Beiträge von Alex_aufdemweg

    meine Einbruchtechniken ... habe ich dadurch schon Perfektioniert

    Da hast Du ja dann zur Not, ein zweites Standbein. ^^

    Ich würde mich nie aussperren. Mein innerer Monk zwingt mich, bevor ich zur Tür rausgehe, mehrmals zu überprüfen, ob ich alles dabei habe. Auch nach dem Sport muss mehrmals in den Spind geschaut werden, usw.

    Meine Partnerin findet das schon recht lustig. :/ Wenn ich wieder mal dastehe, durch den Raum schaue und auf meinen Taschen rum klopfe.

    "Ich glaube, ich habe was im Training vergessen." Antwort: "Kann nicht sein."


    Ich glaube Verlustangst ist aber eines der typischen Verhaltensmuster von Co's

    Das glaube ich auch.

    Nach der dritten Beziehung wurde es bei mir viel besser. Da wusste ich dann, dass es einfach eine Zeit braucht und dann habe ich mich gelöst. Es gibt keinen Schalter. Da muss Frau durch. Aber es lohnt sich. :thumbup:

    Das mit der Vergesslich, habe ich auch. Heutzutage ist man ja auch von so vielem abgelenkt. (Handy, usw.)

    Es gibt da ja viele Erklärungen. Muss nicht zwingend vom Saufen kommen.

    Wenn man aufsteht und etwas vergisst, kann das vom Blutdruckabfall kommen. Und was ich nicht schon alles gelesen habe.

    Am besten wieder zurück und wieder hinsetzen. Dann fällt es mir meistens wieder ein.

    Richtige Klarheit im Kopf stellt sich auch erst nach eine Weile ein. Da ist etwas Geduld gefragt.

    Ja, das heißt so. Das mit dem Knie ist sehr effektiv. Aus dem Grund habe ich da einen Tiefschutz, fürs Training.

    Falls mal was "nicht" daneben geht.

    Trainingspartnerin glaube ich nicht so viel Spaß, das Pad zu halten

    Und ein Trainingspartner erst. ^^ Wenn er n halben Meter hoch fliegt, war es richtig.

    Quatsch. ;)

    Wie eine Art Verlustangst

    Das ist Verlustangst. Habe ich auch manchmal. Teilweise recht irrational.

    Da kann man schwer mit Logik gegensteuern.

    Letztens fasste ich in meine linke Tasche und der Geldbeutel war nicht da. Der ist normalerweise immer in dieser Tasche.

    Auch da startete sich praktisch ein Verlustangst-Protokoll in meinem Hirn. Innerhalb Sekunden, ging ich alles durch, wo ich war. Welches Kreditkartenunternehmen ich denn jetzt anrufen müsste. Führerschein neu beantragen, Bibliotheksausweis, Bankkarte,... usw. Ein ganz schlechtes Gefühl der Panik, machte sich in meiner Magengegend breit.

    10 Sekunden später habe ich ihn in der rechten Tasche gefunden. :roll:

    Und da ging es jetzt nicht mal um eine Person.

    Während ich aber den Geldbeutel wirklich brauche. Ich denke, bei solchen Dingen braucht es Zeit. Er war ja mal in Deinem Leben.

    Aus Erfahrung weiß ich, dass das vergeht. Nach meiner ersten Freundin, dachte ich, ich überlebe es bald nicht. Heute erinnere ich mich an sie, als wäre es das Leben eines anderen gewesen. Ich sehe die Bilder, aber es kommen keine Emotionen mehr mit.

    Getränk, welches dort gereicht wurde vom Veranstalter werbetechnisch mit dem Inhalt der Veranstaltung verknüpft, ohne das diese Verbindung faktisch gegeben war

    So in etwa wie Bier, bei Fußballveranstaltungen? Der Fußballer rennt ja "normalerweise" auch nicht mit Promille auf dem Platz herum.

    aber die ganze Stadt war gefühlt alkoholisiert.

    Das war bei mir ebenfalls die Wahrnehmung am Anfang. Mein Hirn war noch sehr stark auf den Alkohol fixiert. Das wird mit der Zeit weitaus weniger werden. Aber ich finde es gut, dass Du wachsam bist.

    Anfangs konnte ich Dir sagen, wer im Restaurant wie viel getrunken hat. Jetzt weiß ich das nicht mehr, nach einem Besuch.

