Hallo Stern
Es ist ein bisschen Zeit vergangen…und es ist für mich nicht wirklich entspannt.
Die ersten Tage konnte ich das alles gut ausblenden. Ich habe nicht darauf geachtet wieviel er trinkt. Das er trinkt weiß ich ja sowieso. (…) Mein Partner hat mir auch nichts mehr angeboten oder ähnliches.
Mit dem ‚Wollen‘ ist das so eine Sache bei der Alkoholsucht. Da geht es nicht mehr um ‚wollen‘.
‘Gewollt‘ habe ich so viele Jahre…. Erst, als ich akzeptiert habe, dass ich als Alkoholiker keinen Alkohol mehr trinken kann, konnte ich endlich aufhören mit dem Alkohol.
Da hast du echt total recht!!!
Das habe ich nun für mich endlich auch begriffen, dass ich keinen Alkohol trinken ‚kann‘!
Aufjeden Fall waren die kreisenden Gedanken um seinen Konsum die letzten Tage wieder sehr präsent . Ist ja auch klar, wenn ich jeden Tag am immer leerer werdenden Bierkasten vorbeilaufe.
(Ich habe kein Bedürftnis nach Alkohol! Und die Tage, an denen ich Bier getrunken habe ist schon lange her, in den letzten Jahren bin ich auf Sekt umgestiegen, deshalb ist das Bier kein Trigger für mich! Beim Geruch vergeht es mir schon. Da habe ich zum Glück ein Vorteil was eben meine Trockenheit angeht, bzw. Beeinflusst mich das Bier zuhause zuhaben nicht. )
Aber es ist irgendwie genauso anstrengend so zu tun als ob mir es nichts ausmacht , wie darauf aktiv zu achten, wie viel er trinkt.
Jetzt hoffe ich eher wieder, dass er selbst darauf kommt, weil ich ja nichts beeinflussen kann. ..und weiß gleichzeitig das der Gedanke mir auch nichts bringt.
…keine Ahnung!..
Was ist denn deine Konsequenz, sollte er dir doch noch mal Alkohol anbieten? Hast du da eine klare Vorstellung?
Ich habe keine klare Vorstellung! Hast du oder jemand da eine Idee oder Tipps für mich?
Liebe Grüße und danke fürs lesen 😌