
Dein Suchthirn will sogar gerne, dass Deine Mutter kommt. So bekommt es gute Unterstützung. Und das weißt Du. Hast Du schon aufgegeben?
Hier ist Deine SHG. Die Leute machen sich Gedanken und teilen Dir Erfahrungen mit. Wenn Du es schaffen willst, dann lies nochmal was Dir geschrieben wurde. So wie ich das lese, bist Du mit wehenden Fahnen auf dem Weg zum Rückfall.