Beiträge von Alex_aufdemweg

    Ja, der Weg ist nicht so leicht.

    Meine Kindheit ja. Als ich alt genug war und auf Abstand gehen konnte wurde es sehr viel einfacher.

    Vieles ist gar nicht so schwer, wie ich dachte.

    Aber lieber zu dir. Habe nicht alles gelesen. Hast du z. B. schon überlegt, was du morgen machst? Ist für mich ja so ein typischer Ausredentag fürs offizielle Saufen gewesen.

    aber die Gesundheit ist nunmal wichtiger, wenn Menschen einem schaden.

    Ja, so sehe ich das auch. Aus dem Grund habe ich auch Abstand gehalten. Als ich es dann konnte.

    Noch ein allgemeiner Tipp. Was mir bisher aufgefallen ist.

    Du brauchst nicht (außer du willst) immer gleich auf einen Post zu antworten. Der Vorteil am Forum ist auch Dinge sich erst mal setzen zu lassen und ggfs. etwas später etwas zu schreiben.
    Ich habe auch schon Dinge einfach stehen lassen. Ggfs. konnte ich später etwas damit anfangen.

    Das ist nur ein Tipp, damit du dich nicht stresst. Das kann schon mal schnell sehr viel Input hier werden. :)

    und an meinem Stolz von 8,5 Monaten festhalten.

    Das kannst du auch. Schließlich hast du es nicht gewusst.

    Hatte mir auf der Seite davor schon das hier markiert.

    Hatte ein alkoholfreies Bier

    und

    hört das irgendwann auf oder wird das für immer bleiben?

    Die Antworten darauf hast du ja jetzt erhalten.

    Die Suchtstimme wird mit der Zeit immer seltener werden. Weil neue Verknüpfungen im Gehirn gelegt werden. "Trockene" neue Wege sich ausbilden und durch immer wieder darüber gehen sich verfestigen und breiter werden.

    Du stellst genau die richtigen Fragen. :thumbup:

    Ach ja. Auch wenn 0,0 Bier keinen Alkohol enthält. Es schmeckt bierähnlich und es zu trinken ist "nasses" Verhalten und wird gerne mit Suchtdruck und ggfs. Rückfall "belohnt".

    Ich denke Du hast es richtig erkannt und beschrieben

    Wahrscheinlich hast du das jetzt erkannt.

    Ich habe nur beschrieben wie es bei mir war und was ich bisher bei einigen anderen Alkoholikern gehört habe. Ich habe dann gesehen, dass ich kein Einzelfall bin.

    Wie auch bei vielen anderen Dingen was Alkohol betrifft.

    Trotzdem denke ich das der Alkohol meine Wahrnehmung beeinträchtigt hat,

    Dazu wurde ja jetzt bereits etwas geschrieben. So war das bei mir definitiv. Aus dem Grund habe ich ja auch (die Betonung liegt auf auch) getrunken. Um nicht hin zu sehen. Nur wusste ich das selbst nicht.

    Was ist passiert, was ich in meinem Nebel nicht gesehen und bemerkt habe.

    Das habe ich dann mit der Nüchternheit gesehen. Wir hatten schon lange keine Beziehung mehr. Ohne Alkohol hätte ich mich wohl schon zehn Jahre früher getrennt.

    Alkohol kann auch helfen in schlechten Lebensumständen zu verharren. Im Prinzip sogar beiden.

    Nüchtern war dieser Zustand nicht länger auszuhalten. Annäherung war auch nicht mehr erwünscht. Es musste sich etwas ändern.

    Ich kenne viele Alkoholiker, die sich mit der Abstinenz getrennt haben. Oder der/die Partner/in, weil eine "richtige" Beziehung gar nicht mehr vorhanden war.

    dann heißt es er könne gelegentlich was trinken verspricht mir es diesmal nicht wieder zu übertreiben aber das klappt einfach nicht .

    Richtig. Ich, bzw. mein Suchthirn hat jahrelang gedacht: "Kein Alkohol? Darauf kann ich nicht verzichten. Das muss auch anders gehen."