    Was mir mit der Zeit sogar aufgefallen ist. Es trinken erstaunlich viele Leute keinen Alkohol. Eben z. B. bei einem Fußballspiel. Saß früher da mit meinem Weizen und hatte das Gefühl "alle" trinken auch etwas. Das ist nicht so.

    Es stimmt, die Erfarungen der letzten Woche, in der ich mich mehrfach dem Dunstkreis des Alkohols ausgesetzt habe, hatten vermutlich einerseits die Erschöpfung am nächsten Tag und andererseits ganz klar das Suchtdruck-Erlebnis zur Folge.

    Richtig. Es ist gut, dass Du versuchst es maximal einzugrenzen.

    Viele Grüße

    Alex

    das Pad dann richtig bearbeiten

    Ist das die Pratze? Aber pass auf Deine Knöchel auf. Ich weiß, wovon ich spreche ^^

    hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass ich meinen Ex gedanklich losgelassen hatte.

    Für mich klingt das etwas seltsam. Du denkst an ihn und hast ein schlechtes Gewissen, und dabei das Gefühl, Du hast ihn gedanklich losgelassen?

    Das klingt für mich erstmal unlogisch. Aber Gefühle sind ja oft nicht logisch.

    ruft er privat an

    Habe jetzt erst mal überlegen müssen. Du meinst "anonym"?

    Mir stellen sich hier echt die Nackenhaare. Das klingt sehr bedrohlich.

    wenn es sein muss werde ich natürlich jemanden einweihen

    Es weiß wirklich niemand Bescheid? Du machst das ganz alleine mit Dir aus? Wow. ?(

    Hast Du eine Freundin? Ich würde da mal anfangen.

    Wie funktioniert das mit der Opferhilfe? Da kenne ich mich nicht aus.

    Guten Morgen Athena,

    wie war die Nacht? Wenn ich das richtig verstanden habe, war er gestern Abend außerhalb der Wohnung?

    Dann hoffe ich, er ist es noch.

    30 x anrufen ist extrem aufdringlich. Es wäre ratsam seine Nummer zu blockieren. Das geht bei den meisten Telefonen auch auf dem Festnetz.

    Gibt es eine Person, Deines Vertrauens, die Dich unterstützen kann? Dich ggfs. draußen erst mal begleitet?

    Passt schon.

    Nach dem absoluten Kontaktabbruch (seit er im Knast war) und zwei verschiedenen Therapien... Ach ja. Und einmal Saufen aufhören, ist jetzt alles OK. ^^

    Habe schon sehr früh angefangen, damals mit Judo. Nina, Karate, Taekwondo.

    Aber ich kann, mit meiner bescheidenen Erfahrung ;) , sagen. Krav Maga bringt es am besten. :thumbup:

    Wollte ich anfangen. Dann kam Corona. Denkbar ungünstig. Aber seit ein paar Monaten starte ich jetzt durch.

    Fühle mich da richtig wohl.

    Finde das super, dass Du das machst. Ziel dort ist es ja auch, aus der Opferrolle raus zu kommen.

    (Werbung Ende :saint:)

    . Obwohl es für mich kein Problem war den gereichten Alkohol abzulehnen

    Daheim hat es dann aber zugeschlagen. Es wirkt oft noch nach.

    Besonders abends war es für mich auch eine große Veränderung nicht zu trinken.

    Besonders diese Belohnungs-Momente.

    Habe anfangs am Abend bis zu vier Liter Flüssigkeit getrunken.

    Die gute Nachricht. Jetzt ist es ein halber Liter und diese ganzen Verknüpfungen sind tatsächlich verblasst. Einfach Geduld.

    Neue Rituale haben mir sehr geholfen. Statt Kühlschrank auf, erst mal einen Tee aufsetzen, z.B.

    damit beschäftigt ist vor mir, in erstaunlichem Tempo, wegzukrabbeln und alles in den Mund zu stecken was er kann ^^

    ^^

    Oh ja. Das war eine schöne Zeit. Warte mal auf die Pubertät ;)

    Jetzt kommt der Sommer. Da muss man wenigstens nicht so viel (Kind) einpacken.

    Ich persönlich war schon recht froh, als ich endlich mit dem Zwerg reden konnte.

    Beim dritten Kind habe ich die Babyzeit mehr genossen. War dann auch etwas älter. Die Zeit ist so schnell vorbei. Und dann ist sie rum.