Beiträge von Alex_aufdemweg

    würde gut schmecken

    . Ja nicht aufgeben

    Ich darf nicht

    Wenn das nicht nach Kampf klingt, weiß ich auch nicht.

    Nur wenn ich kämpfen muss, kann ich auch aufgeben.

    Dieses Phänomen habe ich bei einem Freund der 14 Jahre nüchtern ist auch. Er würde so gerne beim Stammtisch dabei sitzen und trinkt seit neuestem 0,0 Bier.

    Bewundernswert. Was für eine Disziplin. 14 Jahre Kampf. Dabei ist es so einfach, wenn ich nicht trinken will.

    einfach keine Wirkung. Wer hat Erfahrung?

    Ich kenne das vom Zahnarzt. Leider. Und bei einer Narkose habe ich es auch erlebt. Damals wusste ich nicht, dass das vom Alkohol kommt. Hätte ich mir viel ersparen können.

    Arbeite viel und gerne , die Belohnung bleibt aus ...

    Es gibt nicht nur die eine Belohnung. Ich finde es sogar wichtig, nach Alternativen zu suchen. Inzwischen fallen mir ganz schön viele Dinge ein, mit denen ich mich belohnen kann. Und mit der Zeit sogar nur noch diese.

    Überlege Dir mal, womit könntest Du Dich noch belohnen?

    Hallo Eva,

    schön, dass Du hier bist. Wie ist das denn abgelaufen? Wie hast Du denn entzogen?

    Hier habe ich die Grundbausteine für Dich. Hast Du schon etwas in Deinem Leben verändert?

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Findest Du Dich hier wieder?

    Das liest sich gut und strukturiert.

    Im Gegenteil ich sehe die an und denke mir

    Hier bringe ich gerne ein Beispiel. Ich schaue mir auch nicht das Windel-Regal an und denke mir irgendetwas dabei. Der Kinderzug ist abgefahren. Es macht keinen Sinn.

    Auch wüsste ich nicht genau, ob das häufige Anschauen von alkoholischen Getränken, nicht doch irgendetwas in meinem Suchtgedächtnis anrührt. Also lasse ich es. Wozu auch?

    Das bringt mich zu meiner Frage an Dich.

    Wie stark war der Saufdruck.

    Was für ein Saufdruck? Hast Du welchen? Und wenn ja, wann kommt der auf?

    Es ist wohl auch eine Frage des Timings..

    Auf alle Fälle. Bei mir war das "Timing" halt 25 Jahre lang schlecht ^^

    Aber Spaß beiseite. Bei mir kamen einige Dinge zusammen. Und alle haben "nachgewirkt". Diese Sammlung war es dann am Ende.

    Das heißt, schaden würde es nicht R/no. Du musst nur das negative Echo abkönnen. Denn ein "Ah ja stimmt. Dann höre ich mal auf zu saufen" wird es wohl erstmal nicht geben. Sondern eher eine negative Reaktion.

    Glückwunsch. Und eine gute Erkenntnis.

    Wenn Du dann ein paar Monate gezählt hast, wirst Du diesen Saufgedanken auch nicht mehr zu Ende denken müssen.

    Weil Du nicht trinken wirst. Ich stelle mir auch nicht vor, wie ich mich fühle, nachdem ich aus dem Fenster gesprungen bin. Das sehe ich inzwischen nur als Selbstquälerei.

    auch zum Teil langweilig. Hake es dennoch als Luxus-Problem ab.

    Mein Neid ist mit Dir. Wie schaffst Du das bloß? ^^ Ich könnte immer drei Dinge gleichzeitig machen.

    Abends würde ich gerne Buch lesen, im Forum schauen, Film anschauen, Origami oder Modellbau machen. Und das alles gleichzeitig. Und das ist nur der Abend.

    Ja und mit Wut hat mein Suchtgedächtnis immer mit Alk reagiert.

    Aus dem Grund schickt es Dir diese Emotion. Außerdem sind die Botenstoffe im Körper wahrscheinlich außer Rand und Band.

    Dieses "Ungleichgewicht" regelt sich mit der Zeit von selbst.

    Es ist sogar so, dass mein Hirn bei jeglichen Situationen keinen Alk mehr vorschlägt. Ich komme also praktisch gar nicht mehr auf die Idee. Das dauerte aber etwas länger. Aber es wird so sein.

    Bei mir waren es eher die Belohnungssituationen. Und, wenn man will, kann man sich wirklich für alles belohnen. ;)

    Hallo O_Z,

    nachdem mir klar geworden war, dass ich Alkoholiker bin, habe ich mich auf den Weg gemacht. Zufriedene Trockenheit war das Ziel.

    Hatte mir einen Termin gesetzt. Und als er dann gekommen war, war ich tatsächlich sogar froh, dass es endlich so weit ist.

    Da war so viel Neues. Allem voran erstmal ich selbst. Wie fühlt denn der nüchterne Alex. Wie ist es, wenn ich diese ständigen Gedanken um die Beschaffung des Alkohols aus dem Kopf habe. Das ständige "Wie spät ist es und kann ich schon?".

    Mein Leben veränderte sich so sehr und ich war mit mir beschäftigt und damit, es in die richtigen Bahnen zu lenken.

    fühle ich mich ein bisschen wehmütig...

    Ging es euch auch so?

