Beiträge von Alex_aufdemweg
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man kann reduzieren
Wer ist "man"?
In diesem Fall kann ich aus meiner Eigenerfahrung sagen, dass maximal zwei Tage funktioniert hat und ein großer Kampf war.
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Von mir auch ein Hallo Andreas,
evtl. kontrolliertes Trinken (bin ich noch unsicher ob das funktionieren kann).
Da hat Nayouk24 ja bereits ausgeführt, dass das nicht mehr möglich ist. Kann es sein, dass ich da noch einen kleinen Hoffnungsschimmer raus lese, dass da doch noch was geht?
Denn das würde Kampf bedeuten.
Ich hoffe, dass ich das ohne Rückfall durchhalte.
Denn hier lese ich auch "durchhalte".
Es ist wichtig, dass Dir absolut klar wird, dass ein "bisschen" nicht möglich ist. Ich kenne persönlich einige Alkoholiker, die das schon versucht haben. Alle sind gescheitert und danach war sehr bald ihr Pensum noch höher als zuvor.
Dieses "durchhalte" bringt mich auch zu der Frage: Hast Du derzeit häufiger Suchtdruck?
Hier hätten wir den Notfallkoffer für Dich.
ArtikelDer Notfallkoffer
Craving, starkes Verlangen Alkohol trinken zu müssen, kann jeden Alkoholiker ereilen und da ist es ganz wichtig, für diesen nicht zu unterschätzenden Notfall vorzusorgen. Wie der Apothekenschrank im Haus, so sollte auch ein Hilfsmittel für den aufkommenden Suchtdruck schnell greifbar sein:
Der „Notfallkoffer“ für Alkoholiker.
Dazu gehört eine Liste mit Notfallnummer von Menschen, die im Vorfeld informiert wurden, Adresse und Ansprechpartner der realen Selbsthilfegruppe bzw. eure Login-Daten für…Das Forenteam27. August 2021 um 21:40 Und dann, der Weg. Die Grundbausteine haben mir sehr geholfen und ich habe mein Leben dahingehend geändert.
ArtikelGrundbausteine für ein nüchternes Leben
Viele Menschen, die alkoholabhängig sind, wünschen sich, nicht mehr trinken zu müssen. Dieser Wunsch schwankt emotional – mal ist er stärker, mal schwächer und hängt oft von den Umständen ab, unter denen der Betroffene seiner Sucht nachgeht.Das Forenteam17. Mai 2021 um 16:40 Es gab mir von Anfang an eine gewisse Sicherheit. Von innen heraus wurde aus "ich hoffe nicht" bald, "ich werde nicht".
Lies Dir den Artikel durch. Hast Du bereits ein paar Dinge in dieser Richtung unternommen? Nur nicht trinken reicht nicht.
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den Urlaub zuhause zu verbringen kann aber auch frustrierend/gefährlich sein,
Na ja. Wenn es daheim gefährlich ist, stimmt auch was nicht. Das sollte der letzte Ort sein, vor dem man "flüchten" muss.
Ich finde es stark von Dir, dass Du da auf Dein Gefühl hörst Rene72 .

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aber gut da hab ich mal wieder zu viel rein interpretiert
Mit der Zeit wirst Du relaxter. Anfangs war ich auch sehr auf Abwehr gepolt. Ich muss zugeben, dass ich erst jetzt, nach drei Jahren Trockenheit, eine ordentliche Entspannung spüre.
Aber wenn Du etwas auf Dich beziehst, ist es das auch Wert für Dich, darüber nachzudenken.

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frommer Wunsch?
Sehr fromm.

Schätzungen reden in Deutschland von 1,6 Millionen Alkoholikern.
Ca. genauso viele mit Alkoholmissbrauch. Also Alkoholiker-Anwärter. (Oder Alkoholiker, die glauben sie trinken einfach nur zu viel)
Gesundheitlich riskant dann noch 8 Millionen.
Und jetzt schauen wir mal, wie wenig "Hanselen" sich hier im Forum einfinden.
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also doch nicht nur weil ich alt werden will.
Bei mir hat sich mein Leben so sehr geändert, seit ich trocken bin, dass ich auch wirklich Bock habe richtig alt zu werden.
Mein Umfeld und ich haben sich sehr gewandelt. Das hätte ich nie gedacht. Auch wenn immer was ist. (Aber echt)
Ich bin ein glücklicher Mann geworden.
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Ein Hoch-Gefühl kam schon lange nicht mehr auf.
Das ist wohl wahr. Nur das "ist mir schlecht" Gefühl, am nächsten Tag, hat sich gesteigert.
Im Prinzip war es trinken um sich "normal" zu fühlen. Und das "normal" war nicht gerade toll.
Danke für Deinen Beitrag. Denn er macht mich, für das heute, dankbar.
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Ich dachte immer, er sei seriös
Er scheint eben kein Alkoholiker zu sein. Aus dem Grund denke ich, dass er es nicht wirklich versteht. Denke schon, dass er nach bestem Wissen und Gewissen macht.
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Sicher eine unseriöse Sendung
Nein. Ich habe sie auch "angefangen" anzuschauen.
ich meine sogar, es war ein Hirschhausen-Special Anfang des Jahres,
Ja, war es.
Und relativ am Anfang kam das mit der Konfrontation. Die Alkoholikerin musste ihre Nase in das Glas mit Alkohol hängen.
Das war der Moment, bei dem ich die Serie ausgeschaltet habe. Ich habe nichts gegen einen Baller-Film. Aber Folter-Szenen sind nicht mein Ding.
Habe mich damals auch ausführlich, in meinem Thread, darüber ausgelassen.
Ach ja genau. Vorher kam noch der Alkoholiker, der auf einmal kontrolliert trinken kann.
Ich höre jetzt auf, regt mich schon wieder auf.