    Ich habe alles versucht um zu reduzieren. Das Bier z. B. in den Keller. Dann war ich nur noch am Rennen und habe schon unten eins auf ex gezogen (und zwei mit hoch genommen), damit ich weniger rennen muss.

    Es war dann auch eine Sammlung an Problemen. Und auch Schlüsselerlebnisse. Sehr negative Schlüsselerlebnisse. Vor denen ich schlecht die Augen verschließen konnte.

    Kann aber niemanden zum Umzug herbestellen und sagen: ich trinke nicht, also ihr auch nicht.

    Na klar kannst du das. Leute müssen nicht zwingend Bier trinken, wenn sie bei einem Umzug helfen. Außer es sind Leute die ein Alkoholproblem haben.

    Ich habe vor Jahren sogar mal selbst erlebt wie bei einem Umzug ein "Freund" am Ende ein warmes Bier aus seinem Rucksack gezogen hat. Weil er Druck hatte und es eben keinen Alkohol gab. (Ich hab's ausgehalten - bis daheim. ^^ Weil ich hatte ja kein Problem. ;))

    Aber was solls. Du willst es so. Fertig.

    Entweder du bist kein Alkoholiker, oder du bist in der Leugnungsphase hängen geblieben.

    Normalerweise heißt es "zuerst das Alkoholproblem". Vielleicht ist dein anderes Problem so übermächtig, dass beim Alkoholproblem noch nichts zu machen geht.

    Mal sehen. Wünsche dir Glück.

    Es freut mich

    Na, und mich erst. ;)

    Ich dachte, ich trinke einfach nichts mehr. Aber da hängt weitaus mehr dran, als ich dachte.

    Zuallererst springt nicht jeder auf und schreit „Hurra“. Meine früheren Freunde jedenfalls nicht. Ist schon blöd. Trinkt genauso viel wie sie und meint, er wäre Alkoholiker. :shock:

    „Das würde ja bedeuten … bloß nicht darüber nachdenken. Gut, dass er weg ist.“

    Und wenn sich dann in der Beziehung die Augen öffnen… dann klärt sich auch da vieles.

    Übrigens kommt das Wort Enttäuschung von ent-täuscht.

    etwas vermuten,

    Das ist auch nichts. Es wird sich alle klären. So oder so. Das geht wohl vielen so, wenn sie ins nüchterne Leben starten. Bei mir war das absolut so.

    Sind aufwühlende Zeiten. Aber es lohnt sich. Denn auch die legen sich wieder und dann ist vieles klarer. Und vieles besser. Auch das ist bei mir jetzt so.

    Ich denke dass dieses distanzieren stillschweigend von beiden Seiten ganz von alleine passiert …

    Ja, beide Seiten spüren, dass es nicht mehr passt.

    Da sich meine "Freunde" nur zum trinken getroffen haben, habe ich mich dann distanziert.

    Sie haben sich einzeln gemeldet und geschrieben, dass sie sich melden wenn sie etwas unternehmen wo Alk nicht im Mittelpunkt steht.

    Hat sich noch keiner gemeldet. Ist ja auch erst ein bissl über vier Jahre her jetzt. ^^

    Das schöne ist, beide Seiten scheinen auch nichts zu vermissen.

    Es hat einfach seinen Lauf genommen.

    Es tut mir leid, Jump und ggf. Andere, dass ich solche Assoziationen geweckt habe.

    Ach was. Ich habe es von meinen Eltern ordentlich gekriegt und habe da jetzt kein Problem gesehen.

    Es ist doch so. Wenn du etwas nicht lernst im Leben, bzw. den gleichen Fehler immer wieder machst, bekommst du es vom Leben auch immer wieder "drauf".

    Da kann ich ein Lied von singen. Z. B. in jeder Beziehung wieder die gleichen Fehler gemacht.

    Wie war das? "Verrückt ist immer wieder das gleiche zu machen, aber ein anderes Ergebnis zu erwarten."

    Für deine Gefühle brauchst du dich nicht entschuldigen. Mache ich auch nicht. Wie du ja mal gemerkt hast. ^^