    Ich persönlich nicht. Es kam ja alles auf mich zu. Lag vor mir. Ich hatte keine Zeit, großartig zurückzublicken. Wollte ja auf meinem neuen Weg nicht stolpern. Da musste ich nach vorne blicken. Ich glaube, mein erster Thread hieß sogar "Mein neuer Weg".

    Ja, ich habe viele Leute, mit denen ich nur getrunken habe, nicht wieder gesehen. Inzwischen über drei Jahre. Aber da sehe ich doch, dass es keine wirklichen Freunde waren. Wenn gesoffen werden muss, um beisammen zu sein. Kein Interesse da ist, wie es jemandem denn wirklich geht. Und na ja. Mich hat es ja auch nicht wirklich interessiert, wie es ihnen geht. Denn darum ging es ja nie. Sie und ich waren nur Beiwerk zum Trinken.

    OK. Das war jetzt etwas ausführlich. ^^

    Kurzum. Schau nach vorne und nicht zu viel zurück. Es heißt ja, das Leben wird nach vorne gelebt und nach hinten verstanden.

    obwohl das jetzt zum Ende nicht mehr mit positivem zu verbinden war!

    Das hast Du z. B. verstanden. Und es wäre immer schlechter geworden.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Esteban.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Ich fürchte mich vor Überreizungen wie Angst,Wut,Glücksgefühle, emotionale Hochgefühle die mich wieder zur Flasche greifen lassen.

    Hier sehe ich das "Problem" eher darin, dass das Suchthirn hier als "Lösung" Alkohol anbietet.

    Mit der Zeit habe ich andere Reaktionen auf diese Emotionen gelernt. Denn die Emotionen sind, ja weiterhin vorhanden. Zum Glück.

    Wie fühlst Du Dich denn jetzt? Was machst Du denn jetzt bereits anders, als zu der Zeit als Du getrunken hast?

    Hallo Esteban.

    Schön, dass du dich für diesen Schritt entschieden hast. Ich wünsche dir auch, dass es diesmal von Dauer ist. Trinkpausen hast du ja einige gehabt.

    Das letzte Mal Alkohol hast du vor zwei Wochen getrunken. Hast du in Begleitung deines Arztes entzogen?

    Du hast dich ja bereits schon beworben und ich werde dich gleich freischalten.

    Dauert einen Moment. Bin mit dem Handy unterwegs.

    Hier der Artikel mit den Grundbausteinen. Mithilfe von diesen, hast du eine gute Anleitung für das trockene Leben. Da kannst du dir schon mal anschauen, was du bereits davon schon umgesetzt hast.

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40


    Bis später
    Alex

    Ah, vier Minuten zu spät. Wollte ich gerade schreiben. ^^

    Das liest sich doch sehr gut. Vielleicht strickst Du was anderes? Socken sind immer gefragt. Meine bekommen ständig Löcher.

    Das Nervöse abends kannte ich auch gut.

    Vielleicht war das bereits eine Art von Entzug.

    Ja, das denke ich auch. Z. B. Elternabende sind so schon nervig. In dem Fall, war es aber kaum auszuhalten.

    Probiere auf alle Fälle das ohne EC Karte. Ggfs. auch ohne Uhr. Ich kann auch mit der bezahlen.

    aber für viele ist man anscheinen langweilig wenn man nicht trinkt und über flache Witze lacht.

    So wie ich das inzwischen schon oft mitbekommen habe, hinterfragen sich die Leute in meiner Nähe. Und was sie dann sehen, gefällt ihnen nicht unbedingt. Das wollen sie nicht sehen.

    Sie fühlen sich nicht wohl. Weil sie sich "schäbig" vorkommen, wenn sie trinken.

    Was ich schon ungefragt, an Rechtfertigungen zu hören bekommen habe. Also hat es nichts mit meiner, oder Deiner Art zu tun. Sondern mit ihnen selbst.

    Ich wurde von einer Person mehrmals am Abend aufgefordert, doch jetzt endlich für uns beide ein Bier zu holen. Da wusste sie noch nichts von meiner Abstinenz und es war ihr dennoch unangenehm.

    Stellt es Euch doch einfach mal andersherum vor. Du trinkst und Dir sitzt jemand gegenüber, der gar nichts trinkt. Mit so Leuten wollte ich auch nichts zu tun haben. Weil ich mir doof vorkam. (Außerdem konnte ich nicht verstehen, wie die das bloß aushalten. Das war mir nicht geheuer.)

    Du bist auf dem Weg zum Leben 2.0. Das ist eben mit dem alten Leben, unter Umständen nicht mehr ganz kompatibel. ;)

    dass viele Freundschaften wegen des Entzuges kaputt gegangen sind

    Hier möchte ich noch mal einhaken.

    Vielleicht habe ich zehn Leute verloren. Aber dadurch durfte ich auch feststellen, dass es keine Freunde waren.


    Denn Freundschaften gehen nicht kaputt, weil jemand keinen Alkohol mehr trinkt.
    Es wurden eben, von allen, Prioritäten gesetzt. Und bei Ihnen kam eben zuerst mal der Alkohol. Ich bin sehr froh, dass ich jetzt weiß, woran ich bin.

    Übrigens habe ich auch kein Verlustgefühl. Denn sie waren ja auch für mich nur Beiwerk zum Trinken.