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Mundwasser, für mich ein must-do bei der Hygiene meines Kleinwagens im Mund
Habe noch keinen Kleinwagen. Aber das ist für mich auch ein absolutes Muss.
Auf keinen Fall mit Alkohol. Das geht gar nicht. Irgend etwas mit Alkohol in dem Mund nehmen. Never ever. Da kannst Du gleich an der Trigger Glocke bimmeln.
Such mal. Es gibt durchaus Mundwasser, dass immerhin etwas brennt. Mit schön viel Menthol.
Es gibt tatsächlich noch Mundwasser mit Alkohol?
Ja, leider. Mein ansonsten Lieblings-Discounter hat sogar das Eigenprodukt nur mit Alkohol. Habe eine Mitarbeiterin dort gefragt. (Und mich dann auch noch gleich rechtschaffend darüber aufgeregt)

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die Whisky-Liga.
Ja, da kommen Erinnerungen hoch. Es gab da einen recht teuren Whisky. Habe ich mir nur eine, oder zwei Flaschen im Jahr von "gegönnt".
Als ich dann nachts im dunklen Flur die Flasche am Hals hatte, dachte ich mir noch, "hm ganz schöne Verschwendung".
Aber was soll "man" halt machen, wenn das Bier alle ist?Und, selbst für mich heute kaum zu glauben. Ich war dennoch nicht der Meinung, dass ich ein Alkoholproblem hätte.
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Juhuuu. Heidelberg. Da sind wir dabei.

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Später ist dann jetzt. Also fünf Minuten später.

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Gute Idee von Dir, mit dem Faden hier. Ich sollte einen im öffentlichen eröffnen, damit ich da erreichbar bin.
Ich mache demnächst einen auf und schiebe es dann dahin.
Jetzt liegt es in meiner Verantwortung (also eigentlich schon länger), mein Leben zu leben und es besser zu machen.
Ja. Das sehe ich auch so. Absolut. Das habe ich auch gemacht.
Inzwischen bin ich viel durch. Ich habe mich in meiner Trockenheit seit 3 1/2 Jahren innerlich sehr verändert. Oder ich bin, zum großen Teil, das geworden, was ich eigentlich bin.
Jetzt fehlt es mir noch meiner Mutter zu vergeben. Also ein EKA-Thema. Anfangs konnte ich da gar nicht mitlesen. Mein Hauptaugenmerk lag auch auf der Trockenheit. Jetzt ist sie zur behüteten Normalität geworden. Also ist jetzt Raum dafür frei.
Aber es ist nicht leicht. Mein Stiefvater hat mich misshandelt, um es hier kurz zu halten. Sie hat es nicht verhindert.
Inzwischen weiß ich, "vergeben" heißt nicht "gutheißen". Probiere es z. B. mit Mediation. Mal sehen.
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Ich habe das schon lange verziehen.
Glückwunsch. Das ist mein nächstes Ziel. Von der Logik her ist es mir klar. Aber diese Enttäuschung steckt einfach so tief drin.
Das war es aber von mir hier. Soll ja hier um Frankenstein gehen.
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dass ich ein Medikament teste, dass ich mich im Beruf etwas zurücknehme
Das mit dem "zurücknehmen" ist sicher schon mal ein Anfang. Um ehrlich zu sein, habe ich bisher nichts geschrieben, weil ich dachte, als Alkoholiker am Zapfhahn. Das wird nix. Mich also einzubinden, nur um dann den Rückfall miterleben zu dürfen. Habe schon einige gesehen.
Dabei steuere ich gerade erst auf mein viertes Jahr zu. Hängt wohl auch damit zusammen, dass ich natürlich erst mal von mir ausgehe. Ich bin sehr glücklich trocken. Aber dieser Job würde mich weich klopfen. Da bin ich mir sicher. Ich bin Alkoholiker. Für mich ist das nicht möglich.
Muss ich zum Glück auch nicht. Ich wünsche jedem hier, dass er glücklich abstinent leben kann. Auch Dir.

Als ich hier herkam, gab es auch ganz schön was zu lesen. Dabei dachte ich, alle finden es einfach nur toll, dass ich nüchtern werden will. Wichtig war aber, dass es erst mal da stand. Dann wusste ich zumindest mal wie es geht, oder auch nicht geht. Das war schon mehr, als ich vorher wusste.
Ist dieses Medikament gegen Graving? Von Deinem Arzt? Ich habe nicht so genau mitgelesen, wegen Deines Berufes. Aber jetzt bin ich voll dabei.

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Meine Geschichte EKA und dann Co.
Und meine Geschichte EKA und jetzt Alkoholiker.
Meine Mutter ist bei ihrem Alkoholiker geblieben. Meine Kindheit ist vorbei und es war hart und ist nicht wiedergutzumachen.
Ich versuche heute (bin ca. 50) ihr endlich zu vergeben. Ihr, der CO. Weil ich auf der Strecke geblieben bin. Sie nicht für uns (die Kinder) eingestanden ist.
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Hallo 45Jahre_genug,
sehr gut, dass Du jetzt Nägel mit Köpfen machst und Ärztlich begleitet wirst. Damit erfüllst Du die Voraussetzungen.
Hier ist der Link zur Freischaltung für den offenen Bereich:
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
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Danach werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.